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Leo XIV. hebt erst eine Anweisung seines Vorgängers Franziskus auf

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Der korrekte Umgang mit den eigenen Finanzen und Investitionen sind ein Dauerthema im Vatikan. Nun hob Leo eine diesbezügliche Anordnung seines Vorgängers Franziskus auf zur Anlage vatikanischer Vermögenswerte. Die neue Anordnung folge auf eine einstimmige Empfehlung des vatikanischen Wirtschaftsrats und nach Rücksprache mit Experten auf diesem Gebiet.
Wie es in dem am Montag veröffentlichten Dekret heisst, können die zuständigen Organe bei Investitionen des Heiligen Stuhls auch in anderen Staaten ansässige Finanzmittler in Anspruch nehmen – wenn sie es für effizienter und zweckmässiger halten.

Die erste Papstreise gilt der Türkei und dem Libanon

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Jetzt ist es offiziell: Leo XIV. wird Ende November, Anfang Dezember die Türkei und den Libanon besuchen. Das kündigte das vatikanische Presseamt am Dienstagmittag an. Es ist die erste Auslandsreise des neuen Papstes seit seiner Wahl vom 8. Mai. Leo wird zunächst auf Einladung von Präsident Recep Tayyip Erdogan und der örtlichen Bischöfe die Türkei besuchen, und zwar vom 27. bis 30. November. Dabei wird er auch Iznik besuchen, um an das Konzil von Nizäa vor 1.700 Jahren zu erinnern. Auf dem Konzil, das von Kaiser Konstantin einberufen wurde, formulierte die frühe Christenheit ein Glaubensbekenntnis, in dem die göttliche und menschliche Natur Jesu Christi betont wird.
Reiseprogramm wird später veröffentlicht
Ende November feiert die orthodoxe Kirche das Andreasfest. Die letzten Päpste haben jedes Mal zu Beginn ihres jeweiligen Pontifikats den Ökumenischen Patriarchen an diesem Fest besucht – der Ökumenische Patriarch gilt als Nachfolger des Apostels Andreas – und zum Andreasfest an einer Göttlichen Liturgie in Istanbul teilgenommen. Ob das auch für Leo XIV. ein Programmpunkt sein wird, ist offiziell noch offen; das Presseamt teilt mit, das Reiseprogramm werde „zu gegebener Zeit“ veröffentlicht.

Papst nimmt überraschend an Vereidigung der Schweizergarde teil

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An der Vereidigung der neuen Schweizergardisten hat auch Papst Leo XIV. teilgenommen. Dies ging aus einer Terminmitteilung aus dem Vatikan hervor. Seit 1506 ist die Schweizergarde für den Schutz des Papstes zuständig.
Üblicherweise vertritt der Substitut des Staatssekretariats, Erzbischof Edgar Pena Parra, den Papst bei dieser feierlichen Zeremonie im Vatikan. Er ist der Verwaltungschef und die „Nummer Drei“ des Vatikans. Zu dem Akt, bei dem 27 junge Männer schwören werden, falls nötig ihr „Leben hinzugeben“ für den Schutz des Kirchenoberhaupts, werden auch hochrangige Vertreter aus der Schweiz erwartet. Darunter ist die Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter, die bereits am Freitag von Papst Leo XIV. in Privataudienz empfangen wurde.

Die Schweizer Bischofskonferenz wird von ihrem Vizepräsidenten, Bischof Joseph Bonnemain von Chur, vertreten. In der Schweizergarde dienen insgesamt 135 Männer. Ihre Hauptaufgabe ist, über die Sicherheit der Person und der Residenz des katholischen Kirchenoberhaupts zu wachen. Zudem begleiten Gardisten den Papst auf Reisen, kontrollieren die Eingänge zum Vatikanstaat und nehmen Ordnungs- und Ehrendienste wahr. Während ihrer mindestens 26-monatigen Dienstzeit sind die Gardisten Bürger des Vatikanstaates.

Schweizergarde
Die Schweizergarde ist die militärische Schutztruppe der Päpste. Hauptaufgabe der Garde mit ihrer Sollstärke von künftig 135 Mann ist, über die Sicherheit der Person und der Residenz des katholischen Kirchenoberhaupts zu wachen. Zudem begleiten Gardisten den Papst auf Reisen, kontrollieren die Eingänge zum Vatikanstaat und nehmen Ordnungs- und Ehrendienste wahr. Während ihrer mindestens 26-monatigen Dienstzeit sind die Gardisten Bürger des Vatikanstaates.

Zwei Priester verweigern Messen und ersetzen sie durch Wortgottesdienste in Birmenstorf/Turgi/Gebenstorf

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Ein Skandal: Zwei angestellte Priester verweigern den Gläbigen die Messen und ersetzen sie durch Wortgottesdienste -ohne dies bei Messbesuchern representativ angefragt zu haben.

In der Gemeinde Birmenstorf kam es vor, dass zwei Priester beschlossen haben, keine klassischen Messfeiern mehr zu halten. Stattdessen ersetzen sie die Eucharistie durch Wortgottesdienste – priesterlose Gottesdienste – ohne dies bei Messbesuchern representativ angefragt zu haben. Dies sorgt bei vielen Katholiken für Verunsicherung und Unmut, da die Messe bzw. Eucharistiefeier zentraler Bestandteil des katholischen Glaubens ist.

Die betroffenen Gläubigen fühlen sich gezwungen, alternative Formen des Quasi-Gottesdienstes anzunehmen, die den Katholiken fremd erscheinen mussten. Das Aufdrängen von Wortgottesdiensten anstelle der Heilige Messe wird als Einschränkung der religiösen Freiheit empfunden. Gleichzeitig führen solche Situationen zum Streit über die Bedeutung der Sakramente, geschwiegen denn Kostenpunkt fur den „billigen Messersatz“.

Während Wortgottesdienste eine geistige Misere sind, ist die Eucharistie für Katholiken ein unverzichtbarer Ausdruck des Glaubens. Deshalb wünschen sich viele Gläubige den gewohnten Messfeier zurück und entsprechen auch dem katholischen Verständnis von Gottesdienst.

Erntedank mit Familienfest, 27. September 2o2o um 10.30h in Gebenstorf

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Liebe Kinder, liebe Eltern
Am Sonntag, 24.September 2023, feiern wir in Gebenstorf Erntedank mit Eucharistie- feier und Familienfest (mit Unterstützung von JuBla-Mitgliedern)
In dieser hl. Messe feiern wir mit der ganzen Pfarrei das Erntedankfest mit der Segnung der Erntegaben.
Dieses wird von verschiedenen Schulklassen als Familienfest gestaltet sowie musikalisch speziell umrahmt. Die Eucharistie beginnt um 10.30 Uhr in der Katholischen Kirche in Gebenstorf. Im Anschluss an die Messfeier wird vor der Kirche noch grilliert, wie schon etliche Male bei Familienfesten. Zu diesem Anlass sind Sie recht herzlich eingeladen.
Gerne laden wir auch zur Eucharistiefeier
in Turgi schon am Samstag 26. September 2020, 17.30 Uhr ein.
in Birmenstorf am Sonntag 27. September 2020, 9.00 Uhr ein.
in Gebenstorf – FAMILIENFEST – am Sonntag 27. September 2020, 10.30 Uhr ein.

Der Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit wird 90 Jahre alt.

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Keine Seele wurde enttäuscht. „Die Wirksamkeit des Rosenkranzes liegt darin, dass wir Gott darin das grösste Geschenk darbringen – den Leib und das Blut, die Seele und die Göttlichkeit seines Sohnes“, erklärt Schwester E.Siepak von den Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit. Neunzig Jahre sind vergangen, seit Jesus dieses Gebet der Heiligen Faustina gab.
Die Offenbarung des Rosenkranzes ereignete sich am 13. und 14. August, als die Nonne eine Vision von einem Engel hatte, dem Vollstrecker des Zorns Gottes. Wie sie in ihrem Tagebuch (Tagebuch 474-475) schreibt, sah sie das Zeichen der Strafe für die sündige Menschheit, das vom Engel ausging, und begann inspiriert, die Worte des Rosenkranzes zu beten. „Während ich so betete, sah ich die Machtlosigkeit des Engels; er konnte die gerechte Strafe für die Sünden nicht vollstrecken“, schreibt Schwester Faustina.

Der Inhalt der Spitze

Am nächsten Tag, dem 14. September, hörte Schwester Faustina morgens beim Betreten der Kapelle innerlich die Worte Jesu: „Dieses Gebet soll meinen Zorn besänftigen. Du sollst es neun Tage lang auf dem gewöhnlichen Rosenkranz folgendermaßen beten: Zuerst betest du einmal ‚Vater unser‘, einmal ‚Ave Maria‘ und einmal ‚Ich glaube an Gott‘; dann betest du auf dem Vater unser die folgenden Worte: Ewiger Vater, ich opfere Dir den Leib und das Blut, die Seele und die Göttlichkeit Deines geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und die der ganzen Welt auf; auf dem Ave Maria betest du die folgenden Worte: Um Seines schmerzlichen Leidens willen, erbarme Dich unser und der ganzen Welt.“ Schließlich betest du diese Worte dreimal: Heiliger Gott, Heiliger Starker, Heiliger Unsterblicher, erbarme Dich unser und der ganzen Welt.

Versprechen im Zusammenhang mit der Rezitation des Rosenkranzes

Wie Schwester Faustina in ihrem Tagebuch schrieb, versprach der Herr Jesus, denen, die den Rosenkranz rezitieren würden, viele Gnaden zu schenken.

„Ermutige die Seelen, diesen Rosenkranz zu beten. Durch ihn erfülle ich den verstockten Sündern alles, worum sie mich bitten“, heißt es im Tagebuch. „Wenn sie ihn beten, werde ich ihre Seelen mit Frieden erfüllen, und ihre Todesstunde wird eine freudige sein. (…) Sage ihnen, dass keine Seele, die meine Barmherzigkeit angerufen hat, enttäuscht oder beschämt wurde. Ich freue mich besonders über eine Seele, die auf meine Güte vertraut. Schreibe: Wenn sie diesen Rosenkranz in Gegenwart eines Sterbenden beten, werde ich zwischen dem Vater und der sterbenden Seele stehen, nicht als gerechter Richter, sondern als barmherziger Retter“ (Tagebuch 1541).

Gnade in der Stunde des Todes

Jesus zeigte Schwester Faustina die große Kraft des Rosenkranzgebets in der Stunde des Todes. „Betet unaufhörlich diesen Rosenkranz, den ich euch gelehrt habe. Wer ihn betet, wird in der Stunde des Todes große Barmherzigkeit erlangen. Die Priester bieten ihn den Sündern als letztes Mittel an; selbst der verhärtetste Sünder wird, wenn er diesen Rosenkranz nur einmal betet, Gnade aus meiner unendlichen Barmherzigkeit erlangen“ (Tagebuch 687).

Jesus sagte auch: „Ich verteidige jede Seele, die diesen Rosenkranz in der Stunde des Todes betet, zu meiner Ehre. (…) Wenn andere diesen Rosenkranz in der Gegenwart eines Sterbenden beten, besänftigt sich Gottes Zorn und seine unergründliche Barmherzigkeit umhüllt die Seele.“ (Tagebuch 811)

Gebet in der Stunde der Passion Jesu

Jesus wies Schwester Faustina auch an, um 15 Uhr auf besondere Weise um Gottes Barmherzigkeit zu beten und dabei über die Passion Christi zu meditieren.

„Erflehe um drei Uhr meine Barmherzigkeit, besonders für die Sünder, und tauche, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, in meine Passion ein, besonders in meine Verlassenheit im Augenblick der Todesangst. Dies ist die Stunde der großen Barmherzigkeit für die ganze Welt“, sagte Jesus zu Schwester Faustina, und diese Worte wurden in ihrem Tagebuch festgehalten (Tagebuch 1320).

Überall auf der Welt

Das Haus, in dem die Schwester die Offenbarung empfing, blieb trotz der Versuche der sowjetischen Behörden, es abzureißen, erhalten. Jahre später wurde es restauriert und beherbergt heute ein Museum unter der Obhut der Erzdiözese Vilnius.

Bereits zu Lebzeiten der Heiligen Faustina verbreitete sich der Rosenkranz dank der Veröffentlichungen von Pater Michał Sopoćko. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er von den Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit gedruckt und verbreitet, auch in Konzentrationslagern. In Dachau wurde er für polnische Priester zu einer Quelle der Hoffnung und spirituellen Kraft.

Im Jahr 2002 knüpfte die Apostolische Pönitentiarie auf Ersuchen des polnischen Episkopats an den Rosenkranz – unter den üblichen Bedingungen – einen vollkommenen Ablass für diejenigen, die ihn vor dem Allerheiligsten beten.

Die Kongregation der Heiligen Faustina betet unter anderem den Ewigen Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, an dem sich Gläubige aus aller Welt beteiligen, und den „Rosenkranz für Sterbende“, dank dem allein im vergangenen Jahr fast 47.000 Menschen mit Gebeten unterstützt wurden. Seit 1993 finden in den Kapellen der Kongregation im September Abendgottesdienste mit dem Rosenkranz statt. Diese wurden mit Zustimmung von Kardinal Franciszek Macharski als Antwort auf den Aufruf zum Gebet um Gottes Barmherzigkeit für Polen und die Welt eingeführt.

Symphonie der Barmherzigkeit

Die Gnaden, die aus dem Rezitieren des Rosenkranzes und der Hingabe an die Barmherzigkeit Gottes erwachsen, wurden während des großen religiösen und musikalischen Ereignisses „Symphonie der Barmherzigkeit“, das am 21. April 2025 gleichzeitig in Krakau, Rom und auf allen Kontinenten stattfand, auf der ganzen Welt lautstark verkündet. Es war der Vorabend des Festes der Barmherzigkeit Gottes, und das religiöse Konzert aus Krakau-Łagiewnik wurde über Fernsehverbindungen weltweit übertragen.

Johannes Paul II. im Akt der Hingabe.

Auch Papst Johannes Paul II. bezog sich bei der Übergabe der Welt an die Göttliche Barmherzigkeit im August 2002 in Łagiewniki auf die Worte des Rosenkranzes. „Ewiger Vater, um des schmerzlichen Leidens und der Auferstehung Deines Sohnes willen, erbarme Dich unser und der ganzen Welt!“, schloss Johannes Paul II. die Übergabe.

„Dies ist ein einzigartiges Gebet, weil Jesus damit große Versprechen verknüpfte“, betont Schwester Elżbieta Siepak, Autorin der Biographie der Heiligen Faustina Kowalska, in einem Interview mit „Nasz Dziennik“. „Das allgemeine Versprechen betrifft die Bitte um alle Gnaden gemäß Gottes Willen, während die spezifischen Versprechen sich auf einen glücklichen und friedlichen Tod beziehen. Die Wirksamkeit des Rosenkranzes beruht darauf, dass wir Gott darin das größte Geschenk darbringen – den Leib und das Blut, die Seele und die Göttlichkeit seines Sohnes.“

10. September: Die Schweiz wird als 190. Staat Mitglied der Uno

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Die Schweiz ist angekommen. Wir haben lange Jahre darauf gewartet.» Mit diesen Worten begrüsst Uno-Generalsekretär Kofi Annan die Schweizer Delegation am New Yorker Uno-Sitz. In der Nacht leuchtet das Empire State Building in den Schweizer Farben Weiss und Rot. Am 3. März 2002 hatten 54,6 Prozent der stimmenden Schweizerinnen und Schweizer den Uno-Beitritt befürwortet. Die Stimmbeteiligung lag bei 57,6 Prozent. Zwölf Kantone befürworteten die Vorlage, elf lehnten sie ab. Im Bild: Kofi Annan mit Bundespräsident Kaspar Villiger (links) und Aussenminister Joseph Deiss am 10. September im New Yorker Uno-Palast.

Die Selbstzerstörung des christlichen Westens

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Der charismatische Kardinal Sarah wurde von Papst Leo XIV. als Gesandter nach Frankreich geschickt, um die Zeremonien am Wallfahrtsort Sainte-Anne d’Auray in der Bretagne zu leiten. Während der Pontifikalmesse hielt er eine prophetische Predigt und löste damit im fortschrittlichen Frankreich Panik aus.
Wir müssen uns wieder bewusst machen, dass wir Christen sind! Jesus Christus ist für uns gestorben. Heute haben wir jedoch keine christlichen Wurzeln mehr; Gottes Gesetze werden durch neue Gesetze in Frage gestellt, die Gottes Gesetzen direkt widersprechen.

Das größte Mysterium des Westens ist nicht seine kometenhafte Entwicklung über die Jahrhunderte, sondern sein gegenwärtiger Wunsch, das auszulöschen, was ihn groß gemacht hat. Als Erbe einer aus dem Evangelium geborenen Zivilisation konnte er durch seinen Glauben, seine Institutionen und seine Kultur in die ganze Welt ausstrahlen. Doch anstatt dieses Erbe zu schützen, scheint er es zerstören zu wollen, als wären seine christlichen Wurzeln eher eine Last als eine Quelle des Lebens.

Die unterwürfige Haltung gegenüber dem Islam ist ein Symptom dafür.

Die jüngere und fernere Geschichte zeugt von einer Konstante: Die bösartigsten Häresien entstanden im Herzen Europas und breiteten sich dann, manchmal sogar verstärkt, in die Länder aus, die aus seiner Zivilisation hervorgegangen waren, sei es Nord- oder Südamerika oder andere vom europäischen Erbe geprägte Länder. Das Christentum, das den Westen zu einem Höhepunkt moralischer, intellektueller und materieller Macht führte, wurde nach und nach durch eine Reihe moderner Idole, Ideologien und „Ismen“ ersetzt: Sozialismus, Kommunismus, Nationalismus, radikaler Umweltschutz und Wokismus. Jede dieser Ideologien versprach und verspricht weiterhin eine Form irdischer Erlösung, untergrub aber letztlich die Grundlagen, die sie angeblich stärken wollte.

Was einst selbstverständlich war, die christliche Identität des Westens, ist heute zu einer Art simplem Partikularismus verwässert, den manche sogar abschätzig mit banalem Kommunalismus vergleichen. Das geht sogar so weit, dass Christen in ihren eigenen Ländern an den Rand gedrängt werden. Nicht selten werden sie als Interessengruppe behandelt, gleichberechtigt mit Minderheiten wie den Muslimen, die keinerlei Verbindung zu den Ursprüngen des Kontinents haben.

Diese Revolte gegen Gott, verstärkt durch die Ereignisse der späten 1960er Jahre (Woodstock, Mai 1968 usw.), die verschiedene künstliche Paradiese versprachen, führte zu einem Selbsthass, der die Kultur erfasste. Benedikt XVI. drückte dies sehr deutlich aus: „ Der Westen hasst seine eigene Geschichte und Identität.“ Eine Welt jedoch, die sich weigert, die Quelle ihrer Größe anzuerkennen, verurteilt sich selbst zum Irrtum und dazu, im Treibsand nach dem zu suchen, was nur auf den Felsen zu finden ist. Dieses Mysterium nimmt manchmal spektakuläre Formen an. Der Westen, der der Welt die Universität, die Gewissensfreiheit und die Gewaltenteilung schenkte, lehrte sie auch revolutionären Terrorismus, militanten Materialismus und ideologische Propaganda. Sogar der zeitgenössische islamische Fundamentalismus mit seinen Netzwerken und Methoden bezog die Instrumente seiner Radikalisierung aus dem Westen.

Der Teufel, „Lügner und Mörder von Anfang an“, irrt sich nicht. Er konzentriert seine Angriffe dort, wo das Evangelium die Herzen am tiefsten berührt hat. Wo das Licht am hellsten war, arbeitet der Schatten geduldig daran, uns vergessen zu lassen. Heute ist das Herz des Westens das Ziel: der christliche Glaube, die Familie, die Würde und Heiligkeit des menschlichen Lebens.

Die Kirche wusste schon immer, dass sie zwei Feinde hat: den äußeren, der sie frontal angreift, und den inneren, die Häresie, die sie von innen untergräbt. Dieser doppelte Angriff ist heute deutlich sichtbar. Auf der einen Seite stehen die militanten liberalen Medien, die die katholische Kirche offen angreifen, insbesondere jene, die ihren Lehren und Moralvorstellungen treu bleibt und den gewalttätigen Islam als Verbündeten sieht. Auf der anderen Seite steht der innere Feind, der die verführerischen Züge des Relativismus und der missverstandenen Nächstenliebe annimmt und sich in einer emotionalen, fast pathologischen Vorliebe für den „Anderen“, den Migranten, äußert, während er unsere Kultur und einen Humanismus, der Gott vergessen hat, radikal ablehnt.

Der Westen hat seinen Glauben über Bord geworfen, doch anstatt ihn durch eine höhere Wahrheit zu ersetzen – was unmöglich ist – hat er sein Haus allen ideologischen Winden ausgesetzt.

Doch dieses Rätsel könnte gelöst werden. Denn der Schlüssel liegt in greifbarer Nähe: die Wiederentdeckung nicht nur christlicher Werte, sondern auch Christi selbst.

Daran arbeitet Papst Leo. In allem, was er sagt, in allen seinen Reden ruft er dazu auf, den Glauben und Christus selbst wiederzuentdecken. Auch seine große Verehrung für die Heilige Jungfrau Maria fließt in diesen Prozess ein.

Kardinal Sarah erinnerte uns bei seinem Besuch in Sainte-Anne-d’Auray am 26. Juli: „Wir müssen uns wieder bewusst werden, dass wir Christen sind!“ Er fügte hinzu: „Wenn ich heute hier bin, dann deshalb, weil du mich erschaffen hast! Du hast mir deine christlichen Werte weitergegeben. Heute sind die christlichen Wurzeln abgestorben. Gottes Gesetze werden durch neue Gesetze in Frage gestellt, die Gottes Gesetzen direkt widersprechen.“

Diese Worte sind nicht nur eine historische Mahnung; sie sind eine prophetische Warnung. Denn der Untergang des Westens und das ihn umgebende Mysterium werden sich erst auflösen, wenn der Westen seine wahre Identität wiederentdeckt. Die Identität, die ihm von Anfang an innewohnte und sein Wachstum geprägt hat: das Christsein.

Rechtsmissbrauch: die Unschuldsvermutung im Kontext eines Priesters wird ausgehebelt.

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Ein einem Rechtsstaat gilt die Unschuldsvermutung. Aber nicht in der katholischen kirche denn der betroffene Priester war den Angaben zufolge nach dem Bekanntwerden von Vorwürfen umgehend vom Dienst suspendiert worden. Bis zum Abschluss des Verfahrens gelte für ihn die Unschuldsvermutung, betonte das Bistum, was eine Farce darstellt.
Es geht um die Unschuldsvermutung im Kontext eines Priesters, bei dem nach Vorwürfen sofort Masdnahmen ergriffen wurden, aber das Verfahren noch läuft.

Kurz gesagt:
Die Unschuldsvermutung bedeutet, dass jemand als unschuldig gilt, solange kein rechtskräftiges Urteil vorliegt.
In der Praxis kann eine Diözese trotzdem schon vor der Verurteilung Masdnahmen ergreifen, wie Suspendierung oder Statusänderungen, um Menschen zu schützen oder Verfahren zu ermöglichen.
Das kann man als verantwortungsbewusste Vorsorge sehen, aber es wirkt wie eine Vorverurteilung, wenn harte Schritte vor einer gerichtlichen Entscheidung getroffen werden.

Hier sind zwei Perspektiven, die helfen können, die Situation besser einzuordnen.

Perspektive 1: Auslieferung des eigenen Priesters, um Schutz vor Schaden und Verfahren ermöglichen

Eine Suspendierung oder andere Massnahmen können sofortigen Schutz von Verdächtigen, Opfern und Gemeindemitgliedern gewährleisten.
Soziale und organisatorische Prozesse (unabhängige? – von fremden Untersuchungen, andere Transparenz) können trotz Suspendierung fortgesetzt werden.
Viele Diözesen betonen, dass die Unschuldsvermutung gilt, bis ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, auch wenn Massnahmen ergriffen werden.

Perspektive 2: Gefahr von Vorverurteilung und Heuchelei

Bereits vor einer gerichtlichen Entscheidung harte Massnahmen wirken wie eine Vorverurteilung und können dem Vertrauen in das Verfahren schaden.
Transparente Kommunikation über Gründe, Dauer der Massnahmen und Rechtswege ist wichtig, damit die Gemeinschaft versteht, dass es um Prävention und Sorgfalt geht.
Es besteht Kritik an doppelte Standards oder mangelnder Unabhängigkeit in internen Entscheidungen. Trotzdem wird es nur gegen die katholischen Priester praktiziert. Im Fall z.B. eines Soldaten oder anderen Organisationen….werden ausschliesslich Militärgerichte also eigene Gerichte tätig.

Die Bischofsweihe in St. Gallen sorgt fur Empörung

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Die Bischofsweihe in St. Gallen vom letzten Samstag ist ein bedeutendes Ereignis, bei dem der neue Bischof eine wichtige Rolle spielt. Die Situation, dass während der Zeremonie eine in der Liturgie engagierte Seelsorgerin eine Heresie ausgesprochen hat, ist sehr ernst zu nehmen. Das Leugnen der Personen-Gottheit des Heiligen Geistes verstösst gegen das katholische Dogma und stellt eine schwerwiegende Herausforderung für die Einheit des Glaubens dar. Eine klare und entschlossene Reaktion, inklusive Null-Toleranz gegenüber heretischen Formulirungen, ist notwendig, um die Glaubenslehre zu schützen und die Gläubigen zu stärken.

Es ist verständlich, dass bei einer so bedeutenden Zeremonie wie der Bischofsweihe in St. Gallen Emotionen hochkochen und die Situation für Aufregung sorgt. Das Ansprechen von Heresien, insbesondere wenn sie gegen das katholische Dogma verstossen, ist eine ernsthafte Angelegenheit.
Es ist in der Tat wichtig, dass die Kirche bei solchen Vorfällen konsequent handelt, um die Lehre zu bewahren und die Gläubigen zu schützen.