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Graue Haare verboten – auch in der Kirche?

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Da das bisherige Erscheinungsbild nicht mehr internationalen Standards entspricht, hat „Air India“ neue Richtlinien für Flugbegleiter erlassen. Graue Haare sind jetzt verboten. Jetzt sollte die Kirche daran Beispiel nehmen, und in ihren eigenen Reihen aufräumen: Landeskirchen und andere Kirchengremien sollen von „Grauhaaren“ befreit werden, denn die Zukunft gehört der Jugend, wie die Kirche predigt und nicht den oft korrupten „grauen Eminenzen“, die kurz vor der Pensionierung stehen oder längst pensioniert sind.

Air India will die Kleidungsstandards ändern: Die Kirche ignoriert hingegen das Outfit ihrer Agestellten und verbirgt die äusseren Zeichen ihrer Mission, wie z.B. öffentliche Kreuze, Priesterkleidung, geschweige denn öffentliche Gebete oder Glockengeläut. Das könnte die Kirche von der „Welt“ lernen und den Weg „ins eigene Verderben“ verhindern, auch wenn Kirchenfunktionäre nich meher an den Teufel glauben.
Keine grauen Haare, keine kurzen Hosen, keine Pastoren ohne Kreuzzeichen, keine Verstöße gegen die kirchliche Lehre: Inside the Staff: Neue Richtlinien für das Kabinenpersonal von „Air India“ haben in Indien Diskussionen im Internet ausgelöst. Während einige die Regeln als übertrieben empfanden, stimmten andere zu.
Auch in der Kirche kann es notwendig sein, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Gemäß den neuen Regeln müssen männliche Kabinenbesatzungen täglich Haargel verwenden und die verbleibenden Haare rasieren, wenn sie grosse kahle Stellen haben, gemäss dem neuen Regelhandbuch der Fluggesellschaft, wie der lokale Fernsehsender berichtete.

Fingernägel? Bitte passen Sie die Uniform an!
Weibliches Personal muss daher passend zur Uniform Ohrringe und Lacknägel tragen. Graues Haar sollte regelmässig gefärbt werden. Bei Übernachtungen in Hotels dürfen Mitarbeiter keine zerrissenen Jeans, Shorts oder Miniröcke tragen. Die Kirche hat diesbezuglich ihre Morallehre auch!!!

Als Grund für die geänderten Vorschriften schrieb die lokale Nachrichtenagentur ANI unter Berufung auf Kabinenpersonal, dass das bisherige Bild internationalen Standards nicht mehr entspreche.

Das neue Management will die Wahrnehmung verändern. Das braucht die Kirche auch. Von so vielen indischen Gläubigen, welche in der Schweiz und in Europa leben, sollten wir viel mehr lernen.

Die Kirchgemeindeversammulgs-Leitung in Gebenstorf-Turgi kennt keine katholische Ethik

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Das letzte Kirchgemeindeversammlung in Gebenstorf-Turgi liegt in der nahen Vergangenheit. Die Initiativgruppe um Hilde Seibert, Willy Deck, Bernhard Hollinger und Andreas Zillig bestätigte ihre Mitgliedschaft im „Lügnerclub“ und wiederholte ihre „alten Lügen“. Um dieses Ziel zu erreichen, nutzten sie erneut Fakenews-Journalismus von Horizonte-Aargau, denen sie satte Zahlungen überweisen – im März 2022 waren es 120 000 CHF. Horizonte kennt keine journalistische Ethik und die Kirchgemeindeversammulgs-Leitung kennt keine katholische Ethik. Es passt zusammen. Diese Fake-Gremien sind wie Zwillinge. Deshalb muss hier wieder korrigiert werden, was Horizonte als Fake News im Auftrag verbreitete.

Im Horizonteartikel steht, dass Pater Adam Serafin und Daniel Ric des Amtes enthoben wurden. Diese Formulierung entspricht nicht den Fakten. Pater Adam Serafin hat gegen den Entscheid des Bischofs, bei der Kleruskongregation Rekurs eingelegt und im Mai 2021 recht bekommen. Bischof Felix hat daraufhin einen Rekurs bei der Apostolischen Signatur eingelegt, der immer noch hängig ist. Da der Rekurs des Bischofs keine aufschiebende Wirkung hat, gilt immer noch der Entscheid der Kleruskongregation und die missio vo Pater Adam bleibt in Kraft. Trotzdem wird eillig versucht, seine immer noch besetzte Arbeitsstelle neu bzw. rechtswidrig zu besetzen. Die Tatsache, dass Pater Adam keine Messen mehr in den Pfarrkirchen in Gebenstorf und Turgi feiert, liegt bloss daran, dass Bernhard Hollinger und Andreas Zillig Pater Adam gegenüber ein Rayonverbot auffestellt haben, was wohl weltweit ein Novum darstellt und rechtlich problematisch ist.

Die Tätigkeit von Daniel Ric in der Kirchenpflege wurde hingegen von der Landeskirche um Luc Humbel wegen seiner Anzeige, suspendiert. Dies aufgrund einer Anzeige wegen Amtsmissbrauchs. Die entsprechende Anzeige hat Daniel Ric den Medien sofort zur Verfügung gestellt (nicht Humbel!!!), damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, welche Vorwürfe gegen ihn darin erhoben wurden. Daniel Ric wurde der Vorwurf gemacht, er hätte zu viele Gelder für priesterliche Dienste ausgegeben. Es wurde aber nie bestritten, dass die Leistungen, für die Gelder ausbezahlt wurden, korrekt erbracht worden sind. Niemand hat sich an der Kirche bereichert, wie es Bernhard Hollinger wider besseres Wissen suggeriert. Sehr aufschlussreich ist auch der Fakt, dass die Suspendierung ausgesprochen wurde, bevor die Landeskirche die Anzeige überhaupt bei der Staatsanwaltschaft eingereicht hat. Die Vermutung liegt sehr nahe, dass gar nicht beabsichtigt war, die Anzeige einzureichen, sondern dieser Schritt erst erfolgte, als die Medien aufgrund Eigeninitiative vonDaniel Ric darüber berichteten.

Den Satz von Bernhard Hollinger, wonach die Kirche ein Selbstbedienungsladen war, kann man auch nicht stehen lassen. In den Jahren, als Daniel Ric mit seinen Kirchenpflegekollegen die Verantwortung über die Finanzen der Kirchgemeinde trug, hat die Kirchgemeinde grosse Überschüsse gemacht. Der Fokus wurde jedoch auf die Sakramente gelegt, was eer Landeskirche und anderen Kirchenfeinden ein Dorn im Auge war. Wenn die Landeskirche und Bernhard Hollinger Daniel Ric den Vorwurf machen, man habe für sakramentale Dienste zu viel Geld ausgegeben, muss man die Gegenfrage stellen, inwiefern es einer Kirchgemeinde im Rahmen des dualen Systems erlaubt ist, 80-90% der Steuergelder für andere Dinge als die Sakramente einzusetzen? Wohin dieser Weg führt, zeigen die vielen Kirchenaustritte, die das Bistum zu beklagen hat.

Die nächsten Jahre werden nicht nur in der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi äusserst schwierig, da das Tempo der Entkirchlichung zunehmen wird. Es wird sicherlich noch mehr Austritte geben, was zu sinkenden Steuereinnahmen führt. Vieles baut im Bistum Basel auf Geld auf und nicht auf wirklich gelebtem Glauben. Eine Gemeinschaft auf Geld oder auf Hass aufzubauen, wie es die Initiativgruppe um Hilde Seibert (Hausfrau), Willy Deck(60jähriger Jugendseelsorger), Bernhard Hollinger(Ex-Arzt) und Andreas Zillig (Ex-Polizeibeamter) in den letzten Jahren getan hat, ist nicht im Sinne der Kirche und wird auch keinen Bestand haben. Deswegen muss gebetet werden, dass ein Sinneswandel stattfindet.

Schatz des Jahrhunderts

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In der Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising ist der „Jahrhundertschatz“ entdeckt worden. Es seien Abschriften von Vorlesungen des Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) ans Licht gekommen, von denen vorher niemand wusste, berichtete die Pressestelle des Erzbistums. Die Dokumente eröffnen ein neues Feld der Interpretation des Werks des deutschen Denkers, der als wichtigster Vertreter des deutschen Idealismus gilt.
Hegels Biograf Klaus Vieweg von der Friedrich-Schiller-Universität Jena stiess in der Bibliothek auf fünf Kisten mit Ordnern und Papieren, die sich als Mitschriften der Vorlesungen des Philosophen herausstellten. Sie wurden von Wissenschaftlern seit fast 200 Jahren nicht gründlich untersucht. „So eine höchst überraschende und glückliche Entdeckung passiert wahrscheinlich nur einmal im Leben und ist vergleichbar mit der Entdeckung einer neuen Mozart-Partitur“, zeigte sich Vieweg begeistert.

Es wird darauf hingewiesen, dass verschiedene Teile von Hegels Philosophie meist nur durch seine Vorlesungsnotizen dokumentiert sind. Sie erlaubten einen Einblick in sein Philosophieren als „work in progress“. Die etwa 4.000 Seiten langen Abschriften wurden von Friedrich Wilhelm Carove (1789-1852), einem der ersten Studenten Hegels an der Universität Heidelberg, verfasst. Der katholische Schriftsteller, Publizist und Politiker war einer der führenden Intellektuellen seiner Zeit.

Die aufgefundenen Handschriften gehörten dem Theologen Friedrich Windischmann (1811-1861), Professor für Katholische Theologie in München, Domprediger und Generalvikar der Erzdiözese München und Freising 1846-1856. Er war der Sohn des Bonner Philosophieprofessors und Mediziners Karl Joseph Hieronymus Windischmann (1775-1839), der mit Hegel in Kontakt blieb und von Carove Manuskripte geschenkt bekam.

Die Manuskripte umfassen fast alle Teile von Hegels Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften, einschliesslich der lange gesuchten Heidelberger Vorlesung über Ästhetik, von der bis dahin nichts bekannt war. Sie sollen unter dem Titel „Caroves Hegel-Mitschriften“ von den Professoren Vieweg und Christian Illies und Marko Fuchs von der Universität Bamberg sowie internationalen Experten im Rahmen eines mehrjährigen wissenschaftlichen Projekts für eine umfassende Edition aufbereitet werden.

Der deutsche Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831) war ein deutscher Philosoph, der als bedeutendster Vertreter des deutschen Idealismus gilt. Seine Philosophie beansprucht eine kohärente, systematische und endgültige Interpretation aller Realität in der Vielfalt ihrer Erscheinungsformen, einschliesslich ihrer historischen Entwicklung. Sein philosophisches Werk ist eines der einflussreichsten Werke in der Geschichte der modernen Philosophie. Sie gliedert sich in „Logik“, „Philosophie der Natur“ und „Philosophie des Geistes“, die auch die Geschichtsphilosophie umfasst. Sein Denken wurde auch zum Ausgangspunkt zahlreicher weiterer Strömungen in Wissenschaftsphilosophie, Soziologie, Geschichte, Theologie, Politik, Rechtswissenschaft und Kunsttheorie und beeinflusste vielfach auch andere Bereiche der Kultur und des Geisteslebens.

Wer den Teufel leugnet, leugnet Christus

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Vor einigen Jahren ist der Chefexorzist des Vatikans, Don Gabriele Amorth (1925-2016), gestorben. Er sagte: Das grösste Problem ist, dass die Menschen nicht mal mehr an die Existenz des Teufels glauben – begonnen bei der Mehrheit der Hirten. In einem Interview mit dem italienischen Vatikanisten Sandro Magister im Juni 2004 sprach Pater Amorth über den Satanismus und die Aktionen des Teufels in der heutigen Kultur: „Einfach gesagt: Satan immer aktiv. Er ist von Anfang an der Versucher. Er tut alles, um den Menschen zur Sünde zu bewegen, und jedes Mal, wenn das Böse getan wird, steht er dahinter – aber es bleibt klar, dass der Mensch es ist, der frei über seine Handlungen entscheidet. Aber es gibt auch ein aussergewöhnliches Handeln des Bösen: das ist die Besessenheit vom Teufel.“

Die Hauptschwierigkeit besteht darin, ein dämonisches von einem psychischen Leiden zu unterscheiden. In einigen Fällen kann beides im Spiel sein. Das bedeutet, dass die Person sowohl den Exorzisten als auch den Psychiater braucht.
Wie kann man aber eine mögliche Besessenheit erkennen? Das auffälligste Symptom ist eine Abneigung gegen das Heilige: Eine Person kann nicht zur heiligen Messe gehen, obwohl sie es möchte, oder sie reagiert aggressiv auf sakrale Bilder.

Don Amorth weist darauf hin, dass seit etwa 200 Jahren die Exorzismen auf ein absolutes Minimum reduziert sind. Viele Bischöfe und Priester haben die Traktate über die Dämonologie nie studiert und kennen sich folglich in der Materie nicht aus. Sie sind auch nie mit Besessenen oder Exorzismen in Kontakt gekommen. Ausserdem sind sie von Theorien gewisser Bibelforscher und Theologen beeinflusst, welche sogar die Teufelsaustreibungen Christi bezweifeln, von denen die Evangelien berichten. Bischöfe und Priester glauben zwar theoretisch an den Teufel, verneinen aber seine praktische Wirksamkeit.

Der Neurowissenschaftler, Psychiater und Psychotherapeut Raphael Bonelli hat mehrfach darauf hingewiesen, dass die meisten psychische Probleme durch das Sakrament der Busse gelöst werden könnten. Aber anscheinend wissen es unsere Hirten besser. Im Tagesevangelium heisst es: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ (Lk 21,33). Jesus hat diese Macht der Teufelsaustreibung zuvor den Zwölf (vgl. Mk 6,7), dann den 72 Jüngern (vgl. Lk 10,17) verliehen; schliesslich hat er diese auf alle Gläubigen ausgedehnt: „Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben“ (Mk 16,17). Don Amorth sagte zum Ende seines Lebens: „Ich glaube, dass 99 Prozent der Bischöfe nicht mehr an das ausserordentliche Wirken des Teufels glauben.“
Bemerkung:
Der Teufel (von althochdeutsch tiufal und – angelehnt an engil – tiufil, über diavulus wie gotisch diabulus und lateinisch diabolus von griechisch diabolos „Verleumder“, bibelgriechisch „Widersacher“ ist eine das Böse verkörpernde Gestalt. In verschiedenen Religionen, wie dem Christentum und im Islam, ist es ein als eigenständig und übernatürlich angesehenes Wesen. Nicht immer wird alles Böse in der Gestalt eines einzigen Teufels verkörpert, sondern es tauchen gelegentlich eine Vielzahl von Teufeln in Form übelwollender Dämonen auf, die in der Regel dem obersten Teufel unterstehen.
Römisch-katholische Kirche lehrt: Die Widersagung des Bösen (Abrenuntiatio diaboli) gehört in der römisch-katholischen Kirche zum Ritus der Taufe und zur Erneuerung der Taufversprechen in der Feier der Osternacht. Im Katechismus der Katholischen Kirche ist die Lehre in Punkten 391–394 über den Satan verfasst.

Advent beginnt am 26./27.11 – Ankunft des Herrn

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Advent (lateinisch adventus „Ankunft“), eigentlich adventus Domini (lat. für Ankunft des Herrn), bezeichnet die Jahreszeit, in der die Christenheit sich auf das Fest der Geburt Jesu Christi, Weihnachten, vorbereitet. Zugleich erinnert der Advent daran, dass Christen das zweite Kommen Jesu Christi erwarten sollen.
Wir möchten Sie ermutigen, sich für die Gemeinschaft, für das Miteinander und letztlich für JESUS einzusetzen. „Ihr seid das Licht der Welt (Mt 5,14)“, sagt Jesus zu seinen Jüngern und spricht damit uns alle an, die nach SEINEM Vorbild leben. Sind wir Licht für unsere Familien, für unsere Freundinnen und Freunde, für unsere Nachbarn, für unsere Kolleginnen und Kollegen und sogar für jene, mit denen wir uns schwertun. Sind wir dieses Licht füreinander und für die Welt. Gerade jetzt.

Papst möchte das ganze „Volk Gottes“. Bischof von Basel nicht.

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Synodaler Prozess: das Bistum Basel holt kein Feedback vom „Volk Gottes“. Aber wieso?
Papst Franziskus will, dass das gesamte „Volk Gottes“ in den synodalen Prozess eingebunden wird. Die Diözese St. Gallen bittet alle Gläubigen, sich bis zum 9. Januar zu Wort zu melden. Das Bistum Basel hingegen setzt auf eine Expertengruppe. Erst später entscheidet das Bistum Chur über das weitere Vorgehen.
Die Sache ist klar. Die bezahlten „Experten“ „produzieren“ im Auftrag, damit die Ziele des Auftraggebers erfullt werden können. Es koste, was es wolle. Immerhin hat die aufwendige Befragung vom „Institut der Meinungsforschung“ bereits die erwarteten Früchte gebracht, leider nur in geringen Mengen, was als statistischer Fehler gewertet werden kann. Daher muss nun das „Produkt“ noch nachgeliefert werden.

Kurienkardinal Ouellet übte schwere Kritik am Synodalen Weg

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Kardinal Marc Ouellet, Präfekt des Dikasteriums für die Bischöfe, beim interdikasteriellen Treffen mit den deutschen Bischöfen am 18. November übte schwere Kritik am Synodalen Weg

Liebe Mitbrüder!
Im Schreiben an das pilgernde Volk Gottes in Deutschland hat Papst Franziskus in Gemeinschaft mit seinem Vorgänger Benedikt XVI. den Rückgang des christlichen Lebens im Land zur Kenntnis genommen und das ganze Volk Gottes aufgefordert, auf Christus als Schlüssel für die Erneuerung zu vertrauen. Der Heilige Vater hat geschrieben: »Es ist dies ein sicherlich facettenreicher und weder bald noch leicht zu lösender Rückgang. Er verlangt ein ernsthaftes und bewusstes Herangehen und fordert uns in diesem geschichtlichen Moment wie jenen Bettler heraus, wenn auch wir das Wort des Apostels hören: ›Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher!‹ (Apg 3,6).« Ich möchte auf diesen Abschnitt des erwähnten Briefes Bezug nehmen, um im Geist der Apostelgeschichte einige kurze ekklesiologische Überlegungen zu Ihrem synodalen Suchen darzulegen. Ich tue dies als Bruder im bischöflichen Dienst, aber auch mit Blick auf die Bedürfnisse der einfachen Gläubigen.

„Die enorme Anstrengung der institutionellen Selbstkritik“

Sie, die Nachfolger der Apostel in Deutschland, haben die Tragödie des von Klerikern begangenen sexuellen Missbrauchs ernst genommen und in typisch deutscher Manier mit den Mitteln von Wissenschaft, Glaube und synodaler Konsultation eine Untersuchung in Gang gebracht, um zu einer radikalen Neuausrichtung zu gelangen, die diesem moralischen und institutionellen Versagen ein Ende setzen sollte. Die dabei geführten hitzigen Debatten und die daraus hervorgehenden Reformvorschläge verdienen zweifellos Lob für die Aufmerksamkeit, das Engagement, die Kreativität, die Aufrichtigkeit und den Mut, die Ihr Synodaler Weg gezeigt hat, bei dem die Laien eine gleichberechtigte, wenn nicht vorherrschende Rolle gespielt haben. Nach sorgfältiger Lektüre Ihrer Schlussfolgerungen ist es selbstverständlich, die enorme Anstrengung der institutionellen Selbstkritik aufrichtig zu würdigen ebenso wie die diesen Überlegungen gewidmete Zeit und die gemeinsame Arbeit von Theologen, Bischöfen und Hirten, Männern und Frauen, um zu einem gewissen Konsens zu gelangen, wenn auch mühsam und verbunden mit erheblichen Spannungen. Es ist nun an uns, auf Ihre Vorschläge zu reagieren, die viele vertretbare Elemente theologischer, organisatorischer und funktionaler Art enthalten, die aber aus anthropologischer, pastoraler und ekklesiologischer Sicht auch ernsthafte Schwierigkeiten aufwerfen.

„Mehrere maßgebliche Kritiker der aktuellen Ausrichtung des Synodalen Weges in Deutschland sprechen offen von einem latenten Schisma“

Mehrere maßgebliche Kritiker der aktuellen Ausrichtung des Synodalen Weges in Deutschland sprechen offen von einem latenten Schisma, das der Vorschlag Ihrer Texte in der vorliegenden Form festzuschreiben droht. Ich weiß sehr gut, dass es nicht Ihre Absicht ist, einen Bruch mit der universalen Gemeinschaft der Kirche herbeizuführen, und dass sie auch kein verkürztes christliches Leben befürworten, das eher dem »Zeitgeist« als dem Evangelium entsprechen würde. Im Gegenteil, die Zugeständnisse, die in Ihren Vorschlägen auftauchen, wurden Ihnen sozusagen durch den sehr starken kulturellen und medialen Druck abgerungen. Ich verstehe, dass Ihre Absicht gerade die ist, ein Schisma zu vermeiden. Dafür sollen die Diener des Evangeliums glaubwürdiger, zahlreicher und qualifizierter werden und es sollen inklusivere christliche Gemeinschaften entstehen, die alle Haltungen – die gemäß der Menschenwürde und dem christlichen Personenbegriff zu bewerten sind – respektieren. Es ist jedoch auffällig, dass die Agenda einer begrenzten Gruppe von Theologen von vor einigen Jahrzehnten plötzlich zum Mehrheitsvorschlag des deutschen Episkopats geworden ist: Abschaffung des Pflichtzölibats, Weihe von viri probati, Zugang von Frauen zum geweihten Amt, moralische Neubewertung der Homosexualität, strukturelle und funktionale Begrenzung hierarchischer Macht, von der Gender-Theorie inspirierte Überlegungen zur Sexualität, wichtige Änderungsvorschläge zum Katechismus der Katholischen Kirche usw.

»Was ist passiert?« und »Wo sind wir gelandet?«, fragen sich viele Gläubige und Beobachter erstaunt. Es fällt schwer, sich des Eindrucks zu erwehren, dass die äußerst gravierende Angelegenheit der Missbrauchsfälle ausgenutzt wurde, um andere Ideen durchzusetzen, die nicht unmittelbar damit zusammenhängen.

„Eine grundlegenden Änderung, die ernsthafte Bedenken aufwirft“

Wenn man die Vorschläge in ihrer Gesamtheit bewertet, hat man den Eindruck, dass wir es nicht nur mit einer »aufgeschlosseneren« Auslegung der katholischen Disziplin oder Moral zu tun haben, sondern mit einer grundlegenden Änderung, die ernsthafte Bedenken aufwirft, wie der Präfekt des Dikasteriums für die Glaubenslehre gerade gesagt hat. Es scheint uns, dass wir vor einem Projekt der »Veränderung der Kirche« stehen und nicht nur vor pastoralen Neuerungen im moralischen oder dogmatischen Bereich. Leider muss ich feststellen, dass dieser globale Vorschlag, in Deutschland und anderswo bereits weithin bekannt gemacht, die Gemeinschaft der Kirche verletzt, weil er Zweifel und Verwirrung unter dem Volk Gottes sät. Tagtäglich erreichen uns unmittelbare Zeugnisse, die das Ärgernis beklagen, das dieser unerwartete, einen Bruch mit der katholischen Tradition darstellende Vorschlag bei den Kleinen verursacht.

Es ist nicht verwunderlich, dass diese Ergebnisse nicht nur die örtliche Bischofskonferenz und die Kirche in Deutschland spalten, sondern auch den Weltepiskopat, der es nicht an einer erstaunten und besorgten Reaktion hat fehlen lassen. Diese Tatsache muss uns zum Nachdenken über das primäre Amt des Bischofs führen: die Verkündigung in Übereinstimmung mit dem Lehramt der Kirche und des Papstes (vgl. Lumen gentium, 25). Jeder Bischof ist von seiner Weihe und Hinzufügung zum Kollegium der Nachfolger der Apostel an befähigt, cum et sub Petro die Weltkirche in der ihm anvertrauten Teilkirche zu repräsentieren und die Gemeinschaft seiner Teilkirche mit der Weltkirche zu gewährleisten. Die Kriterien für diese Gemeinschaft sind in Lumen gentium, in Christus Dominus und im Codex des kanonischen Rechtes aufgelistet.

„Zunehmende Spannungen mit dem offiziellen Lehramt auf der inhaltlichen Ebene“

Die Tatsache, dass das von Papst Franziskus im Juni 2019 zur Orientierung verfasste Schreiben zwar als spiritueller Bezugspunkt, aber nicht wirklich als Leitfaden für die synodale Methode aufgenommen wurde, hatte erhebliche Folgen. Nach dieser anfänglichen Distanzierung vom päpstlichen Lehramt auf der methodischen Ebene traten im zeitlichen Ablauf der Arbeiten zunehmende Spannungen mit dem offiziellen Lehramt auf der inhaltlichen Ebene zutage, was zu Vorschlägen geführt hat, die offen im Widerspruch zur Lehre stehen, die von allen Päpsten seit dem Zweiten Vatikanischen Ökumenischen Konzil bekräftigt wurde. Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang die Haltung gegenüber der endgültigen Entscheidung von Johannes Paul II. hinsichtlich der Unmöglichkeit für die katholische Kirche, die Priesterweihe von Frauen vorzunehmen. Diese Haltung offenbart ein Glaubensproblem in Bezug auf das Lehramt und einen gewissen um sich greifenden Rationalismus, der sich nur dann an Entscheidungen hält, wenn sie persönlich überzeugend erscheinen oder vom allgemein verbreiteten Denken akzeptiert werden. Dieses symbolische Beispiel untergräbt zusammen mit den anderen moralischen und disziplinarischen Veränderungen, die befürwortet werden, die Verantwortung der Bischöfe für ihr primäres Amt und wirft einen Schatten auf die Gesamtheit der erwähnten Bemühungen der Versammlung, die offenbar stark von Interessengruppen beeinflusst und daher von vielen als riskante Initiative beurteilt wird, die dazu bestimmt ist, zu enttäuschen und zu scheitern, weil sie »aus der Bahn geraten« ist.

„Für ein Moratorium für die vorgelegten Vorschläge und eine grundlegende Überprüfung zu einem späteren Zeitpunkt“

Gottlob enthalten diese ausgearbeiteten Texte – über die bereits abgestimmt wurde, die aber auf der letzten Versammlung im März noch geändert werden können – auch wertvolle Entwicklungen für ein pastorales und ekklesiologisches Umdenken, wie zum Beispiel einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit und die moralische Verpflichtung zur Wiedergutmachung gegenüber den Missbrauchsopfern, die Förderung des allgemeinen Priestertums aller Getauften, die Haltung der Anerkennung von Charismen. In Anbetracht der Umstände und der starken Spannungen, von denen die Sitzungen im Augenblick der Abstimmung geprägt waren, und vor allem in Anbetracht der laufenden Konsultation für die Weltsynode über die Synodalität, scheint uns ein Moratorium für die vorgelegten Vorschläge notwendig zu sein, und eine grundlegende Überprüfung zu einem späteren Zeitpunkt, im Lichte der Ergebnisse der römischen Synode. Wir haben die Chance, die Perspektiven zu verbinden, indem wir eine methodische Änderung vornehmen, die dazu beitragen könnte, die Thesen des deutschen Synodalen Weges zu verbessern, im Sinne eines tieferen Hörens auf den Ansatz von Papst Franziskus und der Weltbischofssynode. Es liegt auf der Hand, dass sich die Methode der Weltsynode von der in Deutschland angewandten unterscheidet: Sie ist sicherlich weniger parlamentarisch, mehr auf eine globale Beteiligung und auf die Erzielung eines Konsenses ausgerichtet, der auf der Grundlage eines tiefen geistlichen Hörens auf das Volk Gottes erreicht wird.

„Sorge um die Einheit der Kirche“

Das grundlegende Motiv für dieses Moratorium ist die Sorge um die Einheit der Kirche, die auf der Einheit der Bischöfe in Gemeinschaft und Gehorsam gegenüber Petrus beruht. Die Befürwortung dieses umstrittenen Vorschlags durch einen Episkopat in Schwierigkeiten würde noch mehr Zweifel und Verwirrung unter dem Volk Gottes säen. Angesichts des ökumenischen Szenariums und der durch Kriege zerrütteten weltweiten geopolitischen Lage ist zu erwarten, dass eine weitere Verbreitung dieses Vorschlags die Probleme, die er beheben soll, nicht lösen würde: die massive Abwanderung der Gläubigen aus der Kirche, den Exodus der Jugend, die sogenannten »systemischen Ursachen« des Missbrauchs, die Vertrauenskrise der Gläubigen.

Der größte Mangel dieses Vorschlags ist vielleicht ein gewisser apologetischer Ansatz, der sich auf kulturelle Veränderungen stützt, anstatt auf die erneuerte Verkündigung des Evangeliums. Sie besitzen Gold und Silber, Wissenschaft und weithin anerkanntes Ansehen, und gehen mit allem großzügig um, aber vergessen Sie nicht, kraftvoll und einfach den Glauben an Jesus Christus zu bezeugen, was Ihre Gläubigen dringend erbitten.

„Zum Geist der Apostelgeschichte zurückkehren“

Mit dem Beispiel und der Lehre von Papst Franziskus können wir zum Geist der Apostelgeschichte zurückkehren: vor allem Jesus Christus schenken, im Hinblick auf den Wunsch nach Heilung und Bekehrung unseres Volkes und unserer selbst. Wir sollten nicht so tun, als seien kulturelle oder institutionelle Lösungen unverzichtbar, um die Gestalt Jesu glaubwürdig zu machen, auch wenn sie von unvollkommenen Amtsträgern vorgebracht wird, sondern wir sollten auf die göttliche Gnade und Barmherzigkeit vertrauen. Das ist die anfängliche Botschaft von Papst Franziskus, die jetzt aufgegriffen und auf die Überprüfung der Ergebnisse des Synodalen Weges angewendet werden müsste.

Advent 2022 – wirwarten.ch

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Dankeschön – Webseite nach nur 5 Tagen eingestellt

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Nachdem vor der Kirchgemeindeversammulung bekannt wurde, dass Frau Seibert aus der Kirchensteuer 10’000 Franken in die neue Webseite steckte bzw. an Angehörige bezahlte, wurde nach der Kirchgemeindeversammlung die teure Investition der Kirchengemeinde Gebenstorf-Turgi unter selbsternannter Kirchenpflege unter Andreas Zillig (ehemaliger Polizeibeamter) und Herrn Hollinger (Hausarzt i.R. und Immobilienhändler) nun eilig eingestellt. Wird nun auch die Schlüsselanlage im Wert von CHF 100’000 zurückbezahlt? Es wäre ein Akt der Vernunft. Wir warten. Katholische Gläubige und Kirchensteuerzahler von Gebenstorf-Turgi wären dankbar.

Panische Angst in Basel und St. Gallen

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Im Februar reist der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Felix Gmür, mit drei Frauen nach Prag. Ziel ist es, Schweizer Anliegen im synodalen Prozess auf Europa-Ebene zu vertreten und den Verschwôrungskreis von St. Gallen aufrecht zu erhalten. Deshalb ruft nun das Bistum St. Gallen in Panikhandlung seine Gläubigen auf, bis zum 9. Januar Feedback zu geben.
«Mach den Raum deines Zeltes weit» (Jes 54,2): Das ist das Motto und der Titel des Arbeitsdokuments für die kontinentale Etappe des synodalen Prozesses. Es ist online einzusehen – etwa auf der Webseite des Bistums St. Gallen und der Schweizer Bischofskonferenz. Vemerkenswerk ist aber, dass andere Diözesen eer Schweiz distanzieren sich davon und machen nicht mit. Ein sichtbaes Zeichen, dass nur St.Gallen und Basel „synodale Zerstörung“ vorantreiben.