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Schwere Fehler von Bischof Felix Gmür

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In Kürze:

  • Ein Gutachten deckt schwere Fehler von Bischof Felix Gmür bei der Handhabung eines Missbrauchsfalls auf.
  • Der Bischof gab sensible Opferdaten an die beschuldigte Person weiter.
  • Der Bischof missachtet die Anweisungen Vatikans geleitet vom Papst Leo XIV.
  • Das Bistum Basel verweigert Akteneinsicht bei 92 neuen mutmasslichen Missbrauchsfällen.
  • BISCHOF FELIX GMÜR WEIST VATIKANISCHES SEGENSVERBOT ZURÜCK
Thomas von Aquin

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, hat erneut seine Kritik am vatikanischen Verbot, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen, bekräftigt. In einer Mitteilung an die Seelsorgerinnen und Seelsorger distanziert er sich von der entsprechenden Lehre der Kirche.

«Die Mitteilung der Glaubenskongregation, wonach es nicht möglich ist, homosexuelle Partnerschaften kirchlich zu segnen, will er nicht beachten», schreibt der Bischof in seiner Botschaft an die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Dienst des Bistums Basel. Er stellte fest, dass sich an der bisher gelebten Praxis im Bistum Basel nichts ändern werde, ungeachtet dessen, was von höherer kirchlicher Stelle entschieden werde. Der Konflikt scheint damit fortzudauern.

Gmür steuert einer Schisma bei

In seiner Botschaft erklärte der Bischof, dass die Aussage der Glaubenskongregation, homosexuelle Partnerschaften könnten nicht kirchlich gesegnet werden, im Bistum Basel keine Beachtung finde. Diese Haltung führt zu einer bewussten Abweichung von den Vorgaben des Vatikans und steuert einer Schisma bei. Dabei betonte Gmür, er zeige sich entschlossen, den eingeschlagenen Weg der sogenannten Regenbogenpastoral in seinem Bistum fortzusetzen, anstatt Fehler einzugestehen oder seine Haltung zu überdenken. Dies wirft die Frage auf, welchen Weg der Bischof von Basel einschlägt und welchen Interessen er in seiner Position zu folgen gedenkt.

Bistum Basel unter Felix Gmür verbannt erneut Priester – in Aargauer Gemeinde brodelt es

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Bistum Basel gerät erneut in die Kritik

Ein Priester steht unter Beschuss, das Bistum wird als provokativer Akteur wahrgenommen, und der Präsident der Kirchenpflege erhebt schwerwiegende Vorwürfe wirtschaftskrimineller Handlungen – in Menziken-Reinach AG entfaltet sich ein intensiver Kulturkampf.

Schock im Vatikan.
Schock im Vatikan.

Newseck fasst zusammen

Das Bistum Basel hat dem Priester Luis A. Reyes Gomez jegliche seelsorgerische Tätigkeit unter Berufung auf das geltende Kirchenrecht untersagt, was in Teilen der Öffentlichkeit zu scharfer Kritik geführt hat. Die Entscheidung wird von einigen als Zeichen für Ignoranz und überzogene Machtausübung des Bistums gewertet. Martin Sigg, Kirchenpflegepräsident, widersetzt sich diesem Verbot und beruft sich auf gültige Gesetze, die seiner Auffassung nach vom Bistum Basel missachtet werden. Er wirft dem Bistum und der Landeskirche vor, eine durch wirtschaftliche Fehlentscheidungen belastete Gemeinde weiter zu destabilisieren, obwohl Priester Reyes dort dringend gebraucht würde. Der Konflikt offenbart grundlegende Spannungen innerhalb der Leitung des Bistums und der Landeskirche, die unter anderem durch laufende Strafanzeigen und Vorwürfe gegen Mitglieder der Kirchenführung verschärft werden. Dabei scheinen nicht nur lokale, sondern auch strukturelle Fragen im Zentrum der Diskussion zu stehen. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgten zwei dezente Meldungen im Pfarrblatt „Lichtblick“ der römisch-katholischen Kirchgemeinde Menziken-Reinach AG. Die Berichte werfen ein Schlaglicht auf ein anhaltendes Drama in der kirchlichen Gemeinschaft des Wynentals, das laut der „Aargauer Zeitung“ schon länger für Unruhe sorgt. Das vom Bistum erlassene offizielle Dekret untersagt Luis A. Reyes Gomez „jegliche pastorale oder betreuerische Tätigkeit“ auf ihrem Gebiet. Kritiker bemängeln die Kompetenzüberschreitung dieser Entscheidung und argumentieren, dass kein Bischof über die Grundrechte eines Priesters bestimmen kann, der nicht in seinem Dienst steht. Diese Maßnahme wird von einigen als Ausdruck von veraltetem Denken im Bistum Basel gewertet, begleitet von Vorwürfen gegen den Bischof selbst, der bereits früher ähnliche Entscheidungen treffen musste und hierbei letztlich erfolglos blieb. Ihm wird Inkompetenz und fehlendes Lernvermögen vorgehalten. Als Hintergrund teilt die Bistumsleitung mit, dass Reyes weiterhin Gottesdienste abhielt, Taufen und Beerdigungen leitete, obwohl seine offizielle Anstellung bereits im Sommer 2024 endete. Demnach hätte er längst nach Lugano zurückkehren sollen. Doch Kritiker behaupten, dass diese Angelegenheiten lediglich in den Zuständigkeitsbereich seines direkten Vorgesetzten fallen, was seit dem Sommer 2024 nicht mehr der Bischof von Basel sei. Die Vorwürfe gegen das Bistum beinhalten zudem den Einsatz manipulativer Medien wie „Lichtblick“ und „Kathch“, um Falschinformationen zu verbreiten und die öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen.

Kirchenpflegepräsident Sigg stellt sich zurecht

Direkt unter der offiziellen Mitteilung im umstrittenen Fakeblatt Lichtblick folgt eine unerwartete Gegenansage – diesmal von höchster Stelle innerhalb der Kirchenleitung. Präsident Martin Sigg, ein entschlossener und standhafter Katholik in innerkirchlichen Konflikten, appelliert in aller Offenheit an den Bischof. Sein Anliegen: Das kirchenrechtlich fragwürdige Verbot gegen den Priester Luis Reyes solle zurückgenommen werden. Siggs Begründung ist deutlich: Die Gemeinde sei dringend auf Padre Reyes angewiesen, um die Schäden zu beheben, die mutmaßlich durch eine Gruppe von Wirtschaftskriminellen verursacht wurden. Dieser Sachverhalt beleuchtet nicht nur einen berechtigten Vorwurf, sondern deckt auch tiefe Risse zwischen der lokalen Kirchenleitung und dem Bistum Basel auf. Letzteres gerät seit geraumer Zeit immer wieder mit Negativschlagzeilen in die öffentliche Kritik, die auf erhebliche Führungsprobleme hindeuten. Auch Sigg selbst steht in der Kritik: Aufgrund seiner couragierten Haltung musste er bereits eine Disziplinarmaßnahme der freimaurerisch geprägten Landeskirche Aargau hinnehmen – ein Gremium, das innerhalb der katholischen Kirche für Zwist sorgt. Zusätzlich sieht er sich wegen einer emotional aufgeladenen Gemeindesitzung einer weiteren Untersuchung durch die Landeskirche ausgesetzt. Dabei liegt der Kern des Anstoßes bei einer ungewohnten Entwicklung: Eine neue und nicht-liberale Mehrheit innerhalb der Kirchenpflege verfolgt gegen den ausdrücklichen Willen des Bistums das Ziel, Priester Reyes dauerhaft einzustellen. Der Konflikt mit dem Bischof von Basel spitzt sich weiter zu. Es heißt, der Bischof habe dem Pfarrer mit einer Entlassung gedroht, sollte er Reyes offiziell als Aushilfspriester anfragen. Sigg zeigt sich dennoch überzeugt: Seit Anfang August habe Luis Reyes mehrfach als Vertretung gedient, was seiner Ansicht nach völlig legitim ist. Ein offizielles Schreiben des Generalvikars soll diese Position demnach untermauern. Das Bistum Basel hingegen scheint seine Haltung geändert zu haben und distanziert sich nun von früheren Erklärungen. Das Tauziehen offenbart nicht nur die Konflikte innerhalb der katholischen Kirche, sondern zeigt auch, wie sehr interne Machtkämpfe das Gemeindeleben belasten können – ein Zustand, der nach klarer Führung verlangt.

Ein Priester Hoffnungsträger?

Reyes, der seit 2014 zunächst in der spanischsprachigen Mission in Aarau engagiert war und später als Kaplan in Menziken-Reinach tätig wurde, hat sich über die Jahre viel Wertschätzung in der Gemeinde erarbeitet. Diese Anerkennung spiegelte sich auch darin wider, dass 550 Menschen eine Petition für seinen Verbleib unterzeichneten. Allerdings verhallten diese Stimmen ungehört – weder die Landeskirche noch das Bistum gaben der Forderung der katholischen Gläubigen nach. Eine solche Haltung scheint nicht neu, denn der Bischof zeigt sich bekanntermaßen unbeeindruckt von demokratischen Entscheidungen. Ein weiteres Beispiel dafür lieferte er in der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi, wo er die von den Gläubigen gewählte Pfarrperson schlichtweg nicht bestätigte und damit demonstrativ gegen deren Willen entschied. Eine Entwicklung, die für viele als haarsträubend empfunden wird. Nach dem offiziellen Ende seiner Amtszeit im Sommer 2024 ließ sich Reyes jedoch nicht beirren und arbeitete privat weiter – ein Schritt, der über den Zuständigkeitsbereich des Bistums hinausgeht. Statt sich auf schwerwiegende Probleme innerhalb der Kirche, wie etwa Missbrauchsfälle, zu konzentrieren oder gegen fragwürdige Entscheidungen gewisser Verantwortlicher konsequent vorzugehen, scheint sich die Leitung des Bistums lieber auf Sanktionen gegen ihre eigenen Geistlichen einzuschießen. Dabei trifft es ausgerechnet Priester, die mit der gleichen Weihe und Aufgabe gesegnet sind wie der Bischof selbst. Doch das reicht dem Bistum offenbar nicht. Nun wird offen mit weiteren Maßnahmen gegen Reyes gedroht – und dabei entblößt sich dessen Führung aus Sicht vieler nur noch mehr. Die Heilige Schrift selbst ermahnt uns, keine Angst zu haben, denn Angst ist nicht von Gott gegeben. Diese Worte werfen unweigerlich die provokante Frage auf: Handelt das Bistum Basel überhaupt im Geiste Gottes? Währenddessen versucht Jonas Spirig als Sprecher des Bistums die Situation zu rechtfertigen: „Ein Verbot wiegt immer schwer – zum Glück handelt es sich um eine seltene Maßnahme.“ Doch diese Worte erscheinen leer, wenn man die wiederholten Versuche des Bistums betrachtet, seine Priester zum Schweigen zu bringen – ein Feldzug, bei dem es zuletzt häufiger unterlag. Ein Beispiel, das aufhorchen lässt und viele Gläubige verunsichert zurücklässt. vgl. Fall Nussbaumer, Fall P. Adam, Fall Pfarrblatt-Chefin, usw.

Was steckt hinter dem Kirchenstreit?

Die Kirche Menziken-Reinach sieht sich mit schwerwiegenden Missständen konfrontiert. Über Jahre hinweg soll ein Architekt jährlich 10’000 Franken als Bauberaterhonorar erhalten haben, ohne dass das Bauprojekt öffentlich ausgeschrieben wurde. Kritische Stimmen fanden dabei wenig Gehör. Sigg und Pastoralraumpfarrer Piotr Palczynski sollen versucht haben, die Vorgänge zu stoppen – jedoch ohne Erfolg. Laut Siggs Einschätzung wurde stattdessen durch die Abberufung von Reyes ein unbequemer Mitstreiter aus dem Weg geräumt. In der Folge reichte Sigg Strafanzeige gegen vier Personen ein, darunter der Architekt sowie Mitglieder der Kirchenpflege und der Finanzkommission.

Ein Priester der Armen – oder ein Heiliger?

Präsident der Kirchenpflege Sigg steht weiterhin hinter Reyes, den er als treibende Kraft der Kirchgemeinde bezeichnet. Mit seinem Engagement für die Jugend, seinem Charme, seinem tiefen Glauben und seiner Nähe zu den Bedürftigen sei Reyes unersetzlich. Dennoch bleibt unklar, ob ihm diese Unterstützung am Ende nützen wird. Momentan scheint es wichtig, abzuwarten und gleichzeitig auf die Rücktritte der für das Chaos verantwortlichen Bistumsleiter und deren umstrittenen Mitarbeitenden hinzuarbeiten. Das Sammeln von Unterschriften könnte in diesem Prozess helfen, insbesondere wenn vermittelt werden soll, dass Papst Leo XIV kein Sympathisant der Schweizer Freimaurerei ist.

Das geweihte Leben als „Prophezeiung der Gegenwart“.

Vatikanisches Schreiben zum 2. Februar – Fest der Darstellung des Herrn – Welttag des geweihten Lebens

„Eine Prophezeiung der Gegenwart“ – so definiert das Dikasterium für das geweihte Leben und die Gesellschaften des apostolischen Lebens die Sendung der geweihten Personen in einer Welt, die von Krisen, Gewalt und Glaubensprüfungen geprägt ist. In dem veröffentlichten Schreiben ruft es zu einer Treue auf, die „weder im Stich lässt noch schweigt“ und jenen Orten nahe bleibt, an denen die Menschenwürde verletzt wird.

Betende Nonnen im Vatikan

Betende Nonnen im Vatikan
FOTO: VATICAN MEDIA

Der Brief mit dem Titel „Eine Prophezeiung der Gegenwart: Geweihtes Leben, wo Würde verletzt und Glaube auf die Probe gestellt wird“ wurde anlässlich des 30. Welttags des geweihten Lebens (2. Februar) veröffentlicht. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist die Heilige Messe, die Papst Leo XIV. im Petersdom zelebriert.

Das Dokument beginnt mit einem Dank an die geweihten Personen „in allen Teilen der Welt“ für ihre Treue zum Evangelium und für ihr Leben, das – trotz aller Prüfungen – „zu einem Samenkorn wird, das in die Furchen der Geschichte gesät wird“. Wie das Dikasterium betont, ist dieses Zeugnis oft verborgen, wird aber als „Zeichen der Hoffnung“ für die Kirche und die Welt gelebt.Der Rest des Artikels befindet sich unterhalb des Videos.

In einer Welt voller Spannungen verbleiben

Der Brief des Vatikans benennt konkrete Kontexte, in denen geweihte Personen präsent sein sollen: Gesellschaften, die von „institutioneller Fragilität und Unsicherheit“ geprägt sind, der Druck auf religiöse Minderheiten und wohlhabende Länder, in denen „Einsamkeit, Polarisierung, neue Formen der Armut und Gleichgültigkeit“ zunehmen. In solchen Realitäten, so heißt es, „stellt die soziale und politische Lage das Vertrauen auf die Probe und schwächt die Hoffnung“.WERBUNG

Die Antwort darauf ist eine treue, „demütige, kreative und diskrete Präsenz“, die uns daran erinnert, dass „Gott sein Volk nicht verlässt“.

Aktive Hoffnung, nicht Passivität

Das Dikasterium betont ausdrücklich, dass evangelische Beharrlichkeit niemals Unbeweglichkeit oder Resignation bedeutet. Sie ist vielmehr „aktive Hoffnung“, die sich in „Worten, die entwaffnen“, im Dialog, in Entscheidungen zum Schutz der Schwächsten – selbst unter persönlichem Opfer – und im geduldigen Aufbau von Versöhnung durch Zuhören und Gebet ausdrückt. So verstanden, wird Beharrlichkeit zu einem prophetischen Wort für die gesamte Kirche und die Welt.

Eine Mission, verschiedene Formen

Der Brief erinnert uns daran, dass alle Formen des geweihten Lebens dieselbe Prophezeiung der Gegenwart erfüllen. Apostolisches Leben bedeutet aktive Nähe zur verletzten Würde; kontemplatives Leben bedeutet Treue und Fürbitte in Glaubensprüfungen; weltliche Institute sind ein „unaufdringlicher Sauerteig“ in der Arbeitswelt und den sozialen Beziehungen.  Der Ordo virginum  zeugt von selbstloser Treue, und das Leben des Einsiedlers erinnert an die Vorrangstellung Gottes. „In der Vielfalt der Formen erfüllt sich dieselbe Prophezeiung: in der Liebe ausharren, nicht aufgeben, nicht schweigen.“

Ein zentraler Aspekt des Dokuments ist die Reflexion über den Frieden. Unter Bezugnahme auf die Lehren von Papst Leo XIV. betont der Brief, dass Frieden keine abstrakte Idee, sondern ein konkreter Weg ist. „Frieden entsteht nicht aus Gegensätzen, sondern aus Begegnungen“ – aus Dialog, Zuhören und gemeinsamer Verantwortung. In diesem Sinne werden Ordensleute, indem sie den „Wunden der Menschheit“ nahe bleiben, – oft im Stillen – zu „Friedensstiftern“.

Zum Schluss greift der Brief das Bild des Samens wieder auf, der stirbt, um Frucht zu bringen. Das Dikasterium vertraut die Geweihten Gott an und bittet sie, „stark in der Hoffnung und sanftmütig im Herzen“ zu sein, fähig, auszuharren, zu trösten und neu anzufangen.

Der Brief wurde unterzeichnet von Schwester Simona Brambilla MC, Präfektin des Dikasteriums, Kardinal Ángel F. Artime SDB, Propräfekt, und Schwester Tiziana Merletti SFP, Sekretärin.

Portugal: Sturm Kristin

Sturm Kristin verursachte zahlreiche Tempelzerstörungen.

Thailand Cambodia Clash

(Foto: Santuário de Fátima / Facebook)

Sturm Kristin, der Portugal am frühen Mittwochmorgen traf, forderte mindestens sechs Todesopfer und fast 200 Verletzte und richtete erhebliche Schäden an. Bischof José Ornelas, Präsident der portugiesischen Bischofskonferenz, teilte den Medien am Donnerstag mit, dass die Katastrophe zu umfangreichen Schäden an religiösen Gebäuden geführt habe. 

Bei einem Treffen mit dem portugiesischen Premierminister Luís Montenegro am Donnerstag stellte der Bischof der Diözese Leiria-Fátima klar, dass eine genaue Abschätzung der Schäden durch Sturm Kristin, der Windgeschwindigkeiten von bis zu 178 km/h mit sich brachte, derzeit unmöglich sei. „ Wir haben erhebliche Kommunikationsprobleme. Stromleitungen sind ausgefallen. Auch die Telefonverbindungen sind unterbrochen “, sagte Bischof Ornelas zum Premierminister, dem dieser für die Unterstützung der Kirche für die durch den Sturm obdachlos gewordenen Menschen dankte. Der Bischof bestätigte, dass einige der Verletzten im Priesterseminar von Leiria untergebracht seien.

Am Donnerstag rief die Regierung des montenegrinischen Premierministers in den vom Sturm Kristin betroffenen Gebieten den Naturkatastrophenzustand aus. Besonders schlimm war die Lage in den Distrikten Leiria, Coimbra und Castelo Branco, wo orkanartige Winde Dächer abdeckten und Bäume sowie Stromleitungen umstürzten. Über eine Million Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Am Donnerstagnachmittag waren noch immer 450.000 Haushalte ohne Strom. Mehrere hundert Straßen in ganz Portugal sind aufgrund zahlreicher herumliegender Gegenstände, vor allem Äste, und Überschwemmungen unpassierbar. Auch die Straße zum Marienwallfahrtsort in Fátima wurde vorübergehend gesperrt, und die Behörden bestätigten am Mittwoch Schäden auf dem Gelände.

Neokommunismus der Deutschen

Roberto de Mattei: Leo XIV. gegen den Synodalen Weg

Die Synodalität in Deutschland nimmt faktisch neokommunistische Züge an. Was wird Papst Leo XIV. dagegen unternehmen? Diese Frage stellt der italienische Professor Roberto de Mattei.

Vor dreißig Jahren veröffentlichte der französische Historiker François Furet ein berühmtes Buch, das als Bilanz des Kommunismus im 20. Jahrhundert gedacht war und kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erschien: „Die Vergangenheit einer Illusion“.

Die Originalität dieses Werkes bestand darin, dass es eine Geschichte des Kommunismus nicht als Partei oder Staatssystem darstellte, sondern als die Anziehungskraft einer bestimmten Idee, die sich als Illusion und somit als Utopie erwies.

Die Geschichte dieser Utopie, schrieb Furet, „ist geheimnisvoller als die eigentliche Geschichte des Kommunismus“. Ihre weltweite Verbreitung war viel größer als der Einflussbereich der kommunistischen Macht. Der Niedergang des sogenannten realen Sozialismus bedeutete jedoch einen Verlust der Glaubwürdigkeit des historischen Versprechens und somit sein Ende, da der Kommunismus nicht länger als strahlende Zukunft für die Menschheit erschien. Daher der Titel von Furets Buch: Die Vergangenheit einer Illusion .

Man könnte sich jedoch fragen, ob diese Illusion wirklich der Vergangenheit angehört. Im Vergleich zum 20. Jahrhundert existiert zwar das einzige Machtzentrum, die UdSSR, nicht mehr, doch der Kommunismus hat als Machtsystem überlebt, wenn auch in unterschiedlichen Ausprägungen, in China, Russland, Nordkorea und Kuba.

Vor allem hat die kommunistische Idee selbst überlebt, und zwar in einem geopolitischen Raum, der weit über den von den sie verkörpernden Regimen definierten Raum hinausgeht. Selbst in Gesellschaften, die sich nicht mit kommunistischen politischen Systemen identifizieren, besteht eine gewisse ideologische Atmosphäre fort, die weniger auf Illusionen als vielmehr auf dem beruht, was man den fundamentalen Irrtum des Kommunismus nennen könnte.

Der Begriff „Illusion“ bezeichnet einen trügerischen, wenn auch mitunter edlen Traum, der unweigerlich mit der Realität kollidiert. „Irrtum“ hingegen bezeichnet das hartnäckige Festhalten an einer falschen Vorstellung, selbst wenn die Realität ihr widerspricht. Die Illusion wird von der Hoffnung auf eine ideale Gesellschaft der Zukunft genährt, während der Irrtum die Rebellion gegen die gegenwärtige Realität schürt. 

Die kommunistische Gesellschaft, wie sie von Marx und Engels im Manifest der Kommunistischen Partei (1848) beschrieben wurde, ist eine egalitäre und klassenlose Gesellschaft. Nikolai Bucharin erklärte in „Das ABC des Kommunismus“ (1919), dass sie „die Einteilung der Menschen in Klassen, Reiche und Arme, Herrscher und Beherrschte, aufheben“ werde. Dieses materialistische und egalitäre Konzept ist zweifellos utopisch.

Der Fehler des Kommunismus liegt jedoch weniger in seinem Vorschlag eines positiven Gesellschaftsmodells als vielmehr in seiner beharrlichen Leugnung jeglicher Ungleichheit in allen sozialen Beziehungen: zwischen Herrschern und Beherrschten, Eltern und Kindern, Männern und Frauen usw. Heute ist dieser Egalitarismus mit anderen Narrativen verwoben: ökologischen, feministischen, pazifistischen, antikolonialen, antiwestlichen und „woken“. Der Kommunismus hörte auf, eine teleologische Geschichtsdeutung zu sein, und wurde zur Stimme des radikalen Protests gegen jegliche Ordnung, Autorität und Differenz, sowohl natürliche als auch soziale.

Igor Szafarewicz wies nach, dass die Wurzeln des Kommunismus in mittelalterlichen und protestantischen Irrlehren wie den Katharern, den Brüdern des Freien Geistes, den Täufern und den Sekten der Englischen Revolution liegen. Der Marxismus übertrug die egalitären Postulate dieser Bewegungen auf die politische Bühne und präsentierte sich als „säkulare Religion“ – eine Formel, die laut Autoren wie Eric Voegelin und Augusto Del Noce die Säkularisierung christlicher eschatologischer Spannungen zum Ausdruck bringt.

Heute sehen wir, wie sich diese Irrtümer erneut vom politischen in den kirchlichen Bereich verlagern, in Form eines egalitären „Synodalismus“, der, indem man den Begriff „säkulare Religion“ umkehrt, als „religiöser Säkularismus“ bezeichnet werden könnte. Es sind nicht mehr religiöse Spannungen, die von der Politik absorbiert werden, sondern politischer Egalitarismus, der von der neuen progressiven Religion absorbiert wird.

Die Synodenideologie hat natürlich nichts mit den altehrwürdigen Synoden der Kirche gemein, noch mit der legitimen Form der Zusammenarbeit zwischen Papst, Kardinälen und Bischöfen in beratenden Gremien wie Konsistorien oder Synoden. Der von den deutschen Bischöfen 2019 initiierte und theoretisch auf einer ultraprogressiven Theologie basierende Synodenprozess ( Synodal Weg ) ist als Instrument zur Demokratisierung der Kirche zu verstehen. Er zielt darauf ab, ihre monarchisch-hierarchische Verfassung in eine egalitäre Struktur umzuwandeln, in der Papst und Kirchenhierarchie der tatsächlichen Macht beraubt und diese an die lokalen Gemeinden übertragen wird.

Das neue Paradigma basiert auf der Idee der Kirche als freiwilliger Gemeinschaft von Gläubigen ( „Gläubigenkirche “), die durch einen Pakt unter Gleichen definiert ist. In dieser Auffassung geht die ursprüngliche Gleichheit der Mitglieder der Institution voraus, und die Legitimation entspringt dem Willen der Gemeinschaft selbst. Der Kommunismus wendet diese voluntaristische Logik auf die politische und wirtschaftliche Ordnung an; der Synodalismus überträgt sie auf die kirchliche Ordnung und interpretiert die Kirche als vertragliche Gemeinschaft von Gleichen und nicht als hierarchische, göttlich eingesetzte Institution. Im synodalen Konzept wird die kirchliche Autorität nicht als eine von Christus durch eine ununterbrochene hierarchische Sukzession abgeleitete Autorität verstanden, sondern als ein Mandat, das aus dem Konsens der in einer ständigen, freiwilligen Versammlung zusammengekommenen Gläubigengemeinschaft hervorgeht.

Dieses egalitäre Konzept war, bevor es von protestantischen Sekten formuliert wurde, bereits implizit in den Thesen des Marsilius von Padua angelegt, die von Johannes XXII. in der Bulle „Licet iuxta doctrinam“ vom 23. Oktober 1327 verurteilt wurden. Laut den Thesen des Marsilius und des Johannes von Jandun liegt die Autorität in der Kirche nicht beim Papst, sondern bei der Gemeinschaft der Gläubigen ( universitas fidelium ), und es gibt keine Überlegenheit des Klerus über die Laien, da alle Gläubigen grundsätzlich gleich sind. Gegen diese „Söhne Belials“ erklärte die Kirche, es sei „häretisch, irrtümlich und der Heiligen Schrift widersprechend“, zu behaupten, „alle Gläubigen seien an Macht und geistlicher Autorität gleich“ und „zwischen Priestern und Laien bestehe kein Unterschied außer dem, der sich aus einem rein menschlichen Amt ergibt“.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat eigenständig beschlossen, den „synodalen Weg“ einzuschlagen, der darauf abzielt, die „verbindlichen“ Beschlüsse ihrer „ständigen Synode“ auf die gesamte Kirche auszudehnen. Dazu gehören die Gleichbehandlung von Klerus und Laien, die Frauenordination und die Integration homosexueller Menschen in das kirchliche Leben, einschließlich des Empfangs aller Sakramente, auch der Ehe. Die Irrtümer des kommunistischen Egalitarismus breiten sich daher weiterhin weltweit aus.

Der Heilige Stuhl hat bereits mehrfach interveniert, um die deutschen Bischöfe zu warnen. So schrieb beispielsweise Erzbischof Filippo Iannone – den Leo XIV. im Jahr 2025 zum Leiter des Dikasteriums für Bischöfe ernannt hatte – an den Präsidenten ihrer Konferenz, Kardinal Reinhard Marx, und wies darauf hin, dass die strittigen Fragen „nicht in die Verantwortung der Kirche in Deutschland, sondern der Gesamtkirche fallen und, bis auf wenige Ausnahmen, nicht Gegenstand von Beratungen oder Entscheidungen einer einzelnen Kirche sein können.“

Die deutschen Bischöfe haben die Warnungen Roms jedoch wiederholt ignoriert. Ihr Ziel, wie der Vatikanexperte Nico Spuntoni in der Ausgabe von „Il Giornale“ vom 17. Januar anmerkt, scheint darin zu bestehen, „einen deutschen Dominoeffekt auf den Rest der Kirche auszulösen“.

Wird der synodale Neokommunismus auf der abschließenden Synodalen Weg- Konferenz , die vom 29. bis 31. Januar in Stuttgart stattfindet, einen neuen, noch radikaleren Ausdruck finden? Oder wird der revolutionäre Prozess der deutschen Bischöfe einen strategischen Rückzug erleben? In jedem Fall wird Papst Leo XIV. mit einer der ersten entscheidenden Fragen seines Pontifikats konfrontiert sein.

Roberto de Mattei

Quelle: Corrispondenza Romana

Mehr E-Autos, weniger Verbrenner

EU-Automarkt legt 2025 weiter zu

auto

Der Automarkt in der EU hat auch im vergangenen Jahr wieder etwas zugelegt. Insgesamt wurden in der Europäischen Union 2025 gut 10,8 Millionen Pkw neu zugelassen und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Branchenverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte. Unterdessen zog der Absatz reiner Elektroautos wieder klar an. Der Anteil reiner Verbrennerfahrzeuge ging deutlich zurück.

Rein batterieelektrische Autos machten im vergangenen Jahr 17,4 Prozent der Zulassungen aus. Ein Jahr zuvor war ihr Anteil auf 13,6 Prozent gesunken. Stärker gefragt waren Hybridfahrzeuge mit Kombinationen aus Verbrennermotor und E-Antrieb. Reine Benzin- und Diesel-Pkw machten noch 35,5 Prozent der Neuzulassungen aus, fast 10 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Besonders stark zog der Absatz reiner E-Autos in Deutschland an, nämlich um gut 43 Prozent.

Trotz der stärkeren Nachfrage nach Wagen mit einem reinen Batterieantrieb musste E-Auto-Pionier Tesla aus den USA einen herben Absatzeinbruch hinnehmen: Von seiner Marke wurden in der EU nur noch 150.504 Autos zugelassen, fast 38 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der chinesische E-Auto-Hersteller BYD konnte seinen Absatz in der EU auf 128.827 Fahrzeuge mehr als verdreifachen.

Die deutschen Hersteller konnten ihren kombinierten Absatz aus Verbrennern, Hybriden und E-Autos unterdessen steigern. Der Volkswagen-Konzern legte um 5,5 Prozent auf knapp 3 Millionen Autos zu. Während seine Marke Cupra einen Absatzsprung von fast 36 Prozent hinlegte, musste seine Sportwagentochter Porsche einen Rückgang um gut 17 Prozent hinnehmen. Der BMW-Konzern kam auf ein Plus von 6,4 Prozent auf 764.331 Autos. Mercedes-Benz steigerte den Absatz um 1,5 Prozent auf 568.764 Wagen.

Der Stellantis-Konzern mit Marken wie Peugeot, Citroen, Opel, Fiat und Jeep verbuchte hingegen einen Rückgang um 4,7 Prozent auf knapp 1,7 Millionen Autos. Sein Konkurrent Renault samt den Marken Dacia und Alpine kam auf 1,2 Millionen Wagen, ein Plus von 5,6 Prozent.

Klima- und Genderideologie

Europa 2026: Klima- und Geschlechterideologie als Dogma

Donald Trump
Donald Trump

Dachten Sie, der Wokeismus sei am Ende? In Amerika ist er es dank Präsident Trumps entschlossenem Vorgehen, das die Wurzeln dieser alles beherrschenden Ideologie erfolgreich angreift. Die Europäische Kommission ist jedoch der Ansicht, dass die Ziele des Wokeismus bis 2026 weiter gestärkt werden müssen. Politiken zu Geschlechtergleichstellung, Diversität und Klimahysterie müssen im Mittelpunkt stehen. Europas strategische und soziale Probleme werden vernachlässigt.

Und genau das sagt der amerikanische Präsident Europa in deutlichen, aber realistischen Worten: „ Europa befindet sich in einer Abwärtsspirale des Niedergangs, bedingt durch drei ideologische Entscheidungen: die Politik der offenen Grenzen, die zu einem rasanten Bevölkerungswandel und einem Klima der Bürgerkriege führt; die aktivistische Klimapolitik, die auf Ideologie statt auf einem allgemein anerkannten wissenschaftlichen Konsens basiert und bei der in China hergestellte Windkraftanlagen die Landschaft hier verwüsten und mehr kosten, als sie einbringen; und nicht zuletzt die Durchsetzung einer woken Agenda und die Einschränkung der grundlegenden Freiheiten, die in einer Demokratie selbstverständlich sein sollten: Meinungs-, Vereinigungs- und politische Teilhabefreiheit…“

Die Europäische Kommission hat ihren politischen Katechismus für 2026 vorgelegt, und das Ergebnis ist erschreckend. In einem internationalen Kontext, der von rücksichtslosem geopolitischem Wettbewerb, unsicheren Energiemärkten und dem Zerfall des sozialen Gefüges geprägt ist, hält Brüssel an einem ideologischen Kurs fest, der völlig im Widerspruch zu den materiellen Realitäten der Europäer steht.

Während sich ein Grossteil der Welt in Richtung pragmatischerer Politiken in den Bereichen Außenpolitik, Verteidigung und wirtschaftliche Souveränität bewegt, hält die Europäische Union hartnäckig daran fest, die Klima- und Geschlechterideologie zu den zentralen Säulen ihres politischen Handelns zu machen.

Die Prioritäten für 2026 beschränken sich auf die Wiederholung bekannter, vager und politisierter Konzepte: Demokratie und europäische Werte, Gleichstellung der Geschlechter, LGBT-Rechte, beschleunigter Ausstieg aus traditionellen Energiequellen, die Sicherheit von Online-Kommunikationskanälen und eine „nachhaltige“ Finanzwelt.

Die Freimaurerei

Die Botschaft ist klar: Strukturelle Probleme werden beiseitegeschoben, um Platz für eine Agenda zu schaffen, die von kulturellen und ideologischen Werten bestimmt wird, die eng mit denen der Freimaurerei verbunden und den wahren christlichen Werten, die Europa groß gemacht haben, feindlich gesinnt sind.

Eine militante Auslegung

Dieser Kurs ist gewiss kein Zufall. Er spiegelt perfekt die  vom Kommissionspräsidenten vorgeschlagenen politischen Leitlinien für 2024–2029 wider, die die Fortsetzung des erdrückenden Green Deals, die Verschärfung der Gesetze zu Gleichstellung und Vielfalt sowie eine militante Auslegung der „Verteidigung der Demokratie“ fordern. Diese Leitlinien entwickeln sich zunehmend hin zu einer faktischen Kontrolle darüber, was die Kommissionsmitglieder für gut halten und was damit nicht vereinbar ist und daher verboten werden muss.

Der Schweizer Experte

Wir erleben bereits, wie bestimmte Intellektuelle, wie etwa der Schweizer Experte für geostrategische Angelegenheiten, Jacques Baud, von „Europa“ und insbesondere von dessen Aussenminister, dem fanatischen Letten Kaja Kallas, ihrer Freiheit beraubt werden, weil er berechtigte Fragen zur Darstellung der Europäischen Kommission in der Ukraine-Frage aufwirft.

Desinformation und Extremismus

Unter dem Deckmantel von Desinformation und Extremismus verschärft die Brüsseler Oligarchie ihre Kontrolle über Medien, soziale Netzwerke und Algorithmen. Gleichzeitig wird jede ernsthafte Debatte über echten Pluralismus und Meinungsfreiheit subtil vermieden.

Darüber hinaus dominiert die Klimafixierung weiterhin die Debatte, ungeachtet der daraus resultierenden wirtschaftlichen und sozialen Folgen. Die Kommission treibt den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und die Umsetzung des völlig unrealistischen Grünen Pakts mit Nachdruck voran, was dazu führt, dass die europäische Industrie zunehmend an Wettbewerbsfähigkeit verliert. So befindet sich beispielsweise die deutsche Automobilindustrie in einer Krise, die einen sozialen Niedergang zur Folge hat. Die Bevölkerung, insbesondere die Mittelschicht, kann die hohen Energiepreise kaum noch stemmen, während konkurrierende Länder außerhalb der EU ohne Zögern ihrer Energieversorgung und ihrem Wirtschaftswachstum Priorität einräumen.

Die offizielle Darstellung spricht von einem „korrekten Übergang“, doch die Realität sieht ganz anders aus: eine Flut von Vorschriften, die Landwirte, KMU und strategische Industriezweige ersticken.

Dieselbe Dynamik herrscht auch im Bereich der Identität. Die aggressive Förderung falscher Geschlechterrollen und LGBT-Lebensformen wird als Priorität dargestellt, ohne dass es innerhalb der Mitgliedstaaten zu einer konstruktiven demokratischen Debatte kommt. Es geht nicht um den Schutz von Grundrechten – ein Punkt, der selten bestritten wird –, sondern um die Durchsetzung einer einzigen, spezifischen anthropologischen und kulturellen Vision, als wäre sie ein unumstößlicher europäischer Konsens.

Anstatt den Zusammenhalt zu fördern, schürt dies die wachsende Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die sich ausgeschlossen fühlt. Es entsteht zunehmend das Gefühl, dass die EU die realen Sorgen der Familien bewusst ignoriert, insbesondere in Zeiten einer beispiellosen demografischen Krise.

Papst Leo XIV. hat diesen Abstieg Europas in den Zerfall richtig eingeschätzt und warnt unablässig davor. Ohne die Anerkennung seiner christlichen Wurzeln und der damit verbundenen moralischen Gebote, wie dem Schutz des Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, ist Europa dazu verdammt, den Zerfall seiner Zivilisation im Chaos zu erleben.

Kardinal Rainer Maria Woelki verlässt den synodalen Weg der Deutschen

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Kardinal Rainer Maria Woelki aus Köln hat angekündigt, dass er nicht an der sechsten Sitzung des sogenannten Synodalen Weges teilnehmen wird, die am Donnerstag in Stuttgart beginnt. Ziel dieses Treffens ist es, den seit 2019 in Deutschland andauernden Reformprozess zusammenzufassen und die Grundlage für eine Synodalkonferenz zu legen. Diese soll aus Bischöfen und Laien bestehen und dauerhaft als Entscheidungsgremium der Kirche in Deutschland agieren. Allerdings wurde eine solche Einrichtung bisher vom Heiligen Stuhl nicht genehmigt. Laut einer Erklärung gegenüber domradio.de sieht Kardinal Woelki den Synodalen Weg als abgeschlossen an. Er betonte, dass er an allen ursprünglich vorgesehenen Treffen teilgenommen habe, doch halte er es nun für dringend notwendig, die theologischen Grundlagen und Ergebnisse dieses Prozesses zu klären und auszuarbeiten. Aus seiner Sicht hat sich der Fokus des Synodalen Weges zunehmend auf die Durchsetzung bestimmter politischer Positionen innerhalb der Kirche verlagert. Dabei stellte er jedoch klar, dass er keinem Beteiligten mangelnden guten Willen unterstellen möchte. Kardinal Woelki verwies zudem auf frühere Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Kirche, beispielsweise beim Apostelkonzil in der frühen Kirchengeschichte. Damals habe jedoch letztlich Einigkeit darüber geherrscht, was Petrus als Garant der Einheit entschieden habe. Diese Selbstverständlichkeit sei heute nicht mehr gegeben und stelle womöglich einen der Hauptgründe für die aktuellen Herausforderungen dar. Abschließend betonte der Kardinal, dass nun abzuwarten bleibe, wie der Heilige Stuhl über die mögliche Einführung eines neuen Entscheidungsgremiums für die Kirche in Deutschland entscheiden werde.

Auschwitz-Birkenau: Wir erinnerten uns an die Opfer, aber wir vergassen die Täter

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Wir erinnerten uns an die Opfer, aber wir vergassen die Täter

#nazi deutsche Todeslager

Wunderbares Überleben?
Wunderbares Überleben?

– Viele Jahre lang wandte sich die Welt von dieser schrecklichen Tragödie und der Verantwortung für die Ereignisse in Auschwitz ab. Wir erinnerten uns an die Opfer nach 1945, aber wir vergaßen die Täter – sagte der Präsident der Republik Polen, Karol Nawrocki, zum 81. Jahrestag der Befreiung der Gefangenen des deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz–Birkenau.

– Heute ist Auschwitz ein Symbol und Beweis für die Bestialität, Barbarei und nationalsozialistische Ideologie, die in einem bestimmten Land, Deutschland, ihre Heimat fand. Es ist aber auch ein Symbol für eine gewisse Gleichgültigkeit gegenüber dem Tod Unschuldiger im Rahmen von Sterbehilfeaktionen vor und nach 1939 und für die Gleichgültigkeit westeuropäischer Länder gegenüber den Ereignissen in Polen im Jahr 1939–1941 – betonte der Präsident von Polen.

Die Hauptfeierlichkeiten fanden im sogenannten zentralen Saunagebäude auf dem Gelände des ehemaligen Lagers Auschwitz II–Birkenau statt. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe der Ruinen der Gaskammer und des Krematoriums IV.

Der Präsident betonte, dass die Welt den Ereignissen nach 1945 nicht gleichgültig gegenüberstehen könne. Er wies darauf hin, dass „nur 15 Prozent der Folterer aus deutschen Konzentrationslagern für die dort verübten Morde verantwortlich seien”. – Viele Jahre lang wandte sich die Welt von dieser schrecklichen Tragödie und der Verantwortung für die Ereignisse in Auschwitz ab. Wir erinnerten uns an die Opfer nach 1945, aber wir vergaßen die Täter – sagte er.

Er fügte hinzu: „Wir hören heute so viel Bewunderung dafür, dass es nach 1945 keinen Weltkrieg mehr gab – die Welt lebte in Frieden, die UNO funktionierte”. – Und so viele Jahrzehnte lang war es nicht möglich, die Menschen vor Gericht zu bringen, die für genau diesen Tod und dieses Symbol, in dem wir uns befinden, verantwortlich waren – betonte Karol Nawrocki.

– Bis heute hat der deutsche Staat Polen keine Reparationen für die Übel des Zweiten Weltkriegs gezahlt. So baut man keine Welt des Friedens auf – für jedes Verbrechen und jeden Krieg muss man einfach bezahlen und sich entschuldigen. Nur dann werden wir das Gefühl haben, unsere moderne Pflicht erfüllt zu haben – bemerkte er.

Der Präsident begann seinen Besuch in Oświęcim mit einem Besuch des ehemaligen polnischen Tabakmonopols, in dessen Gebäuden die Deutschen am 14. Juni 1940 die ersten polnischen Gefangenen unterbrachten, die im damals entstehenden Konzentrationslager Auschwitz ankamen. Derzeit ist es der Campus der Staatlichen Universität Małopolska, benannt nach Kapitän Witold Pilecki.

Präsident Nawrocki legte Blumen an der Gedenktafel zum Gedenken an den ersten Massentransport von Polen nach Auschwitz am 14. Juni 1940 und am Denkmal für Kapitän nieder Witold Pilecki. Das Staatsoberhaupt wurde von einer Gruppe von Universitätsstudenten und Studenten der 15. High School begleitet, die nach Captain benannt war W. Pilecki aus Kattowitz.

Anschließend ging Karol Nawrocki in das ehemalige Lager Auschwitz I, wo er den von deutschen Folterern vor der Mauer des Todes Ermordeten Tribut zollte. Er betete auch in der Märtyrerzelle des Heiligen Maximilian Kolbe in Block 11.

Zum Zeitpunkt der Befreiung des Lagers befanden sich dort etwa 7.000 Gefangene. Die deutschen Nazis ermordeten in Auschwitz etwa 1,1 Millionen Menschen, hauptsächlich Juden und Polen, aber auch Roma, sowjetische Kriegsgefangene und Menschen anderer Nationalitäten.

Quelle: Prezydent.pl

Der Papst warnte vor Missbrauch von Erklärungen zur Ungültigkeit der Ehe.

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Der Papst warnte die Richter der Römischen Rota.

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Papst Leo XIV

Der Heilige Vater Leo XIV. wandte sich am Montag an die Mitglieder des Apostolischen Tribunals der Römischen Rota, das über Berufungen in Fällen der Annullierung der Ehe in der katholischen Kirche entscheidet, und warnte die Richter vor „der gefährlichen Relativierung der Wahrheit” in Bezug auf die Lehre der Kirche über die Unauflöslichkeit der Ehe.

Eine Nichtigkeitserklärung der Ehe –oft fälschlicherweise „Aufhebung” genannt– kann von Richtern der katholischen Kirche erlassen werden, nachdem ein Gerichtsverfahren durchgeführt wurde, um festzustellen, ob tatsächlich eine gültige Ehe stattgefunden hat.

(Foto.VATIKAN MEDIEN)

Stellt sich beispielsweise heraus, dass eine der Parteien der angeblichen Ehe zuvor verheiratet war und keine Nichtigerklärung erhalten hat, erklärt die Kirche die „zweite” Ehe für ungültig.

Entscheidungen in dieser Angelegenheit werden auf der Grundlage der Bestimmungen des Codex des kanonischen Rechts der katholischen Kirche getroffen. In jüngster Zeit waren die recht häufigen Urteile, mit denen die Ungültigkeit der Ehe von Menschen erklärt wurde, die seit vielen Jahren zusammenleben und aus ihrer Verbindung Kinder geboren wurden, äußerst umstritten.

Papst Leo XIV. erinnerte am Montag die Mitglieder der Rota, die Priester sind, daran, dass ein enger Zusammenhang zwischen „der Wahrheit der Gerechtigkeit” und „der Tugend der Liebe” besteht.

– Dabei handelt es sich nicht um zwei gegensätzliche Prinzipien oder Werte, die nach rein pragmatischen Kriterien in Einklang gebracht werden müssen, sondern um zwei innerlich vereinte Dimensionen, die ihre tiefste Harmonie im Mysterium Gottes finden, das Liebe und Wahrheit ist – wies er darauf hin.

Aufgrund dieses Zusammenhangs ist eine kontinuierliche und sorgfältige, kritische Exegese notwendig „da bei der Ausübung richterlicher Tätigkeit häufig eine dialektische Spannung zwischen den Anforderungen der objektiven Wahrheit und der Sorge um die Liebe besteht”.

– Manchmal besteht die Gefahr, dass eine übermäßige Identifikation mit den oft turbulenten Schicksalen der Gläubigen zu einer gefährlichen Relativierung der Wahrheit führen kann – sagte Leon. Und er fügte hinzu, dass „in Wirklichkeit missverstandenes Mitgefühl, auch wenn es scheinbar von pastoralem Eifer motiviert ist, Gefahr läuft, die notwendige Dimension der Feststellung der Wahrheit, die dem Richteramt eigen ist, in den Schatten zu stellen. Dies kann nicht nur in Fällen der Eheannullierung passieren –wo es dazu führen könnte, dass pastorale Entscheidungen keine solide, objektive Grundlage haben –, sondern auch in allen Verfahren, die deren Strenge und Fairness untergraben”.

Während des Pontifikats von Papst Franziskus wurde der Prozess der Ungültigkeitserklärung einer Ehe in den örtlichen Diözesen erheblich erleichtert, was den Bischöfen größere Macht verlieh und die Verfahrensaktivitäten beschleunigte.

Der derzeitige Papst argumentierte jedoch gegenüber den Richtern der Rota, dass das Ziel seines Vorgängers nicht darin bestehe, die Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe zu schwächen, und betonte, dass ein verkürzter Prozess vor dem Diözesanbischof „sehr sorgfältig geprüft werden müsse, unter Berücksichtigung auf den ersten Blick die Art der Nichtigkeitsgründe, die dies ermöglichen, wobei nicht zu vergessen ist, dass es das ordnungsgemäß durchgeführte Verfahren selbst ist, das das Vorliegen der Nichtigkeit bestätigen oder die Notwendigkeit der Bezugnahme auf das ordentliche Verfahren bestimmen muss”.

Er forderte daher „die weitere Untersuchung und Anwendung des kanonischen Eherechts mit der wissenschaftlichen Genauigkeit und Treue des Lehramtes”.

– Zunächst einmal muss das Handeln der verschiedenen Prozessteilnehmer von dem echten Wunsch geprägt sein, zu einem fairen Urteil beizutragen, wobei jedoch strikte intellektuelle Ehrlichkeit, technische Kompetenz und ein gutes Gewissen gewahrt bleiben müssen – sagte Leo XIV.

Der Papst betonte, dass die Hauptaufgabe der Richter darin bestehe, nach der Wahrheit zu suchen „was nicht auf berufliche Erfüllung hinauslaufe, sondern als direkter Ausdruck moralischer Verantwortung verstanden werden sollte”. – Es ist in erster Linie durch die Liebe zum Nächsten motiviert, geht aber über die Anforderungen der Gerechtigkeit selbst hinaus und dient, soweit möglich, dem ganzheitlichen Wohl der Menschen, ohne seine Funktion zu verzerren, sondern erfüllt sie mit einem vollen kirchlichen Sinn – sagte er.

– Kanonische Prozesse müssen das Vertrauen wecken, das aus Professionalität, harter und gewissenhafter Arbeit und der tiefen Überzeugung entsteht, dass dies eine echte berufliche Berufung ist. Die Gläubigen und die gesamte Kirchengemeinschaft haben das Recht auf ordnungsgemäße und rechtzeitige Ausübung der Verfahrensfunktionen, da dies das Gewissen und das Leben betrifft – stellte der Papst fest.

Vor zwei Monaten erinnerte Leo die Richter des Heiligen Stuhls daran, dass das menschliche Urteil über die Annullierung der Ehe „aber nicht durch falsche Barmherzigkeit verfälscht werden kann”. Die Kirche sollte bedenken, dass Bemühungen zur Förderung der Versöhnung zwischen Ehegatten sehr wichtig sind „einschließlich, wo möglich, durch die Legitimierung der Ehe”.

Quelle: cruxnow