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Virtuelle Heilige Messen auf der Roblox-Plattform

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Die Kinder spielten immer Feier der Messe. Benedikt XVI. gab selbst zu, dass er als Kind oft Priester spielte – so kommentiert man den neuen Internettrend. Es ist seit April 2023 die Feier der Heiligen Messe, die von Kindern im Spiel „Roblox“ virtuell gefeiert werden kann. Das Spiel erreichte die Popularität schon vor einem Jahr durch das Teilen von Ausschnitten aus dem Spiel, z.B. auf TikTok, wo sie zahlreiche Likes und Millionen Aufrufe vorkommen. Ein maltesisch-australischer Geistlicher und Medienkünstler macht nun ein Jahr später nach und will die «Generation Alpha» für Glaubensangebote erreichen. Rob Galea startet an Gründonnerstag das Game «MetaSaint» auf der gleichen Spieleplattform Roblox, ein ähnliches Projekt, der aber wohl keine Neuigkeit mehr ist.

„Roblox“ ist derzeit eine der beliebtesten Plattformen für die Entwicklung von Online-Spielen. Es wurde 2006 gegründet und erlangte während der COVID-19-Pandemie die grösste Popularität. Dadurch können Benutzer virtuelle Räume und Objekte frei aus Elementen erstellen, die Legosteinen ähneln. Sie können später Gäste – andere Spieler – in die geschaffene Realität einladen.

Aufnahmen von der Heiligen Messe on „Robloks“ erschien in den sozialen Medien, was zu einem grossen Anstieg des Interesses an diesem Thema führte. Fragmente des Spiels zeigen virtuelle Kirchen sowie Priester, Ministranten und Gläubigen, die Teilnahme am Gottesdienst widerspiegeln. Jeder Charakter im Spiel wird von einem echten Spieler hinter ihm gesteuert.

Die grösste Gemeinde, die an der Organisation der Messe beteiligt ist, heisst „Erzdiözese Gniezno“ und besteht seit acht Jahren. Seine Schöpfer weisen darauf hin, dass es nichts mit einer echten Erzdiözese zu tun hat, aber ihr Ziel ist es, junge Menschen über die Plattform zu evangelisieren.

Ein Pfarrer der Pfarrei betonte, dass er als Kind bei der Feier der Heiligen Messe mitspielte.

„Ich habe absolut kein Problem damit. Die Kinder spielten immer Messe. Ich erinnere mich, dass ich einmal in ein Museum gegangen bin, wo man altes Kinderspielzeug sehen konnte. Es gab auch Holzaltäre, Figuren von Ministranten und Priestern in speziell genähten Messgewändern. Benedikt XVI. gab selbst zu, dass er als Kind oft Priester spielte“.

Man betont jedoch, dass derzeit die Heilige Messe. auf der Plattform „Roblox“ sind sehr beliebt geworden und ziehen daher eine grosse Gruppe unterschiedlicher Nutzer an, darunter auch solche, die sich vielleicht über den liturgischen Ritus lustig machen wollen. Im Spiel darf es jedoch keine Entweihung des Leibes und Blutes Jesu geben, denn in diesem Fall haben wir keine Angelegenheit das Sakrament der Eucharistie zu empfangen, also gibt es keine solche Bedrohung.

Allein das Interesse an liturgischen Themen beweise sehr gut, dass sich junge Menschen an dieser Initiative beteiligen. Die Jungs ermahnen sich gegenseitig, wenn sie Fehler sehen. Man sagt: „es wäre schön, wenn Priester sich gegenseitig so ermahnen, darauf hinweisen, dass sie irgendwo einen liturgischen Fehler gemacht haben“.

Man bewertet auch die virtuelle Messe positiv – die Architektur der Kirchen, liturgische Gewänder, Kunstwerke an den Wänden der Tempel und sogar Weihnachtsschmuck. Man kann sogar das Kloster im Spiel nachbauen. Man ist überrascht, das Kloster sieht genauso aus wie Real. Man sieht, dass da jemand viel Arbeit und Herzblut reingesteckt hat.

Laut Media-Umfrage ist „Roblox“ derzeit die beliebteste Plattform mit Spielen und über Spiele in Polen. Im vergangenen Jahr wurde es von 4,7 Millionen Internetnutzern als Website und mobile Anwendung besucht, was dem Spiel mehr als 15,83 Prozent Reichweite brachte. Im Durchschnitt verbrachten die Nutzer dort 6 Stunden, 13 Minuten und 16 Sekunden pro Tag.

Quelle: ar/Waw, auf kathkirchegetu.com veröffentlicht am 23. April 2023

Die US-Diözese verdoppelt die Zahl der Gläubigen und Priesterkandidaten in zwei Jahren

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Während Papst Franziskus seine Botschaft zum Weltgebetstag für Berufungen veröffentlicht, beschreibt Bischof Earl Fernandes von der Diözese Columbus im US-Bundesstaat Ohio, wie erneuerte pastorale Bemühungen und Gebete im vergangenen Jahr dazu geführt haben, dass 16 neue Männer in das Priesterseminar der Diözese aufgenommen wurden , zwölf weitere werden dieses Jahr erwartet.

„Als ich vor zwei Jahren zum Bischof ernannt wurde, gab es in unserer Diözese keine Priesterweihen. Am Ende meiner Bischofsweihe sagte ich der Gemeinde, dass dieses Jahr mehr Männer zu Bischöfen als zu Priestern geweiht werden.“

Bischof Earl Fernandes, Bischof der US-Diözese Columbus, Ohio, erinnerte an diese Anekdote in einem Interview mit „Vatican News“ am selben Tag, an dem Papst Franziskus seine Botschaft zum 61. Weltgebetstag für Berufungen veröffentlichte, den die Kirche am 21. April 2024 feiert.

Im Gespräch mit „Vatican News“ sagte Bischof Fernandes, dass im vergangenen Jahr 16 Männer das Priesterseminar betreten hätten, und fügte hinzu, dass die Diözese einen Anstieg der Zahl der Katholiken verzeichnet habe.

Die Diözese rechne damit, dass auch in diesem Jahr fast ein Dutzend weitere junge Männer das Seminar betreten werden, bemerkte er und führte den Anstieg der Zahlen auf Gebete und erneuerte pastorale Öffentlichkeitsarbeit zurück.

Bischof Fernandes wies darauf hin, dass die Botschaft des Papstes am Gedenktag des heiligen Josef, 19. März, veröffentlicht wurde, der auch den feierlichen Beginn des Pontifikats von Papst Franziskus vor elf Jahren markiert.

„Joseph war ein einfacher Mann – ein Ehemann, ein Pflegevater –, der dem Ruf des Herrn folgte“, sagte Bischof Fernandes. „Auch wir haben viele Priester, die Ja zum Herrn sagen und ihr Leben dem Dienst, Geben und Opfern widmen.“ Menschen hoffen – die Hoffnung, die aus der Heiligen Eucharistie kommt, die Hoffnung, die aus der Vergebung kommt.“

„Wir haben junge Priester ausgewählt, um sich einmal im Monat mit jungen Männern in der Gegend zu treffen, und sie erkennen ihre Berufung zum Diözesanpriestertum oder zum Ordensleben und lesen Pater Dr. Brett Brannans Buch „To Save a Thousand Souls: A Guide for Discerning a Vocation to Diözesanpriestertum “, sagte Bischof Fernandes.

Im Rahmen der Berufungsinitiative hat die Diözese Columbus auch Exerzitien mit dem Titel „ Quo vadis?“ organisiert. “ für Oberstufenschüler.

„Die jungen Menschen verbringen drei Tage im Gebet, hören sich Zeugnisse an und sprechen mit Priestern, die verstehen, was Priesterausbildung ist, aber auch Freude an der Brüderlichkeit haben und sehen, dass es mehr als nur Gebet, Studium und Arbeit umfasst. Auch das war sehr fruchtbar“, sagte Bischof Fernandes.

Er betonte auch die Bedeutung des Gebets der Laien sowie der Ordensfrauen und -männer in der Diözese.

„Wir fordern die Menschen ständig auf, im Hinblick auf ihre Berufung zu beten und zu fasten“, sagte er.

„Die Idee ist, dass sie wie die Apostel die Freude des Evangeliums verkünden sollten“, schloss Bischof Fernandes. „Wir hoffen aufrichtig, dass unsere Seminaristen einen echten missionarischen Impuls haben, damit sie die Kirche sein können, zu der uns der Heilige Vater Franziskus berufen hat – eine Kirche, die vorwärts geht.“

Kathch manipuliert Fakten und missbraucht Öffentlichkeit

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Warum Katch erst am 17. März 2024 über die Entscheidung vom 7. Juni 2023 berichtete, ist ein offenes Geheimnis und Fakt ist: Kathch manipuliert. Und die SBK in Person von Bischof Felix Gmür finanziert es vorbehaltlos. Eine Schande und ein Missbrauch zugleich?
Kath.ch hat vier Lügen in zwei Sätze gepackt und geschrieben:
„Die Aargauer Landeskirche kündigte dem Ordensmann per Oktober 2020 die Stelle im Wasseramt, und Bischof Felix Gmür entzog ihm etwa zeitgleich die Missio. Die Kündigung zog Serafin an die staatlichen Gerichte, bis ans Bundesgericht. Wegen der nicht erhaltenen Missio wandte er sich an die Behörden im Vatikan. Die haben nun ihren definitiven Entscheid bekannt gegeben.“

Tatsache ist, dass gerade der Missioentzug im Vorab, von der Landeskirche als Kündigungsgrund herangezogen wurde. Es geschah also nach missbräuchlichem Landeskirche-Plan. Ähnliche Fälle hat wohl die Landeskirche schon in den vegangenen Jahren praktiziert. Wie kommt kathch auf
„Wasseramt“ und was damit gemeint werden könnte ist jedem Leser frei uberlassen, es ist aber genau das, was Bischof entzogen hat „Wasseramt“ und damit seine Autorität vollkommen als „Knecht der Landeskirche“ ertrunken hat. Es geschah im Wasserschloss.

Die „endgültige Entscheidung“ welche kathch voreillig verkündigte, ist eben nicht endgültig, da die Verfahren gegen Kündigung laufen.
Es ist nichts anderes erwartet gewesen, als dass die Kirche dem Bischof die volle Ruckendeckung zuspricht (was sonst!) weil der Bischof volle Macht in seinem Bistum geniesst und hierarchisch geschützt wird. Interessant wäre hingegen zu erfahren, weshalb der Bischof von Basel seine Verteidigungslinie vor dem Obersten Gerichtshof völlig umkehrte, wie er es zuvor vor der Kongregation getan hatte. Interessant wäre die Begründung der beiden Urteile [Kongregation und des Gerichtshofes] zu vergleichen. Die Bischofs Aussage und Medienkommentare widersprechen sich daher in der Aussage der Entscheidung.
Es ist nun auch bedeutungslos, was im Jahr 2020 geschehen ist, denn damals hat die Landeskirche trotz der angefochtenen Missioentzug genau dies zu eigenem Vorteil missbraucht, was erfreulicherweise der Kantonale Verwaltungsgericht im Jahr 2023 als rechtswidrige Kündigung verurteilt hat. Also der Gerichtszwischenstand: 1:1 im Gebstorf-Turgi-Streit. Nichts also ist endgültig entschieden.

Die Hebamme aus KL-Auschwitz rückt der Seligsprechung immer näher.

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Die Hebamme aus Auschwitz rückt der Seligsprechung immer näher. Der Diözesanprozess endet am Montag. Stanisława Leszczyńska nahm 3.000 Geburten unter Auschwitz-Häftlingen der deutschen Nazis entgegen. Am Montag, dem 11. März, jährt sich ihr Todestag zum 50. Mal. An diesem Tag endet offiziell die diözesane Phase des Seligsprechungsprozesses.
Die Feierlichkeiten im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung finden in der Pfarrkirche von Łódź statt, in der sich die sterblichen Überreste der Dienerin Gottes befinden.

Um 17.30 Uhr ist die Eröffnung der biografischen Ausstellung geplant und um 18 Uhr wird die Heilige Messe gefeiert für die Seligsprechung von Stanisława Leszczyńska unter der Leitung des Kardinals Grzegorz Ryś. Anschliessend wird in der Krypta der Kirche am Grab von Stanisława Leszczyńska gebetet.

Stanisława Leszczyńska wurde am 8. Mai 1896 in Łódź geboren. Ihre Mutter, Henryka Zambrzycka, arbeitete in der Fabrik von Poznański, und ihr Vater, Jan Zambrzycki, erledigte gelegentlich Tischlerarbeiten. Als sie 12 Jahre alt war, beschlossen ihre Eltern, nach Rio de Janeiro zu ziehen. Nach zwei Jahren kehrten sie nach Polen zurück. Stanisława heiratete Bronisław Leszczyński, einen berühmten Schriftsteller aus Łódź. Nach einem Jahr wurde ihr erster Sohn Bronisław geboren und zwei Jahre später ihre Tochter Sylwia.

Die Dienerin Gottes zog 1920 in die Hauptstadt nach Warschau, wo sie die Hebammenschule abschloss. Der Ehemann und die beiden Kinder, die von ihren Grosseltern betreut wurden, blieben in Łódź. Nach ihrem Schulabschluss mit Auszeichnung begann Stanisława als Hebamme zu arbeiten. Sie brachte auch zwei weitere Söhne zur Welt – Stanisław und Henryk.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden Henryk und Stanisław in die deutschen Konzentrationslager Gusen und Mauthausen geschickt. Stanisława und ihre Tochter wurden in den deutschen Konzentrationslager nach Auschwitz deportiert (17. April 1943). Sie erhielten die Lagernummern 41335 und 41336.

Wie Biographen betonen, erwies sich Stanisława als sehr zukunftsorientiert. Mit Zahnpulver schmuggelte sie ein Abschlusszeugnis einer Hebammenschule ins Lager. Als sie erfuhr, dass eine deutsche Hebamme im Lager erkrankt war, teilte sie Dr. Mengele mit, dass sie sie ersetzen möchte. Der deutsche Folterer aus Auschwitz stimmte zu, kündigte jedoch an, dass jedes geborene Kind als totgeborenes zu behandeln sei. Alle Neugeborenen im Lager ertranken. In der Zwischenzeit soll Leszczyńska zu Mengele gesagt haben: Nein, niemals. Du darfst keine Kinder töten! Sie diente als Hebamme, bis die Deutschen am 26. Januar 1945 das Lager verliessen. Alle, auch die Deutschen, nannten sie „Mateczka-Mütterlein“ – wir lesen in zahlreichen Dokumenten, in denen die Heldin des Konzentrationslagers Frau Leschtschinska beschrieben wird. Es wurden von ihr bis zu 3.000 Neugeburten entnommen.

Stanisława Leszczyńska arbeitete bis 1958 als Hebamme. 1973 verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand erheblich. Sie starb am 11. März 1974 und ihre Beerdigung fand auf dem Friedhof von St. Rocha in Radogoszcz in Łódź. Der Seligsprechungsprozess läuft seit 1992.

Jedes Jahr am 1. März in der Kirche St. Anlässlich der Seligsprechung der Dienerin Gottes Stanisława Leszczyńska findet an der Mariä Himmelfahrt in Łódź eine feierliche Heilige Messe statt, an der nicht nur die Bewohner von Łódź, sondern auch Hebammen der Schwestern- und Hebammenkammern aus aller Welt teilnehmen, unter der Schirmherrschaft der Heldin aus Auschwitz.
Quelle: hli.org.pl

Kopten setzen theologischen Dialog mit katholischer Kirche aus

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Wegen vatikanischer Grundsatzerklärung zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare setzen Kopten theologischen Dialog mit katholischer Kirche aus. Die Synode der koptisch-orthodoxen Kirche hat es nun entschieden. Die am 7. März getroffene Entscheidung stehe im Zusammenhang mit der vatikanischen Grundsatzerklärung zur Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren in der katholischen Kirche, berichtet das Online-Portal „Crux“. Nach Beratungen mit den orientalisch-orthodoxen Schwesterkirchen sei beschlossen worden, „die Ergebnisse des Dialogs seit seinem Beginn vor 20 Jahren neu zu bewerten und neue Vorgaben und Mechanismen für einen künftigen Dialog festzulegen“, zitiert das Portal aus dem Beschluss des mit Bischöfen und Äbten besetzten Leitungsgremiums der koptisch-orthodoxen Kirche.
In der Mitteilung der Synode nach ihrer Vollversammlung im ägyptischen Wadi al-Natrun bekräftigte die koptische Kirche ihre eindeutige Ablehnung „aller Formen homosexueller Beziehungen“. Wörtlich wurde festgehalten: „Die Kirche betrachtet jede Segnung solcher Beziehungen, gleich welcher Art, als Segen für die Sünde, und dies ist inakzeptabel.“ An der vom koptisch-orthodoxen Papst-Patriarchen Tawadros II. geleiteten Versammlung nahmen demnach 110 Mitglieder des Synods teil. Erst kürzlich hatte auch die russisch-orthodoxe Kirche massive Kritik an der im Dezember vom Vatikan veröffentlichten „Fiducia supplicans“ geübt.
Der Vorsitzende der biblisch-theologischen Kommission des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion (Alfejew), ortet darin eine „sehr ernste Abkehr von den christlichen moralischen Normen“, wie der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Nowosti sagte. Das am 18. Dezember vom Vatikan veröffentlichte „Segensdokument“, in dem das Glaubensdikasterium erstmals einer formlose Segnung von Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen, aber auch von unverheirateten oder wiederverheirateten Paare erlaubte, hat auch innerhalb der katholischen Kirche in vielen Ländern eine heftige Debatte ausgelöst. Unter anderem stellten sich die afrikanischen Bischöfe mit großer Mehrheit dagegen. Papst Franziskus verteidigte den Schritt. „Ich segne keine ‚homosexuelle Ehe‘, ich segne zwei Menschen, die sich lieben, und ich bitte sie auch, für mich zu beten“, erklärte er etwa im Februar im Interview der italienischen Zeitschrift „Credere“.

Viel Kritik am Werben des Papstes für „Weisse Fahne“ der Ukraine

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Die jüngsten Äusserungen von Papst Franziskus zu Friedensverhandlungen im russisch-ukrainischen Krieg haben international viel Kritik und wenig Zustimmung ausgelöst. Mit Hitler hat auch niemand „Friedensgespräche“ geführt. Ukrainischer Aussenminister Kuleba kritisiert Interview-Äusserungen von Franziskus und fordert dazu auf, die Ukraine und ihr Volk im Kampf um ihr Leben gegen Russland zu unterstützen. Vor allem in Osteuropa meldeten sich Regierungen zu Wort und wiesen die Worte des Papstes vehement zurück. Der Pontifex hatte in einem Interview der Ukraine den „Mut zur Weißen Fahne“ und zu Verhandlungen unter internationaler Vermittlung nahegelegt.

Dazu schrieb der lettische Präsident Edgars Rinkevics auf der Online-Plattform X: „Man darf vor dem Bösen nicht kapitulieren, man muss es bekämpfen und besiegen, damit das Böse die weisse Fahne hisst und kapituliert.“ Auf derselben Plattform schlug der polnische Aussenminister Radoslaw Sikorski mit sarkastischem Unterton vor: „Wie wäre es, zum Ausgleich Putin zu ermutigen, den Mut zu haben, seine Armee aus der Ukraine zurückzuziehen? Dann wäre sofort Frieden, Verhandlungen bräuchte man nicht.“

Der ukrainische Aussenminister Dmytro Kuleba twitterte ebenfalls am Sonntag, der Stärkste sei derjenige, „der im Kampf zwischen Gut und Böse auf der Seite des Guten steht, anstatt zu versuchen, sie auf eine Stufe zu stellen und es ‚Verhandlungen‘ zu nennen“. Kuleba erinnerte summarisch an das Verhalten des Vatikans gegenüber dem Dritten Reich und schrieb: „Ich dränge darauf, die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen und die Ukraine und ihr Volk in ihrem gerechten Kampf um ihr Leben zu unterstützen.“

Mit Blick auf die Zukunft schrieb Selenskyjs Aussenminister: „Wir hoffen weiterhin, dass der Papst nach zwei Jahren verheerenden Krieges im Herzen Europas die Gelegenheit finden wird, der Ukraine einen apostolischen Besuch abzustatten, um über eine Million Katholiken, über fünf Millionen griechisch-katholische Christen, alle Christen und alle Ukrainer zu unterstützen.“

Ähnlich wie Kuleba hatte zuvor der ukrainische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Andrij Jurasch, mit einem historischen Vergleich argumentiert. Er fragte auf X, ob im Zweiten Weltkrieg jemand mit Hitler ernsthaft über Frieden gesprochen und die weiße Fahne geschwenkt habe, um ihn zu befrieden. Mit Blick auf Moskau und Putin fügte er hinzu, die Lektion aus der Geschichte sei: „Wenn wir den Krieg beenden wollen, müssen wir alles tun, um den Drachen zu töten!“

In Rom distanzierte sich die Botschafterin der EU beim Heiligen Stuhl, Alexandra Valkenburg-Roelofs klar vom Vorschlag des Papstes und twitterte: „Russland hat vor zwei Jahren einen illegalen und ungerechtfertigten Krieg gegen die Ukraine begonnen. Russland kann diesen Krieg sofort beenden, indem es die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine respektiert.“ Der Botschafter Deutschlands beim Heiligen Stuhl, Bernhard Kotsch, erklärte auf X: „Russland ist der Aggressor und bricht internationales Recht! Deshalb fordert Deutschland Moskau auf, den Krieg zu stoppen, und nicht Kyjiw (Kiew)!“

Aus New York, wo er dort lebende ukrainische Gemeinden besuchte, meldete sich Kiews griechisch-katholischer Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk zu Wort. Er erklärte in einer Ansprache, die Ukraine sei verwundet, aber unbesiegt. Sie werde wieder aufstehen. Wenn Russland die Ukraine weiter erobere, vergrössere sich die Todeszone. Der Geistliche erinnerte an das Massaker an ukrainischen Zivilisten in Butscha bei Kiew 2022.

Einer der wenigen zustimmenden Kommentare kam aus Moskau. Dort erklärte die Sprecherin des Russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, Franziskus habe eigentlich nicht Kiew, sondern dem Westen geraten, Verhandlungen zu beginnen. Leider habe der Westen das ukrainische Volk und den Weltfrieden geopfert, um seine Ziele zu erreichen. Nun bitte der Papst „den Westen, seine Ambitionen aufzugeben und einen Fehler zuzugeben“, sagte Sacharowa laut der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass; sie fügte hinzu, Russland habe nie Verhandlungen blockiert.

Die zwingende Kirchensteuer?

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Müssen Kirchen mit (Unternehmens-) Steuern alimentiert werden, obwohl mehr als schon die Hälfte der Bevölkerung konfessionslos ist?

Ein potenzieller Konflikt mit der religiösen Neutralität
Gemäss Art. 15 Abs. 2 der Bundesverfassung hat jede Person das Recht, «ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.» Weiter in Absatz 4 wird betont, dass niemand gezwungen werden darf, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören.

Jedoch gilt dieser Rechts-Artikel gemäss dem Bundesgericht nur für Private und nicht für juristische Personen. Die daraus resultierende Kirchensteuerpflicht für Unternehmen in einigen Kantonen ist ein Relikt aus einer Zeit, in der Staat und Kirche eine feste Einheit bildeten. Unternehmen sind allerdings nur Rechtshüllen. Sie repräsentieren ihre Eignerinnen und Eigner, die frei entscheiden dürfen sollten, ob sie den beiden grossen Kirchen finanzielle Unterstützung leisten wollen.

In den meisten Kantonen sind Firmen verpflichtet, Kirchensteuern zu zahlen. Allein in Kanton Zürich steuerten Unternehmen im Jahre 2016 ca. 140 Millionen Franken den katholischen und reformierten Kirchen bei. Immerhin dürfen in gewissen Kantonen wie in Zürich und Luzern die Erträge aus den Kirchensteuern juristischer Personen nicht für kultische Zwecke verwendet werden. Aus ökonomischer Perspektive ist diese Zweckbindung allerdings weitgehend ohne Relevanz, da die Landeskirchen ihre übrigen Einnahmen umschichten können. Ob Unternehmensinhaber und ihre Angestellten an Gott glauben oder welcher Religion sie angehören, spielt für die Steuerpflicht keine Rolle. Die Unterstützung anderer Organisationen mit gemeinnützigem Charakter als Alternative ist nicht möglich.

Anhand dieser Praxis wird ersichtlich, dass die Schweiz die Trennung zwischen Staat und Kirche nur unvollständig vollzieht. Rein juristisch lässt die Bundesverfassung bezüglich der Schärfe der Trennung tatsächlich einen gewissen Interpretationsspielraum offen. Diese Unschärfe widerspiegelt jedoch nicht mehr den gelebten Alltag unserer pluralistischen Gesellschaft. Eine Helfte der Bevölkerung ist konfessionslos, Tendenz steigend. Viele Weitere sind entweder muslimisch, jüdisch oder gehören der evangelischen Freikirche an. Trotz dieses Wandels werden die katholischen und evangelischen Kirchen von der gesamten Bevölkerung quersubventioniert. Dies deshalb, weil ein Teil der Gewinnsteuern von Unternehmen immer auch durch Konsumenten getragen wird.

Best Practice in anderen Kantonen
Hinter den gemeinnützigen Dienstleistungen der Landeskirchen, welche zu einem Grossteil kostenlos zur Verfügung gestellt werden sollten, steckt viel Manipullation. Die Kirchen oder andere Kirchenräume werden heute vermietet!. Trotzdem wird gerne argumentiert, dass jeder eingesetzte Franken eine grosse Hebelwirkung erzeugen kann. Jedoch zeigen Beispiele aus den Kantonen Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt, Genf, Schaffhausen und Waadt, dass die christlichen Institutionen auch ohne Steuer-Subventionen funktionieren können. Die Kirchen in diesen Kantonen sind immer noch sozial engagiert und bieten für bedürftige Menschen eine helfende Hand an, sei es die Seelsorge, Integrationshilfe oder vieles mehr. In diesen Kantonen herrscht durch diese Praxis zudem eine grössere Gerechtigkeit gegenüber anderen Religionsgemeinschaften und NGO, die einen ebenso grossen Beitrag leisten wollen. Mit einer Abschaffung dieser Bevorteilung der Landeskirchen hätten die Firmen einen grösseren Spielraum zu entscheiden, wen sie unterstützen wollen. Somit hätten alle gleich lange Spiesse.

Staatliche Zwangsabgaben für christliche Institutionen sind in einer pluralistischen Bevölkerung wie der Schweiz nicht mehr zeitgemäss. Sie entsprechen weder einem liberalen noch einem säkularen Staat, als den sich unser Land gerne darstellt. (Quelle:aveniresuissse)

Nuntius gegenüber kanonischen Anwälten: „Heiligkeit ist mehr als nur Fairness“

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Der päpstliche Nuntius, Erzbischof Charles Brown, hat die kanonischen Anwälte an den tieferen Kontext des kanonischen Rechts erinnert und dessen Verbindung zur Gerechtigkeit im evangelischen Sinne betont.

In seiner Rede bei der Messe während des 30. Nationalkongresses der Canon Law Society of the Philippines (CLSP) am 27. Februar in Dipolog City betonte er die Notwendigkeit, dass Gerechtigkeit neben ihrer üblichen Verbindung mit Gerechtigkeit auch eine pastorale Dimension haben muss.

„Heiligkeit ist mehr als nur Gerechtigkeit. „Das kanonische Recht hat eine rettende Funktion“, sagte Brown in seiner Predigt in der Dipolog-Kathedrale.

„Das Ziel des kanonischen Rechts sollte es sein, Lasten zu lindern und Heiligkeit sowie das Lösen und Lösen von Knoten zu erleichtern“, sagte er.

Mehr als 100 Teilnehmer nahmen an der diesjährigen CLSP-Tagung teil, die vom 26. bis 28. Februar stattfand und unter dem Motto „Die kanonischen Aspekte des internen Forums: Über das Siegel der Beichte hinaus in den Bereich der Regierungsführung und spirituellen Führung“ stand.

Bei der Eröffnungsmesse am 26. Februar, die Bischof Severo Caermare von Dipolog leitete, betonte er die Bedeutung der Barmherzigkeit bei der Rechtspflege.

Er ermahnte auch die anwesenden Kirchenrechtsanwälte und Kanonisten, Zeugen der Barmherzigkeit Gottes zu werden.

„Trotz unserer Fehler entscheiden wir uns dafür, weiterhin zu lieben“, sagte Caermare.

Zu den Rednern der dreitägigen Veranstaltung gehörte Pater Dr. Danilo Flores aus der Diözese Rom, der auch als Gerichtsvikar der Diözese Paranaque fungierte, befasste sich mit spezifischen kanonischen Aktualisierungen, insbesondere den Reformen der Franziskaner (Papst Franziskus).

Bruder Robert Lezohupski OFM Conv, Hauptredner und Richter am Kirchengericht der Vatikanstadt, sprach die Themen „Begriff des inneren Forums“ und „Sakrament der Busse als Apostolat der Barmherzigkeit“ an.

Lezohupski, ebenfalls Professor für Kirchenrecht an der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom, begann seinen Vortrag mit einer Dankbarkeit gegenüber den Priestern für ihren Einsatz im Beichtstuhl.

Er betonte die Unentbehrlichkeit des Sakraments und erklärte: „Die Aufgabe der Kirche besteht nicht darin, Menschen auszustossen, sondern sie (zurück) zum Glauben zu bringen.“

Ihm zufolge ist „Gerechtigkeit ohne pastorale Liebe ist eine Rache. Gerechtigkeit ohne Liebe ist eine Lüge.“

Während seines Vortrags über das Interne Forum forderte er die anwesenden Priester auf, geistlichen Missbrauch und die Vermischung von internem und externem Forum zu vermeiden.

„Unwissenheit führt zu geistlichem Missbrauch“, betonte er und erinnerte die Teilnehmer daran, dass der Verrat am Siegel der Beichte einem Verrat an Christus gleichkommt.

Während des Kongresses, an dem 110 Priester, fünf Ordensleute und 16 Laien teilnahmen, wurden auch sechs Haupt- und vier assoziierte Mitglieder der CLSP vereidigt.
Quelle: cbcpnews.net

Falsche Prophezeiungen des Marxismus

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Irreligion, Terror und Propaganda. Falsche Prophezeiungen des Marxismus“-Premiere des Buches von Prof. Roszkowski. Sind die materialistischen und revolutionären Wurzeln des Marxismus immer noch Treibstoff für spätere ideologische Strömungen? Stellt das Erbe von Marx immer noch eine Bedrohung für unsere Gesellschaft und künftige Generationen dar? Diese Fragen werden nicht nur von Ideologieforschern gestellt, sondern auch von uns einfachen Bürgern, die die Auswirkungen marxistischer Konzepte am eigenen Leib erfahren haben, unabhängig davon, ob wir in einem kommunistischen System lebten oder nicht.
Das neueste Werk eines herausragenden Schriftstellers und Denkers unserer Zeit, Prof. Wojciech Roszkowski mit dem Titel „Irreligion, Terror und Propaganda. Falsche Prophezeiungen des Marxismus“ (herausgegeben von Biały Kruk) wirft ein neues Licht auf die ideologischen Wurzeln vieler Probleme der heutigen westlichen Welt, einschließlich Polens. Der Autor der Publikation erklärt mit unglaublicher Logik die falsche Argumentation von Marx und seinen Epigonen und zeigt ihre tragischen Folgen auf.

Niemand wird verstehen, was in der modernen westlichen Welt und damit in Polen falsch läuft, ohne die Gründe zu kennen. Sie sind immer noch in den Ideen der Französischen Revolution und später in der zunehmend linken Philosophie, insbesondere von Karl Marx, verankert. Dessen Ansichten hatten, wie wir wissen, tragische Auswirkungen auf das Leben vieler Nationen, obwohl der 1883 verstorbene Trierer Denker dies selbst nicht mehr erlebte. Aber auch in der politischen Praxis fand er wirksame Anhänger. Seine Anweisungen, wie die kommunistischen Eliten die Kontrolle über die Gesellschaft übernehmen könnten, erwiesen sich als äußerst effektiv. Die Rezepte der mörderischen Ideologie von Marx waren einfach; Sie alle sind im Titel dieses Buches enthalten: Gottlosigkeit, Terror und Propaganda. Fügen wir hinzu, dass Marx empfahl, sich keine Sorgen um das bestehende Recht zu machen, da es vollständig den Entscheidungen und Interpretationen der herrschenden Elite unterliegen sollte. Nur das von den kommunistischen Behörden erlassene Gesetz sollte rücksichtslos durchgesetzt werden. Herrschaft und Macht standen schon immer im Mittelpunkt des Marxismus.

Es lohnt sich zu überlegen, ob die von Marx und seinen Nachfolgern verkündeten Ideen nach dem Fall des Kommunismus wirklich in Vergessenheit geraten sind oder ob sie in der heutigen Realität noch ihren Niederschlag finden. Prof. Roszkowski argumentiert, dass die marxistische Ideologie, obwohl das Sowjetimperium möglicherweise nicht mehr existiert, immer noch das Denken vieler Menschen beeinflusst und ihre Wahrnehmung der Realität und ihre Einstellung zu Werten prägt.

Einer der faszinierendsten Aspekte dieses Buches ist die Analyse, wie der Marxismus Mehrdeutigkeit in die Sprache einführte und die Bedeutung von Wörtern verwirrte, was kritisches Denken und offene Diskussionen über die kommunistische Ideologie erschwerte. Infolgedessen verwenden viele von uns, auch wenn wir keine Marxisten sind, immer noch die marxistische Sprache und das marxistische Denken.

Der Autor regt dazu an, darüber nachzudenken, inwieweit der Marxismus noch immer unsere Wahrnehmung der Welt prägt und ob es sich lohnt, den Kampf gegen seine falschen Propheten fortzusetzen. Buch von Prof Roszkowskis Werk ist nicht nur eine historische oder philosophische Analyse, es ist auch ein Aufruf, innezuhalten und darüber nachzudenken, wohin die Ideen von Gottlosigkeit, Terror und Propaganda führen, die unsere Gesellschaft noch beeinflussen können. Es ist schwierig, bessere Argumente zu finden als die, die der Autor dieses Buches in der Diskussion über die Gestalt der modernen westlichen Welt vorgebracht hat, die auf den Zusammenbruch zuzusteuern scheint; Leider war Polen auf verschiedene Weise in diesen Prozess involviert.

Also „Irreligion, Terror und Propaganda“. „Falsche Prophezeiungen des Marxismus“ wird nicht nur zu einer Studie über den Marxismus, sondern auch zu einem Werkzeug zum Verständnis zeitgenössischer sozialer und politischer Probleme, die noch immer ihre Wurzeln in den von Marx und seinen Nachfolgern verkündeten Ideen haben. Es ist nicht nur eine Lektüre für Geschichts- oder Philosophieforscher, sondern auch für alle, die die Welt, in der wir leben, besser verstehen wollen. Der ansprechende Text wird durch 124 Originalillustrationen ergänzt, die Ideen, Ereignisse und Menschen dokumentieren.

Prof. Wojciech Roszkowski „Irreligion, Terror und Propaganda. Falsche Prophezeiungen des Marxismus“, hrsg. Biały Kruk, 304 Seiten, Format 16,5 x 23,5 cm, Hardcover.

Frankreich: „Recht auf Abtreibung“ in der Verfassung verankert

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Französische Gesetzgeber kamen am Montag, 4. März 2024 zusammen, um für die Aufnahme des Abtreibungsrechts in die Verfassung abzustimmen – eine Weltneuheit. Gegenstand der Abstimmung der Abgeordneten und Senatoren war die Einfügung eines neuen Absatzes in Artikel 34 der Verfassung mit folgendem Wortlaut: „Das Gesetz legt die Bedingungen für die Ausübung der Freiheit einer Frau fest, ihre Schwangerschaft freiwillig abzubrechen.“ 780 Abgeordnete stimmten dafür, 72 dagegen. Das Projekt hatte starke politische Unterstützung – bereits vor der gemeinsamen Sitzung stimmten die beiden Kammern des französischen Parlaments der Anerkennung der Abtreibung als verfassungsmäßiges Recht zu. Jedes Mal war die überwältigende Mehrheit dafür.

Präsident Emmanuel Macron versprach, das Recht auf Abtreibung in die Verfassung aufzunehmen, als Reaktion auf die in einigen US-Bundesstaaten eingeführten Beschränkungen des Zugangs zur Abtreibung.

Pascale Moriniere vom Verband Katholischer Familien nannte diesen Schritt einen Misserfolg der Lebensschützer und betonte, dass es nicht nötig sei, das Recht auf Abtreibung in die Verfassung aufzunehmen. Der Zugang zu diesem Verfahren ist durch das Gesetz von 1974 vorgesehen. Ihrer Meinung nach ist dies Ausdruck der „Importierung einer Debatte, die nicht französisch ist“, die in den Vereinigten Staaten nach der Aufhebung des Pro-Abtreibungs-Präzedenzfalls Roe v. Wade stattfindet. „Es gab einen Panikeffekt bei feministischen Bewegungen, die dies in den Marmor der Verfassung eingravieren wollten“, sagte sie.

Auch die französische Bischofskonferenz betonte, dass Abtreibung ein Angriff auf das menschliche Leben sei und daher nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Frauenrechte wahrgenommen werden dürfe. Das Präsidium des französischen Episkopats unterstützte den Appell katholischer Verbände, die die Gläubigen zum Fasten und Beten an dem Tag auffordern, an dem Nationalversammlung und Senat über Verfassungsänderungen abstimmen sollen.

„Als Katholiken werden wir immer Diener des Lebens aller sein, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, Baumeister des Respekts für jeden Menschen, der immer ein Geschenk für alle anderen ist, und diejenigen unterstützen, die sich entscheiden, ihr Kind zu behalten, auch in schwierigen Situationen – und suchen Sie nach neuen Wegen, dies zu tun – und zeigen Sie Respekt und Mitgefühl gegenüber denen, die zur Abtreibung gegriffen haben. Bitten wir demütig und inbrünstig um die Gnade, dies tun zu können. „Lasst uns vor allem dafür beten, dass unsere Mitbürger den Geschmack des Lebens wiederentdecken, es zu geben, anzunehmen, es zu begleiten und Kinder zu haben und großzuziehen“, schrieb das Präsidium der französischen Bischofskonferenz.

Die Position des französischen Episkopats wurde auch von der Päpstlichen Akademie des Lebens unterstützt, die in einer Erklärung daran erinnerte, dass „im Zeitalter der universellen Menschenrechte kein ‚Recht‘ auf die Tötung eines Menschenlebens bestehen kann“. Die Päpstliche Akademie für das Leben forderte „alle Regierungen und alle religiösen Traditionen auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um sicherzustellen, dass der Schutz des Lebens in dieser Phase der Geschichte zur absoluten Priorität wird“ und betonte, dass „der Schutz des menschlichen Lebens das erste Ziel der Menschheit ist“. .“
Quellen: KAI, Reuters, ABC News