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Allerheiligen 2025: Ist das Christentum eine Religion des Mutes?

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Mut als Gläubige zu haben, soll nicht nur als Vergangenheit gelobt werden. Ich persönlich halte mich nicht für besonders heldenhaft, auch wenn meine Ansichten heutzutage vielleicht nicht die populärsten sind. Man muss jedoch nicht besonders mutig sein, um in dem „freien“ Schweizerland ein paar Meinungen online zu veröffentlichen.

Als wichtig erscheint mir an diesem Allerheiligenfest die Frage, ob heutige Gläubige im „freien“ Westen noch den Mut hätten, sich echter Verfolgung zu stellen. Der Art von Verfolgung, die dazu führt, dass man Freunde, Familie, Arbeit oder Zugang zum Bankkonto verliert (diese „Cancel Culture“ existiert auch heute noch in unserem Land). Oder schlimmer noch: dass man sich zwischen seinem Glauben und seiner Freiheit, seinem Leben oder dem Leben seiner Angehörigen entscheiden muss. In Ländern wie Nigeria und Nordkorea ist diese Art extremer antichristlicher Gewalt sehr häufig, aber auch in unserer Nähe, in Frankreich, wurden in den letzten Jahren Katholiken wegen ihres Glaubens ermordet, manchmal sogar in ihren eigenen Pfarrkirchen. Wir erinnern uns an den Mord an Pater Jacques Hamel während der Heiligen Messe 2016, der Mord an mehreren Gläubigen in der Basilika Mariä Himmelfahrt in Nizza (2020) und der Mord an einem irakischen Christen durch einen algerischen Extremisten in Lyon 2025. Stellen Sie sich vor, Sie suchen in Ihrer Kirche Stille und Gebet und finden sich stattdessen zwischen vier Brettern wieder. Auch in Europa ist dies Realität. Es ist zutiefst erschütternd.

Mutige Christen aus der Vergangenheit
Diese modernen Märtyrer treten in die Fußstapfen so vieler mutiger Christen der Vergangenheit und folgen dem Beispiel des Todes unseres Herrn Jesus Christus am Kreuz. Das Opfer und die Beharrlichkeit dieser Gläubigen sind unvorstellbar. Es begann mit den Aposteln. Mit Ausnahme von Johannes fanden die meisten Apostel aufgrund ihres Glaubens ein gewaltsames Ende: durch Kreuzigung (Simon Petrus, Andreas und Philippus), durch Häutung bei lebendigem Leibe (Bartholomäus), durch Schwert, Axt, Speer oder Keule (Thomas, Jakobus, Sohn des Zebedäus, Jakobus, Sohn des Alphäus, Matthäus und Matthias) oder durch Folter (Simon der Zelot und Judas Thaddäus). Auch spätere Heilige gaben uns Beispiele außergewöhnlichen Mutes. Ich möchte einige erwähnen, die mich tief beeindruckt haben. Ich beginne mit den Heiligen Perpetua und Felicitas (+203), die als junge Mütter lieber in die Arena von Karthago zogen, als ihrem Glauben abzuschwören. Ich denke auch an die heilige Johanna von Orléans (+1431), die trotz aller Hexerei- und Ketzereivorwürfe bis zu ihrem Tod auf dem Scheiterhaufen ihrer Berufung treu blieb. Oder, um ein jüngeres Beispiel zu nennen, an den heiligen Maximilian Kolbe (+1941), der heldenhaft den Platz eines Vaters im Hungerbunker von Auschwitz einnahm, einem Ort, an dem bestrafte Häftlinge dem Hungertod preisgegeben wurden. Schließlich erinnern wir uns an die brutale Enthauptung von 20 koptischen Christen und einem ghanaischen Gläubigen durch den Islamischen Staat im Jahr 2015 an einem libyschen Strand. Ein ikonisches, vor allem aber grausames Schauspiel, das uns über das Internet zugänglich gemacht wurde. Selbst in unserem Informationszeitalter waren die Gelassenheit und der Mut dieser Märtyrer ein Vorbild für uns alle.

Mut gegen antichristliche Propaganda heute
Abgesehen von einigen bereits erwähnten Ausnahmen haben westliche Christen heute glücklicherweise wenig persönliche Erfahrung mit dieser Art extremer Gewalt und können ihren Glauben im Prinzip frei ausüben. Dennoch erfordert es zunehmend Mut, dies offen zuzugeben. In den letzten Jahrzehnten wurde über die Medien eine Hasskampagne gegen alles Christliche geführt. Es wird keine Mühe gescheut, das Christentum im Laufe der Geschichte als gewalttätige, kurzsichtige, unwissenschaftliche und heuchlerische Religion darzustellen und die Gläubigen selbst als leicht beeinflussbare, unterwürfige Fanatiker. Auch der Katholizismus wird immer häufiger als Thema in Horrorfilmen verwendet. Vor Kurzem erlebte ich, wie ein asiatischer Student einem Touristen den Besuch einer historischen Kirche in unserem Land verweigerte, nachdem dieser den Horrorfilm „The Nun“ (2018) gesehen hatte. Dies spricht Bände darüber, wie sehr sich das Ansehen katholischer Priester und Ordensleute verschlechtert hat. Die Anschuldigungen gegen die Kirche, eine bösartige Organisation mit verlogener Moral zu sein, wurden durch die kürzlich bekannt gewordenen und breitgetretenen Missbrauchsskandale weiter verstärkt.
Darüber hinaus hat die Vereinnahmung des Christentums als „authentische westliche“ Religion durch radikale rechte und nationalistische Bewegungen, insbesondere innerhalb des traditionalistischen Flügels der Kirche, diesem ein rechtsextremes Stigma verliehen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Papst Franziskus und einige Bischöfe internationale Initiativen ergriffen haben, um unter anderem die Tridentinische Messe einzuschränken, eine vorkonziliare liturgische Tradition, die von einigen Gemeinden noch gepflegt wird. Damit hat die Kirche selbst die Zukunft oft lebendiger traditionalistischer Pfarreien infrage gestellt.

Mut innerhalb der Kirche selbst
Und das führt uns zu dem Mut, den Gläubige brauchen, um ihren Glauben innerhalb der (zeitgenössischen) Strukturen der katholischen Kirche weiterhin zu praktizieren. Viel wurde bereits über die Polarisierung zwischen „Konservativen“ und „Progressiven“, den Karrieredrang des Klerus, Spannungen innerhalb der Orden und die mangelnde Transparenz in den Entscheidungsprozessen geschrieben. Doch selbst auf Pfarrebene können nur die überzeugtesten Gläubigen in einem Umfeld bestehen, in dem überarbeitete, oft sozial benachteiligte Priester so viele Aufgaben wie möglich an Laien delegieren, die untereinander um die besten „Posten“ konkurrieren. Dieses Konkurrenzdenken ist nicht nur in den etablierten Pfarreien ein Problem. Selbst in frommeren Kreisen lässt sich oft ein ungesunder Wettstreit um größtmögliche Frömmigkeit beobachten, etwa durch lautes Weinen bei emotionalen Feiern oder Pilgerfahrten, durch tieferes Knien als die Nachbarn, durch demonstratives Heben der Arme und so weiter. Noch schlimmer als diese theatralischen Wettbewerbsdarstellungen ist das Verhalten derer, die sich für Experten der katholischen Lehre halten und es daher für akzeptabel halten, andere zu „korrigieren“. Mit ihrer Arroganz sind diese modernen Pharisäer vielleicht sogar größere Feinde des Glaubens als alle pädophilen Priester, Christenverfolger und gotteslästerlichen Atheisten zusammen. Sie greifen das spirituelle Leben der Menschen von innen heraus an und urteilen, ohne sie wirklich zu kennen. Vergessen sie vielleicht, dass nur Gott das Herz des Menschen kennt?

Ist das Christentum also eine Religion des Mutes?
Das Christentum ist zweifellos eine Religion des Mutes. Das galt schon immer und gilt auch heute noch. Christsein erfordert Liebe, Hingabe und absolute Treue, ungeachtet der menschlichen Verirrungen unserer Zeit, innerhalb wie außerhalb der Kirche. Es erfordert ein starkes Engagement für das Gute (mit großem „G“), so wie Christus, die Apostel und die Heiligen es uns vorgelebt haben. Es erfordert auch viel Selbstreflexion, um nicht in Stolz zu verfallen. Denn der wahre Christ weiß, dass sein irdisches Leben niemals „vollendet“ ist. Wie ich einmal einen Priester predigen hörte: Das Herz des Christen ist kein Museum, sondern eine Baustelle, auf der Jesus wirken kann.

Halloween: ein teuflisches Fest, getarnt als Kinderspass

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HALLOWEEN – Eine „lustige“, beliebte, kindische, aber… teuflische Party
Die Beweise: A.L., Gründer der Church of the Satan in San Francisco: „Ich bin froh, dass christliche Eltern ihren Kindern erlauben, den Teufel wenigstens einmal im Jahr anzubeten. Willkommen zu Halloween!“

HEIDENURSPRUNG VON Halloween
Die Ursprünge von Halloween lassen sich auf die Druiden zurückführen, einen heidnischen Priesterorden, der in vorchristlicher Zeit grossen Einfluss auf die Kelten der Britischen Inseln ausübte. Dieses Fest war ein rituelles Neujahrsfest. Die Kelten glaubten, dass die Verstorbenen an diesem Tag zurückkehrten und sich unter die Lebenden mischten. Sie glaubten, dass die Seelen sündiger Menschen, die im vergangenen Jahr gestorben waren, Tiergestalt annahmen. Um diese Seelen zu befreien und ihnen ein himmlisches Dasein zu ermöglichen, glaubten sie, dass Gaben und Opfergaben als Buße für ihre bösen Taten dargebracht werden konnten. Nach ihrem Glauben richtete der Gott der Unterwelt über alle Seelen und entschied, ob sie als Menschen oder Tiere weiterleben sollten.

Diese Halloween-Feier am Abend des 31. Oktober fällt somit mit dem keltischen Neujahr zusammen. Hexen, Zauberer und Satanisten sehen darin eine Gelegenheit, dem Sonnengott, dem Gott der Unterwelt und den Naturgöttern Opfer darzubringen und mit der Geisterwelt der Verstorbenen in Kontakt zu treten. Vom Mittelalter bis heute feiern sie dieses Fest mit seinen okkulten Riten. Der 31. Oktober ist das Hexenneujahr und ein wichtiger Hexensabbat zu Ehren von Samhain, dem Gott der Toten, der bereits von den Druiden verehrt wurde. Hexen betrachten diese Zeit als ideal für Wahrsagerei und andere magische Praktiken.

Halloween HAT NICHTS MIT ALLERHEILIGEN UND ALLERSEELEN ZU TUN
Manche glauben, Halloween habe christlichen Ursprungs, da Papst Gregor III. im 8. Jahrhundert das Fest zur Verehrung der Heiligen auf den 1. November verlegte. Im 9. Jahrhundert erließ Papst Gregor IV. ein Dekret, wonach jeder diesen Tag feiern sollte. Dieser katholische Feiertag am 1. November ist als Allerheiligen bekannt. Schon bald wurden die Feierlichkeiten auf den Vorabend (den 31. Oktober) verlegt. Dieses Fest am Vorabend wird als Allerheiligenabend oder Halloween (All Saints‘ Eve) bezeichnet. Die Endung -even oder -eve bezieht sich auf den vorhergehenden Abend, genau wie bei Heiligabend oder Silvester.

Allerheiligen, das Fest des Himmels
ABWEISBAR!
Viele behaupten, Halloween sei heute harmlos geworden. Süßigkeiten, gruselige Kostüme und Prunk gehören einfach dazu. Es sei nur noch harmloser Spaß, der nichts mit den heidnischen Ursprüngen des Festes zu tun habe. Und genau darin liegt die Gefahr. Viele nehmen an Feierlichkeiten teil, die ursprünglich zur Verehrung Satans, heidnischer Götzen und der Geister der Toten ins Leben gerufen wurden. Entweder sind sie sich der Existenz dämonischer Kräfte nicht bewusst, oder sie glauben, mit ihnen in Kontakt treten zu können, ohne negativ beeinflusst zu werden, da die heutige Halloween-Feier angeblich nichts mit dem keltischen Fest zu tun hat. Dennoch sind okkulte Praktiken weiterhin damit verbunden. Hexen beten an diesem Tag noch immer ihre Götter an, während Satanisten ihn als wichtigen Anlass für Tieropfer und manchmal sogar Menschenopfer betrachten. Ihr Ziel ist es, ihre teuflischen Überzeugungen weiterzugeben.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, Halloween ist mit einigen sehr bösen Bräuchen verbunden. Es ist immer noch ein Fest des Satans und muss daher von Christen abgelehnt und gemieden werden.

Ein Festmahl für die Geister?
Der moderne Brauch, Kinder zum Betteln von Tür zu Tür zu ermutigen (und sie, falls sie nichts oder nicht genug bekommen, zu einem Fluch zu verleiten), hat seinen Ursprung in heidnischen Neujahrsfeiern. Kinder verfluchen die Menschen, die sie besuchen. Nach keltischem Glauben besuchen in der Silvesternacht die Geister der Verstorbenen (die in diesem Jahr gestorben sind) die Häuser der Lebenden und werden mit reich gedeckten Tischen bewirtet. Am Ende des Festes werden die Geister von Dorfbewohnern in besonderer Kleidung an den Dorfrand geleitet, um sie zurück ins Totenreich zu geleiten. Dieser besondere Empfang der Geister sollte Unglück abwenden, das die Verstorbenen ihren lebenden Nachkommen bringen könnten, wenn diese nicht gebührend geehrt und versorgt würden. Hexen glaubten damals, und glauben es teilweise noch heute (Wicca), dass an Samhain (Halloween) die Grenze zwischen der Geisterwelt und unserer Welt am schmalsten ist. Wer seinen Toten nicht genügend Ehre erwiesen hatte, musste damit rechnen, dass seine Tiere krank wurden, seine Milch sauer wurde, seine Lebensmittel verdarben oder andere Unglücksfälle von den verärgerten Geistern herbeigeführt wurden. Die Geister wurden besänftigt, indem man ihnen beispielsweise Schalen mit Früchten und Speisen an bestimmten Orten aufstellte. Nachdem sie davon gegessen hatten, konnten sie in Frieden ruhen.

Wenn Ihr Kind also an Halloween von Tür zu Tür geht und Süßigkeiten sammelt, vollzieht es ein Ritual, das auf einem alten heidnischen Glauben beruht.

Lagerfeuer…
Viele kennen die Halloween-Feuer, deren Ursprung ebenfalls in alten keltischen Ritualen liegt. Jede Familie entzündete ein solches Feuer, dem auch Opfergaben für die Naturgötter dargebracht wurden. In Schottland und Wales warf jedes Familienmitglied, das um das Feuer stand, einen markierten Stein hinein. Anschließend wurden Gebete an die Familiengötter gesprochen. Am nächsten Morgen holten sie alle Steine ​​aus der Asche. Wer seinen markierten Stein nicht fand, galt als Vorzeichen für seinen Tod im kommenden Jahr.

Auch andere Formen der Wahrsagerei wurden praktiziert. Die keltischen Neujahrsfeiern beinhalten solche Wahrsagungen, da die besondere Nähe der Geister zu dieser Jahreszeit dies ermöglicht. Auch heute noch ist es üblich, dass Spiritisten, wie beispielsweise Wahrsager, bei diesen Feierlichkeiten ihre Dienste anbieten.

Halloween ist letztendlich ein gefährliches Spiel…
Heidnische Tradition!
Die meisten Bräuche, die mit Halloween verbunden sind, stammen aus den okkulten Ritualen der alten keltischen Kultur. Selbst die Art und Weise, wie Kinder und Erwachsene einander erschrecken oder unterhalten, ist eine Fortsetzung eines Festes, bei dem die Menschen lernten, sich wie Geister zu verhalten, als ob Geister (auch in sichtbarer Gestalt) unter ihnen lebten.

Keine Teilnahme!
Die Bibel warnt uns davor, an heidnischen Bräuchen teilzunehmen:

„Wenn ihr in das Land kommt, das der HERR, euer Gott, euch gibt, sollt ihr euch nicht die Gräueltaten dieser Völker aneignen. Es soll niemand unter euch gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, der Wahrsagerei treibt, der Zauberei treibt, der die Zeit ausspioniert, der Astrologe ist, der Magier ist, der Beschwörer ist, der ein Medium ist, der ein Zauberer ist oder die Toten befragt; denn wer dies tut, ist dem HERRN ein Gräuel… Denn diese Völker, die ihr in Besitz nehmen werdet, hören auf Zauberei und Wahrsager; euch aber hat der HERR, euer Gott, dies verboten“ (5. Mose 18,9-14).

Für Christen gibt es keinerlei Rechtfertigung, an Feierlichkeiten teilzunehmen, die den Teufel und sein Reich der Dämonen, Hexen, Zauberer, Götzen und bösen Geister ehren – in welcher Gestalt sie auch immer erscheinen mögen. Christen dürfen sich auch nicht an den Vergnügungen heidnischer Feste und Rituale beteiligen. Wer sich schwarz kleidet und als Hexe, Zauberer oder bestimmte Tiere verkleidet oder Spukhäuser errichtet, um andere zu erschrecken oder Streiche zu spielen, begibt sich gefährlich nahe an das Gebiet des Feindes. Der Teufel liebt Spiele, die sich durch sein unsichtbares Eingreifen in eine düstere Realität verwandeln können. Durch Spiele wie Halloween fördern die Teilnehmer Ideen und entwickeln ein Interesse am Okkulten, wodurch sie sich und andere dem Einfluss unsichtbarer, böser Mächte aussetzen. Während eines solchen Spiels kann sich jemand einer okkulten Kraft bewusst werden, die es ihm ermöglicht, etwas Außergewöhnliches zu vollbringen, was anderen nicht möglich ist. Dadurch erlangt er Ansehen und strebt nach mehr. Dies ist der Beginn der Besessenheit. Sie werden gefangen genommen, um mit seltsamen Kräften zu experimentieren.

Tatsächlich ein… Hexensabbat!
Hexen kennen acht bedeutende Feiertage, die sie Sabbate nennen. Der erste ist Samhain – der 31. Oktober (ausgesprochen: Su-in). Das Jahresrad beginnt mit Samhain, dem Hexenneujahr, auch bekannt als Halloween. Es ist zugleich das keltische Neujahr. Samhain ist das Fest der Toten, und Samhain selbst ist der Gott des Todes. Diese Zeit gilt unter Hexen als ideal für Wahrsagerei und andere magische Praktiken.

Die Heilige Schrift sagt:
„Was hat Christus mit Belial [=Satan] zu tun? Was hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen gemeinsam? Was hat der Tempel Gottes mit Götzen zu tun? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: ‚Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln; ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.‘ Darum geht aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an; dann will ich euch annehmen. Und ich will euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der Herr der Heerscharen.“ (2. Korinther 6,15–18)

Abschliessend noch zwei weitere Zeugenaussagen:

Zwei ehemalige Hexen, die sich nun bekehrt haben, sprechen düstere Warnungen aus:
Doreen Irvine:
Viele tun dies heute, und tragischerweise ist ihnen nicht bewusst, dass viele scheinbar harmlose Dinge tatsächlich an Okkultismus grenzen. Kleinigkeiten wie das Feiern von Halloween (der Nacht vor Allerheiligen) und das Verkleiden als Hexe. Oder Witze über Hexenflüche und vermeintlich harmlose Streiche. Ich habe von Leuten gehört, die Hexenrache nachspielen und sogar Rasierklingen in Äpfeln verstecken und diese ihren Freunden anbieten. Alles scheinbar harmlos, aber völlig töricht und potenziell gefährlich. Echte Hexen amüsieren sich über diese „Spiele“, besonders wenn sie von Christen gespielt werden. Sie lachen darüber, dass Christen zur gleichen Zeit wie sie die Walpurgisnacht feiern. Halloween ist einer der wichtigsten Tage im Kalender einer Hexe. In dieser Nacht sehen Hexen allerlei böse Erscheinungen, und die bösen Geister sind sehr aktiv. Man kann zum Beispiel sehen, wie sie den Körper eines Menschen besetzen oder ihn besessen machen und jede seiner Handlungen vollständig kontrollieren. Wenn Christen auch nur einige dieser Ungerechtigkeiten sehen würden, würden sie Halloween nie wieder feiern!

Hexerei, Spiritismus, Satanismus und alle anderen Formen des Okkultismus sind eine direkte Beleidigung und Rebellion gegen Gott, Jesus Christus und die christliche Kirche. Diejenigen, die sich damit befassen, verfluchen Gott und verspotten die Heilige Schrift. Kein Christ sollte Halloween feiern!

(aus „Freed to Serve Christ“ von Doreen Irvine)

Irene Parker:
Es ist ein modernes Phänomen, das sich in Amerika immer wiederholt. Was die meisten Amerikaner und leider auch viele in unseren Kirchen als harmlose Zeit für Geister, Streiche und Süßigkeiten abtun, ist in Wirklichkeit einer der heimtückischsten und tödlichsten Tricks des Teufels. Trotz der klaren biblischen Warnung, dem Teufel keinen Fuß zu geben, wurde Allerheiligen ursprünglich als Nacht gefeiert, um Frieden mit dämonischen Geistern zu schließen. Wie bedauerlich, dass sich die Menschen, nachdem unser Herr Jesus Christus gelitten und gestorben ist, um Satan endgültig zu besiegen, einem besiegten Feind unterwerfen!

(aus „Irene, Jesus liebt dich“ von Irene Parker)

Was können Kinder schön und gelungen feiern?
Es gibt viele Möglichkeiten: zum Beispiel die Organisation einer Sinterklaas-Party, einer St.-Martins-Party oder einer Allerheiligen-Party.

Allerheiligen in Australien…
Die Kinder verkleiden sich als Heilige, und die anderen müssen erraten, welcher Heilige dargestellt ist. Wer die meisten Heiligen errät, gewinnt einen Preis. Hurra! Alles über Heilige und ihr Leben findet man auf Wikipedia. Die Kinder können aber auch selbst nachschauen.

[Zum Schutz]
„Akt der Weihe der Jugend an die Muttergottes“
Unsere Liebe Frau, Mutter Jesu, meine innig geliebte Mutter, ich weihe mich heute in ganz besonderer Weise deinem Unbefleckten Herzen.

Mit diesem Akt der Hingabe schenke ich dir mein Leben, mein Herz, meine Seele, meinen Körper, insbesondere jetzt in dieser Zeit meines Lebens.

Führe mich auf dem Weg, den Jesus uns gezeigt hat: dem Weg der Wahrheit, der Liebe, der Güte und der Heiligkeit.

Hilf mir, der Sünde und allem Bösen zu entfliehen und der Versuchung der Gewalt, der Unreinheit und der Drogen zu widerstehen.

Ich verspreche, Gottes Gebote zu halten und oft den Rosenkranz zu beten.

Ich liebe dich und weihe dir, liebste Mutter, meine Jugend für den Triumph deines Unbefleckten Herzens in der Welt. Amen.

Liebe Eltern,
Segne deine Kinder zum Schutz, zeichne ihnen vor dem Schlafengehen ein Kreuzzeichen auf die Stirn, bete für sie, damit sie auf Erden und später im Himmel glücklich seien!

Es gibt immer noch mutige Bischöfe… in Frankreich…

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In Frankreich, wo die Debatte um die Sterbehilfe noch immer in vollem Gange ist, gibt es immer noch mutige Bischöfe, die es wagen, die Dinge beim Namen zu nennen.

Der Bischof von Chartres, Philippe Christory, hat einen Brief an die Senatoren der Region, in der seine Diözese liegt, geschrieben, in dem er betont, dass assistierter Suizid und Euthanasie im Widerspruch zu einem zeitlosen Gesetz stehen: Du sollst nicht töten.

Der Brief des französischen Prälaten kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da der Gesetzentwurf zum Thema „Lebensende“ Gegenstand einer parlamentarischen Untersuchung ist, nachdem jahrelang politischer Druck zur Legalisierung der Sterbehilfe in Frankreich ausgeübt wurde.

Der im Mai eingereichte Gesetzentwurf führt ein neues Konzept ein: die Sterbebegleitung. Dieses Konzept umfasst sowohl die Euthanasie – bei der eine dritte Person die tödliche Substanz direkt verabreicht – als auch den assistierten Suizid, bei dem der Patient die letzte Handlung selbst ausführt.

Am 24. Mai fügten Mitglieder der Nationalversammlung dem Gesetzentwurf einen neuen Straftatbestand hinzu: „Behinderung des Zugangs zur Sterbebegleitung“. Damit wird jeder Versuch unter Strafe gestellt, die Sterbebegleitung selbst zu verhindern oder den Zugang zu Informationen darüber zu behindern.

In diesem Zusammenhang appellierte Bischof Christory an die Gewissensfreiheit jener Ärzte, die es unmöglich in Erwägung ziehen können, den Tod herbeizuführen, weil es gegen ihr Gewissen verstösst und die den Sinn ihres Berufsstandes in Frage stellt, der darauf abzielt, Patienten im Laufe ihres Lebens zu betreuen und zu begleiten, selbst wenn sie sich ihrem physischen Ende nähern.

Der Bischof kritisiert das französische Parlament für dessen mangelnde Unterstützung dieser Ärzte. Er findet dies „inakzeptabel“, denn „die Gewissensfreiheit darf niemals abgeschafft oder eingeschränkt werden. Sie ist ein Grundrecht jedes Menschen.“

Christory betonte weiterhin, dass das Wesen einer hochentwickelten Zivilisation darin bestehe, das Leben der Leidenden zu fördern und zu unterstützen. Er fügte hinzu, dass diejenigen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen, oft jegliche Unterstützung vermissen.

„Das Lebensende kann ein entscheidender Moment der Besinnung, der Versöhnung und der Nähe zu den Angehörigen sein“, fügte er hinzu. Am Ende seines Briefes appelliert er an die Senatoren, „ein Projekt des Lebens und nicht ein Projekt des Todes zu unterstützen, das eine Schande für unsere Zivilisation wäre.“

Dieser Monsignore Christory, ein junger Bischof, ist ein bemerkenswerter Mann, der den Mut hat, Missstände anzuprangern. Abgesehen von dem schändlich behandelten Erzbischof Leonard gibt es in der gesamten Kirche niemanden von diesem Kaliber.

Der letzte Schlag für Opus Dei

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Wer von Papst Leo einen Kurswechsel im Vergleich zu seinem Vorgänger Franziskus erhofft hatte, scheint enttäuscht worden zu sein. In vielerlei Hinsicht setzt er diesen Kurs einfach fort. Es genügt, seine jüngsten Äusserungen und Ernennungen genauer zu betrachten: von seinem verzerrten Vergleich von Abtreibungsgegnern mit jenen, die die Todesstrafe für schwerste Verbrechen rechtfertigen, oder mit jenen, die eine strikte Politik gegen illegale Einwanderer befürworten, über sein Schweigen zur Schändung des Petersdoms durch eine Horde LGBTQ+-Aktivisten, seine Segnung eines Eisblocks bei einem Klimaforum bis hin zur jüngsten Ernennung des äußerst progressiven amerikanischen Erzbischofs Cupich in eine zentrale Position im Vatikan und von Pater Josef Gründwidl zum Erzbischof von Wien. Letzterer setzt sich für die Abschaffung des Zölibats für Priester ein und erschien bereits mit der Regenbogenfahne geschmückt… Einige, und natürlich die linken Medien und ihre Unterstützer im progressiven Flügel der österreichischen Kirche, sind voll des Lobes für diese Ernennung… das spricht Bände. Können wir all diese Fakten einfach ignorieren?

Doch nicht darüber möchte ich sprechen, sondern über ein Ereignis, das mit dem vorhergehenden in Einklang steht und eine hundertjährige Institution betrifft, die von José Maria Escrivá de Balaguer gegründet und von Johannes Paul II. heiliggesprochen wurde: Opus Dei.

Opus Dei war bereits im Visier von Papst Bergoglio, der als Jesuit eine starke Abneigung gegen die Prälatur hegte. Die Jesuiten konnten eine solche Ausbreitung des Apostolats des Opus Dei unter Intellektuellen und Geschäftsleuten nicht ertragen, und in Bergoglio hatten sie den Mann gefunden, der dem ein Ende setzen würde. Zunächst wurde die Rolle des Prälaten des Werkes deutlich zurückgeschraubt. Darüber hinaus ordnete Franziskus die Ausarbeitung neuer Statuten an, die den Kern des Opus Dei betreffen sollten.

Und nun der letzte Schlag: Nach dem Vorbild seines Vorgängers Bergoglio erlegt Papst Leo dem Werk neue Statuten auf und markiert damit einen endgültigen Bruch mit der ursprünglichen Struktur, wie sie vom heiligen Josefmaria entwickelt und vom Vatikan anerkannt wurde. Es wird noch einige Wochen dauern, bis die neuen Statuten in Kraft treten.

Eine Aufteilung in drei Teile

Die neuen Statuten wirken sich auf die einheitliche Struktur des Opus Dei aus und ersetzen diese durch drei separate Rechtssubjekte:

– Eine Prälatur des Klerus , die nur die im Opus Dei geweihten Priester umfasst.

– Die Priesterbruderschaft vom Heiligen Kreuz , umbenannt, um Diözesanpriester aufzunehmen, die sich geistig dem Charisma ihres Gründers anschließen möchten

– Eine allgemeine Vereinigung der Gläubigen , die alle Laien umfasst, die bisher mit der Prälatur verbunden waren: Numerarier, die eigentlich Laienmönche sind, die vor dem Prälaten Gelübde des Gehorsams, der Armut und der Keuschheit abgelegt haben, ansonsten aber ein alltägliches Leben führen, einen Beruf ausüben und von ihrem Platz in der Gesellschaft aus ihre unmittelbare Umgebung durch ihr Beispiel evangelisieren; außerdem Supernumerarier, die einfach verheiratet, Partner oder Mitarbeiter sein können… eine sehr hierarchische Struktur, wie sie der heilige Escriba wünschte.

In der Praxis bedeutet dies, dass das Opus Dei als juristische und spirituelle Einheit aufhört zu existieren. Der Name wird zwar weiterhin verwendet, bezieht sich aber nicht mehr auf einen einzigen, strukturell gebundenen Organismus, sondern auf drei separate, autonome Einheiten mit jeweils eigener Rechtspersönlichkeit und Leitung.

Der Prälat verliert vollständig seine Macht über die Laien.

Der heikelste Punkt des neuen Textes besteht darin, dass er dem Prälaten jegliche Autorität über die Laien entzieht. Seine Jurisdiktion wird auf die innerhalb der Prälatur geweihten Geistlichen beschränkt, was de facto die Mehrheit der Mitglieder des Werkes ausschließt. Sie werden fortan einer separaten Vereinigung unterstellt sein, ohne jegliche hierarchische Verbindung zum Prälaten.

Damit wird das System des Gehorsams und der geistlichen Leitung, das das Opus Dei ein Jahrhundert lang geprägt hat, juristisch zerstört. Der Prälat kann die Laien nicht mehr anleiten und keine wirksame Autorität mehr über ihre apostolischen Aktivitäten ausüben. Der berühmte Ausdruck des heiligen Josefmaria „Einheit des Geistes und der Leitung“ hat daher keinen Sinn mehr.

Das ultimative Ziel: die institutionelle Macht des Opus Dei zu brechen und seinen Einfluss innerhalb der Universalkirche zu begrenzen, eine Forderung der Jesuiten seit den 1960er Jahren.

Einem Vatikan-Insider zufolge will der Papst das Werk nicht abschaffen, sondern verhindern, dass es sich erneut wie ein Parallelstaat verhält. Die gefundene juristische Lösung – Spaltung, Trennung und Dezentralisierung – ist heuchlerisch, elegant und endgültig.

Innere Verwirrung

Innerhalb des Opus Dei herrscht weitgehendes offizielles Schweigen. Traditionell äußerte sich das Opus nie zu internen Angelegenheiten der Kirche, auch nicht, wenn es von Bischöfen oder Kardinälen wie Danneels angegriffen wurde.

In privaten Gesprächen jedoch herrscht Enttäuschung und sogar Wut. Die meisten Numerarier sind verbittert und sprechen von einer Auflösung. Die neue Vereinigung von Gläubigen wird keine übergeordnete Autorität mehr haben und auf den guten Willen der Ortsbischöfe angewiesen sein. Damit wird die historische Autonomie des Opus Dei zerstört.

Die bevorstehende Reform des Opus Dei ist nicht einfach eine kirchenrechtliche Modernisierung. Es ist ein tiefgreifender Eingriff der vatikanischen Leitungsgremien, der das Verhältnis zwischen dem Werk und der übrigen Kirche für immer verändern wird. Die Rolle des Prälaten wird auf eine symbolische Rolle reduziert; die Laien werden unabhängig, bleiben aber verwaist; und Rom wird mit einem Kater zurückbleiben: dem schwachen Trost, eines der angespanntesten Kapitel des vergangenen Pontifikats beendet zu haben.

Das Opus Dei, wie es einmal war, mit all seiner Ausstrahlung, wird nie wieder das sein, was es einmal war. Eine Perle wird vor die Säue geworfen.

Pfarreireise nach Basel

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Bei genügend Anmeldungen besteht die Möglichkeit, am 8. November 2020 in Basel einen Vortrag über das Turiner Grabtuch zu besuchen. Die Reisekosten werden von der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi übernommen.

Anmeldungen über das beigelegte Programm oder an [email protected].

Die Kirchenpflege von Gebenstorf-Turgi handelt erneut rechtswidrig. Immer noch nichts gelernt?

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Jahrelang war die katholische Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi gespalten. Pater Adams Gegner stockten die Kirchenpflege auf, um die demokratischen Abläufe zu manipulieren und Einfluss zu gewinnen. Die Landeskirche Aargau hat in diesem Zusammenhang aktiv und rechtswidrig gehandelt, insbesondere mit Luc Humbel. Auch heute noch werden die Informationen manipuliert, die diese Entscheidungen als rechtsgültig erklären, obwohl sie nicht rechtskräftig sind, da Beschwerden eingelegt wurden, um auf die Entscheidungen zu warten. Die linksliberalen Medien und die Kirchgemeinde sind jedoch nicht daran interessiert, über die Fakten zu informieren. Lieber eigene Fälschungen zu verbreiten und die Öffentlichkeit zu beeinflussen. Es steht noch alles offen und es gibt keine rechtsgültige Entscheidung. Ignorieren Sie die „Wunschinfos“ der Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi sowie die unzutreffenden Berichterstattungen der linksliberalen Medien. Nachdem es mehrere Beschwerden gab, liegt nun ein weiteres Urteil bevor. Allerdings ist noch nichts rechtskräftig geworden, also steht die Entscheidung noch aus.

Manipulation, Transparenz und Macht: Eine kritische Analyse der demokratischen Prozesse in der katholischen Pfarrei Gebenstorf-Turgi

Die Integrität demokratischer Prozesse innerhalb religiöser Institutionen ist entscheidend, um Vertrauen, Legitimität und effektive Governance zu gewährleisten. Jedoch können Fälle interner Spaltung, Manipulation von Informationen und Verletzung der Verfahrens-Transparenz die Grundlagen solcher Organisationen untergraben. Der Fall der katholischen Pfarrei Gebenstorf-Turgi stellt ein zeitgenössisches Beispiel für diese Probleme dar, bei dem Gegner einer führenden Figur, Pater Adam, angeblich die Verwaltungsprozesse der Pfarrei manipulierten, um Einfluss zu gewinnen, unterstützt durch Maßnahmen der Aargauer Landeskirche und ihrer Führung. Die Situation wird durch umstrittene gerichtliche Entscheidungen, laufende Beschwerden und Vorwürfe der Informationsverzerrung sowohl durch die Pfarrbehörden als auch durch die lokale Presse weiter kompliziert. Dieser Aufsatz untersucht kritisch die Mechanismen der Manipulation und Transparenz im Kontext des Gebenstorf-Turgi-Pfarrstreits und stützt sich dabei auf zeitgenössische akademische Diskussionen über algorithmische und organisatorische Manipulation, die Rolle der Transparenz und die weiterreichenden Implikationen für demokratische Entscheidungsfindung und öffentliche Wahrnehmung.

Manipulation und organisatorische Macht

Manipulation innerhalb von Organisationen beschränkt sich nicht auf offene Akte der Zwangsausübung oder Täuschung. Vielmehr kann sie sich durch subtile Einflüsse auf Entscheidungsprozesse, die Kontrolle des Informationsflusses und die Ausnutzung von Asymmetrien in Wissen und Macht manifestieren. Klenk (2023) bietet eine nuancierte Analyse von Manipulation, insbesondere im Kontext der algorithmischen Transparenz, aber sein Rahmenwerk ist ebenso auf organisatorische und institutionelle Kontexte anwendbar. Klenk unterscheidet zwischen der „Verwundbarkeitsansicht“—die besagt, dass Manipulation die Schwächen von Individuen ausnutzt—und der „Indifferenzansicht“, bei der Manipulation entsteht, wenn Transparenz ohne echtes Interesse daran verwendet wird, Stakeholder zu informieren oder zu ermächtigen, sondern vielmehr, um die Interessen des Manipulators voranzutreiben (Klenk, 2023).

Im Fall von Gebenstorf-Turgi können die berichteten Aktionen von Pater Adams Gegnern—wie die Erhöhung der Anzahl der Kirchenratsmitglieder, um Entscheidungen zu beeinflussen, und die Ausnutzung von Verfahrensregeln—als eine Form der strukturellen Manipulation angesehen werden. Durch die Veränderung der Zusammensetzung des Entscheidungsgremiums haben diese Akteure möglicherweise das Machtverhältnis zu ihren Gunsten verschoben, nicht durch offene Auseinandersetzung, sondern durch die Manipulation der Strukturen, die eigentlich eine demokratische Vertretung gewährleisten sollen. Laut Klenks Indifferenzansicht werden solche Handlungen manipulierend, wenn sie die authentischen Interessen und die Urteilsfähigkeit der Pfarrgemeinde missachten und stattdessen die Erreichung spezifischer Ergebnisse unabhängig von einer breiteren Legitimität priorisieren (Klenk, 2023).

Transparenz als zweischneidiges Schwert

Transparenz wird oft als Schutzmaßnahme gegen Manipulation und Machtmissbrauch gepriesen. Die Offenlegung von Informationen wird als Möglichkeit angesehen, Aufsicht zu ermöglichen, Vertrauen zu fördern und informierte Teilnahme zu unterstützen (Klenk, 2023). Jedoch, wie aktuelle Forschung warnt, kann Transparenz selbst manipulativ eingesetzt werden. Wenn Informationen selektiv offengelegt oder so gerahmt werden, dass sie Wahrnehmungen formen und spezifische Verhaltensweisen normalisieren, hört Transparenz auf, ein neutrales Gut zu sein. Stattdessen wird es zu einem Werkzeug, um bestehende Machtstrukturen zu verstärken und die Stakeholder zu vorbestimmten Schlussfolgerungen zu führen.

Klenk (2023) diskutiert, wie algorithmische Transparenz, die dazu gedacht ist, Benutzer über die Funktionsweise von Entscheidungssystemen zu informieren, stattdessen dazu dienen kann, Normen zu „objektivieren“ und kritische Reflexion einzuschränken. Wenn die Logik und Kriterien eines Algorithmus sichtbar gemacht werden, können Individuen diese als natürlich oder notwendig internalisieren, was zu einer unkritischen Akzeptanz und Anpassung an die Interessen des Manipulators führt. Dieser Prozess ist nicht auf digitale Systeme beschränkt; in organisatorischen Kontexten kann die offizielle Kommunikation von Entscheidungen als „rechtlich gültig“—selbst wenn rechtliche Herausforderungen ungelöst bleiben—das kollektive Verständnis von Legitimität prägen und Wege für abweichende Meinungen oder alternative Interpretationen versperren.

Im Fall Gebenstorf-Turgi veranschaulicht die Verbreitung von Informationen, die umstrittene Entscheidungen trotz ausstehender Beschwerden als endgültig und rechtsverbindlich darstellen, das manipulative Potenzial von Transparenz. Sowohl die Gemeindeleitung als auch sympathisierende Medien werden beschuldigt, „Wunschinformationen“ zu präsentieren und damit eine Erzählung von Abschluss und Konsens zu konstruieren, wo keine existiert. Solche Praktiken informieren die Öffentlichkeit nicht nur falsch, sondern delegitimieren auch den laufenden Rechtsprozess und die Beschwerden der abweichenden Mitglieder.

Die Rolle der Medien und der öffentlichen Diskussion

Die Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Formung des öffentlichen Verständnisses von institutionellen Streitigkeiten. Idealerweise sollten journalistische Praktiken faktische Genauigkeit, Pluralismus und kritische Prüfung priorisieren. Jedoch, wie der Fall Gebenstorf-Turgi zeigt, können sich Medien selbst in die Politik der Manipulation verwickeln, insbesondere wenn ideologische Ausrichtungen—wie „links-liberale“ Sympathien—eine Rolle spielen. Indem sie die offizielle Erzählung der Gemeindeleitung ohne unabhängige Überprüfung oder Berücksichtigung ungelöster Beschwerden akzeptieren und verstärken, kann die Medien dazu beitragen, die Normalisierung umstrittener Ergebnisse zu fördern und alternative Standpunkte zu unterdrücken.

Klenks (2023) Analyse hebt die ethischen Gefahren der Manipulation hervor, wenn Informationen gleichgültig präsentiert werden—ohne echtes Interesse daran, das Publikum mit Gründen und Kontext auszustatten, die für ein unabhängiges Urteil notwendig sind. Anstatt transparente Überlegungen zu fördern, besteht bei einer solchen Berichterstattung das Risiko, Machtungleichgewichte zu verfestigen und demokratische Auseinandersetzungen zu ersticken. Diese Dynamik ist besonders schädlich in religiösen Gemeinschaften, wo Fragen der Legitimität, Tradition und moralischen Autorität miteinander verflochten sind und wo öffentliche Narrative sowohl die interne Kohäsion als auch die externen Wahrnehmungen beeinflussen können.

Rechtliche Mehrdeutigkeit und der Status der Entscheidungen
Zentral für die anhaltende Spannung in Gebenstorf-Turgi ist die rechtliche Mehrdeutigkeit im Zusammenhang mit den jüngsten Gemeindebeschlüssen. Die Behauptung der Behörden, dass bestimmte Entscheidungen „rechtlich gültig“ seien, trotz anhängiger Beschwerden und des Fehlens einer endgültigen rechtlichen Klärung, wirft grundlegende Fragen zur Verfahrensgerechtigkeit und Legitimität auf. In demokratischen und regelbasierten Systemen hängt die Endgültigkeit von Entscheidungen von der Erschöpfung der Rechtsmittel und der transparenten Kommunikation des Verfahrensstatus ab.

Manipulation tritt auf, wenn Organisationen oder ihre Stellvertreter den Status von Entscheidungen falsch darstellen, sei es durch Unterlassung oder Handlung, um ein falsches Gefühl der Sicherheit zu erzeugen. Klenk (2023) hebt hervor, dass Manipulation nicht auf offensichtliche Unwahrheiten beschränkt ist, sondern auch aus strategischer Gleichgültigkeit gegenüber dem Bedürfnis des Publikums nach wahrheitsgemäßen, umsetzbaren Informationen entstehen kann. Im Kontext der Pfarrei umfasst dies das Versäumnis, anzuerkennen, dass Entscheidungen noch nicht durchsetzbar sind und dass das Ergebnis von Beschwerden den Status quo verändern könnte. Solche Praktiken untergraben die Möglichkeit einer sinnvollen Herausforderung und erodieren die verfahrensrechtlichen Schutzmassnahmen, die die demokratische Regierungsführung untermauern.

Demokratische Integrität und Manipulation in religiösen Institutionen

Der Fall Gebenstorf-Turgi ist ein Sinnbild für die umfassenderen Herausforderungen, denen sich die demokratische Regierungsführung in religiösen und anderen zivilgesellschaftlichen Institutionen gegenübersieht. Interne Spaltungen, strategische Manipulation von Verfahren und die Politisierung von Informationen bedrohen alle die Legitimität und Effektivität der kollektiven Entscheidungsfindung. Klenks (2023) Rahmenwerk bietet eine kritische Perspektive, um zu verstehen, wie Manipulation nicht nur durch verdeckte Handlungen oder die Ausnutzung individueller Verwundbarkeiten funktioniert, sondern auch durch die Gleichgültigkeit gegenüber authentischer Transparenz und die Reduzierung der Stakeholder zu passiven Empfängern kuratierter Narrative.

Die Wiederherstellung der demokratischen Integrität erfordert mehr als nur die technische Einhaltung von Regeln; sie verlangt ein Ethos der Offenheit, Verantwortung und des Respekts vor den Denkfähigkeiten aller Mitglieder. Dies umfasst eine klare Kommunikation über den Status von Entscheidungen, eine ehrliche Anerkennung laufender Streitigkeiten und die Ermöglichung einer echten Teilnahme an Governance-Prozessen. Die Rolle externer Akteure—wie höhere Kirchenbehörden und die Medien—sollte darin bestehen, diese demokratischen Normen zu unterstützen, anstatt sie zu unterlaufen.

Schlussfolgerung
Der anhaltende Konflikt innerhalb der katholischen Pfarrei Gebenstorf-Turgi veranschaulicht das komplexe Zusammenspiel von Manipulation, Transparenz und demokratischer Legitimität. Strukturelle Eingriffe in die Regierungsführung, selektive Informationsverbreitung und die Verstärkung offizieller Narrative durch sympathisierende Medien tragen alle zu einem Umfeld bei, in dem Manipulation gedeihen kann, oft unter dem Deckmantel von Transparenz und Verfahrenskorrektheit. Auf Klenks (2023) Analyse basierend, wird deutlich, dass das Kernproblem nicht einfach das Vorhandensein offener Täuschung ist, sondern die Gleichgültigkeit gegenüber den echten Interessen und Argumenten der Beteiligten. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert ein erneuertes Engagement für substanzielle Transparenz, prozedurale Integrität und einen inklusiven öffentlichen Diskurs. Nur durch die Konfrontation mit Manipulation in all ihren Formen können religiöse Institutionen und andere Organisationen das Vertrauen und die Teilnahme ihrer Gemeinschaften sichern.

Referenzen:
Klenk, M. (2023). Algorithmische Transparenz und Manipulation. Philosophie & Technologie

Linksextremisten bekannten sich zur Brandstiftung.

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Die Antifa erklärte: „Wir sind es, weil die Prinzessin gegen Abtreibung kämpft.“
Palast einer katholischen Prinzessin brannte nieder.

In Bayern brannte ein Jagdschloss der katholischen Adelsfamilie Thurn und Taxis nieder. Linksextremisten bekannten sich zur Brandstiftung.

Die Familie Thurn und Taxis ist vor allem durch die Aktivitäten von Fürstin Gloria bekannt, die sich dem katholischen Glauben verpflichtet fühlte und mit vielen konservativen Kardinälen, Bischöfen und Theologen befreundet war.

Im bayerischen Donaustauf bei Regensburg brannte nun ein ehemaliges Jagdhaus der Familie nieder. Auf einer linksextremen Website wurde ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Die Polizei ermittelt.

Antifa-Aktivisten sollen den Palast in Brand gesteckt haben. Die Behörden prüfen die Glaubwürdigkeit dieser Behauptung und ziehen auch andere mögliche Brandursachen in Betracht.

„In der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober, gegen 23:30 Uhr, verschafften wir uns Zutritt zum Jagdschloss Thiergarten bei Regensburg. Mehrere Brandsätze ließen das Schloss vollständig niederbrennen“, heißt es in einer Erklärung der Antifa.

Linksextreme erklärten den Brand zu einer „Warnung“ an die „Großkapitalistin“ Gloria von Thurn und Taxis, die angeblich Ausbeutung befürworte. „Die Familie Thurn und Taxis hat über Jahrhunderte Monarchie, Menschenverachtung und Klassengesellschaft unterstützt“, schrieben sie.

Extremisten warfen der Gräfin Nähe zur Donald-Trump-Bewegung und einigen rechten Politikern in Deutschland vor, etwa dem ehemaligen CDU-Mitglied und ehemaligen Chef des Geheimdienstes Hans-Georg Maaßen. Auch die Verteidigung des Lebens der von der Gräfin gezeugten Kinder durch die Antifa sorgt für Empörung. „Darüber hinaus ist Gloria von Thurn und Taxis gegen Abtreibung. In einer Talkshow sagte sie: ‚Abtreibung ist Mord, man muss sie beim Namen nennen‘“, schrieben die Terroristen. Sie forderten, „der Adel in Deutschland müsse endlich enteignet werden“ und die Paläste der Adelsfamilien müssten in Wohnungen umgewandelt werden.

Der Palast wurde zuletzt von einem Golfclub genutzt. Die Schäden belaufen sich auf mehrere Millionen Euro.

Quellen: welt.de

„Dilexi te“ – das erste offizielle Lehrschreiben von Papst Leo XIV.

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Das mit Spannung erwartete erste offizielle Lehrschreiben von Papst Leo XIV. wird heute Donnerstag veröffentlicht. Es handelt sich um eine Apostolische Adhortation (=Ermahnung) mit dem Titel „Dilexi te“ (= Ich habe dich geliebt). Die offizielle Vorstellung erfolgt heute, 9. Oktober 2025, Donnerstagmittag im Vatikan.

Bischöfe entschuldigten sich bei Gott für den Skandal im Petersdom

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Am 4. Oktober wurde in Pittsburgh, USA, für die Schändung des Jubeljahres und des Petersdoms Sühne geleistet. Vier katholische Bischöfe haben sich bei Gott für die mit Zustimmung des Heiligen Stuhls im Petersdom begangene Entweihung entschuldigt. Gemeint ist die skandalöse Regenbogen-Wallfahrt.

Gemeint war die skandalöse Pilgerfahrt vom 6. September, bei der über 1.000 Homosexuelle und Transgender mit Transparenten der LGBTQ-Bewegung durch die Heilige Pforte schritten. Anschließend wurde in der Kirche Il Gesù eine Messe für sie gefeiert. Die Pilgerfahrt löste unter den Katholiken große Aufregung aus, da sie offenkundig die Regenbogenideologie und ein ausschweifendes Leben propagierte. Die Sühne wurde von vier Bischöfen geleistet: Joseph Strickland, Athanasius Schneider, Marian Eleganti und Robert Mutsaerts.

Der vollständige Wortlaut der Pilgerfahrt ist unten aufgeführt.
Heiligste Dreifaltigkeit – Vater, Sohn und Heiliger Geist – erbarme dich unser armen Sünder, die wir Deiner Göttlichen Majestät diesen Akt der Sühne für die Gräueltaten darbieten, die im Jubeljahr in der Ewigen Stadt von jenen begangen wurden, die „die Gnade unseres Gottes in Ausschweifung verkehren“ (Judas 4) und die – leider mit Zustimmung der Autoritäten des Heiligen Stuhls – die Kirche des Gesù, die Heilige Pforte und den Petersdom als Plattform nutzten, um offen die Notwendigkeit zu verkünden, Sodomie, Unzucht und andere Sünden gegen das sechste Gebot Deines heiligen Gesetzes zu legalisieren. Sie wagten es, „eine Form der Frömmigkeit zu haben, aber deren Kraft haben sie verleugnet“ (2 Tim 3,5).

Mit Trauer rufen wir zu Dir mit den Worten des Psalms: „Gedenke Deiner Gemeinde, die Du vorzeiten erworben hast, des Stammes, den Du in Besitz genommen hast, des Berges Zion, wo Du Deine Wohnung aufgeschlagen hast. Wende Deine Schritte zu den endlosen Trümmern: Der Feind hat den ganzen Tempel verwüstet. Deine Widersacher brüllten mitten im Zelt der Begegnung, sie pflanzten ihre Banner auf. Man erkannte sie als solche, die hoch im Dickicht ihre Äxte heben. Sie haben Dein Heiligtum dem Feuer preisgegeben, die Wohnstätte Deines Namens völlig entweiht. Wie lange, o Gott, soll der Feind noch höhnen? Soll der Feind Deinen Namen ewiglich lästern? Lass die Unterdrückten nicht beschämt zurückkehren, lass die Armen und Bedürftigen Deinen Namen preisen!“ (vgl. P 74,2 ff.)

Obwohl wir arme Sünder sind, bieten wir in Vereinigung mit den Sühnetaten des Unbefleckten Herzens Mariens, aller Heiligen und aller frommen Gläubigen auf Erden die Genugtuung an, die Du selbst Deinem Ewigen Vater am Kreuz geleistet hast und die Du täglich auf unseren Altären als Sühne und Buße erneuerst:

– Für diejenigen, die das Jubeljahr, die Kirche des Gesù, die Heilige Pforte und den Petersdom missbraucht und sie zu einer Plattform gemacht haben, um die Legalisierung von Sodomie, Unzucht und anderen Sünden gegen das sechste Gebot Deines heiligen Gesetzes zu verkünden. Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!

– Für die Mitschuld der Autoritäten des Heiligen Stuhls an dieser Abscheulichkeit. Herr, erbarme dich! Christus, erbarme dich! Herr, erbarme dich!

– Für ideologische Interessengruppen innerhalb und außerhalb der Kirche, die die Legalisierung von Sodomie, Unzucht und anderen Sünden gegen das sechste Gebot Deines heiligen Gesetzes befürworten. Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!

– Für die dreisten Forderungen von Kardinälen, Bischöfen, Priestern und Laien, die im Katechismus zum Ausdruck gebrachte Lehre der katholischen Kirche zu ändern, um Sodomie, Unzucht und andere Sünden gegen das sechste Gebot Deines heiligen Gesetzes zu legalisieren. Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!

– Für die Geistlichen, die ihr Amt missbrauchen und die wahre Bedeutung der Seelsorge verdrehen, indem sie die Legalisierung von Sodomie, Unzucht und anderen Sünden unterstützen, die gegen das sechste Gebot Deines heiligen Gesetzes verstoßen. Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!

– Für Geistliche, die unter dem Vorwand der Seelsorge den Menschen die ewige Wahrheit Deiner heiligen Gebote vorenthalten und Irrende nicht zur rettenden Buße rufen, sondern sie in Irrtum und Übertretung bestärken und der Gefahr ewiger Verdammnis aussetzen. Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!

– Für Geistliche, die Menschen mit offener LGBTQ+-Lebensweise zum Empfang der Heiligen Kommunion ermutigen und sich damit Urteil und Verdammnis zuziehen (vgl. 1 Kor 11,29). Herr, erbarme dich! Christus, erbarme dich! Herr, erbarme dich!

– Für alle, die Dich in Stolz und Reuelosigkeit beleidigen, indem sie in Sodomie und Unzucht leben. Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!

– Für alle, die die Güte und Schönheit der Schöpfung, der Ehe und der beiden Geschlechter – Mann und Frau – beleidigen, indem sie die moralische und rechtliche Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Verbindungen und der sogenannten gleichgeschlechtlichen Ehe verkünden. Herr, erbarme dich! Christus, erbarme dich! Herr, erbarme dich!

– Für alle, die Dich lästern und behaupten, Du hättest die gleichgeschlechtliche Anziehung geschaffen. Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!

– Für Geistliche, die Deinen Heiligen Namen, Deine Gebote und das von Gott eingesetzte Sakrament der Ehe lästern, indem sie gleichgeschlechtliche Paare und andere außereheliche Verbindungen segnen. Herr, erbarme Dich! Christus, erbarme Dich! Herr, erbarme Dich!

O Herr, wir bitten Dich in Deiner Barmherzigkeit, schenke unseren armen Brüdern und Schwestern, die, geblendet vom Irrtum und versklavt vom Laster, versuchen, Deinen heiligen Willen durchzusetzen und schamlos von der Kirche verlangen, die unveränderlichen und offenbarten Wahrheiten Deiner Gebote zu ändern, Licht und die Gnade der Bekehrung. Wir bitten Dich, schenke ihnen die Rückkehr zur Annahme Deines heiligen Willens.

Herr, gieße den Geist der Wahrheit und der Buße über die Hirten und Schafe Deiner Herde aus, damit sie Dich fürchten, auf Deinen Wegen wandeln und Dich lieben (vgl. Dtn 10,12). Möge die Welt die befreiende Wahrheit in den Worten und Taten Deiner Kirche erkennen: „Besser ist Kinderlosigkeit als Tugend; denn die Erinnerung an sie bleibt unvergänglich, weil sie bei Gott und den Menschen beliebt ist“ (Weish 4,1).

Herr, schau gnädig auf deine gequälte Kirche, die durch den Missbrauch des Jubeljahres, der Heiligen Pforte und des Petersdoms öffentlich gedemütigt wurde. Nimm diese Sühneleistung gnädig an und schau auf die Tränen der Unbefleckten und Schmerzensreichen Jungfrau Maria, auf das Blut zahlloser Märtyrer, insbesondere derer, die ihr Leben für die Reinheit gaben, und auf die Leiden, Seufzer, Gebete und liebevollen Sühneleistungen so vieler katholischer Seelen. Herr, lass deine Kirche wieder erstrahlen – katholisch, frei und rein.

Heiliger Gott, Heiliger Mächtiger, Heiliger Unsterblicher, erbarme dich unser!
Heiliger Gott, Heiliger Mächtiger, Heiliger Unsterblicher, erbarme dich unser!
Heiliger Gott, Heiliger Mächtiger, Heiliger Unsterblicher, erbarme dich unser! Amen.

Pittsburgh, 4. Oktober 2025

Teilnehmer der Katholischen Identitätskonferenz 2025

„Hochzeit in einer Friedhofskapelle – sinnvolle Entscheidung oder Blödsinn?“

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Eine Hochzeit in einer Friedhofskapelle ist definitiv ein ungewöhnlicher Ort für eine Trauung – und je nachdem, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet, kann es entweder eine kreative Idee mit tiefer Symbolik oder einfach nur befremdlich und deplatziert wirken. Ob es als „Geldtreiber“ oder „Blödsinn“ gilt, hängt stark von der Situation und der Intention ab. Was die Kirchenpflege von Gebenstorf dazu treibt, die Friedhofskapelle bekannt als Ludwigskapelle für Trauungen zu nutzen, bleibt unklar.

Pro-Argumente (Dafür)

1. Besondere Atmosphäre
Friedhofskapellen sind oft architektonisch beeindruckend und historisch.
Sie bieten eine ruhige, feierliche und intime Stimmung – passend für ein bedeutungsvolles Ja-Wort.

2. Symbolik von Leben und Tod
Hochzeit als Beginn eines neuen Lebensabschnitts.
In einer Kapelle, die für Abschied steht, kann das bewusst den Kontrast und die Tiefe der Entscheidung betonen: Liebe überdauert alles.

3. Persönlicher Bezug
Vielleicht ist ein geliebter Mensch auf dem Friedhof begraben – durch die Wahl der Kapelle kann das Paar ihn symbolisch „dabei haben“.

4. Alternative zur klassischen Kirche
Für Paare, die keine Kirchengemeinde mehr haben oder nicht kirchlich heiraten wollen, aber trotzdem ein spirituelles Umfeld schätzen.

5. Verfügbarkeit & Preis
Friedhofskapellen sind oft günstiger zu mieten und nicht so stark überlaufen wie Schlösser, Weingüter oder Standesämter.

Contra-Argumente (Dagegen)

1. Ort der Trauer – unpassend für ein Fest
Ein Friedhof ist für viele ein Ort des stillen Gedenkens, nicht der Freude. Eine Hochzeit könnte als pietätlos empfunden werden.

2. Unbehagen bei Gästen
Manche Gäste könnten sich unwohl fühlen – gerade ältere Menschen oder Kinder verstehen den Ort vielleicht anders.

3. Möglicher Interessenkonflikt
Zeitliche oder räumliche Überschneidung mit Beerdigungen oder Trauerfeiern → emotional schwierige Situationen möglich.

4. Kommerzialisierung von Friedhöfen
Wenn Friedhofskapellen als Eventlocations vermarktet werden, besteht der Verdacht, dass hier nur Geld gemacht werden soll – ohne Respekt vor der ursprünglichen Funktion.

5. Verwirrung über den Charakter der Feier
Gäste könnten nicht wissen, wie festlich oder zurückhaltend sie sich kleiden oder verhalten sollen → Unsicherheit bei der Stimmung.

Fazit:
Eine Hochzeit in einer Friedhofskapelle kann eine tiefgründige, stille, sehr bewusste Entscheidung sein – aber sie braucht Fingerspitzengefühl, einen guten Grund und Rücksichtnahme auf die Bedeutung des Ortes.