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Paradox der Ökumene: Protestanten und Katholiken schliessen und verkaufen ihre Kirchen und Orthodoxen bauen die Neuen.

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Die eritreisch-orthodoxe Gemeinde beginnt mit dem Bau einer neuen Kirche in Lausanne. Protestantische und katholische Kirchen planen den Verkauf ihrer Kirchen. Von wohlverstandener Ökumene ist hier keine Spur. Dies bleibt jedoch nur eine Theorie, da die Landeskirchen in der Praxis lieber Millionen aus der katholischen Kirchensteuer wie in Zürich den Muslimen zukommen lassen, als die eine christliche Kirchgemeinde einer anderen christlichen Kirchengemeinde zu helfen vermag. Das Paradox der missverstandenen Ökumene oder die bewusste Zerstörung des Christentums?
Am 1. Dezember findet die Grundsteinlegung für die neue eritreisch-orthodoxe Kirche in Lausanne statt. Ein wichtiges Ereignis für diese Religionsgemeinschaft, die in den letzten zehn Jahren stark gewachsen ist.

Die Gläubigen der eritreisch-orthodoxen Gemeinschaft in der Region Lausanne feiern seit vielen Jahren ihre Gottesdienste in der protestantischen Kirche des Lausanner Quartiers Chailly. Mit ihren normalerweise 300 Gottesdienstbesuchenden – und bei den grossen jährlichen Versammlungen rund 500 – wurde es dort etwas eng.

Die Gemeinschaft erwarb 2022 das Gelände des ehemaligen Vivariums in Lausanne, das seit Jahren brachlag, mit dem Plan, dort eine neue Kirche zu bauen. Dieses Projekt wurde von Virgile Rochat, dem ehemaligen Pastor in Chailly, unterstützt. Der Bau des Gebäudes beginnt am 1. Dezember.

Ein Raum für Kult und Kultur
Die eritreisch-orthodoxen Gläubigen werden somit ab nächstem Jahr über einen Raum für Feiern, Begegnungen und Austausch verfügen, der der Grösse ihrer Gemeinschaft und ihren festlichen Bräuchen angepasst ist. Die Idee ist, ihnen die Möglichkeit zu geben, nicht nur ihre kultische Tradition, sondern auch ihre Sprache und ihre Bräuche zu pflegen.

«Das Ziel ist nicht, ein Ghetto zu errichten, sondern den Kulturschock, der diese Bevölkerungsgruppen trifft, abzufedern und so mögliche Schwierigkeiten zu vermeiden, die durch eine zu schnelle und schlecht erlebte Entwurzelung entstehen könnten», erklärt der Vorstand der eritreisch-orthodoxen Tewahdo-Kirche auf der Website der Kirche. Das Projekt weist somit einen Aspekt der sozialen Prävention und Integration auf.

Oben Sakralraum, unten Kulturzentrum mit Küche
Die Kirche ist in West-Ost-Richtung ausgerichtet und besteht aus einem Obergeschoss, das den Vorraum, ein Kirchenschiff mit etwa 250 Sitzplätzen, einen Altarraum und eine Sakristei umfasst. Das Untergeschoss wird einem Kulturzentrum ähneln, mit einer Küche und einem grossen Saal, der durch mobile Trennwände unterteilt werden kann.

Laute Gottesdienste am Stadtrand
Diakon Million Elias ist Sekretär des Vorstands der Kirche. Bei der Lancierung des Projekts hatte er erklärt, warum der neue Standort für sie so wichtig war: «In Eritrea liegen die Kirchen oft etwas ausserhalb der Städte, damit wir die Gegenwart Gottes besser spüren können.» Die Gottesdienste ziehen viele Menschen an, werden von Musik begleitet und dauern lange. In Chailly habe man sich anpassen müssen.

Der neue Standort ist hingegen besser an die spezifischen Bedürfnisse der eritreisch-orthodoxen Gemeinschaft angepasst: Er liegt am Stadtrand von Lausanne, in der Nähe eines Flusses und eines Waldes. «Die eritreische Gemeinschaft kann hier ihre Liturgien feiern und ihre von Perkussion begleiteten Prozessionen in völliger Freiheit durchführen.]

Die Zukunft der Reformierten ist schmerzhaft. Wann ziehen Katholiken von Gebenstorf-Turgi nach?

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Die sinkenden Mitgliederzahlen werden viele Kirchgemeinden zwingen, sich von Immobilien zu trennen. Wie man das in der Aargauer Gemeinde Wettingen-Neuenhof angepackt hat, sagt der reformierte Pfarrer.
Herr Pfarrer, die reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof besass bis vor Kurzem eine Kirche, zwei Kirchgemeindehäuser, drei Pfarrhäuser und ein Sigristenhaus. Wann haben Sie gemerkt, dass Sie diese Immobilien auf die Dauer nicht mehr finanzieren können?
Seit gut zehn Jahren gingen die Steuererträge in unserer Kirchgemeinde aufgrund des Mitgliederschwunds spürbar zurück. Wir haben heute noch etwa halb so viele Mitglieder wie in den siebziger Jahren. Zunächst haben wir Stellen abgebaut, weil dort die höchsten Kosten anfallen. Aber es war klar, dass wir auch bei unseren Immobilien über die Bücher müssen.

Wie sind Sie dabei vorgegangen?
Wir beantragten in der Kirchgemeindeversammlung einen Kredit, um den Zustand der Gebäude und den Sanierungsbedarf zu analysieren. Auch mussten wir uns Gedanken darüber machen, wie viel Raum wir in Zukunft benötigen. Unsere beiden Kirchgemeindehäuser waren zu diesem Zeitpunkt bereits schlecht ausgelastet beziehungsweise die Nutzer zahlten keine oder so wenig Miete, dass es keinen substantiellen Beitrag zum Gebäudeunterhalt gab.

Was hat diese Analyse ergeben?
Es war offensichtlich, dass es einschneidende Massnahmen brauchte. Die Kirchgemeindehäuser hatten einen hohen Sanierungsbedarf, zudem war das Raumangebot überdimensioniert. Insbesondere das Kirchgemeindehaus in Neuenhof wurde kaum noch genutzt. Wir kamen zum Schluss, dass wir uns von diesem Gebäude trennen müssen, da es unsinnig ist, ein Gebäude zu behalten, das wir nicht benötigen. In Wettingen war die Situation etwas komplexer.

«Insgesamt hielt sich der Widerstand gegen die Immobilienstrategie sehr in Grenzen.»
Inwiefern?
Dort kamen verschiedene Szenarien in Frage. Wir haben einen Umbau des Kirchgemeindehauses mit einer gemeinsamen Nutzung durch die Schule Wettingen geprüft. Gemeinderat und Kirchenpflege waren sich aber schnell einig, dass eine klare Trennung sinnvoller ist. Deshalb haben wir uns entschieden, ein ganz neues, aber deutlich kleineres Kirchgemeindehaus zu bauen. Das alte Gebäude konnten wir zusammen mit dem Areal nördlich der Kirche an die Gemeinde verkaufen.

Gab es weitere Massnahmen?
Wichtig für die langfristige Tragbarkeit unserer Immobilien ist, dass wir zwei Parzellen im Baurecht an eine Genossenschaft abgeben werden. Dieses Land können wir nicht mehr nutzen, dafür erhalten wie einen Baurechtszins. Im Idealfall reicht dieses Geld, um unsere verbleibenden Gebäude künftig zu finanzieren. Zudem gehören zu den Arealen zwei von unseren drei Pfarrhäusern, die dann ebenfalls abgegeben respektive rückgebaut werden.

Viele Kirchgemeinden streben Umnutzungen ihrer Gebäude an. War das bei Ihnen kein Thema?
Sowohl das Kirchgemeindehaus in Wettingen wie auch jenes in Neuenhof liegen in einer Zone für öffentliche Bauten. Das heisst, dass die Gebäude nicht an einen beliebigen Mieter vermietet werden dürfen. Insofern waren unsere Möglichkeiten diesbezüglich sehr eingeschränkt.

Der Verkauf von Kirchengebäuden löst oft Emotionen aus. Gab es in der Gemeinde Widerstand gegen die Immobilienstrategie?
Einige Gemeindemitglieder bedauerten, dass wir das ihnen vertraute Kirchgemeindehaus aufgaben. Andere waren der Meinung, es reiche aus, wenn man es einfach neu anstreicht. Insgesamt hielt sich der Widerstand aber sehr in Grenzen. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass die Kirche selbst unverändert bleibt. Meist sind es Veränderungen an der Kirche, die zu Debatten oder Protesten führen.

Papst schafft neuen Gedenktag für Alltagsheilige am 9. November nicht oder doch?

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Am 9. November hätten die katholischen Bistümer in Zukunft weltweit ihrer lokalen „Alltagsheiligen“ gedenken. Das hat Papst Franziskus verfügt. Die Bischofskonferenzen lud er dazu ein, pastorale Hinweise auszuarbeiten und vorzuschlagen, um diese nicht selig- oder heiliggesprochenen Glaubenszeugen zu ehren. Er wolle damit keinen neuen Tag im liturgischen Kalender einführen, sondern dazu ermutigen, an jene Gestalten zu erinnern, die in den Ortskirchen die Spiritualität geprägt haben, so Franziskus. Die Kirche kennt mittlerweile das Fest Allerheiligen schon lange Dies könne sowohl ausserhalb wie innerhalb der Liturgie geschehen, etwa in der Predigt. Die Bischofskonferenzen bat der Papst, pastorale Hinweise und Leitlinien auszuarbeiten und vorzuschlagen. Es reicht aber das Messbuch aufzumachen. Warum trotzdem von einem neuen Gedenktag die Rede sei, sei ein Missverständnis oder doch nicht?

Dieser Gedanke von Papst Franziskus ist nicht neu, denn schon im Jahr 2018 durch denselben veröffentlicht wurde. Damals hiess es „Heilige von nebenan“ – das Schreiben des Papstes zur Heiligkeit. Gott will, dass wir „heilig und untadelig leben vor Gott“. Mit diesem Zitat aus der Lesung beginnt Papst Franziskus sein Schreiben über die Heiligkeit. „Heilig und untadelig“ klingt nach unerreichbar. Doch das täuscht, sagte der Papst.

Der Heiligenkalender ist voll von herausragenden Menschen. Biblische Heilige wie Maria und Petrus, Ordensleute wie Franziskus oder Teresa von Avila, Vorbilder wie Elisabeth oder Martin, Märtyrer wie Maximilian Kolbe oder Ursula und ihre Gefährtinnen.

Aber die alle meint Franziskus in seinem Schreiben über die „Heiligkeit in der Welt von heute“ nicht. Er meint Sie. Und mich. Und Ihre und meine Nachbarn und Familienmitglieder. Er meint die „Wolke von Glaubenszeugen“, die uns umgibt, „unter ihnen sind vielleicht unsere eigene Mutter, eine Großmutter oder andere Menschen, die uns nahestehen“. Er nennt sie „die Heiligkeit von nebenan“, die „Mittelschicht der Heiligkeit“.

Zu dieser Mittelschicht zu gehören – dazu ist jeder Christ berufen, sagt Franziskus. Ein Modell gibt es dafür nicht, im Gegenteil: „Es gibt Zeugnisse, die als Anregung oder Motivation hilfreich sind, aber nicht als zu kopierendes Modell. Das könnte uns nämlich sogar von unserem einzigartigen und besonderen Weg abbringen, den der Herr für uns vorgesehen hat.“ Daher möge sich niemand verausgaben, „indem er versucht, etwas nachzuahmen, das gar nicht für ihn gedacht war“.

Heilig zu sein, das ist für Franziskus sowieso zunächst ein Geschenk, eine Gabe. „Noch ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt“, zitiert er den Propheten Jeremia (1,5). Doch natürlich folgt aus der Gabe eine Aufgabe, für jeden eine eigene. „Bist du verheiratet? Sei heilig, indem du deinen Mann oder deine Frau liebst und umsorgst … Bist du ein Arbeiter? Sei heilig, indem du deine Arbeit im Dienst an den Brüdern und Schwestern mit Redlichkeit und Sachverstand verrichtest. Bist du Vater oder Mutter, Großvater oder Großmutter? Sei heilig, indem du den Kindern geduldig beibringst, Jesus zu folgen. Hast du eine Verantwortungsposition inne? Sei heilig, indem du für das Gemeinwohl kämpfst und auf deine persönlichen Interessen verzichtest.“

Soweit klingt das alles recht verständlich und irgendwie auch machbar. Man bemüht sich ja – so als Christ. Aber wenn man dem Schreiben mit seinen rund hundert Seiten weiter folgt, dann wird es doch anspruchsvoller. Es sind ausgerechnet die Seligpreisungen, anhand derer Franziskus die Berufung zur Heiligkeit durchbuchstabiert. Und da heißt es dann schon, „gegen den Strom zu schwimmen“, wie Franziskus sagt. Zum Beispiel sanftmütig zu sein und die Fehler anderer geduldig zu ertragen. Oder ohne Blick auf den eigenen Vorteil Ungerechtigkeit anzuprangern. „Einige geben es auf, für die wahre Gerechtigkeit zu kämpfen, und entscheiden sich dafür, sich auf die Siegerseite zu schlagen.“ Die Argumente kennt man: Wenn ich es nicht mache, macht es jemand anderes, und was soll ich kleines Licht schon erreichen? „Das hat nichts mit dem Hunger und Durst nach Gerechtigkeit zu tun, den Jesus lobpreist“, sagt der Papst.

Wer jetzt an Waffenhandel im grossen Stil oder an Korruption in Bananenrepubliken denkt, der liegt falsch. Der Papst meint wirklich jeden von uns. Beispiel Internet: „Auch Christen können über das Internet Teil von Netzwerken verbaler Gewalt werden. Sogar in katholischen Medien können die Grenzen überschritten werden; oft bürgern sich Verleumdung und üble Nachrede ein, und jegliche Ethik und jeglicher Respekt vor dem Ansehen anderer scheinen außen vor zu bleiben … und man versucht, im wütenden Abladen von Rachegelüsten die eigene Unzufriedenheit zu kompensieren.“

Sie sind nicht im Internet, wie diese ganzen Idioten? Wie wäre es dann mit diesem Tipp: „Es tut uns nicht gut, von oben herabzuschauen, die Rolle gnadenloser Richter einzunehmen, die anderen für unwürdig zu halten und ständig Belehrungen geben zu wollen. Dies ist eine subtile Form der Gewalt.“ Oder gehören Sie vielleicht zu denen, die finden, dass früher alles besser war, und ziemlich häufig ziemlich schlecht gelaunt in die Welt und in die Kirche schauen? „Missmut ist kein Zeichen von Heiligkeit. Es ist so viel, was wir vom Herrn erhalten, um es zu genießen, dass die Traurigkeit mitunter mit Undankbarkeit zu tun hat.“

Heiligkeit, das heißt für den Papst auch, Neues zu wagen. „Wir brauchen den Anstoß des Heiligen Geistes, um nicht durch Furcht und Berechnung gelähmt zu werden, um uns nicht daran zu gewöhnen, nur innerhalb sicherer Grenzen unterwegs zu sein.“ Sichere Grenzen, das sind für ihn „das Einschließen in kleine Welten, Dogmatismus, Nostalgie, Zuflucht zu den Normen“. Aber: „Denken wir daran, dass verschlossene Räume am Ende nach Moder riechen und uns krankmachen.“

Falls Ihnen das jetzt alles zu modern und weltlich ist – etwas ist für Franziskus auch ganz klar: „Der Heilige ist ein Mensch mit einem betenden Geist, der die Kommunikation mit Gott braucht … Ich glaube nicht an eine Heiligkeit ohne Gebet.“ Und: „Ich möchte darauf bestehen, dass dies nicht nur für einige wenige Privilegierte gilt, sondern für alle, weil wir alle dieses von angebeteter Gegenwart erfüllte Schweigen nötig haben.“

Dafür haben Sie keine Zeit oder keine Geduld? „Es muss sich nicht notwendigerweise um ausgedehnte Zeiten oder intensive Gefühle handeln“, beruhigt Franziskus. Mittelschicht eben. Heiligkeit von nebenan. Oder sogar: Heiligkeit im eigenen Zuhause.

Vatikanische Konferenz zu sexuellem Missbrauch

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Katholische Führungspersönlichkeiten aus ganz Europa sind derzeit in Rom, um darüber zu diskutieren, wie die Kirche Kinder am besten vor sexuellem Missbrauch schützen kann und wie denjenigen zu helfen ist, die von Missbrauch betroffen sind.

Die Päpstliche Kommission für den Schutz von Minderjährigen des Vatikans veranstaltet vom 13. bis zum 15. November eine Konferenz über den Schutz von Kindern in der katholischen Kirche in Europa. Die Teilnehmer – Bischöfe, Priester, Ordensleute und Laien – aus 25 europäischen Ländern treffen sich am Sitz der Kinderschutzkommission im Zentrum von Rom.

Zu den Themen der Konferenz gehören Schutzpraktiken und -strategien, das Zusammenspiel von Kirchenrecht und Zivilrecht, die Frage, wie Opfern besser geholfen werden kann, und der Aufbau von Schutznetzwerken.

Das Verwaltungsgericht gab Pater Adam recht. Die Landeskirche Aargau handelte missbräuchlich.

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Die endgültigen Urteile über Rechtmässigkeit im Entlassungfall gehören in der Schweiz allein der Schweizer Gerichten, auch wenn manipulierte Infos täglich ins Netz gestellt werden. Ernsthaft wird dann, wenn ein Thema als Verleumdungsaktion betrieben wird. Bedeutungslos für die Landeskirche bleibt nach wie vor, was sie voreilig gemacht hat. Dies wurde inzwischen verurteilt. Die anderen „spezifischen“ Instanzen, welche nebenbei über die zur Entlassung führende Mittel entscheiden, haben keine Relevanz mehr. Es bleibt lediglich die Frage der Entschädigung für missbrächliche Kündigung noch offen.
Am 6. Dezember hat das Verwaltungsgericht entschieden, dass die Kündigung der Landeskirche Aargau unter der Leitung von Luc Humbel rechtswidrig war. Anders als es die Medienmitteilung von Luc Humbel, dem Präsidenten der Landeskirche Aargau, suggeriert, stellt das Verwaltungsgericht ganz klar fest, dass das Handeln der Landeskirche geltendes Recht gebrochen hat. Die Landeskirche ist ihrer Aufsichtsfunktion nicht nachgekommen, hat die Rechte einer Kirchgemeinde gebrochen und ohne ausreichende Gründe einen Priester willkürlich entlassen. Die Tatsache, dass Luc Humbel selbst Anwalt ist, legt die Vermutung nahe, dass er bewusst Recht gebrochen hat, um seine ideologischen Ziele – eine priesterlose Kirche – zu verfolgen. Dies ermöglicht eine Strafverfolgung wegen Amtsmissbrauch, der von Luc Humbel hier offensichtlich begangen wurde. Wir alle hoffen, dass Luc Humbel seiner Verantwortung nachkommt und von seinem Amt als Präsident der Landeskirche zurücktritt.

Da es eine Aufarbeitung dieser Missbrauchsfälle braucht, die zwar von Luc Humbel begangen, jedoch auch von anderen Mitgliedern der Landeskirche (hier ist vor allem Olivier Dinichert, der Vizepräsident der Landeskirche, zu nennen) gedeckt wurden, wird hier das ganze Urteil des Verwaltungsgerichts veröffentlicht.

Die Landeskirche hat zwei Jahre versucht, ein Urteil eines staatlichen Gerichts zu verhindern, indem der Rechtsweg extrem in die Länge gezogen wurde. Wie bei anderen Missbrauchsfällen innerhalb der Kirche ist es wichtig, dass unabhängige staatliche Instanzen Vorfälle innerhalb der Kirche untersuchen. Da es sich bei Luc Humbel und seinen Kollegen innerhalb der Landeskirche nicht um Priester handelt, ist dieser Vorfall samt Urteil auch ein grosser Schlag für all diejenigen, die Missbrauch mit der Priesterweihe verbinden. Missbrauch hat nichts mit der Priesterweihe, sondern mit dem Machtdenken geschlossener Gruppen zu tun, die denken, sie könnten ohne Rücksicht auf jede Moral handeln.

Teilerfolg vor Gericht – Kirchgemeinde muss Pater Adam einen Teil seiner Kosten erstatten

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Dabei handelt es sich um einen groben Fehler der Landeskirche Aargau unter Luc Humbel bei der Ermittlung des Sachverhalts, der gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstösst», stellt das Verwaltungsgericht fest und verweist die Angelegenheit an das Rekursgericht zurück, denn das Rekursgericht der Landeskirche hat sich «mit unzureichend belegten Annahmen begnügt» und die von Pater Adam angebotenen Beweise nicht abgenommen.

Zusätzlich entschied das Verwaltungsgericht über die Verfahrenskosten, die insgesamt 6651 Franken betragen. Pater Adam muss einen Drittel davon – also 2217 Franken – tragen, während der Rest vom Kanton übernommen wird.weiter lesen in AZ vom 1.11.2024

Der 1. November ist Allerheiligen, nicht Allerseelen

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Die katholische Kirche feiert Allerheiligen am 1. November. Es erinnert uns daran, dass jeder Gläubige eine Berufung zur Heiligkeit hat.

An Allerheiligen gedenkt die Kirche aller Gläubigen, die nach dem Tod das Heil erlangt haben und im Himmel sind, auch derer, die nicht offiziell heilig- oder selig gesprochen wurden. Auf diese Weise erinnert er uns daran, dass Heiligkeit die Berufung jedes Getauften ist.

Allerheiligen ist einer der ältesten christlichen Feiertage. Seine Ursprünge reichen bis in die ersten Jahrhunderte zurück, als die Kirche Märtyrer ehrte und die Gläubigen ihre Gräber am Tag ihrer Geburt im Himmel, also am Jahrestag ihres Todes, besuchten.

Im 4. Jahrhundert begann man, alle Märtyrer an einem einzigen Tag zu ehren, nämlich am ersten Sonntag nach Pfingsten, während im Osten das Gedenken aller Märtyrer am Freitag nach Ostern stattfand.

Diesem Fest wurde im Jahr 609 durch Papst Bonifatius IV. (608-615) ein besonderer Charakter verliehen. Zunächst wurde es am 13. Mai in Rom gefeiert. An diesem Tag wurde der Mutter Gottes und aller Märtyrer gedacht, also der Menschen, die ihr Leben für den Glauben an Christus gaben.

Im 8. Jahrhundert begann man an Allerheiligen all jenen zu gedenken, die keine Märtyrer waren, sondern im Ruf der Heiligkeit starben. Auf diese Weise entstand die Tradition des Tages, an dem sich die Kirche über die Erlangung der Herrlichkeit Gottes durch alle freut, die nicht offiziell heiliggesprochen wurden.

Das Datum der Feierlichkeiten zum 1. November erschien im Jahr 741, als Papst Gregor III. in Rom ein Oratorium gründete, das verschiedenen Heiligen, nicht nur Märtyrern, gewidmet war.

Dieser Feiertag wurde von Papst Gregor IV. (827-844) für das gesamte Römische Reich eingeführt. Im Jahr 935 dehnte Papst Johannes XI. die Feier dieses Feiertags auf die gesamte Kirche aus.

An diesem Tag wird in Kirchen ein Fragment des Evangeliums nach St. gelesen. Matthäus spricht über die acht Seligpreisungen.

Im Jahr 1970 wurde im Römischen Messbuch, einem liturgischen Buch mit den Texten der ständigen und variablen Teile der Heiligen Messe, ein neues Vorwort eingeführt, das den Inhalt dieses Feiertags hervorhob. Darin heißt es, dass an der Feier nicht nur heiliggesprochene Heilige teilnehmen, sondern alle Verstorbenen, die die Vollkommenheit erreicht haben, und damit auch verstorbene Verwandte und Freunde.

Der Überlieferung nach besuchen die Gläubigen an Allerheiligen Friedhöfe, auf denen ihre Verwandten und Freunde begraben sind. An diesem Tag auf Grabsteinen aufgestellte Kerzen symbolisieren Hoffnung und Erinnerung an die Verstorbenen, und Blumen sind ein Symbol selbstloser Liebe. Nach der in der Kirche geltenden Zeitrechnung beginnt eine liturgische Feier am Abend des vorangegangenen Kalendertages mit der ersten Vesper. Daher werden am späten Nachmittag auf Friedhöfen Gottesdienste im Zusammenhang mit der Feier des nächsten Tages organisiert: Gedenken an alle verstorbenen Gläubigen, d. h. die sogenannten Allerseelen.

An Allerheiligen sind Katholiken verpflichtet, an der Heiligen Messe teilzunehmen.

In der Oktav von Allerheiligen, d. h. vom 1. bis 8. November, können Sie den vollkommenen Ablass erlangen, d. h. Gottes Vergebung der zeitlichen Strafe für Sünden für diejenigen, die im Fegefeuer auf die volle Erlösung warten. Voraussetzung für die Erlangung des Ablasses ist der Besuch eines Friedhofs und die Erfüllung der üblichen Bedingungen, d. h. der Aufenthalt im Zustand der heiligenden Gnade, das Nichthaften an schweren Sünden und der Empfang der Heiligen Kommunion. am Tag des Besuchs des Friedhofs und des Sprechens der Gebete „Vater unser“ und „Ich glaube an Gott“ sowie jedes Gebets für die vom Papst festgelegten Anliegen.

Pater Adam gewinnt vor Gericht – Kündigung der Landeskirche unter Luc Humbel war rechtswidrig

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Link zum Artikel: Pater Adam gewinnt vor Gericht – Kündigung war rechtswidrig
Kommentar:
Auf den ersten Blick dürfte das Ergebnis des Verfahrens vor Verwaltungsgericht des Kantons Aargau nicht überall auf Anhieb verstanden werden. Dem Vernehmen nach haben die Behörden, welche das in Rede stehende öffentlich-rechtliche Anstellungsverhältnis aufgelöst haben, formelle Fehler begangen, so dass das Gericht deswegen die Rechtswidrigkeit der Auflösung festgestellt hat. Alles in Allem hat dies damit zu tun, dass im Kanton Aargau ein Anspruch auf Wiedereinstellung selbst bei festgestellter Rechtswidrigkeit prinzipiell nicht durchgesetzt werden kann (vgl. dazu: Bürgi/Bürgi-Schneider [Hrsg.], Handbuch Öffentliches Personalrecht, Schulthess 2017, S. 499 ff.).
Das Bistum Basel praktiziert solche Mobbingsmethoden seit Langem. Es hat aber seit der Angelegenheit Sabo immer noch nicht gelernt, wie man einen Priester „moralisch korrekt“ und nicht „missbräuchlich“ entlassen kann. Was in der Kirche laut dem Evangelium gepredigt wird, stösst im Bistum Basel weiterhin auf taube Ohren. Einfach einmal Radau machen und dann kündigen, los ist man den Priester mobbingsmässig auf jeden Fall. Im vorliegenden Fall hätte möglicherweise auch das Gericht eine Ausnahme machen können von der Regel, dass eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses nicht in Frage kommt, nachdem das Gericht festgestellt hat, die Gemeindeautonomie sei verletzt, und der Priester habe die Unterstützung des damaligen Kirchgemeinderates genossen. Aber auch diesbezüglich gilt weiterhin: Mobbing des Priesters zahlt sich aus. Also los liebes Bistum, wann mobben sie im nächsten Fall?

In der polnischen Siemianowice Slaskie wird es kein Halloween geben.

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In der polnichen Stadt – Siemianowice Slaskie – wird es kein Halloween geben Die Stadt organisiert das Festival der Engel. Engel statt Teufel, Flügel statt Gabeln und ein 333-km-Staffellauf, der sich auf die Heilige Dreifaltigkeit bezieht und nicht auf die Zahl 666, die mit dem Bösen assoziiert wird.
Anstelle von Halloween findet in Siemianowice Śląskie – Heaven Wins – das Fest der Engel – statt. Das Rathaus teilte unter anderem mit: Engel statt Teufel, Flügel statt Gabeln und ein 333-km-Staffellauf, der sich auf die Heilige Dreifaltigkeit bezieht und nicht auf die Zahl 666, die mit dem Bösen assoziiert wird.

Der Tag der Engel ist eine Initiative des Bürgermeisters von Siemianowice Śląskie, Rafał Piech, der die Stadt 2015 dem Unbefleckten Herzen Mariens und 2022 der Barmherzigkeit Gottes anvertraute.

„Unser Fest der Engel ist eine perfekte Alternative zu all diesen Teufeln, Hexen, Hexen, Geistern, Monstern, Skeletten, Vampiren usw. (…) Die Atmosphäre von Halloween selbst kommt unseren Vorstellungen von der Hölle näher als dem Himmel.“ Anstatt also den Tod mit all seinen Aspekten zu bewerben und herunterzuspielen, konzentrieren wir uns auf das Leben, die Liebe, das Gute und die Vermittlung von Respekt für die Lebenden und die Toten“, sagte der Bürgermeister von Siemianowice Śląskie, Rafał Piech.

Während des diesjährigen Angels‘ Day, am Donnerstag (31. Oktober), werden Freiwillige von örtlichen Schulen Süßigkeiten und Herzen in der ganzen Stadt verteilen. Im Pszczelnik-Park Von 11.00 bis 17.00 Uhr ist eine Staffel geplant, bei der die Teilnehmer versuchen, gemeinsam 333 km zu laufen. Das Finale der Veranstaltung mit Attraktionen für Kinder beginnt um 17:00 Uhr im Sportkomplex „Michał“. Es wird dauern bis 19 Uhr

Dies wird die dritte Ausgabe des Heaven Wins – Angels‘ Festival in Siemianowice Śląskie sein. „Dies ist eine Reaktion auf das jährliche Fest des Todes, Halloween“, teilte das Rathaus mit.

Rafał Piech ist seit 2014 Präsident von Siemianowice Śląskie. Im Jahr 2021 leitete er die Bewegung „Polska Jest Jedna“ (PJJ), die später in eine politische Partei umgewandelt wurde. Die Abkürzung PJJ wird auch als Lord Is Jesus entwickelt. Im Jahr 2023 kandidierte der Kommunalbeamte erfolglos für die Wahlen zum Parlament der Republik Polen auf der Liste des PJJ-Wahlkomitees, das 1,63 % gewann. Stimmen und überschritt nicht 5 % die Wahlschwelle.

Mel Gibson dreht neue Film-Serie über den christlichen Sieg über dem Islam

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In Interview erklärte Mel Gibson, dass er und sein Team eine dreistündige Serie mit dem Titel „Siege“ geschrieben habe und dass sich diese Serie „auf unterhaltsame und lehrreiche Weise mit der Belagerung Maltas befasst“.
Der katholische Hollywood-Schauspieler und Produzent Mel Gibson hat erklärt, er plane eine Fernsehserie über die Belagerung Maltas im Jahr 1565. Diese Belagerung führte zur entscheidenden Schlacht von Lepanto (1571) (das katholische Rosenkranzfest am 7. Oktober geht darauf zurück), mit der das Christentum die muslimische Eroberung christlicher Länder zurückschlug.

Das Projekt ist noch in den Anfängen, aber es wird schon nach Drehorten gesucht.

Im September berichtete die Times of Malta , dass Mel Gibson und 10 Teammitglieder Malta fünf Tage lang besuchten und Premierminister Robert Abela trafen, mit dem sie ihr Projekt und mögliche Produktionsstandorte besprachen.

Ende September sprach Gibson mit Movieweb.com und verriet weitere Einzelheiten zu diesem Projekt.

„Ich arbeite … an einer Miniserie fürs Fernsehen über die Belagerung Maltas, eine unglaubliche Geschichte, und es gibt nur einen Ort, um das zu filmen. Ich meine, auf Malta“, erklärte Gibson. Er beschrieb die Schlacht und erklärte: „Dort fand sie statt, in diesen Festungen, wo 700 Ritter Malta gegen einen türkischen Angriff verteidigten. Und Suleiman schickte 40.000 Männer und Schiffe und, wow, die Ritter gewannen. Also ziemlich verrückt.“

Gibson ist der Produzent der Serie, weiss aber noch nicht, ob er die Zeit haben wird, eine der Rollen zu spielen. Er fügte hinzu, er habe „mit einem ziemlich talentierten Autor“ am Drehbuch gearbeitet. „Es ist eine großartige Geschichte“, schloss Gibson.

Gibson arbeitet derzeit auch an einer Fortsetzung seines Films „Die Passion Christi“ mit dem Titel „Resurrection“.