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Ist die Synode 2023 ein Rückschritt vom Zweiten Vatikanischen Konzil?

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Das Zweite Vatikanische Konzil war entschieden christozentrisch. Betrachtet man hingegen den Text des Instrumentum laboris der aktuellen Synode, stehe die Ekklesiozentrizität, also die Selbstbezogenheit – bemerkt der amerikanische Denker George Weigel.
In der neuesten Kolumne „Synode 2023: Umkehrung des Zweiten Vatikanischen Konzils?“ Der amerikanische Denker weist darauf hin, dass die Dogmatische Konstitution über die Kirche des Zweiten Vatikanischen Konzils in ihren allerersten Worten von Christus spricht: „Anstatt die Reflexion über das Wesen der Kirche mit den Worten zu beginnen: ‚Die katholische Kirche ist …‘ beschlossen die Konzilsväter, mit einem kühnen Bekenntnis des katholischen Glaubens zu beginnen: „Christus ist das Licht der Nationen“ – woraufhin der Eröffnungssatz der dogmatischen Verfassung die Kirche verpflichtete, den Großen Auftrag von Matthäus 28,19-20 zu erfüllen indem wir „jedem Geschöpf“ das Licht Christi bringen. Dieser Satz beschleunigte den Übergang vom institutionell zentrierten, ekklesiozentrischen Katholizismus der Gegenreformation zum christuszentrierten Katholizismus dessen, was Johannes Paul II. die Neuevangelisierung nannte.

Woher kam der gegenreformatorische Ekklesiozentrismus? Es war eine Reaktion auf die mit dem Protestantismus und den europäischen Nationalismen verbundenen Phänomene – die Kirche begann, sich juristisch als „perfekte Gesellschaft“ zu beschreiben, die über alle Macht verfügt, sich selbst zu regieren, und die von ihrem göttlichen Willen mit den Mitteln zu diesem Zweck ausgestattet ist Gründer. Diesem Konzept einer „Festungskirche“ über der Welt mangelte es nicht an missionarischer Energie, wie die Evangelisierung Amerikas sowie Teilen Afrikas und Asiens zeigt. Die Optik der „perfekten Gesellschaft“ deutete jedoch darauf hin, dass wir dem Herrn durch die Kirche begegnen – „indem wir Katholiken werden“ –, anstatt Christus zu begegnen und durch diese Begegnung in die Kirche eingegliedert zu werden.

Diese Betrachtungsweise der Kirche widersprach nicht nur dem biblischen Modell, sondern mangelte auch an evangelischer Dynamik: „Die Väter des Zweiten Vatikanischen Konzils verstanden, dass diese starke Betonung der Kirche als Institution in einer modernen Welt keine evangelische Wirkung hatte.“ misstrauisch gegenüber allen traditionellen Autoritäten. So folgten die Konzilsväter bei der Ausarbeitung der Dogmatischen Konstitution über die Kirche den Fußstapfen von Papst Pius der Kirchenväter des ersten Jahrtausends, indem sie die Kirche in biblischen und christuszentrierten Bildern darstellt.“

Der Christozentrismus ist ein unschätzbarer Wert, und Weigel bemerkt: „Die Wiederherstellung des biblischen und patristischen Christozentrismus ist einer der Gründe, warum die lebendigen Teile der Weltkirche heute evangelisch fruchtbar sind: Sie bieten Freundschaft mit Jesus Christus, dem fleischgewordenen Sohn von.“ Gott. Und durch diese Begegnung werden die Bekehrten und Getauften (oder in manchen Fällen die Getauften und dann wirklich Bekehrten) zu einer Gemeinschaft von Jüngern in der Mission.“

Was geschah dann, dass dieser theologisch korrekte und für die Mission fruchtbare Christozentismus von den Seiten des Arbeitsdokuments Instrumentum laboris der gegenwärtigen Synode zur Synodalität verschwand? Die bloße lexikalische Analyse des Textes ist erstaunlich: „In IL kommen die Wörter ‚Kirche‘ und ‚kirchlich‘ 484 Mal vor; «Synode», «Synodical» und «Synodality» werden 342 Mal verwendet; „Mission“ und „Missionar“ – 142 Mal; „Prozess“ – 87 Mal.“ Was ist mit dem Wort „Jesus“? Wir finden das Wort nur 14 Mal im gesamten Dokument und „Christus“ 35 Mal.

In welche Richtung geht die Synode? Ist dies die Richtung, die das Zweite Vatikanische Konzil und die nachfolgenden Päpste bisher vorgegeben haben? Weigel weist darauf hin, dass „Papst Franziskus die Kirche bereits zu Beginn seines Pontifikats vor dem „Selbstreferentialismus“ – dem ständigen Selbstgespräch – gewarnt hat, das der Papst zu Recht als Hindernis dafür ansah, Christus, das Licht der Nationen, zur Welt zu bringen Welt. Der globale Synodenprozess 2021 war jedoch eine kolossale Übung der Selbstreferenzialität, wie die Wortzahl des Synodenkommuniqués 2023 (das diesen Prozess zusammenfasst) deutlich zeigt.“ In gewisser Weise ähnelt dieser Prozess dem deutschen „Synodalen Weg“. Auch dort wurde, wie Weigel anmerkt, „enorm viel Zeit, Energie und Geld darauf verwendet, Aspekte des katholischen Glaubens und der katholischen Praxis zu diskutieren, die in der heutigen westlichen Kultur eine Herausforderung darstellen, sich aber nicht ändern werden.“ weil sie Teil des Glaubensschatzes sind. Welchem ​​evangelischen Zweck würde es dienen, mehr „zuzuhören“, was IL vorschlägt? Wie wird dies den Nationen das Licht Christi bringen?“

Glücklicherweise sei noch nicht alles verloren, schliesst der amerikanische Denker, denn die vorangegangenen Synodenversammlungen in den Jahren 2014, 2015 und 2018 hätten es geschafft, über die Enge der für sie vorbereiteten Arbeitsdokumente hinauszugehen. Deshalb ermutigt Weigel die gegenwärtige Versammlung, dasselbe zu tun – „die Synode vor ihrem Arbeitsdokument zu retten“ – in Treue zum Geist und Buchstaben des Zweiten Vatikanischen Konzils.(Oryginal erschienen auf catholicworldreport.com

Für ein Leben aus der Eucharistie

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Papst wirbt in neuem Video für ein Leben aus der Eucharistie: „Wenn wir aus der heiligen Messe genauso herauskommen, wie wir hineingegangen sind, dann stimmt etwas nicht“: Mit diesen Worten leitet Papst Franziskus sein aktuelles Video für die monatlichen Gebetsintentionen ein. Im Juli geht es um das Gebet „für ein Leben aus der Eucharistie“, wie das Portal „Vatican News“ (Dienstag,4 Juli) berichtet.
Katholikinnen und Katholiken sollten die Feier der Eucharistie zur Mitte ihres Lebens machen, sagt Franziskus in dem Video. „Jesus kommt, und das muss uns verwandeln“, unterstreicht der Papst. Die Feier der Eucharistie sei „eine Begegnung mit dem auferstandenen Jesus und gleichzeitig ein Ansporn, uns der Welt zu öffnen, so wie er es uns gelehrt hat“. Jesus gebe den Mut, „auf die anderen zuzugehen, aus uns selbst herauszugehen und voller Liebe für andere offen zu sein“.
Die Videos mit den monatlichen Gebetsanliegen von Papst Franziskus werden von der Vatikan-Stiftung „Gebetsnetzwerk des Papstes“ zu wechselnden Themen erstellt. Zu sehen sind sie auf der Website der Initiative oder unter dem Stichwort „Das Video des Papstes“ auf Youtube.
(Link zum Video mit deutschen Untertiteln: https://thepopevideo.org/?lang=de)

Rom bremst Moraltheologen Martin Lintner aus – Theologische Fakultät Luzern stellt ihn aber an!

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Martin Lintner (50) darf nicht Dekan der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen werden. Das hat der Vatikan entschieden – aufgrund von Lintners Publikationen zur Sexualmoral. Der Südtiroler Moraltheologe lehrt ab Herbst als Gastdozent an der Uni Luzern.

Vatikan sanktioniert Publikationen zur Sexualmoral und erteilt die notwendige Zustimmung des Heiligen Stuhls nicht.

Das zuständige Dikasterium für die Kultur und die Bildung habe Bischof Ivo Muser von Bozen-Brixen mitgeteilt, «dass diese Zustimmung wegen Publikationen Professor Lintners zu Fragen der katholischen Sexualmoral nicht erteilt wird».

Das Hochschulkollegium der PTH Brixen hat P. Dr. Martin M. Lintner OSM, Professor für Moraltheologie und Spirituelle Theologie, zum Dekan für die Amtsperiode vom 1. September 2023 bis 31. August 2025 gewählt. Nach den kirchlichen Vorschriften ist für die Übernahme dieses Amtes die Zustimmung des Heiligen Stuhls notwendig. Das hierfür zuständige Dikasterium für die Kultur und die Bildung (ehemals Bildungskongregation) hat dem Diözesanbischof Dr. Ivo Muser mitgeteilt, dass diese Zustimmung wegen Publikationen Prof. Lintners zu Fragen der katholischen Sexualmoral nicht erteilt wird.

Im Einvernehmen mit Prof. Lintner verzichtet Bischof Muser auf das Rechtsmittel eines hierarchischen Rekurses gegen diesen Entscheid. Das Hochschulkollegium muss somit einen neuen Dekan bzw. eine neue Dekanin wählen. Bis die neugewählte Person das Amt übernehmen kann, bestätigt Bischof Muser den derzeitigen Dekan Prof. Dr. Alexander Notdurfter in seinem Amt über das reguläre Ende seiner Amtszeit am 31. August 2023 hinaus.

Woke and Cancel Culure – Zerstörungswahn

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Kein Lebensbereich, keine menschliche Aktivität wird frei bleiben vom Wahnsinn der bösen Cancel Culture – der Kultur der Zerstörung, der Hexenjagd auf Menschen, der Auslöschung ihrer Errungenschaften, aber auch der Werke der Menschheit, weil eine Gruppe von Fanatikern und erhabenen Aktivisten sie für unvereinbar halten mit politischer Korrektheit. Die Zwillingsschwester dieser Abbruchkultur ist das ebenso abscheuliche wie dumme Phänomen des Aufwachens(Woke), das wir uns als einen Zustand der ideologischen Verschärfung erklären können, eines solchen Klassen- und Ideologiebewusstseins, das von verschiedenen Politikern gehütet wurde. Das atemlose Streben nach Fortschritt wird uns durch fremde, selbst durch die erbärmlichsten Sitten beschert.

Jedenfalls funktioniert der mediale Mechanismus, um Menschen anzulocken und zu zerstören. Es ist im Westen üblich. Freaks aus der Woke-and-Cancel-Kultur, Verfolger von Rassismus, Faschismus, Frauenfeindlichkeit, Islamophobie – oder was auch immer sonst die sozialen Beziehungen im Westen regelt – haben seine Kultur und Wissenschaft übernommen und entscheiden über jeden Aspekt des Lebens. Ohne einen Beweis politischer Korrektheit kann nichts getan werden. Mit der Unterstützung der Medien und korrupten Konzerne setzen sie ihre totalitäre Ordnung auch in der Kirche um.

Fest des hl. Thomas mit indischen Christen / Samstag, 1. Juli 2023 / 17.30h

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Gemäss der lokalen Tradition reiste der hl. Apostel Thomas von 53 bis 60 entlang der südwestlichen Küste Indiens (damals Malabar, heute der Bundesstaat Kerala) und gelangte schliesslich nach Madras, wo er von einem Speer tödlich getroffen wurde. Sein Grab wird dort heute noch verehrt. Um den Apostel Thomas zu würdigen, feiern wir an seinem Fest gemeinsam mit den indischen Christen die hl. Messe in de

Landeskirche(n) als Priesterjäger («Pursuitants») eingesetzt, um Priester zu jagen?

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Die Zeit der Priesterverfolgung ist längst nicht abgeschlossen. Heute wird ihnen die Arbeit schwierieg gemacht, indem ihre kirchlichen Arbeitsverträge mussbräuchlich oder rechtswidrig gekündigt werden, und sie werden der Staatsanwaltschaft ausgeliefert. Ansonnsten wird ihnen das Rayonverbot verläumderisch aufgehängt, um dann aufgehoben zu werden. Fake-News aber sollen sie ununterbrochen verläumden. Genau wie damals ist heute der Kampf gegen das Priestertum voll im Gange, weshalb mit weiteren Priesterverfolgungen zu rechnen ist.

Ein soge­nann­tes «Pries­ter­loch» (Priest Hole) in Eng­land war ein gehei­mer Ort in einem Gebäude, unter einer Treppe, hin­ter einem Kamin, auf einem Dach­bo­den, hin­ter dop­pel­ten Wän­den oder Böden, an dem katho­li­sche Pries­ter, die sich zur Feier der Hei­li­gen Messe dort auf­hiel­ten, vor den Behör­den ver­steckt.

Der protestantische elisabethanische Staat beschuldigte sowohl die Priester, die die Heilige Messe feierten, als auch jene, die sie versteckten, des Hochverrats. Die Festnahme bedeutete für Priester in jedem Fall Gefängnis und Folter, oft auch den Tod durch Erhängen, Strecken und Vierteilen. Gläubigen drohten hohe Geldstrafen und Gefängnis. Wer die Messe zelebrierte, aber auch jene, die dies möglich machten und daran teilnahmen, versuchten sich vor Entdeckung zu schützen.

Elisabeths Vater Heinrich VIII., König von England, hatte mit Rom gebrochen und mit dem Suprematseid ein Instrument eingeführt, das nur ein Entweder-Oder zuliess. Bei Ablehnung drohte die Todesstrafe. Die Katholische Kirche war geächtet worden, ihre Bischöfe und Priester waren abgefallen, im Exil oder hingerichtet worden. Es gab aber weiterhin Katholiken, die ihrem Glauben und der Einheit mit Rom treu blieben. Sie waren in den Untergrund gezwungen und mussten eine ganze Kultur der Geheimhaltung und der Geheimzeichen entwickeln. Eines der frühesten und beliebtesten war eine Wachsscheibe, auf der ein Lamm und ein Kreuz abgebildet waren.

Elisabeth I. hatte den englischen Thron illegitim bestiegen, was unter ihrer Herrschaft die unbändige Wut des Staates erklärte gegen jene, die dieser Usurpation entgegenstanden. Unter ihr wurden ebenso radikale wie brutale Massnahmen zur Unterdrückung der Katholiken ergriffen. Die Katholische Kirche existierte in England nicht mehr. Jede Form der kirchlichen Hierarchie war vom Staat beseitigt worden. Es gab aber katholische Priester, die in den Untergrund gingen, vor allem junge Engländer, die auf dem europäischen Festland in Priesterseminaren ausgebildet wurden, besonders in Douai (niederländisch Dowaai) in Französisch-Flandern, und nach ihrer Priesterweihe geheim für ihre oft todbringende Missionsarbeit nach England zurückkehrten – nicht um Elisabeth zu stürzen, wie die protestantische Propaganda behauptete, sondern um ihre Landsleute und Glaubensbrüder, die englischen Geheimkatholiken, seelsorglich zu betreuen, ihnen die Beichte abzunehmen, das heilige Messopfer zu zelebrieren, ihnen die heilige Eucharistie und die letzte Ölung zu spenden.

Unter Elisabeth wurden . Die Priesterjäger hatten auch die Aufgabe, jene ausfindig zu machen, die Priestern Hilfe leisteten und sie in ihren Häusern aufnahmen. William Shakespeare entstammte einer solchen Familie von Geheimkatholiken.

Aufgrund der grösseren Möglichkeiten befanden sich Priesterlöcher häufig in Herrenhäusern katholischer Adeliger. Als Reaktion auf die Verfolgung durch den Staat verfügten manche sogar über doppelte Priesterlöcher. Wenn eines entdeckt, aber leer vorgefunden wurde, konnte mit dem Abzug der Priesterjäger gerechnet werden, während sich hinter dem ersten Priesterloch ein zweites befand, in dem sich der Priester versteckte.

Die Verfolger entwickelten immer neue Methoden, Verstecke aufzuspüren, besonders das systematische Abschreiten der Räume, um anhand der Masse geheime Verkleidungen, doppelte Wände oder Böden zu entdecken. Sie brachten dazu erfahrene Tischler und Maurer mit und rissen bei Verdacht Täfelungen und Fussböden heraus. Auch Abhörmethoden wurden etabliert.

Die zahlreichen Berichte der Priesterjäger sprechen von Fällen, wo Priester verhungert oder erstickt in einem Priesterloch aufgefunden wurden, weil man sie dort so lange belagert hatte.

Viele Priesterlöcher wurden von dem Jesuiten-Laienbruder Nicholas Owen entworfen, der einen Grossteil seines Lebens damit verbrachte, Priesterlöcher zu bauen, um das Leben verfolgter Priester zu schützen. Die meisten Priesterlöcher wurden unter Elisabeth I. zwischen 1558 und 1603 eingerichtet. Die Zeit der Verfolgung dauerte aber viel länger. Auch Owen selbst wurde schliesslich gefangengenommen und im Tower in London zu Tode gefoltert. 1970 wurde er von Papst Paul VI. als Märtyrer heiliggesprochen.

Hinrichtungen von aufgegriffenen Priestern erfolgten zur Abschreckung teils vor dem Ort, wo sie die Messe zelebriert hatten, so in London vor Gray’s Inn, einer der vier englischen Anwaltskammern.

Neben Herrenhäusern dienten häufig Wirtshäuser als Messorte und auch für Priesterlöcher, da sie als Treffpunkt unverdächtig waren. Ein solcher geheimer Messort war The Ship Tavern in Covent Garden. Selbst in London, wo die Situation besonders gefährlich war, versammelten sich die Gläubigen, was ausserordentlich mutig war. Sie hatten in der Regel einen Krug Bier oder sogar Essen vor sich stehen, um für den Fall der Entdeckung den Eindruck eines normalen Wirtshausbetriebs vorzutäuschen. Eine Gedenktafel neben dem Eingang der Ship Tavern erinnert heute an diese Zeit der Katholikenverfolgung. Ein Priesterloch ist dort nicht bekannt. Solche gab es in Covent Garden jedoch in der unmittelbaren Nähe in Winchester House (West Street) und in Nevilles Alley (Fetter Lane).

Allein im heutigen London sind fast zwei Dutzend solcher Orte bekannt. Nicht alle konnten bisher identifiziert werden. Die interaktive Karte Houses with Priest Holes (Häuser mit Priesterlöchern) dokumentiert die lokalisierten Priesterlöcher in England, aber auch Wales und Schottland. Sie unterscheidet zwischen jenen, die noch heute erhalten sind und teils besichtigt werden können, und jenen, die nicht mehr existieren. Die Karte, die das beeindruckende Ausmass des Phänomens der katholischen Untergrundkirche dokumentiert, ist bei den Ortsangaben nicht immer ganz exakt. Anhand der historischen Dokumenten entnommenen Angaben lässt sich der genaue Ort jedoch finden.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Katholisches – Magzin für Kirche und Kultur.

Erzbischof Victor Manuel Fernandez wird Leiter der vatikanischen Glaubensbehörde

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Die vatikanische Glaubensbehörde wird künftig von dem argentinischen Erzbischof Victor Manuel Fernandez (60) geleitet. Papst Franziskus ernannte ihn am Samstag zum Nachfolger von Kardinal Luis Ladaria Ferrer (79), der den Posten seit 2017 innehatte. Erzbischof Fernandez ist eine umstrittene Persönlichkeit in der Kirche in Argentinien. Grund dafür sind einige seiner früheren Veröffentlichungen. Gleichzeitig hat Erzbischof Fernandez sehr deutlich betont, dass „in vielen Fragen ich viel progressiver bin als Papst Franziskus“.
Tatsächlich veröffentlichte er 2014 das Buch „Il Progetto di Francesco, Dove vuole portare la Chiesa“ („Franziskus‘ Projekt: Wo will er die Kirche hinführen“) mit dem italienischen Journalisten Paolo Rodari, und erscheint regelmäßig in der argentinischen Presse als Ausleger der Gesten und Worte des Papstes.

Fernandez kam 1962 in der ländlichen Gemeinde Alcira zur Welt, in der Provinz Córdoba. Er wurde 1986 in Río Cuarto zum Priester geweiht, einer weitgehend ländlichen Diözese. Im Jahr 1988 machte er einen Abschluss in Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, und anschliessend promovierte er im gleichen Fach an der Katholischen Universität Argentinien.

Auf Empfehlung des damaligen Erzbischofs Bergoglio zog Fernandez Anfang der 1990er Jahre nach Buenos Aires, wo er als Berater verschiedener Kommissionen der Argentinischen Bischofskonferenz und des Lateinamerikanischen Bischofsrates (CELAM) diente.

Einer Quelle aus dem Umfeld der Argentinischen Bischofskonferenz zufolge zeigte sich Fernandez sehr begabt darin, zu schreiben, besonders wenn es darum ging, in Entwürfen offizieller Dokumente Positionen einzufügen, die einander völlig zu widersprechen schienen, jedoch Bischöfe unterschiedlicher ideologischer Positionen zu beschwichtigen vermochten.

Diese Fähigkeit soll auch den damaligen Kardinal Bergoglio überzeugt haben, Fernandez als Experten zur Generalkonferenz der Lateinamerikanischen Bischöfe mitzunehmen, die 2007 am marianischen Heiligtum Aparecida in Brasilien stattfand. Kardinal Bergoglio habe sich, so heißt es, damals stark auf Fernandez‘ Fähigkeit verlassen, unterschiedliche Gesichtspunkte zusammen zu fassen.

Aparecida festigte vielen Quellen zufolge die Beziehung zwischen dem zukünftigen Papst und dem Theologen.

Am 15. Dezember 2009 ernannte Kardinal Bergoglio ihn zum Rektor der Päpstlichen Katholischen Universität von Argentinien.

Seinen Amtseid ablegen konnte Fernandez – was Kardinal Bergoglio sehr frustrierte – jedoch erst am 20. Mai 2011: Die Glaubenskongregation hatte mehrere Bedenken gegen seine Ernennung erhoben, nachdem sie Elemente seiner Lehre auf deren Rechtgläubigkeit hin untersucht hatte.

Zum Zeitpunkt seiner Wahl durch Kardinal Bergoglio zum Leiter der Katholischen Universität von Argentinien hatte Fernandez, ein fleissiger Autor, bereits über 100 Artikel und Bücher verfasst, von denen viele biblische Passagen mit „Selbsthilfe“-Themen verknüpften. Wer die Buchtitel auf Deutsch übersetzt (erschienen sind sie natürlich auf Spanisch) stößt zum Beispiel auf ein „Leben in Frieden“ (2003), „Schlüssel zu einem erfüllten Leben“ (2003) und „Inkarnierte Spirituelle Theologie“ (2004). Letzteres wurde in einer argentinischen Seifenopfer gezeigt, in der es um eine verbotene Liebesbeziehung zwischen einem Priester und einer Nonne geht.

Als besonders ungewöhnlich gilt jedoch das Buch „Heile mich mit Deinem Mund: Die Kunst des Küssens“, das im Jahr 1995 erschien. Dazu erklärte Fernandez, er wolle „auf diesen Seiten das beliebte Gefühl, das Menschen empfinden, wenn sie an einen Kuss denken, mit der Erfahrung des Kusses synthetisieren… und so, im Versuch den gewaltigen Reichtum des Lebens zu synthetisieren, kamen diese Seiten zugunsten des Küssens zustande. Ich hoffe, dass Sie Ihnen helfen werden, besser zu küssen, dass Sie angespornt werden, das Beste an sich selbst in einem Kuss zu befreien“.
Es ist nicht weiter überraschend, dass „Heile mich mit Deinem Mund“ aus den meisten offiziellen Listen der Werke von Fernandez verschwunden ist.

Papst Franziskus ernannte Fernandez am 13. Mai 2013 zum Titular-Erzbischof von Tiburnia, und damit zu ersten Rektor der Katholischen Universität von Argentinien, der den Rang eines Erzbischofs erhielt. Wie Quellen aus der Hochschule gegenüber CNA berichten, war „Erzbischof Fernandez alles andere als gnädig, als er den Bischofstitel erhielt, und schrieb einige Artikel in kirchlichen Medien, mit denen er eine regelrechte Siegerrunde drehte und seine früheren Kritiker mit sehr unfreundlichen Worten verunglimpfte.“

Dieses Verhalten sei vielen in Argentinien sauer aufgestoßen, aber zu diesem Zeitpunkt sei auch klar gewesen, dass Fernandez einer der engsten Mitarbeiter von Papst Franziskus ist.

Tatsächlich beauftragte der Papst seinen Vertrauten mit dem Entwurf der ersten Apostolischen Exhortation, Evangelii Gaudium, ein Text, dem Fernandez sich selbst mehrfach als Quelle zitierte.

Später ernannte Papst Franziskus ihn zum Vizepräsidenten der Kommission für die Botschaft der Familiensynode im Jahr 2014, und ernannte ihn danach zu einem Posten bei der zweiten Familiensynode im Jahr 2015 – und auch zur Kommission die beauftragt war, den Abschlussbericht der Synode zu schreiben.

Fernandez spielte eine umstrittene Rolle beim Entwurf von Amoris Laetitia, besonders im kontroversen achten Kapitel: Sein Beitrag wurde vom Vatikan-Analysten Sandro Magister verurteilt und dann von Professor Michael Pakaluk von der Catholic University of America kritisiert. In einem bei Crux im Januar 2017 erschienenen Artikel schrieb Pakaluk, dass „die wichtigste Fußnote in Amoris Laetitia nicht, wie viele annehmen, eine ist, die sich mit dem Zugang zu den Sakramenten befasst. Stattdessen könnte es eine Fußnote sein, die sich tatsächlich nicht im Schreiben befindet, aber darin befinden sollte, nachdem einer der Sätze in Amoris beinahe wortwörtlich aus einem [von Fernandez geschriebenen] Essay abgeschrieben wurde, der 1995 in einer theologischen Zeitschriftin Buenos Aires veröffentlicht wurde“.

„Diese Fälle erheblichen Plagiarismus stellen Fernandez‘ Eignung als Ghostwriter für den Papst in Frage. Ein Ghostwriter sollte auch ein Geist bleiben. Indem er sich selbst zitierte, hat Fernandez auf sich aufmerksam gemacht und sich vom Papst distanziert“, fügte Pakaluk hinzu.

„Schlimmer noch, Fernandez belastet das Gewissen der Gläubigen … begegnet uns im abgeschriebenen Satz ‚das Lehramt‘ oder oder Fernandez‘ eigenen theologischen Spekulationen?“, fragte Professor Pakaluk.

Fernandez hat sich zu seiner Rolle im Entwurf von Amoris Laetitiae bekannt. Ein langer Essay, der im August 2017 in der theologischen Zeitschrift von CELAM, „Medellin“, erschien, trägt den Titel: „Kapitel VIII von Amoris Laetitia: Was nach dem Sturm übrigbleibt“.

In diesem Aufsatz versuchte Fernandez, für einen größeren Spielraum zu argumentieren in der Frage der Kommunion für staatlich geschiedene Katholiken, die wiederverheiratet sind: „Es ist auch legitim zu fragen, ob Akte des Zusammenlebens more uxorio [d.h. sexuell aktive Beziehungen] immer in ihrer integralen Bedeutung unter das negative Prinzip der Unzucht fallen. Ich sage ‚in ihrer integralen Bedeutung‘, weil man nicht in jedem Fall aufrechterhalten kann, dass diese Handlungen in subjektiver Hinsicht ernsthaft unehrlich sind. Es ist in der Komplexität bestimmter Situationen, wo St. Thomas [Thomas von Aquin] zufolge ‚die Unbestimmtheit zunimmt‘.“

Im gleichen Aufsatz beklagt Erzbischof Fernandez den Konflikt, den Fußnote 351 ausgelöst hat: „Obwohl die Frage des möglichen Zugangs zur Kommunion für einige Geschiedene in einer neuen Verbindung viel Aufregung verursacht hat, hat der Papst – erfolglos – beabsichtigt, dass dieser Schritt in einer diskreten Weise gemacht wird. Nachdem die Voraussetzungen dieser Entscheidung im Text des Dokuments entwickelt wurden, wurde die Anwendung in Fällen der Kommunion für Geschiedene neuen Verbindungen in den Fußnoten ausdrücklich formuliert.“

In ihrer Abschiedsbotschaft dankt die Katholische Universität Fernandez dafür, während seiner Amtszeit die „Koordinierungsstelle für Soziale Verpflichtung“ initiiert zu haben und mehrere Programme, die den Armen überall dort dienen sollen, wo die Hochschule einen Campus betreibt.

Gegenüber CNA betonen Quellen an der Universität, dass Erzbischof Fernandez sich nie gescheut habe, das Leben der Ungeborenen, die Ehe und Familie zu verteidigen – oder über andere biomedizinische Ethikfragen zu reden. Wer sich an der Universität dafür eingesetzt habe und dafür unter Druck geriet, wurde von Rektor Fernandez unterstützt, so eine Quelle.

Gleichzeitig hat Erzbischof Fernandez sehr deutlich betont, dass „in vielen Fragen ich viel progressiver bin als Papst Franziskus“. (Quelle CNA)

Apostolische Visitation für einen Bischof, der Papst Franziskus kritisierte

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Ein interessantes Ereignis ereignete sich in der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten. Der Heilige Stuhl schickte der Erzdiözese Joseph Strickland, Ordinarius der Stadt Tyler, eine Visitation.

Strickland ist bekannt für seine klare und offene Kritik an „progressiven“ Ideologien. Der Besuch, dessen Grund unbekannt ist, folgte auf seinen etwas kontroversen Auftritt bei einer Eucharistieprozession in Los Angeles.

Der Auftritt sei „umstritten“, da es um einen Protest gegen das Baseballteam der Dodgers ging, das beschlossen hatte, die LGBT-Ideologie zu fördern, indem es eine Aktivistenorganisation mit einer starken antikatholischen Botschaft beherbergte.

Das Problem besteht darin, dass sich die Erzdiözese Los Angeles von der Veranstaltung distanzierte und stattdessen eine Messe abhielt, um mit einem Drag-Queen-Auftritt die gegen Gott und die Kirche begangenen Sünden wiedergutzumachen. Strickland erschien trotz der Haltung des örtlichen Bischofs zur Prozession.

Ein weiterer Grund für die Apostolische Visitation ist die Aktivität des Erzbischofs in sozialen Netzwerken, die nach Meinung vieler oft die Grenze überschreitet.

Strickland twitterte kürzlich, dass er, obwohl „Franziskus sein Papst ist“, „seine Pläne ablehnt, die das Erbe des Glaubens zerstören“.

Dieser Tweet löste viele Reaktionen aus, und nun kam die Nachricht von der Apostolischen Visitation, die angesichts all dieser Ereignisse wie eine „Disziplinierung“ eines ungehorsamen Bischofs aussieht.

Unterdessen behauptet die amerikanische katholische Website The Pillar, die eine der zuverlässigsten Informationsquellen über die Kirche in den USA ist, dass der Besuch viel „praktischere“ Gründe habe.

Die Website behauptet unter Berufung auf eine Quelle in der Diözese, dass dies an Verwaltungsfehlern liege, die Strickland als Bischof begangen habe, und nicht an seinen Tweets. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um einen finanziellen Fehler. Auf derselben Website heisst es jedoch, dass sich Besucher bereits fragen, wer Strickland ersetzen könnte.

Trotz allem oder vielleicht gerade deshalb entstand in der Öffentlichkeit der Eindruck, dass es Stricklands Aussagen waren, die einige störten.

Erzbischof Tyler war einer der Hauptbefürworter der Verweigerung der Kommunion gegenüber Präsident Joe Biden aufgrund seiner Abtreibungspolitik. Er war auch die Hauptstimme des amerikanischen Episkopats, wenn es um Kritik am Synodalen Weg in Deutschland ging.

Warum Luc Humbel Info-Fakes auf kath.ch verbreitet

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Schon Göbels war der Meinung: „Wiederholen Sie die Lüge hundertmal, dann gilt sie als Wahrheit.“ Nach diesem Motto handelt Luc Humbel und belügt die Öffentlichkeit bei jedem Interview im Zusammenhang mit Gebenstorf-Turgi und Pater Adam. Bisher wurde keine einzige Beschwerde abgeschrieben, das heisst, es gibt in der Kirchengemeinde Gebenstorf-Turgi keine legale Kirchenpflege noch Leitung , die rechtmässig tätig werden darf. Da die Landeskirche die Anordnung der aufschiebenden Wirkung der Kirchenpflegewahlbeschwerde verschlafen hat, ist diese nichtig. Die Gemeindeversammlung vom 23. Mai 2023 und die vorherige vom 22. November 2022 wurden illegal einberufen und waren nicht beschlussfähig. Gegen den Kundigung von Pater Adam hat er erfolgreich Beschwerde eingelegt und ist daher weiterhin angestellt. Das weiss Luc Humbel, der Zilig und Co. am 23. April zur erneuten Kündigung von Pater Adam zwang. Bei Geltendmachung der vorherigen Kündigung wäre eine erneute Kündigung nicht erforderlich gewesen. Warum vorführt Luc Humbel einen solchen Missbrauchs-Spagat? Offenbar, um das Thema Korruption und Machtmissbrauch der Landeskirche Aargau nicht ansprechen zu müssen. Wahrscheinlich zieht er ein Ersatzthema einem Schuldeingeständnis vor. Mea culpa – sollte Luc Humbel täglich sprechen und sich auf die Brust schlagen, und zwingend wie seine früheren Mitarbeiter das Büro aufräumen. Luc Humbel ist kein Goebels der Neuzeit, hält sch aber wie Machtbesessener Kirchenfeind.
Wie wird der Kirchenstreit weitergehen?
Der wohlgesinnte und kaum umstrittene Pater Adam Serafin hinterlässt auch nach seiner rechtswidrigen Entlassung durch die Aargauer Landeskirche, die das Verwaltungsgericht feststellte, keine verbrannte sondern fruchtbare Erde. Bei der illegalen Versammlung der Kirchengemeinde Gebenstorf-Turgi Ende Mai wurde die Rechnung 2021 zum zweiten Mal für ungültig erklärt. Luc Humbel, Präsident der Aargauer Landeskirche, scheint noch immer nichts gelernt zu haben. Dennoch gibt er sich kindisch und nennt es optimistisch: „Trotz aller Hinterlassenschaften blüht das pastorale Leben – seine Definition ist wohl Seelsorge ohne Sakramente. Machtmissbrauch und Rechtswidrigkeit der Landeskirche unter Luc Humbel blüht also weiter bis es verblüht“

Abschaffung von kath.ch

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Die Schweizer Bischofskonferenz hat zurecht beschlossen, die Zusammenarbeit mit kath.ch weitgehend einzuschränken und kath.ch abzuschaffen. Die (noch) katholische Basis hat die Nase voll von Manipulationen des Chefredaktors Charles Martig. Fake-News, keine Quellen- bzw. Querellen-angaben führten dazu, dass kath.ch als Internetportal unseriöse und schädliche Infos verbreitete sowie unberechtigterweise den Namen „kath-olisch“ verwendete.

Eine zwingende Umwandlung bestehender Redaktion soll die Folge sein. Seit Inkrafttreten de Regelung von Empfehlungen des SBK muss die Umwandlung bis Ende Juni erfolgen, sonst wird die Zusammenarbeit zwischen SBK und kath.ch definitiv beendet.

Nach einer solchen zwangsweise fristgerechten Umwandlung sollten künftige kath-olische Infos von kath.ch theoogisch und faktisch prüfbar und politisch korrekt sein oder gelöscht werden.