Mehr als eine halbe Million Menschen sind im Jahr 2022 in Deutschland aus der katholischen Kirche ausgetreten. Die Zahl der „Kirchenaustritte“ lag bei 522.821. Dies teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am Mittwoch mit. Das übertrifft damit das bisherigen Rekordjahr 2021 mit damals 359.338.um fast 40%
Kirchgemeindeversammlung Gebenstorf-Turgi – als beschlussunfähig trotzdem abgehalten
Die Rechtswidrigkeit der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi nimmt unter „Rebellen-Gruppe“ neue Formen. Neulich wurde eine Kirchgemeindeversammlung ohne Legitimation des Kirchenpflegepräsidenten und unter Abwesendheit des Finanzveranwortlichen abgehalten, was das duale Kirchensystem ad absurdum fuehrt und entlarvt. Gegen jegliche Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die Religionsrechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an, gerechnet werden.
Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf dem Statut der Landeskirche und auf Kirchgemeindegesetz schriftlich und kostenlos Beschwerde erhoben werden. Die Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen, auch die Photos sind willkommen.
Kardinal Müller bei Priesterweihe
Kardinal Müller erinnert in der Predigt: „Bischöfe, Priester und Diakone werden nicht von oder durch Menschen autorisiert – sei es durch eine staatliche Autorität oder ein kirchliches Wahlgremium.“
Kardinal Müller übt seinen Hirtendienst kirchentreu aus. Jede seiner Predigten gibt den Gläubigen den Glaubensinhalt zum jeweiligen „Thema“ an die Hand und hilft, die Gefahren aktueller Verirrungen.
klar zu erkennen. Hauptgefahr: „Unter dem scheinheiligen Vorwand der notwendigen Anpassung an das demokratische Lebensgefühl der modernen Welt wird sogar von manchen Bischöfen die innere „Protestantisierung“ der katholischen Kirche betrieben, um sie so vermeintlich leichter mit dem nihilistisch-materialistischen Zeitgefühl versöhnen zu können. Die Kirche soll – nach dem Willen dieser Schwarmgeister – nicht mehr in Christus Sakrament des Heils der Welt sein, sondern eine säkulare Wohlfahrtsgesellschaft nach dem Vorbild „philanthropischer“ Stiftungen. Dazu müsse das sakramentale Priestertum, d.h. „die hierarchische Verfassung der Kirche, insbesondere das Bischofsamt“ (LG 18-29) durch einen laikalen Funktionärsapparat ersetzt werden.“
Welche Kirchen in der Schweiz wurden bisher verkauft?
Für Hunderte von Kirchen in der Schweiz stellt sich die Frage: abreissen, verkaufen, vermieten oder auf ganz neue Weise nutzen? Der zügige Wandel der schweizerischen Religionslandschaft hat also handfeste Folgen. Er wirft neue Fragen auf: Ist denn die Kirche mitten im Dorf einzig ein Gotteshaus – oder gar mehr? Welche Kirchen und Klöster wurden bisher im Geheimen verkauft?
Wie früher in der Schweiz doch alles einfach war. Alle waren katholisch oder reformiert. Alle bezahlten Kirchensteuern. Fast alle besuchten Gottesdienste. Bis in die 1970er-Jahre hinein.
Und heute? Nur noch sechs von zehn Einwohnerinnen und Einwohnern sind katholisch oder reformiert. Die Freikirchen haben zugelegt. Jede und jeder Zwanzigste bekennt sich zum Islam. Und die Konfessionslosen, die den einst mächtigen Landeskirchen – besonders der reformierten – den Rücken zugekehrt haben, machen schon einen Viertel aus.
Vorab in den grossen, traditionell reformierten Städten sieht es für die Kirchgemeinden bitter aus. In der Stadt Bern zum Beispiel ist die Zahl der Reformierten allein in den letzten 30 Jahren um über einen Drittel geschrumpft, von gut 84’000 auf knapp 52’000. Die Kirchen aber und all die anderen kirchlichen Liegenschaften sind immer noch gleich gross. Unverändert hoch sind auch die Unterhaltskosten. In Bern hat die reformierte Kirche längst Alarm geschlagen: Wenn nichts geschehe, hiess es vor fünf Jahren, sei das Eigenkapital innert kürzester Zeit verbrannt, die Kirche bankrott.
Das Wort vom zu grossen Kleid macht seither die Runde. Und zu hören ist die Losung: In Menschen investieren, statt in Mauern, – also das Geld besser in den Aufbau einer kirchlichen Gemeinschaft stecken, die durch ihr Wirken beeindruckt, statt in den Erhalt beeindruckender, aber kaum genutzter Immobilien. Was fürs Erste zu tun ist, liegt auf der Hand: Die zwölf Berner Kirchgemeinden haben den Auftrag, ihre Gebäudekosten zu halbieren.
Die Kirche aufgeben? „Tendenz klar steigend“.
Erst jetzt angekommen, muss man sagen. In Ländern wie Holland, Deutschland oder England ist es schon seit Jahrzehnten virulent. In der Schweiz dämpfte zunächst die komplexe und mit dem Staat verzahnte Finanzierung der Landeskirchen den Trend. Trotzdem sind allein in den letzten 25 Jahren rund 200 Kirchen, Kapellen und Klöster einer anderen Verwendung zugeführt worden. Das geht aus Stückelbergers Datenbank hervor. Nicht jedes Umnutzungsprojekt sei aber publik. Der Experte nimmt deshalb an, dass es inzwischen bereits um „weit mehr Objekte geht – Tendenz klar steigend“.
Was also sind gute Ideen für den Umgang mit überzähligen Kirchen, was schlechte? Abriss, Verkauf, Vermietung und eigene, erweiterte Nutzung: Das sind laut Stückelberger zunächst die Möglichkeiten. Der Abriss von katholischen oder reformierten Kirchen ist bisher aber die Ausnahme. In Frage dafür kommen in erster Linie sanierungsbedürftige Bauten der Nachkriegszeit, die noch nicht unter Denkmalschutz stehen. Eine solche Ausnahme stellt die Markuskirche in Basel dar. Bei ihr fahren in naher Zukunft die Bulldozer auf.
Ein beträchtlicher Teil der 200 in der Datenbank erfassten Gotteshäuser wurde hingegen verkauft, an die siebzig an der Zahl. Darunter befinden sich auffällig viele methodistische und neuapostolische Kapellen. Wird eine solche in ein Wohnhaus oder ein Konzertlokal verwandelt, wirft das keine hohen Wellen, weil sich ein Quartier dadurch nicht wirklich verändert.
Steht aber eine richtig grosse Kirche zur Debatte, ist es anders – und kann auch gehörig schiefgehen. So geschehen in St. Gallen mit der St.-Leonhard-Kirche, einem städtischen Wahrzeichen. Seit 13 Jahren ist sie geschlossen – und ein Ärgernis.
Die Konfessionslosen ansprechen
Die übrigen Kirchen wurden somit vermietet oder einer erweiterten Nutzung zugeführt. Auch Stückelbergers Empfehlungen gehen klar in diese Richtung. Es sei von Vorteil, wenn eine Gemeinde im Besitz ihrer Kirche und damit im Spiel bleibe.
Gelinge es, sie Aussenstehenden zur Verfügung zu stellen, sei das für die Entwicklung der Institution Kirche auch ein „enormes Signal“: Seht her, unter unserem Dach finden Angebote statt, die nicht nur der kirchlich gebundenen Bevölkerung etwas bringen. Stückelberger: „Kirche muss sich einer konfessionslosen Gesellschaft gegenüber öffnen und zeigen, dass sie sich nicht aufgibt.“
Das Paradebeispiel dafür sieht er in der Luzerner Maihofkirche. Auch sie war sanierungsbedürftig. Die Gemeinde entschloss sich aber, Seelsorge und Quartierarbeit zu verbinden. Der Kirchenraum ist jetzt ein multifunktionaler Saal.
Multifunktionalität lautet also das Stichwort.
Auch fürs eigentliche Kirchengebäude verfolgen sie eine Vorwärtsstrategie: Falls die Kirche von mehreren Partnern genutzt würde – „mit vollumfänglicher Kostenteilung“, wie die Vorgabe lautet –, käme der Weiterbetrieb in Frage.
Das Kirchenschiff als Hörsaal?
Anders als bei den Katholiken gelten reformierte Kirchenräume, zumindest theoretisch, nur dann als heilige Räume, wenn eine Gemeinde darin Gottesdienst feiert – die übrige Zeit nicht. Gegenüber Projekten mit Hand und Fuss reagiere auch die Denkmalpflege aufgeschlossen: „Es ist ja ebenfalls nicht in ihrem Sinn, wenn wir die Kirche aufgeben und sie dann verlottert.“ Bei Kirchenumnutzungen sei viel mehr möglich, als man gemeinhin annehme. So gibt es Kirchen, zum Beispiel in Olten oder Schaffhausen, in die Büroräume und eine Küche eingebaut wurden. Dafür wurde das Kirchgemeindehaus aufgegeben. Natürlich sei es immer eine Güterabwägung, „aber man darf nicht vergessen, den Symbolwert eines Kirchengebäudes in die Waagschale zu legen“.
Kirche als gebaute Manifestation
Kirchenräume für alle, obschon „alle“ längst nicht mehr das Gleiche bedeutet wie früher: Das klingt nicht mehr nach „nur reformiert“ oder „nur katholisch“. Es klingt vielmehr nach interreligiösen „Offenen Kirchen“ oder sogenannten City-Kirchen, wie es sie in mehreren Schweizer Städten bereits gibt.
Und es erinnert an das, was der Berner Denkmalpfleger Jean- Daniel Gross am ersten Kirchenbautag festhielt: Kirchen seien nicht ausschliesslich als Symbole christlicher Religion zu verstehen. Sie seien – in einem sehr umfassenden Sinn und unabhängig von religiösen Gefühlen – Orte der Identifikation.
Man müsse sie als eine „bauliche Manifestation einer wie auch immer gearteten Mitte unserer Gesellschaft“ betrachten, sagte er. „Tief in unserem Unterbewusstsein halten wir sie für Garanten gesellschaftlicher, kultureller und spiritueller Stabilität.“
Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Ausgabe der Schweizer Revue. Autor Dölf Barben ist Redaktor bei der Zeitung „Der Bund“ in Bern. Das von der Auslandschweizer-Organisation (ASO) herausgegebene offizielle Magazin für Auslandschweizer erscheint sechs Mal jährlich in vier Sprachen – auf Papier, im Internet und als App. Lesen Sie gratis unter revue.ch
Andreas Zillig ist kein Präsident der Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi.
Die Behauptung von kath.ch „Andreas Zillig ist neuer Präsident der Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi“ ist absolut falsch. Damit dies wahr ist, müssten keine Beschwerden gegen Wahlen oder gegen illegale Versammlungen der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi vom November 2023 rechtsgültig sein. Allerdings wurde die Klage fristgerecht eingereicht und die Landeskirche hat den Zeitpunkt der aufschiebenden Wirkung versäumt und sie nicht gesetzeskonform zurückgenommen. Somit wird die Kirchengemeinde Gebenstorf-Turgi von der selbsternannten „Kirchenpflege“ verwaltet. Einer dieser Gesetzesbrecher ist leider Herr Zillig (Ex-Polizist!) zusammen mit dem Dorfarzt und einem Jugendseelsorger im Rentneralter. Eine pensionierte Arbeitsmigrantin sorgt auch dafür, dass die Seelsorge „floriert“ bzw. eingefroren wird. Dies reicht aber weder aus, um die gesetzlichen Grundlagen für die Kirchenpflege zu schaffen noch abzuschaffen. Aus diesem Grund wird die Landeskirche bisher erfolglos aufgefordert, den rechtlich unhaltbaren Zustand in Gebenstorf-Turgi zu beenden.
Ende von kath.ch?
In ihrer Medienmitteilung zur 340. ordentlichen Versammlung teilte die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) mit, dass sie die Zusammenarbeit mit dem «Katholischen Medienzentrum» (kath.ch) allenfalls aufkündigen will.
«Auf Krawall gebürstet»: So bezeichnet die «Neue Zürcher Zeitung» die Berichterstattung von «kath.ch». Nun scheinen die Schweizer Bischöfe von der Krawall-Berichterstattung des in ihrem Auftrag tätigen Mediums «kath.ch» genug zu haben.
In der Medienmitteilung geben sie ihrem Frust die Luft.
«kath.ch» hat vor Kurzem Skandalöse Fakes über Pater Adam Serafin vrbreitet.
Unter dem Titel „Nachfrage nach Infos über Sekten bleibt ungebrochen“ publizierte „kath.ch“ faktenwidrige und persönlichkeitsverletzende Fakes über den Salvatorianerpater Adam Serafin. Eine gerichtliche Sanktionierung dieser Falschbehauptungen ist angezeigt.
Ob es einen Einfluss auf die Frust dr Bischofskonferenz hatte bleibt unklar. Offenes Geheimniss bleibt, dass Bischof Felix will sich die Finger nicht weiter verbrennen, wenn er kath.ch von SBK mitfinanziert und kath.ch antikirchlich agiert und Fake verbreitet.
„St. Galler Kirchen-Mafia“ existiert
In einem Interview spricht Erzbischof Georg Gänswein über die „St. Galler Gruppe“ und welchen Einfluss sie auf den Amtsverzicht von Papst Benedikt XVI. und die Wahl von Papst Franziskus gehabt haben soll.
Erzbischof Georg Gänswein sprach vor Kirzem über den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. Er nennt gesundheitliche Gründe und sagt: „Jeder Papst hat das Recht auf das Amt zu verzichten“. Der Interview-Moderator sagt daraufhin, dass es eine „grosse Spekulation“ über die Rolle der «sogenannten St. Galler Gruppe oder St. Galler Mafia – wie manche es nennen» geben würde. Schon 2016 sprach Georg Gänswein bei einem Vortrag über die „St. Galler Gruppe“. Bei der Wahl von Joseph Ratzinger zum Papst habe es einen „dramatischen Kampf“ zwischen der sogenannten «Salz der Erde-Partei» und der sogenannten „St. Galler Gruppe“ gegeben, heisst es in seinem Vortrag.
Die „St. Galler Gruppe“ wurde im Jahr 2015 öffentlich bekannt, als eine Biografie des Erzbischofs von Brüssel, Kardinal Godfried Danneels erschien. Dieser outete sich als Mitglied der «St. Galler Gruppe», die aus Kardinälen und Bischöfen bestand und sich ab 1996 regelmässig und in aller Heimlichkeit in St. Gallen getroffen hat. Der Gruppe sollen 45 liberale Geistliche angehört haben, die fundamentale Reformen in der katholischen Kirche umsetzen wollten.
Laut den Biografen des Kardinals versuchte die «St. Galler Gruppe» bei der Papstwahl 2005 das erste Mal, Jorge Mario Bergoglio zum Papst zu machen. Die Gruppe hatte fortan vor, den deutschen Papst zu stürzen.
Die Kardinäle der «St. Galler Gruppe» seien kritisch gegenüber Papst Benedikt XVI. gewesen. Es wird gefragt, ob sie nur «passiv» auf das nächste Konklave gewartet oder sogar während seines Pontifikats «einige Massnahmen gegen den Papst ergriffen» hätten.
Eucharistisches Wunder in der Schweiz rettet ein ganzes Dorf
Daa Frohnleichnamsfest gibt den Anlass zu den eucharistichen Gesprächen. Eucharistie ist die zentrale Glaubensbotschaft der Christen und Katholiken. Hier ein Einblick des jungen heiligen Carlo Acutis in das Geheimniss der Eucharistie durch die Aufstellung der eucharistischen Wunder.
«kath.ch»: Skandalöse Fakes über Pater Adam Serafin
Unter dem Titel „Nachfrage nach Infos über Sekten bleibt ungebrochen“ publizierte „kath.ch“ faktenwidrige und persönlichkeitsverletzende Fakes über den Salvatorianerpater Adam Serafin. Eine gerichtliche Sanktionierung dieser Falschbehauptungen ist angezeigt. Wer geglaubt hatte, bei kath.ch werde sich nach dem Abgang von Raphael Rauch etwas ändern, sieht sich spätestens jetzt seit den unsäglichen Artikeln gründlich getäuscht. Leider scheint der neue Chefredaktor von Fake-kath.ch noch schlimmer zu aggieren…LINK-weiterlesen


