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Das japanische „Hikikomori“

Sie verbringen ihr Leben online und bleiben monatelang in ihren Wohnungen. Das japanische „Hikikomori“ gewinnt weltweit immer mehr an Popularität.

(Foto: pixabay.com)

Die Einsamkeitsepidemie äussert sich in immer beunruhigenderen Symptomen. Ein Trend namens Hikikomorki, die freiwillige Isolation von der Außenwelt, gewinnt weltweit an Popularität. Er beinhaltet ständiges Zuhausebleiben, den Verzicht auf soziale Kontakte sowie das Meiden von Schule und Arbeit.

Das Hikikomori- Syndrom wurde erstmals in den 1990er-Jahren in Japan beobachtet. Jahrelang galt das Phänomen als skurriles Beispiel japanischer Gesellschaft. Mittlerweile zeigt sich jedoch, dass sich dieser Trend zur freiwilligen Isolation, der mittlerweile pathologische Ausmaße angenommen hat, weltweit immer stärker ausbreitet.

Menschen, die unter  Hikikomori  leiden , beschränken ihre Aktivitäten auf die vier Wände ihres Zimmers oder ihrer Wohnung und meiden soziale Kontakte oder minimieren diese durch Online-Kommunikation. Um das Haus nicht verlassen zu müssen, bestellen sie das Nötigste online oder sind auf Angehörige (meist die Eltern) angewiesen.

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Dieses Phänomen geht oft mit Arbeits- und Bildungsverweigerung sowie der Vernachlässigung grundlegender Bedürfnisse wie Nahrung und Körperpflege einher. Betroffene verbringen den Großteil ihrer Zeit in der virtuellen Welt, was mitunter zu einer Umkehrung ihres zirkadianen Rhythmus führt; sie schlafen tagsüber und sind nachts aktiver. In den Vereinigten Staaten wird dieses Phänomen als NEET ( Not in Education, Employment, or Training – nicht in Ausbildung, Beschäftigung oder Weiterbildung) bezeichnet, was im Wesentlichen vollständige Unproduktivität bedeutet. Dieser isolierende Lebensstil führt häufig zu schweren psychischen Krisen und erschwert die Genesung im Laufe der Zeit. 

Forschungen zeigen, dass in Japan schätzungsweise 1,46 Millionen Menschen, was 2 % der Bevölkerung entspricht, derzeit in extremer Isolation leben. Dieses Phänomen betrifft vor allem junge Männer. Experten weisen jedoch bereits seit mindestens 2011 darauf hin, dass dieser besorgniserregende Trend auch außerhalb Japans immer mehr um sich greift. Eine Metaanalyse von Studien der Duke University School of Medicine in den USA aus dem Jahr 2025 ergab, dass Hikikomori sowohl in Ostasien als auch in der westlichen Welt ein weit verbreitetes Problem darstellt. Zwischen 2019 und 2022, inmitten der COVID-19-Pandemie, hat sich das Phänomen deutlich verschärft.

Trotz oberflächlicher Ähnlichkeiten unterscheidet sich Hikikomori grundlegend vom katholischen Konzept des Einsiedlerlebens. Bei Hikikomori ist Isolation eine Reaktion auf Angst, sozialen Druck oder Scham aufgrund mangelnden persönlichen und beruflichen Erfolgs. Sie ist eine Flucht aus der Realität und eine Form des Eskapismus, ermöglicht durch die Verfügbarkeit moderner Informationstechnologien.

Einsiedlerleben bedeutet eine freiwillige Abkehr von der Welt zugunsten von Kontemplation, Busse und Gebet. Das Leben eines Einsiedlers ist keine „Flucht vor der Welt“, sondern ein bewusster Verzicht um Gottes willen und in der Erwartung geistlicher Früchte, für die man auch für andere betet.

Quelle:Neet

Verursachen gängige Medikamente Autismus?

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Wichtige US-Studie

(Illustrationsfoto, Foto: Pixabay.com)

Die Zahl der Autismusdiagnosen in den Vereinigten Staaten nimmt stetig zu. Laut Forschern des Nebraska Medical Center könnte dieser Trend mit Medikamenten zusammenhängen, die von Schwangeren eingenommen werden. Ihre Studie ergab, dass die Einnahme gängiger Medikamente mit einem höheren Risiko für Probleme beim ungeborenen Kind verbunden ist.

Die Studie wurde von Forschern des University of Nebraska Medical Center (UNMC, USA) durchgeführt. Sie nutzten die Epic Cosmos-Datenbank, die fast ein Drittel aller Geburten in den USA zwischen 2014 und 2023 erfasst. Durch die Analyse von 6,14 Millionen medizinischen Datensätzen von Mutter und Kind fand das Team heraus, dass die Einnahme gängiger Medikamente, die den Cholesterinsyntheseweg hemmen, während der Schwangerschaft durchgängig mit einer höheren Rate an Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) bei den Nachkommen verbunden war.

Frühere Studien gruppierten die Medikamente nach Indikation, das UNMC-Team hingegen gruppierte die Medikamente auf der Grundlage gemeinsamer Wirkungen und Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Sterolbiosynthese.

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Zu den Arzneimitteln, die die Sterolbiosynthese hemmen (SBIM), gehören einige Antidepressiva, Antipsychotika, Anxiolytika, Betablocker und Statine.

Die 14 untersuchten Generika waren Aripiprazol, Atorvastatin, Bupropion, Buspiron, Fluoxetin, Haloperidol, Metoprolol, Nebivolol, Pravastatin, Propranolol, Rosuvastatin, Sertralin, Simvastatin und Trazodon. Viele dieser Medikamente gehören zu den am häufigsten verschriebenen Arzneimitteln in den Vereinigten Staaten und werden jährlich über 400 Millionen Mal verschrieben.

Mütter, denen während der Schwangerschaft mindestens eines dieser Medikamente verschrieben wurde, hatten ein 1,47-fach erhöhtes Risiko, dass bei ihrem Kind eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) diagnostiziert wurde. Dieses Risiko stieg mit der Dosis. Jedes zusätzlich verschriebene SBIM erhöhte das Risiko für ASS um das 1,33-Fache, und bei gleichzeitiger Einnahme von vier oder mehr Medikamenten stieg es sogar um das 2,33-Fache.

Der Einsatz von SBIM während der Schwangerschaft hat im Laufe der Zeit rapide zugenommen – von 4,3 % der Schwangerschaften im Jahr 2014 auf 16,8 % im Jahr 2023.

Cholesterin ist für die fetale Entwicklung, insbesondere des Gehirns, des cholesterinreichsten Organs, unerlässlich. Das fetale Gehirn beginnt etwa in der 19.–20. Schwangerschaftswoche mit der eigenen Sterolproduktion. Genetische Anomalien in diesem Stoffwechselweg können schwere Entwicklungsstörungen wie das Smith-Lemli-Opitz-Syndrom (SLOS) verursachen, bei dem bis zu 75 % der betroffenen Kinder die Kriterien für eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) erfüllen. Viele gängige Medikamente können diesen Stoffwechselweg beeinträchtigen. Dies ist die erste nationale Studie, die die Auswirkungen einer pränatalen Exposition gegenüber dieser Medikamentenklasse auf die neurologische Entwicklung untersucht.

„Unsere Ergebnisse deuten nicht darauf hin, dass diese Medikamente für Erwachsene unsicher sind “, sagte die Hauptautorin der Studie, Dr. Karoly Mirnics, Direktorin des Unroe-Meyer-Instituts am UNMC. „Es stellen sich jedoch wichtige Fragen hinsichtlich ihrer Anwendung während der Schwangerschaft – einer Zeit, in der selbst geringfügige biochemische Abweichungen tiefgreifende Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung des Fötus haben können “, fügte sie hinzu.

Die Autoren betonen, dass schwangere Patientinnen ihre Medikamente nicht ohne ärztliche Aufsicht absetzen oder ändern sollten, da viele SBIM-Medikamente essenziell und oft lebensrettend sind. Die Studie unterstreicht jedoch die Notwendigkeit, die Verschreibungspraxis zu überdenken und sicherere Alternativen für die Anwendung in der Schwangerschaft zu entwickeln.

Ist ein Absetzen der Behandlung nicht möglich, sollten mit der Patientin sicherere Alternativen besprochen werden. Schwangeren Frauen sollte nach Möglichkeit nicht gleichzeitig die Einnahme mehrerer SBIMs (Supplementary Biologika and Immunosomics) verschrieben werden.

Es ist wichtig, Patienten zu identifizieren, die genetisch für Sterolstoffwechselstörungen prädisponiert sind, da diese besonders empfindlich auf die Auswirkungen von SBIM reagieren könnten.

Die Forscher mahnten, dass weitere Untersuchungen nötig seien, um die Mechanismen zu verstehen und das Risiko von Autismus-Spektrum-Störungen zu verringern.

Am 19. April 2026 jährte sich der Aufstand im Warschauer Ghetto zum 83. Mal.

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Am 19. April 2026 jährte sich der Aufstand im Warschauer Ghetto zum 83. Mal. Dieser heroische Widerstand begann genau an diesem Tag im Jahr 1943 und markiert den grössten bewaffneten Aufstand jüdischer Kämpfer gegen die nationalsozialistische Vernichtungspolitik – den Holocaust – in den von Deutschland besetzten (ab dem 1. September 1939 bis 8. Mai 1945) Gebieten Polens. Ein Symbol für jüdischen Widerstand gegen den Deutschen Völkermord, an dem ca. 6 Millionen Juden und Millionen der Personen von anderen Nationen während des 2. Weltkrieges (1939-1941) starben. Nicht nur Juden waren Opfer des 2. Weltkrieges, welcher Nazi-Deutschland ausgelöst haben.

Kurzer historischer Überblick:

  • Hintergrund: Das Warschauer Ghetto wurde 1940 eingerichtet und beherbergte bis zu 460.000 Juden unter unmenschlichen Bedingungen. Ab 1942 begann die systematische Deportation in Vernichtungslager wie Treblinka.
  • Der Aufstand: Als die Deutschen am 19. April 1943 die endgültige „Liquidierung“ des Ghettos einleiteten, widersetzten sich rund 700–1.000 schlecht bewaffnete Kämpfer der Jüdischen Kampforganisation (ŻOB) und der Jüdischen Militärunion (ŻZW). Sie hielten die Nazis wochenlang in Schach, obwohl die Übermacht erdrückend war.
  • Verlauf und Ende: Die Kämpfe dauerten bis zum 16. Mai 1943. Das Ghetto wurde dem Erdboden gleichgemacht, Tausende starben im Kampf oder wurden ermordet. Führer wie Mordechaj Anielewicz fielen.
  • Bedeutung: Symbol für jüdischen Widerstand gegen den Völkermord, an dem ca. 6 Millionen Juden starben. Es inspirierte spätere Generationen.

Polen hat im Zweiten Weltkrieg extrem gelitten – nicht nur durch den Völkermord an den polnischen Juden (ca. 3 Millionen Opfer), sondern auch durch die brutale Besatzung und Vernichtungspolitik gegen die nicht-jüdische polnische Bevölkerung. Insgesamt starben etwa 6 Millionen polnische Staatsbürger (rund 20 % der Vorkriegsbevölkerung).

Polnische Forderungen heute (Stand 2026):
Rechstdenkende Politiker, darunter Präsident Karol Nawrocki, fordern heute etwa 1,3 Billionen Euro (basierend auf einem Gutachten von 2022) für materielle, kulturelle und menschliche Deutschland-Schäden an Polen und der polnischen Bevölkerung in Folge von Deutschland ausgelösten 2. Weltkrieges. Diese Forderung wird regelmässig um Zins erhoben, z. B. bei Reden in Auschwitz oder bei Besuchen in Berlin. es ist wie ein Zerstörungs-Wiederaubau-Kredit, welcher Deutschland zu zahlen hat ohne wenn und aber. Die aktuelle polnische Regierung (unter linksliberalen Koalition von Tusk) ist in dieser Frage zurückhaltender, der rechtsdenkende Präsident Nawrocki hält sie aber als notwendige Entschöädigung.

Jüdische Soldaten schändeten das Kreuz im Libanon

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Er enthauptete Christus mit einem Hammer.

Jüdische Soldaten schändeten das Kreuz im Libanon

(Foto X)

Ein skandalöses Foto, das einen Angehörigen der israelischen Streitkräfte zeigt, wie er mit einem Hammer auf ein umgestürztes Christusbild am Kreuz einschlägt, kursiert in den sozialen Medien. Der Vorfall ereignete sich Berichten zufolge im besetzten Südlibanon. Das Verteidigungsministerium bestätigte die Echtheit des Fotos und kündigte an, dass Maßnahmen ergriffen würden.

Im Frühjahr 2026 führt Israel eine massive Boden- und Luftoffensive gegen die Hisbollah im Libanon durch, die Mitte März begann. Zu den Operationen gehören massive Luftangriffe, die laut libanesischer Regierung mindestens 2.294 Menschen getötet und über 7.500 verletzt haben. Die intensiven Bombardierungen, darunter Angriffe im Süden des Landes und um Beirut, haben zudem zu massiven Bevölkerungsvertreibungen geführt. Schätzungen zufolge wurden bereits 15 Prozent der Bevölkerung vertrieben.

Der Libanon hat die größte christliche Bevölkerung im Nahen Osten. Rund 30 bis 40 Prozent der Bevölkerung bezeichnen sich als Nachfolger Christi; das entspricht 1,3 bis 2 Millionen Menschen.

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Am Wochenende kursierte in den sozialen Medien ein schockierendes Foto, das einen israelischen Soldaten zeigt, der mit einem Hammer den Kopf einer Christusstatue am Kreuz abhackt. Nach einer ersten Analyse bestätigte das israelische Militär die Echtheit des Fotos und zeigte einen Soldaten der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) im Südlibanon. „Die IDF nimmt den Vorfall sehr ernst und betont, dass das Verhalten des Soldaten völlig unvereinbar mit den Werten ist, die von ihren Soldaten erwartet werden“, hieß es in der Erklärung des Militärs.

Der Sprecher der israelischen Verteidigungsstreitkräfte, Oberstleutnant Nadav Shoshani, teilte X mit, dass die Armee eine Untersuchung in der Angelegenheit eingeleitet habe.

Quelle: X

KI-Modelle im Geiste der christlichen Moral

Anthropic erklärt seine Absicht, KI-Modelle im Geiste der christlichen Moral zu trainieren

(Bild: Pixabay)

Die Medien berichten, dass Anthropic seine sogenannten Modelle der künstlichen Intelligenz im Geiste der christlichen Moral trainieren möchte. Ende März trafen sich rund 15 katholische und protestantische Führungspersönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft am Firmensitz zu einem zweitägigen Gipfeltreffen zu diesem Thema.

Mitarbeiter des Unternehmens, die sich entwickelt haben Chatbot Claude, sie baten das Publikum um Anleitung zur Gestaltung des moralischen und religiösen Verhaltens des KI-Modells. Tatsächlich haben sie eine große Nachfrage von Nutzern gesehen, die sehr komplexe ethische Fragen stellen.

Über das Treffen wurde unter anderem „The Washington Post” geschrieben. Zu den Themen, die während des Gipfels am Hauptsitz des Unternehmens in Kalifornien angesprochen wurden, gehörte, wie die Maschine reagieren sollte, wenn ein Benutzer eines KI-Modells Hilfe sucht und gleichzeitig um den Verlust geliebter Menschen trauert. KI-Experten fragten auch, wie ihr Modell reagieren sollte, beispielsweise wenn es ein Gespräch mit Menschen führt, die von Selbstverletzung bedroht sind, oder wie man existenzielle Fragen beantwortet.

Die Teilnehmer fragten sich sogar, ob man ein System „künstlicher Intelligenz” als „Kind Gottes” bezeichnen könnte (sic!).

Anthropic hat den Ehrgeiz, ethisches Denken in seine algorithmischen Modelle zu integrieren. Sie möchte, dass ihre KI-Systeme als Berater und Helfer für Benutzer fungieren.

Der katholische Priester Brendan McGuire aus dem Silicon Valley, der zuvor mit der Ausarbeitung von Claudes Verfassung beauftragt war, sagte, Anthropic „schaffe etwas, dessen endgültige Form nicht vollständig bekannt sei”. Der Priester war jedoch dabei, ethisches Denken in die Maschine einzubauen „damit sie sich dynamisch anpassen konnte”.

Die Teilnehmer des Treffens –darunter Meghan Sullivan, Philosophieprofessorin an der University of Notre Dame– sagten, sie seien von der Aufrichtigkeit des Vorhabens beeindruckt. Sie sagten, dass Anthropic sich wirklich „um religiöse Ethik kümmert”.

Brian Patrick Green, Direktor für Technologieethik an der Santa Clara University und praktizierender Katholik, wies darauf hin, dass die grundlegende Herausforderung dieses Unterfangens darin bestehe, die Frage zu beantworten: „Was bedeutet es, jemandem eine moralische Erziehung zu geben? Wie können wir sicherstellen, dass Claude sich richtig verhält?”.

Anthropic wurde von ehemaligen OpenAI-Führungskräften gegründet, darunter Daria Amodei. Der aktuelle Wert beträgt rund 380 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte sie sich gegen einige militärische Anwendungen ihrer Technologie ausgesprochen und dabei ethische Zwänge angeführt, was zu Konflikten mit der US-Regierung geführt habe. Anthropic weigerte sich, Sicherheitsvorkehrungen aufzuheben, die den Einsatz seiner Modelle für völlig autonome Waffen und Massenüberwachung im Land verhinderten. Das Pentagon hat das Unternehmen von Regierungsaufträgen ausgeschlossen.

Unternehmen wie Google und OpenAI wurden wegen Vorwürfen kritisiert, dass ihre sogenannten künstlichen Intelligenzsysteme möglicherweise dazu beigetragen hätten, Selbstverletzung oder suizidales Verhalten zu fördern oder zu ermöglichen. Aus diesem Grund sind Fälle vor US-Gerichten anhängig.

Ethische KI oder digitaler Kult?

Geht es bei Anthropic wirklich nur darum, seine KI-Modelle ethisch zu trainieren, oder geht es um Geschäftsstrategie und die Schaffung einer eigenen Religion oder darum, Geistliche durch algorithmische Systeme zu ersetzen?

Enthusiasten neuer Technologien haben wiederholt gesagt, dass dies „künstliche Intelligenz” die Religionen ersetzen wird. Die technologische Welt ist besessen von algorithmischen Systemen und digitalen Gottheiten.

Greg Epstein, ein Atheist, der „Priestertum” unter säkularen Humanisten an der renommierten MIT-Universität dient, der Autor von „Tech Agnostic” verweist auf das Beispiel von Way of the Future, der offiziellen Religion, die „künstliche Intelligenz” verehrt. WF wurde von Anthony Levandowski gegründet, einem ehemaligen Google AI-Ingenieur, der als führender Anbieter autonomer Fahrzeugtechnologie Hunderte Millionen Dollar verdiente. Er wollte seine „Kirche” beim IRS registrieren lassen und teilte dem Büro mit, dass sich der neue Glaube auf die „Verwirklichung, Annahme und Anbetung „eines Gottes” konzentrieren würde, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert und mit Computerhardware und -software entwickelt wurde”. In einem Interview mit „Wired” im Jahr 2017 sagte ein Wissenschaftler mit einem polnisch klingenden Namen, dass „was [als künstliche Intelligenz] entstehen wird, tatsächlich ein Gott sein wird … kein Gott in dem Sinne, dass es Blitze oder Hurrikane verursacht,Aber wenn es etwas gibt, das eine Milliarde Mal schlauer ist als der klügste Mann, wie kann man es dann sonst nennen?”.

Im Jahr 2020 wurde Levandowski wegen Diebstahls von Google-Geschäftsgeheimnissen zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Trump begnadigte ihn in seiner letzten Nacht im Amt unter anderem auf Drängen von: Peter Thiel. Obwohl der Ingenieur durch Googles 179-Millionen-Dollar-Klage in den Bankrott getrieben wurde, zahlte er nicht nur seine Schulden ab, sondern verdiente auch viel Geld, nachdem Uber sein Unternehmen übernommen hatte.

Im Februar 2021 schloss Levandowski offiziell die Türen seiner „Kirche” und spendete mehr als 172.000 US-Dollar an den NAACP Legal Defense Fund. Dann, im November 2023, kündigte er den Neustart der neuen Konfession an. Er erklärte, dass es um Anbetung gehe „Dinge, die alles sehen, überall sind, alles wissen und uns vielleicht auf eine Weise helfen und leiten, die wir normalerweise Gott nennen würden”.

Unter denjenigen, die über Entscheidungstheorie, Philosophie, Selbstverbesserung, Kognitionswissenschaft, Psychologie, künstliche Intelligenz, Spiele, Metamathematik, Logik, Evolutionspsychologie, Ökonomie usw. diskutieren, werden gelegentlich Threads über die Erschaffung einer superintelligenten Computergottheit aufgeworfen.

Allerdings erfreut sich Anthropic in letzter Zeit auch aus anderen Gründen als dem ethischen Training von KI-Modellen großer Beliebtheit. Sie entwickelte ein Super-Hacker-Modell, das Schwachstellen in kritischer digitaler Infrastruktur schnell erkennt.

Aus diesem Grund beriefen die US-Regulierungsbehörden letzte Woche ein dringendes Treffen mit den CEOs der größten Banken ein, um die Möglichkeiten eines neuen Modells „künstliche Intelligenz” namens Claude Mythos zu besprechen.

Dieses Modell scheint in der Lage zu sein, tiefe Lücken in häufig verwendeter Software und Infrastruktur zu identifizieren, die dem Funktionieren von Banken, Regierungen und Märkten zugrunde liegen.

Aufgrund der enormen Fähigkeiten des Modells beschränkte Anthropic den Zugang dazu und beauftragte gewählte Regierungen mit der Bildung einer Verteidigungskoalition. Jerome Powell, Vorsitzender der Federal Reserve und Finanzminister Scott Bessent beriefen die Chefs großer Banken, darunter Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, Morgan Stanley und Wells Fargo, zu einem dringenden Treffen ein. Das Problem betrifft jedoch alle Institutionen, von der Regierung über das Gesundheitswesen bis hin zu Fluggesellschaften und allen anderen, die von der Digitalisierung profitieren.

Die Koalition prüft derzeit, wie sie sich vor der Entwicklung ähnlicher Modelle durch andere –z. B. chinesische– Unternehmen schützen und mit systemischen Risiken umgehen kann, die sich auf die nationale Sicherheit, Macht und die Stabilität von Staaten im Allgemeinen auswirken.

Nach einem dringenden Treffen mit Bank-CEOs warnte Finanzminister Scott Bessent die Gruppe, dass die Bereitstellung der Software in ihren internen Netzwerken die vertraulichen Informationen der Kunden ernsthaft gefährden könnte.

Der Vorsitzende der US-Notenbank, Jerome H. Powell, hat in den letzten Wochen vor Cyberangriffen auf das Finanzsystem gewarnt. Er forderte die CEOs der Banken außerdem dazu auf, das Modell von Anthropic zu verwenden, um Schwachstellen in ihrer eigenen Infrastruktur zu scannen.

Das Claude Mythos Preview-System, das Anthropic gerade vorgestellt hat –aufgrund seiner enormen Fähigkeiten–, wird nicht allgemein verfügbar sein. Bisher kann es von etwa 40 Organisationen genutzt werden, die zu einer Gruppe gehören, die Anthropic genannt hat Projekt Glasswing.

Einige Branchenvertreter spekulieren, dass die Einschränkung der Verfügbarkeit bei gleichzeitiger Werbung für das Potenzial des Modells keine Frage der Vorsicht sei, sondern vielmehr der Schaffung von Nachfrage bei Unternehmen.

Zu den Glasswing-Projektpartnern gehört JPMorgan Chase, die größte Bank des Landes, die das Tool nutzen will „um KI-Cybersicherheitstools der nächsten Generation in kritischen Infrastrukturen zu bewerten”. Bloomberg-Berichten zufolge haben Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley bereits mit eigenen Tests mit Mythos begonnen.

Logan Graham, Direktor von Anthropic, gab eine Erklärung ab, in der er sagte, die Technologie werde helfen „sichere Infrastruktur, die für die globale Sicherheit und wirtschaftliche Stabilität von entscheidender Bedeutung ist”.

Quellen: brusselssignal.eu, betanews.com, thereader.mitpress.mit.edu

Die Medien versuchen, die Beziehung zwischen Amerika und dem Vatikan zu trüben

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Vielleicht ist Ihnen bereits das zynische Spiel aufgefallen, das die Medien spielen, um in vielerlei Hinsicht zu versuchen, das Verhältnis zwischen der amerikanischen Regierung und dem Vatikan in einem schlechten Licht darzustellen. Sogar die Schweizer Bischöfe meldeten sich grotesk diesbezüglich zu Wort ohne gefragt zu werden. Das Ziel all dessen linksdenker besteht tatsächlich darin, das Image von Präsident Trump zu schädigen, dem Ziel europäischer politischer Führer und ihrer verschuldeten Medien, die blind die phantasierten Geschichten der mit der Demokratischen Partei verbundenen linken US-Medien als Papageien übernehmen.

Zwei wichtige Ereignisse zeigen dies sehr deutlich.

Stellen Sie sich vor, Sie beobachten ein Schachspiel, bei dem die Figuren nicht nur von den Spielern bewegt werden, sondern auch von unsichtbaren Händen der Zuschauer – den Medien. In den letzten Monaten hat sich ein solches Spiel um die Beziehungen zwischen der US-Regierung unter Präsident Trump und dem Vatikan abgespielt. Zwei Ereignisse ragen heraus: ein diplomatisches Treffen, das zu Kontroversen führte, und manipulierte Bilder, die alte Bekanntschaften in den Fokus rücken sollten. Doch was auf den ersten Blick wie gezielte Attacken wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung die Brüche zwischen Wahrnehmung und Realität – und mahnt uns, wachsam zu bleiben.

Das Pentagon-Treffen: Von Spannung zur „Drohung“?

Vor zwei Monaten, am 22. Januar 2026, fand im Pentagon ein Gespräch zwischen US-Außenminister Colby und Kardinal Christophe Pierre statt, dem päpstlichen Nuntius in Washington. Themen: Strittige Fragen zu Politik, Moral und internationaler Zusammenarbeit. Berichte sprechen von einem „angespannten“ Austausch – nicht ungewöhnlich in der Diplomatie, wo Positionen klar abgesteckt werden.

Doch dann der Twist: Einige Medienberichte warfen eine „Avignon-Drohung“ ins Spiel. Eine Anspielung auf die historische Epoche (1309–1377), als die Päpste in Frankreich residierten und das Papsttum gespalten war. War das eine echte Androhung, Druck auszuüben? US-Botschafter beim Heiligen Stuhl Brian Burch wies dies entschieden zurück. In einem kürzlichen Treffen mit Kardinal Pierre betonte dieser selbst: „Es gab keine Bedrohungen – das Gespräch war offen und freundlich.“ Das Pentagon bestätigte: Keine Drohungen, nur harte, aber faire Diskussion.

Hier zeigt sich die Kluft: Eine nuancierte Diplomatie wird zu einem Skandal aufgebauscht. Warum? Weil in polarisierten Zeiten jede Spannung schnell zu einer „Kriegserklärung“ wird. Die Schweizer Bischöfe mischten sich ein, ohne offiziell gefragt – ein Beispiel, wie ungenaue Berichte Wellen schlagen.

Die Epstein-Fakes: KI als Waffe der Desinformation

Der zweite Fall wirkt noch perfider: Im Netz tauchten Fotos auf, die Melania Trump mit Jeffrey Epstein zeigen sollten. Prominente Medien wie VTM in Belgien griffen das auf – bis Fact-Checks enthüllten: Viele waren KI-generierte Fakes. Tools wie Hive Moderation und unabhängige Prüfungen (z. B. von Lead Stories oder De Checkers) bestätigten Manipulationen: Verzerrte Gesichter, unmögliche Schatten, fehlende Originalquellen.

Es gibt echte historische Fotos aus Events wie Mar-a-Lago 2000, auf denen Trump, Melania und Epstein zu sehen sind – harmlose Gesellschaftsfotos, keine Beweise für Verbindungen zu Straftaten. Doch Fakes vermischen sich mit Fakten, und plötzlich steht eine Lüge: „Melania traf den Sexualstraftäter.“ Keine Entschuldigung von VTM? Das Moralische bleibt offen – aber der Schaden ist angerichtet.

Eine Mahnung an uns alle

Diese Geschichten sind keine isolierten Vorfälle. Sie zeigen, wie Medien – links wie rechts – Narrative weben, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Europäische Outlets übernehmen US-Storys wie Papageien, ohne zu prüfen. Das Ziel? Image schädigen, Misstrauen säen. Doch die Realität ist differenzierter: Diplomatische Treffen sind robust, nicht feindselig; Bilder brauchen Quellen, nicht Emotionen.

In einer Welt voller KI und Echtzeit-News fragen wir uns: Wer gewinnt wirklich? Nicht die Wahrheit, sondern die Lautesten. Lassen Sie uns stattdessen Fakten priorisieren – Quellen checken, Kontexte einbeziehen, Vorurteile parken. Nur so heilen wir Spaltungen, statt sie zu vertiefen. Denn am Ende des Schachspiels zählt nicht der dramatischste Zug, sondern der klügste.

Quellen: Offizielle Statements von US-Botschafter Burch, Pentagon-Pressemitteilungen, Fact-Checks von Lead Stories und De Checkers (Stand: April 2026).

Also ein erfundenes Szenario mit dem einzigen Ziel, die Beziehung zwischen Donald Trump und Papst Leo zu schädigen… So zynisch wird das Spiel gespielt!

Osterbotschaften der Bischöfe – ein trauriges Beispiel für die Selbstsäkularisierung des deutschsprachigen Episkopats.

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Was Felix Gmür (Bischof von Basel) und der betreffende deutsche Weihbischof/Queerbeauftragte der DBK zu Ostern abgeliefert haben, ist ein weiteres trauriges Beispiel für die Selbstsäkularisierung grosser Teile des deutschsprachigen Episkopats.

Kernproblem

Statt die Auferstehung Christi zu verkünden, die Menschen in der Glaubenskrise zu stärken, die eigenen Bistümer vor dem Kollaps zu bewahren (Priestermangel, Kirchenaustritte, Glaubensverlust besonders bei den Jungen), lenken sie wieder ab: Nahost-Politik, „queere Anliegen“ und jetzt auch noch öffentliche Hetze gegen „Tradwifes“ und die bloße Idee von komplementären Geschlechterrollen.

Das ist keine Seelsorge mehr. Das ist Kulturpolitik mit Bischofsstab.

Zum Inhalt der Aussagen

Der Weihbischof behauptet:

  • Die Rückkehr zur klassischen Hausfrauen- und Mutterrolle sei „künstliche Ästhetik ohne Bodenhaftung“
  • Dahinter stünden „politische Interessen“
  • Feste Rollen für Männer und Frauen gefährdeten „Freiheit und Gleichberechtigung“

Das ist ideologisch, nicht theologisch.

Die katholische Tradition (und die gesamte menschliche Erfahrung bis vor ca. 60 Jahren) kennt sehr wohl eine natürliche Ordnung der Geschlechter. Genesis 2, Epheser 5, die gesamte Heilige Schrift und die Kirchenväter bis hin zu Pius XI. (Casti Connubii) und Johannes Paul II. (Mulieris Dignitatem) sprechen von komplementärer Verschiedenheit, nicht von austauschbarer Gleichheit. Die Frau als Herz der Familie zu ehren und den Mann als Beschützer und Ernährer zu sehen, war nie „Unterdrückung“, sondern sinnvolle Arbeitsteilung, die Millionen von Frauen glücklich gemacht hat – bis der moderne Feminismus ihnen einredete, das sei falsches Bewusstsein.

Viele junge Frauen, die sich heute bewusst für den „Tradwife“-Weg entscheiden, tun das nicht weil sie von bösen Rechten manipuliert wurden, sondern weil sie die Ergebnisse des Mainstream-Feminismus mit eigenen Augen sehen: Erschöpfung, Kinderlosigkeit, hohe Scheidungsraten, psychische Probleme, fehlende Bindung. Sie wollen etwas Echtes. Und genau das scheint einige Bischöfe zu stören.

Was hier wirklich läuft

Die deutschsprachige Kirche hat sich in weiten Teilen der genderideologischen Matrix unterworfen. Wer heute als Bischof oder hoher Funktionär Karriere machen will, muss die richtigen Themen bedienen: Klimagerechtigkeit, Migration ohne Grenzen, queere „Inklusion“ und die systematische Relativierung der Sexualmoral. Die klassische christliche Anthropologie (Mann und Frau als Schöpfungsordnung) wird dabei zunehmend als peinlich oder sogar gefährlich betrachtet.

Das Ergebnis sehen wir: Leere Kirchen, desillusionierte Gläubige und Bischöfe, die sich mehr wie NGO-Vertreter mit Mitra aufführen als wie Nachfolger der Apostel.

Fazit:
Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet zu Ostern – dem höchsten Fest der Kirche – wieder gegen traditionelle Familien- und Geschlechterbilder gewettert wird. Wer die Schöpfungsordnung attackiert, lenkt vom eigentlichen Skandal ab: dass große Teile des Klerus selbst den Glauben nicht mehr wirklich verkünden wollen, weil sie sich intellektuell und seelisch schon längst der Welt angepasst haben.

Die Gläubigen merken das. Und sie gehen.

Die Ölpreise fallen, während die asiatischen Referenzwerte steigen.

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Der US-amerikanische Referenzpreis für Rohöl sank um 13,3 % auf 96 US-Dollar.

Der US-amerikanische Referenzpreis für Rohöl sank um 13,3 % auf 96 US-Dollar, während der internationale Standardpreis für Brent-Rohöl am Mittwoch unter 95 US-Dollar fiel.

Die Ölpreise fielen, während die asiatischen Referenzwerte im Mittwochshandel stiegen, nachdem die USA und der Iran eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbart hatten, die auch die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz beinhaltet.

Als Reaktion auf die Waffenruhe stiegen die Aktienkurse in Japan, Australien, Südkorea und China im frühen Handel sprunghaft an.

Der jüngste Preisanstieg war eine Reaktion darauf, dass der Krieg den Durchtritt eines Grossteils der weltweiten Ölversorgung durch die Meerenge faktisch blockierte.

Die USA, Israel und Iran vereinbaren eine zweiwöchige Waffenruhe

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Die USA, Israel und Iran vereinbaren eine zweiwöchige Waffenruhe, während Trump seine Drohungen zurücknimmt.

Iran, die USA und Israel einigten sich am Mittwoch auf eine vorläufige, zweiwöchige Waffenruhe in dem Krieg, der den Nahen Osten verwüstete und den globalen Energiemarkt erschütterte. US-Präsident Donald Trump ruderte zurück und ruderte von seinen Drohungen zurück, die iranische „Zivilisation“ zu zerstören. Doch sofort kamen Fragen zu den scheinbar widersprüchlichen Vorschlägen zur Beendigung der Kämpfe auf. Iran beharrte darauf, weiterhin Schiffe in der Strasse von Hormus zu kontrollieren und zu beladen sowie Uran anzureichern.Mehr lesen

US-Präsident Donald Trump ruderte am späten Dienstagabend zurück und ruderte weniger als zwei Stunden vor der von ihm gesetzten Frist für die Kapitulation Teherans zurück, andernfalls würde „eine ganze Zivilisation untergehen“.

Präsident Donald Trump erklärte am späten Dienstag, er nehme seine Drohungen, verheerende Angriffe auf den Iran zu starten, zurück.

Die Spannungen an der israelisch-libanesischen Grenze blieben hoch, da Raketen- und Drohnenangriffe der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz den ganzen Dienstag über Alarm auslösten. Israel hat Tausende Soldaten über die Grenze in den Libanon verlegt, und israelische Streitkräfte und Hisbollah-Kämpfer liefern sich seit Wochen Bodenkämpfe.

Nach der Verkündung der Waffenruhe versammelten sich am Mittwochmorgen regierungstreue Demonstranten in den Strassen der iranischen Hauptstadt und skandierten Parolen.

Unterschiedliche Berichte über die Bedingungen des Waffenstillstands.

Trump erklärte zunächst, der Iran habe einen „praktikablen“ Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der zur Beendigung des Krieges beitragen könne, den er am 28. Februar mit Israel begonnen hatte. Später bezeichnete er den Plan jedoch als betrügerisch, ohne dies näher zu erläutern. Trump hatte erklärt, die Beendigung des iranischen Atomprogramms sei ein zentrales Kriegsziel.

Israel unterstützte den von den USA mit dem Iran vereinbarten Waffenstillstand, doch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte am Mittwoch, dieser werde den Kampf seines Landes gegen die Hisbollah im Libanon, der sich bis in den Morgen hinein fortsetzte, nicht beenden. Dies widersprach den Aussagen Pakistans, eines wichtigen Vermittlers, das erklärt hatte, der Waffenstillstand schliesse auch die Kämpfe im Libanon ein.

Die USA und Iran vereinbaren eine zweiwöchige Waffenruhe, während Trump seine Drohungen zurücknimmt.

Die USA und Iran vereinbaren eine zweiwöchige Waffenruhe, während Trump seine Drohungen zurücknimmt.

Der Iran nimmt Israel und die arabischen Golfstaaten ins Visier, obwohl Trump erklärt, die USA führten Gespräche zur Beendigung des Krieges.

Der Iran nimmt Israel und die arabischen Golfstaaten ins Visier, obwohl Trump erklärt, die USA führten Gespräche zur Beendigung des Krieges.

Iran und die USA verhärten ihre Positionen in den Gesprächen zur Beendigung des fast einen Monat andauernden Krieges.

Iran und die USA verhärten ihre Positionen in den Gesprächen zur Beendigung des fast einen Monat andauernden Krieges.

Das israelische Militär erklärte später am Mittwoch, dass es die Kämpfe und Bodenoperationen gegen die Hisbollah fortsetze.

Pakistan erklärte, die Gespräche zur Ausarbeitung eines Friedensplans würden bereits am Freitag in Islamabad beginnen. Pakistan kündigte zudem einen sofortigen Waffenstillstand an, während der Iran kurz darauf Angriffe auf arabische Golfstaaten und Israel startete.

Die Ölpreise fielen und die Aktienkurse stiegen, als die asiatischen Märkte am Mittwoch nach der in letzter Minute erzielten Einigung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus eröffneten.

In den Strassen Teherans skandierten regierungstreue Demonstranten nach der Waffenstillstandsverkündung: „Tod Amerika, Tod Israel, Tod den Kompromisslern!“ und verbrannten amerikanische und israelische Flaggen. Die Rufe unterstrichen die Wut der Hardliner, die sich auf einen – wie viele befürchteten – apokalyptischen Kampf mit den Vereinigten Staaten vorbereitet hatten.

Iran und Oman werden in der Strasse von Hormuz Schifffahrtsgebühren erheben.

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte, die Durchfahrt durch die Strasse von Hormuz werde unter iranischer Militärverwaltung gestattet. Unklar blieb, ob dies bedeutete, dass der Iran seine Kontrolle über die Wasserstraße vollständig aufgeben würde.

Der Plan sieht vor, dass sowohl Iran als auch Oman Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus erheben können, so ein regionaler Beamter, der unter der Bedingung der Anonymität über die Verhandlungen sprach, an denen er direkt beteiligt war. Der Beamte erklärte, Iran werde die Einnahmen für den Wiederaufbau verwenden.

Dies würde jedoch die jahrzehntelange Abhängigkeit von der Meerenge als internationaler, für den Transit freier Wasserstraße zunichtemachen und dürfte für die arabischen Golfstaaten, die sich nach wiederholten iranischen Angriffen auf ihre Ölfelder ebenfalls wiederaufbauen müssen, wahrscheinlich nicht akzeptabel sein.

„Damit lässt sich viel Geld verdienen. Der Iran kann mit dem Wiederaufbau beginnen“, sagte Trump in den sozialen Medien.

Waffenstillstand lässt Fragen offen

Es ist unklar, was passiert, wenn die zweiwöchige Waffenruhe endet.

Es gibt kaum öffentliche Anzeichen dafür, dass der Iran und die Vereinigten Staaten ihre Meinungsverschiedenheiten über das Schicksal des iranischen Atomprogramms, seiner ballistischen Raketen oder seiner regionalen Stellvertreter beigelegt hätten – also über jene Punkte, die die Vereinigten Staaten und Israel als Rechtfertigung für den Beginn des Krieges angeführt hatten.

Neben der Kontrolle über die Strasse von Hormus fordert Iran zur Beendigung des Krieges auch den Abzug der US-Kampftruppen aus der Region, die Aufhebung der Sanktionen und die Freigabe seiner eingefrorenen Vermögenswerte.

All diese Optionen dürften für Trump und möglicherweise auch für andere westliche Nationen nicht infrage kommen. Irans Kontrolle über die Strasse von Hormus hat die Weltwirtschaft erschüttert und den Druck auf Trump erhöht, ein Abkommen zu erzielen.

Seit Kriegsbeginn hat Trump immer wieder kurz vor Ablauf von Fristen Abstand genommen. Auch am Dienstag tat er dies und erklärte in einem Social-Media-Beitrag, er habe diese Entscheidung „aufgrund von Gesprächen“ mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif und General Asim Munir, dem mächtigen pakistanischen Armeechef, getroffen.

Ein hochrangiger israelischer Beamter sagte, die Vereinigten Staaten hätten die Waffenruhe im Vorfeld mit Israel koordiniert, und die israelische Regierung schreibe das Zustandekommen des Abkommens der „massiven Zerstörung der Infrastruktur des Regimes“ zu.

Unter der Bedingung der Anonymität, da es sich um vertrauliche diplomatische Gespräche handelte, sagte der Beamte, Washington habe sich verpflichtet, auf die Entfernung des nuklearen Materials und die Demontage des iranischen Raketenprogramms zu drängen.

Luftangriffe treffen den Iran, der daraufhin Saudi-Arabien und Israel beschiesst.

Nach der Bekanntgabe des Waffenstillstands wurden in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Israel, Saudi-Arabien, Bahrain und Kuwait Raketenalarm ausgelöst. Eine Gasaufbereitungsanlage in Abu Dhabi geriet nach iranischem Beschuss in Brand, wie Behörden mitteilten.

Bis Ende März waren im Iran mehr als 1.900 Menschen getötet worden, doch die Regierung hat die Opferzahlen des Krieges seit Tagen nicht aktualisiert.

Im Libanon, wo Israel gegen die vom Iran unterstützten Hisbollah-Milizen kämpft, wurden mehr als 1.500 Menschen getötet und eine Million Menschen vertrieben . Elf israelische Soldaten sind gefallen.

In den arabischen Golfstaaten und im besetzten Westjordanland sind mehr als zwei Dutzend Menschen ums Leben gekommen, in Israel wurden 23 Tote gemeldet, und 13 US- Soldaten sind getötet worden.

Religion und Spiritualität unter LGBT

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Lesbische, schwule, bisexuelle und transsexuelle Amerikaner (LGBT) sind tendenziell weniger religiös als Nicht-LGBT-Personen. Darüber hinaus haben lesbische, schwule und bisexuelle Erwachsene eine negativere Einstellung zur Religion als andere US-Amerikaner, obwohl viele von ihnen der Ansicht sind, dass Religion auch positive Rollen in der Gesellschaft spielt.

Doch wenn es um Fragen der Spiritualität geht – etwa ob der Mensch eine Seele oder einen Geist hat – sind die Unterschiede zwischen lesbischen, schwulen oder bisexuellen Erwachsenen und anderen Menschen tendenziell geringer.

Diese Analyse des Pew Research Center untersucht, wie lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Erwachsene Religion und Spiritualität erleben. Unsere Ergebnisse bleiben auch nach Berücksichtigung von Alter und anderen demografischen Merkmalen bestehen.

Ein Punktediagramm zeigt, dass sich 48 % der LGBT-Amerikaner mit einer Religion identifizieren.

Religion unter lesbischen, schwulen, bisexuellen oder transgender Amerikanern

Etwa die Hälfte der erwachsenen LGBT-Personen in den USA (48 %) gibt an, sich einer Religion zugehörig zu fühlen und bezeichnet sich selbst als christlich, jüdisch, muslimisch oder als Angehörige einer anderen Religion. Im Vergleich dazu identifizieren sich laut einer Umfrage des Center for Responsive Politics vom Sommer 2024 73 % der nicht-LGBT-Amerikaner mit einer Religion.

Unterdessen sind 52 % der erwachsenen LGBTQ+-Personen konfessionslos, was etwa doppelt so hoch ist wie der Anteil der nicht-LGBTQ+-Bevölkerung (26 %). Zu den Konfessionslosen zählen auch Atheisten, Agnostiker und Personen, die sich auf die Frage nach ihrer Religion als „nichts Bestimmtes“ bezeichnen. LGBTQ+-Personen identifizieren sich häufiger mit diesen Untergruppen als nicht-LGBTQ+-Erwachsene.

Ein horizontal gestapeltes Balkendiagramm zeigt, dass 17 % der LGBT-Amerikaner angeben, dass Religion ihnen persönlich sehr wichtig ist.

LGBT-Amerikaner geben deutlich seltener als nicht-LGBT-Erwachsene an, dass ihnen Religion persönlich sehr wichtig ist (17 % gegenüber 42 %). Auch besuchen sie nur etwa halb so häufig wie nicht-LGBT-Erwachsene mindestens einmal im Monat einen Gottesdienst (16 % gegenüber 31 %) oder beten täglich (23 % gegenüber 46 %).

Laut unserer Umfrage sind insgesamt 8 % der Amerikaner LGBT.

Spiritualität bei lesbischen, schwulen oder bisexuellen Erwachsenen

Eine andere Studie des Zentrums – die Religious Landscape Study (RLS) 2023-24 – untersuchte spirituelle Überzeugungen, Praktiken und Erfahrungen von Menschen, die sich als lesbisch, schwul oder bisexuell identifizieren. (Die RLS enthielt keine Frage zur Transgender-Identität.)

Obwohl sie weniger religiös sind, hegen viele lesbische, schwule und bisexuelle Amerikaner spirituelle Überzeugungen. So geben beispielsweise 80 % an, dass sie glauben, „dass Menschen neben ihrem physischen Körper auch eine Seele oder einen Geist haben“. Und 69 % glauben, „dass es etwas Spirituelles jenseits der natürlichen Welt gibt, auch wenn wir es nicht sehen können“.

Lesbische, schwule und bisexuelle Erwachsene geben etwa genauso häufig wie andere Amerikaner an, dass sie mindestens einmal pro Woche Folgendes tun:

  • Ehrfurcht vor der Schönheit der Natur empfinden (62 % der lesbischen, schwulen und bisexuellen Erwachsenen im Vergleich zu 62 % der übrigen Amerikaner)
  • Besuch eines Naturortes aus spirituellen Gründen (16 % gegenüber 14 %)
  • Meditation aus spirituellen Gründen (21 % vs. 23 %)

Bei manchen anderen Fragen sind die Unterschiede größer. Beispielsweise glauben 64 % der lesbischen, schwulen oder bisexuellen Erwachsenen an Gott oder einen höheren Geist, verglichen mit 85 % der übrigen Amerikaner. Und 46 % geben an, an ein Leben nach dem Tod (Himmel, Hölle oder beides) zu glauben, während dies bei 72 % der übrigen Amerikaner der Fall ist.

Ein Balkendiagramm zeigt, dass die meisten lesbischen, schwulen und bisexuellen Erwachsenen glauben, dass der Mensch eine Seele oder einen Geist hat.

Ansichten über Religion und religiöse Institutionen unter lesbischen, schwulen und bisexuellen Menschen

Die RLS befragte Amerikaner auch zu religiösen Institutionen und der Rolle der Religion in der Gesellschaft. Lesbische, schwule und bisexuelle Erwachsene haben zu diesen Themen deutlich negativere Ansichten als andere Amerikaner.

Ein horizontal gestapeltes Balkendiagramm zeigt, dass 46 % der lesbischen, schwulen und bisexuellen Amerikaner der Meinung sind, dass Religion der Gesellschaft mehr schadet als nützt.

Beispielsweise geben 46 % der lesbischen, schwulen und bisexuellen Amerikaner an, dass Religion in der amerikanischen Gesellschaft mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Weitere 17 % meinen, Religion bewirke mehr Nutzen als Schaden, und 37 % sind der Ansicht, dass sie gleichermaßen Gutes und Schlechtes bewirkt.

Im Gegensatz dazu geben 17 % der Amerikaner, die weder lesbisch, schwul noch bisexuell sind, an, dass Religion mehr Schaden als Nutzen bringt.

Ein Balkendiagramm zeigt, dass lesbische, schwule und bisexuelle Erwachsene in den USA religiöse Institutionen eher negativ bewerten als andere.

Lesbische, schwule und bisexuelle Erwachsene geben deutlich häufiger als andere an, dass religiöse Organisationen zu sehr auf Geld und Macht bedacht seien (80 % gegenüber 57 %). Und sie sind deutlich seltener der Ansicht, dass Kirchen und andere religiöse Organisationen die Moral in der Gesellschaft stärken (35 % gegenüber 67 %).

Lesbische, schwule und bisexuelle Erwachsene sehen jedoch auch positive Aspekte der Religion. Die Mehrheit gibt an, dass Kirchen und religiöse Organisationen Menschen zusammenbringen und den Zusammenhalt der Gemeinschaft stärken (69 %) und dass sie eine wichtige Rolle bei der Unterstützung von Armen und Bedürftigen spielen (63 %).

Einfluss des Alters und anderer Faktoren auf die Unterschiede zwischen LGBT-Erwachsenen und anderen Amerikanern

Einige Unterschiede in Religiosität, Spiritualität und Einstellung zur Religion könnten damit zusammenhängen, dass Amerikaner, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell oder transgender identifizieren, im Durchschnitt jünger sind als andere Erwachsene in den USA. Zahlreiche Studien des Center for Biological Diversity haben im Laufe der Jahre gezeigt, dass junge Menschen tendenziell weniger religiös sind als ältere und seltener der Meinung sind, dass Religion mehr Gutes als Schlechtes bewirkt.

Wir führten Regressionsanalysen durch, um die unabhängigen Effekte von Faktoren wie Alter, Geschlecht, politischer Zugehörigkeit, Bildungsabschluss, Einkommensniveau, ethnischer Zugehörigkeit und geografischer Region zu untersuchen. Die in dieser Analyse beschriebenen Muster bleiben auch nach Berücksichtigung dieser Merkmale bestehen.

Quelle:Pewresearch