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Urnenabstimmung der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi vom 24. Januar 2021

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Sehr geehrte Stimmbürger
Falls Sie nicht mehr im Besitz der Kirchgemeindebroschüre sind,können Sie diese hier herunterladen.
Um maximale Transparenz zu schaffen, veröffentlichen wir an dieser Stelle zwei Rechtsgutachten, die von der Kirchenpflege in Auftrag gegeben wurden. Beide Rechtsgutachten wurden vom renommierten Alt-Bundesrichter Dr. Peter Karlen erstellt.
Das erste Gutachten behandelt die Frage, inwiefern der Bischof staatliches Recht verletzte, als er die Kirchenpflegen gezwungen hat, die Anstellung von Pater Adam an die Anstellung von Diakon Peter Daniels zu knüpfen. (Karlen-Bericht).
Das zweite Gutachten betrifft finanzielle Unregelmässigkeiten. Die Kirchenpflege hat Bischofsvikar Sterkman sowie Luc Humbel vor zwei Jahren darauf hingewiesen, dass bei den Abrechnungen der Messstipendien Zweckentfremdungen vorgekommen sind. Weder das Bistum noch die Landeskirche haben bis anhin versucht, diesen Unregelmässigkeiten nachzugehen, obwohl die Kirchenpflege immer wieder auf diesen grossen Missstand hinwies. Der Kirchenrat der Landeskirche wurde vor Weihnachten aufgefordert, gegen Herrn Luc Humbel eine Untersuchung einzuleiten. Ebenfalls wurde Herr Generalvikar Thürig gebeten, gegen Bischofsvikar Christoph Sterkman, den damaligen Bischofsvikar, eine Untersuchung einzuleiten. (Bericht Messstipendien)

Wenn Sie Fragen haben, können Sie diese an unser  Sekretariat schicken, wobei die Frage und die anschliessende Antwort an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Frage von Beat Bühlmann, Turgi:
Ich möchte gerne wissen, wie die korrekte Auszählung der Stimmen anlässlich des Urnengangs vom 24.1.2021 sichergestellt ist. Wird die Auszählung intern gemacht oder wird sie extern vergeben? Gibt es Wahlbeobachter?

Antwort:
Die Auszählung wird von den dafür vorgesehenen Organen und nach den dafür vorgesehenen Vorgaben vorgenommen.
Wahlbeobachter oder eine externe Vergabe sind nicht vorgesehen.

Fragen von Charlotte Stettler, Gebenstorf
1. Erhöhung der Anzahl Kirchenpflegemitglieder:

Hat sich von den Antragsstellern jemand geäussert oder Vorschläge gemacht bezüglich den zu besetzenden Posten?

Antwort:

Nein.

2. Pfarrwahl:  Es ist kein Wahlvorschlag vorhanden. Wer ist alles wählbar?

Antwort:

Jeder ist wählbar, der die Pfarrverantwortung übernehmen kann. Dementsprechend ist jeder katholische Priester wählbar.

3. Wer sind die vorgesehenen Organe und wie sehen die vorgesehenen Vorgaben zu den Abläufen für die Auszählungen der Stimm- und Wahlzettel aus?

Eugen Bärlocher ist der Präsident der Wahlkommission. Die Auszählung wird wie bei einer politischen Wahl vorgenommen.
Fragen von Rinaldo Tröndle, Gebenstorf

1. Im Handbuch der Kirchenpflege steht unter 1.1 (Definition und Aufgaben):Ihre Aufgabe ist es, die Kirchgemeinde gegen innen und aussen zu vertreten. Macht ihr das?

Antwort:
Ja, die Kirchenpflege vertritt die Kirchgemeinde gegen innen und aussen. Die Kirchenpflege ist beispielsweise mit den politischen Gemeinden in Kontakt betreffend Jugendarbeit, ist im Austausch mit den reformierten und syrisch-orthodoxen Mitchristen und vertritt die Interessen der Kirchgemeinde und ihrer Bürger gegenüber Bistum und Landeskirche. Gegen innen hat die Kirchenpflege in den letzten beiden Jahren zwei Pfarreiversammlungen einberufen, da es solche in den letzten zehn Jahren weder in Gebenstorf und in Turgi gab. Es ist für die Kirchenpflege wichtig, die Anliegen der Mitarbeiter und Gläubigen zu hören.

2.Es scheint, dass sich die Kirchenpflege verselbständigt hat und im Alleingang, ohne die Basis zu konsultieren, fragwürdige Entscheide trifft. Beispiele sind tägliche Eucharistiefeiern, Antennen, Kameras, Discobeleuchtung, juristische Beratungen und Anklagen, etc.Warum fragt ihr die Mitglieder der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi nicht, ob sie mit eurem Kurs einverstanden sind?
Antwort:
Die Kirchenpflege wurde von den Kirchgemeindemitgliedern gewählt. Es ist nicht möglich und war auch nie üblich, jede Entscheidung vor das Volk zu bringen. Während der Corona-Pandemie war es das Anliegen der Kirchenpflege, den Kirchgemeindemitgliedern so viel Normalität wie möglich zu schenken und sie mit Aktionen wie Konzerten vom Kirchturm oder der Beleuchtung der Kirche zu erfreuen. Ebenfalls ist es zentral, den Gläubigen den Zugang zu den Sakramenten zu ermöglichen.

3.Offenbar laufen verschiedene juristische Verfahren und Abklärungen.

a) Wer bezahlt diese?
Antwort:
Es läuft momentan nur ein juristisches Verfahren, welches aber nicht von der Kirchgemeinde geführt wird, sondern von Pater Adam. Dies betrifft seinen Rekurs gegen den Entscheid des Bischofs, ihn aufgrund der Demission von Peter Daniels von seiner Pfarrverantwortung zu entheben. Ebenfalls wurde von ihm Rekurs gegen die Kündigung der Landeskirche eingelegt.
Die angesprochenen juristischen Abklärungen betreffen das letzte Jahr. Die beiden Gutachten sind online aufgeschaltet. Da die Landeskirche mit rund 160’000 Franken von der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi jährlich mitfinanziert wird, hat die Kirchenpflege den Anspruch, dass sie kompetent und objektiv von der Landeskirche bei Rechtsfragen beraten wird. Bei beiden Sachverhalten, die zu den beiden Gutachten führten, wurde die Landeskirche vorgängig angefragt. Da trotz Anfrage keine adäquate Rechtsauskunft kam, werden beide Rechtsgutachten der Landeskirche in Rechnung gestellt.

b) Könnt ihr uns eine Übersicht verschaffen, wann, wer, warum, wo, angeklagt wurde oder noch wird?
Antwort:
Niemand wurde bisher von der Kirchenpflege angeklagt.

Eine Klage könnte es gegen „Horizonte“ geben, da unserem Sekretariat unrechtmässig der Zugang gesperrt wurde. Wir hoffen aber weiterhin darauf, dass Herr Diakon Wieland zwischen seiner Rolle als Angestellter im Bistum und als Präsident des zivilrechtlich organisierten Vereins Horizonte unterscheiden kann und den Zugang wieder öffnet.

Können die überhaupt streiten?

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Wie Christen ihre Konflikte miteinander austragen können, ohne ihre Liebe zueinander aufzukündigen. Wo Menschen miteinander zu tun haben, da gibt es meistens auch Auseinandersetzungen. Früher oder später. Christliche Gemeinden sind da keine Ausnahme. Schon in den Anfangstagen, als vor knapp 2.000 Jahren die ersten Menschen zum Glauben an Jesus kamen – schon da gab es Streit unter ihnen.

In der Bibel werden eine ganze Reihe handfester Meinungsverschiedenheiten geschildert. Heftige Auseinandersetzungen – unter Christen. Mitten in ihren Gemeinden. Mit einem Beispiel aus dem zweiten Bericht des griechischen Arztes Lukas haben wir im ersten Teil dieses Artikels begonnen. Aus dem Bericht des Lukas über die Aktionen der engsten Vertrauten von Jesus, der Apostel. Und dort soll es hier im zweiten Teil auch weitergehen.

Da schreibt Lukas:
Eines Tages kamen einige Leute aus Judäa in die Gemeinde von Antiochia. Dort behaupteten sie: »Wer sich nicht beschneiden lässt, so wie es in Moses Gesetz vorgeschrieben ist, kann nicht gerettet werden.« Dem widersprachen Paulus und Barnabas ganz entschieden, und es kam zu einer heftigen Auseinandersetzung (Apostelgeschichte 15,1).
Heftige Wortgefechte können beim Streiten vorkommen. Aber sie verstören viele Beteiligte. In den Auseinandersetzungen, die ich in christlichen Gemeinden erlebe, geht es bei den Streitfragen meist um weit weniger als damals in Antiochia. Und dennoch fängt mit einem Mal jemand an, die Anderen lauthals anzuschreien. Was die sich meist nicht einfach bieten lassen. Und entsprechend zurückbrüllen.

In vielen Fällen sind diese aggressiven Verbalattacken absolut nicht angemessen. Und selten hilfreich. Das mag in der Situation von Barnabas und Paulus anders gewesen sein. Dort stand immerhin der gesamte Plan Gottes auf dem Spiel. Sein Plan, wie er Menschen mit sich versöhnen will. Aber warum werden Konflikte, die weit weniger wichtig sind, auch in christlichen Gemeinden mit derart harten Bandagen ausgefochten? Ich denke ein wesentlicher Grund ist die Gefühlswelt der betroffenen Menschen.

Ich halte viel davon, in Streitigkeiten sachlich miteinander zu reden. Aber ich meine, dabei machen zu viele den zweiten Schritt vor dem ersten.

Ist ein Mensch in einem Streit erst einmal derart erregt, dass er rumschreit oder sich beleidigt zurückzieht oder aus lauter Angst erstarrt, wie soll er dann in der Lage sein, sich mit der Streitfrage sachlich auseinanderzusetzten? Das ist meist von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

Um konfliktfähig zu sein, müssen Menschen eine gewisse emotionale Reife mitbringen. Ein Beispiel: Ich werde zu einem Streit in unserer Gemeinde gerufen. Das Problem: Wo soll der Weihnachtsbaum dieses Jahr stehen? Und wie soll er geschmückt werden? Verwundert bin ich allein schon deshalb, weil das mit dem Weihnachtsbaum schon seit Jahren sehr gut läuft. Aber dieses Jahr sind neue Leute dabei. Und die bringen ihre eigenen Vorstellungen mit.

Problematisch an der ganzen Sache: keiner der streitenden Parteien ist in der Lage, die ganze Angelegenheit sachlich anzugehen. Da sind die einen verletzt, weil sie meinen, ihre gesamte bisherige Arbeit wird jetzt madig gemacht. Und noch schlimmer, sie fühlen sich auch als Menschen grundlegend in Frage gestellt. Rein objektiv ist das ja vielleicht gar nicht der Fall. Was den Betroffenen aber wenig nutzt. Wer hier helfen will, der muss wissen, wie solche emotionalen Prozesse ablaufen. Vor allem dann, wenn sie zunächst einmal augenscheinlich mit dem Problem nichts zu tun haben. Denn immer wieder blockieren solche Vorgänge in unseren Gefühlen den Schritt, die Angelegenheit sachlich zu klären.

Sicher: Es ist eine übersteigerte Gefühlsreaktionen, wenn sich jemand durch den Streit um einen Weihnachtsbaum als Mensch abgewertet fühlt. Aber derartige Reaktionen geschehen dauernd. Und jeder fragt sich: bin ich denn im Kindergarten? Derartige Gefühlsreaktionen sind doch total unreif: Rumschreien, sich beleidigt zurückziehen. Vor Schreck erstarren. Und das sind sie in der Regel auch.

Kein Erwachsener muss beleidigt sein, wenn um den Weihnachtsbaumschmuck gestritten wird. Doch immer wieder kommt jeder von uns in Situationen, die alte Gefühle aus der Kindheit reaktivieren. Und dann brauchen wir einen bewussten Schritt, um aus diesem inneren Kind-Modus wieder auszusteigen. Manche schaffen das besser, andere tun sich sehr schwer. Ein guter Streitschlichter kennt diese Prozesse. Und er findet Wege, wie das den Streitenden gelingt.

Wer meint, Gefühle spielen bei der Suche nach einer gelingenden Streitkultur keine Rolle, der hat sich mit der Materie noch nicht wirklich beschäftigt.

Vielleicht kennen Sie die Werbung für Gummibärchen. Da sind lauter Erwachsene zusammen. Aber sie reden alle mit einer Kinderstimme. Im echten Leben sehen und hören wir uns das natürlich nicht an. Aber unsere Gefühle aus der Kindheit laufen immer mit. Wohl dem, der sich dessen bewusst ist. Und der fähig ist, jederzeit wieder in den emotionalen Zustand seines Erwachsenen-Ichs zu wechseln. Denn nur so kann ein Mensch im Konflikt die Sachebene ansteuern.

Eine reife Reaktion: Streitschlichter zu Hilfe holen.

Nach diesem kleinen Ausflug in die Psychologie eines Streits zurück zu Paulus und Barnabas. Und dem Streit in Antiochia. Auch wenn der Konflikt dort heftig ausgetragen wurde. Die Betroffenen machen einen sehr reifen Schritt.

Lukas schreibt:
Schliesslich beschlossen die Christen in Antiochia, dass Paulus und Barnabas mit einigen anderen aus der Gemeinde zu den Aposteln und Gemeindeleitern nach Jerusalem gehen sollten, um diese Streitfrage zu klären (Apostelgeschichte 15,1).
Wenn sich ein Konflikt nicht ohne Hilfe lösen lässt, dann ist es keine Schande, Hilfe zu suchen. Im Gegenteil. Wer erkennt, dass dieser Schritt in einer Situation notwendig ist, der handelt besonnen und ausgesprochen erwachsen. Die Christen in Antiochia gehen diesen Weg. Und der Erfolg gibt ihnen Recht (Apostelgeschichte 15,8-11.12.13-20.22-31).

Freilich ist es heute bei manchen Streitigkeiten in christlichen Gemeinden schon ein ellenlanger Prozess, bis die Parteien sich auf einen Streitschlichter einigen. Und wenn es ganz dumm läuft, sagt eine Konfliktpartei später, obwohl sie mit der betreffenden Person einverstanden war: der oder die ist ja parteiisch. Auf so ein hinterhältiges Manöver sollte sich niemand einlassen. Beim Streit in Antiochia wird vielleicht sogar angedeutet: die betroffene Gemeinde beschliesst von sich aus, die Apostel und Leiter der Gemeinde in Jerusalem aufzusuchen. Ganz unabhängig davon, ob die Konfliktparteien mitziehen oder nicht. Für viele christliche Gemeinden gibt es offiziell eingerichtete Beratungsstellen. Und die sind in der Regel auch gut geeignet, in Gemeindekonflikten zu beraten und zu schlichten.

Kein Solo, kein Bischof, keine Landeskirvhe – ein ganzes Beratungsgremium, geleitet vom Geist Gottes ist notwendig.

Die führenden Köpfe in Jerusalem handhaben den Streit aus Antiochia dann überaus klug. Beide Seiten kommen zu Wort. Und zwar ausführlich (Apostelgeschichte 15,4-7). Dabei zeigt sich schliesslich: Gott hat sowohl durch Petrus als auch durch Paulus und Barnabas auf die gleiche Weise gehandelt. Durch seine Gnade und durch den Glauben an Jesus rettet Gott Menschen. Juden ebenso wie Nicht-Juden (Apostelgeschichte 15,4.7-12).

Da es bei dem Streit in Antiochia um eine wegweisende Weichenstellung für den gesamten christlichen Glauben ging, lässt sich sicherlich nicht alles aus dem Bericht auf unsere Konflikte heute übertragen. Aber: ein Apostel nach dem anderen kommt im Verlauf der Beratung zu dem gleichen Urteil:

»Wir, die Apostel und Gemeindeleiter in Jerusalem, … haben einstimmig beschlossen … Geleitet durch den Heiligen Geist kamen wir nämlich zu dem Entschluss, euch außer den folgenden Regeln keine weitere Last aufzuerlegen« (Apostelgeschichte 15,23.25.28; vgl. auch Verse 7.12.13.19.22).
Was nichts anderes heißt: Kein Christ muss, nachdem er zum Glauben an Jesus gekommen ist, im Nachhinein Jude werden.

Was mir dabei auffällt. Es ist ein ganzes Gremium, das hier berät und dann gemeinsam miteinander eine gute Lösung findet. Ich kenne eine ganze Reihe von Konfliktberatern, die meistens ganz alleine losziehen müssen. Und dann sollen sie in der Höhle des Löwen auch noch eine gute Lösung finden. Die Apostel hätten sich darauf wohl nicht eingelassen. Und auf den Rückhalt, die ganze Sache in ihren eigenen Räumlichkeiten zu verhandeln und mit dem Beistand der eigenen Gemeinde – diesen Rückhalt hätten sie wohl auch nicht aufgegeben.

Der Regisseur im Hintergrund – Gottes Geist
Doch dass die Apostel und Leiter der Jerusalemer Gemeinde diesen Konflikt so gut lösen können, dafür ist noch etwas ganz anderes alles entscheidend. Wie schreiben sie in ihrem Abschlussbericht: „Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen …“ (Apostelgeschichte 15,28). Das ist keine vermessene Behauptung. Sondern ganz einfach Realität. Der gesamte zweite Bericht des Arztes Lukas, der heute meist „Die Apostelgeschichte“ genannt wird, dieser gesamte Bericht schildert im Grunde das, was der Heilige Geist nun auf der Erde tut. Jetzt, nachdem Jesus nicht mehr leibhaftig unter seinen Leuten ist (vgl. Apostelgeschichte 1,1-8). Genau so hatte Jesus es seinen Nachfolgern auch angekündigt:

Der Vater wird euch in meinem Namen den Helfer senden, der an meine Stelle tritt, den Heiligen Geist. Der wird euch alles Weitere lehren und euch an alles erinnern, was ich selbst schon gesagt habe (Johannes 14,26).
Und die ganze Apostelgeschichte berichtet, was der Heilige Geist durch die Jesusnachfolger tut. Er ist die Hauptperson. Er handelt nun in der Welt durch die Christen. Durch die Menschen, die an Jesus glauben. Das ist für die Apostel und Leiter der Gemeinde in Jerusalem überhaupt keine Frage. In dem ganzen Streit um die Frage, ob Christen nun auch noch Juden werden müssen oder nicht – in diesem ganzen Streit hat der Heilige Geist seine Gemeinden geführt. Und sie die Wahrheit erkennen lassen. Auch wenn er nicht sichtbar ist und sich oft gar nicht in den Vordergrund drängt. Er ist der Regisseur, der hinter den Kulissen die Abläufe auf der Bühne bestimmt.

Wer Streitigkeiten in christlichen Gemeinden schlichten will, der kann auf diesen göttlichen Helfer nicht verzichten. Und sollte Gott deshalb auch immer wieder bitten, dass er durch seinen Geist gute Lösungswege offenbart.
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Es gibt also wohl noch eine Menge zu lernen für uns und unsere Gemeinden. Gerade wenn wir in Streitigkeiten gute Lösungen finden wollen. Die Auseinandersetzung in Antiochia ist dafür ein gutes Beispiel. Auch für uns. Und es gibt noch viele weitere zu entdecken.

Wann ist der Segen Gottes sinnvoll: „zuerst“ oder „danach“?

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„Der Segen Gottes möge dich umarmen“ singt Kurt Mikula in seinem Lied. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedliche Perspektiven auf den Gottes Segen und die Bedeutung von Weihnachten existieren. Manche betonen die Wichtigkeit, Gottes Segen als ersten Schritt zu betrachten, während andere in der Tradition stehen, zuerst das Weihnachtsfest zu feiern und dann den Segen zu empfangen.
Es scheint, dass der Bischof von Basel in seinem Heiligjahr-Plädoyer eine bestimmte Betonung darauf legt, zuerst die Bedeutung und Freude von Weihnachten als festliches Ereignis zu feiern, bevor man den Gottes Segen danach empfängt. Das könnte auf seiner persönlichen Überzeugung oder seiner Interpretation der Tradition beruhen. „Zuerst Weihnachten“, dann Gottes Segen. Ein seltsames Verständnis. Für Christen ein Missverständnis.

Es scheint, als ob es unterschiedliche Ansichten darüber gibt, wann und wie der Segen Gottes am besten wahrgenommen werden sollte. Während einige den Gottes Segen als etwas betrachten, insbesondere die Christgläubigen, das vor allem anderen kommen sollte, betonen andere die Bedeutung von Liebe und Beziehungen als ein Selbstwert.

Für Christen ist Weihnachten eine Zeit, in der sie sich an Gottes Liebe und Segen erinnern und diese Liebe weitergeben, sowohl an ihre Familie und Freunde als auch an Fremde und sogar Feinde. Es geht um bedingungslose Liebe und Wertschätzung für die Menschen, die uns umgeben, unabhängig von unseren Unterschieden.

Insgesamt ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Segen Gottes durch Liebe und Fürsorge für einander zum Ausdruck gebracht wird, ganz besonders in der Weihnachtszeit. Möge der Gottes Segen sie auf Ihrem Weg begleiten und ihnen Frieden, Freude und Gelingen im Jahr 2025 schenken: zuerst und nicht danach.

Portugal hat die Liberalisierung der Abtreibung abgelehnt

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Portugal hat Gesetze zur Liberalisierung der Abtreibung abgelehnt. Allerdings ist es immer noch möglich, ein Baby bis zur zehnten Woche zu töten. Vertreter katholischer Organisationen sowie einzelne portugiesische Bischöfe äusserten sich während der Debatte im portugiesischen Parlament am heutigen Freitag zufrieden mit der Ablehnung von Gesetzesentwürfen zur Liberalisierung der Abtreibungsbestimmungen.

Einer der Entwürfe der linksgerichteten Livre-Partei sah vor, die Höchstgrenze für einen Schwangerschaftsabbruch von der zehnten auf die 14. Lebenswoche des Fötus auszuweiten. Die Abgeordneten des Einkammerparlaments Portugals, des sog. Die Versammlungen der Republik lehnten auch Gesetzesentwürfe anderer linker und liberaler Gruppen ab, darunter: Die Sozialistische Partei (PS), der Linksblock (BE) und die Liberale Initiative (IL).

Vertreter der katholischen Organisationen, darunter Anwälte und Ärzte, die bei der Debatte am Freitag im Parlament anwesend waren, äußerten die Hoffnung, dass die portugiesischen Politiker in Zukunft Maßnahmen ergreifen werden, um das Leben der Bürger von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod besser zu schützen.

KIRCHE IN DER WELT 2024 – DIE WICHTIGSTEN FAKTEN

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Wir veröffentlichen den Kalender der wichtigsten Ereignisse des Jahres 2024 in der katholischen Kirche weltweit.

JANUAR

1, Slowenien. 46. Das Treffen der Taizé-Jugend in Ljubljana mit Teilnehmern aus 48 Ländern endete mit einem Aufruf zu Mut und Vertrauen. Zur Teilnahme an den Vorbereitungen für die zweite Sitzung der Bischofssynode in Rom im Oktober ermutigte der Prior der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Bruder Matthew, die Jugend in Ljubljana.

4, Welt. Die vatikanische Erklärung „Fiducia supplicans“, die erstmals auch den katholischen Segen für homosexuelle Paare erlaubte, sorgte für erhebliches Aufsehen in der Kirche. Für viele Geistliche war es ein zu weitgehender Schritt, der Proteste auslöste. Der Vatikan reagierte zunächst mit einer Erklärung und praktischen Hinweisen. Schliesslich wurden die afrikanischen Bischöfe, die sich entschieden weigerten, homosexuelle Paare zu segnen, mit päpstlicher Zustimmung von der Möglichkeit befreit.

6, Welt. Fast 900 Dreikönigsumzüge zogen am Fest der Erscheinung des Herrn durch die Strassen der Städte in Europa, den USA und Afrika. Dem Ereignis steht das Motto „In den Krippenspielen liegt Segen” vor. Es ist die grösste Strassenkrippe der Welt, die achthundert Jahre nach der ersten Krippenaufführung von St. Franziskus in Greccio in Italien stattfindet.

17, Schweiz. Hungernde Nationen, unzureichend oder schlecht bezahlte Arbeiter, analphabetische Kinder, Männer und Frauen ohne medizinische Versorgung und ein Dach über dem Kopf. Wie ist es i Jahr 2024 möglich? Das ist keine Rhetorik, sondern eine zentrale Frage, die der Papst etwa 2800 Staatsoberhäuptern, Regierungsvertretern, Generaldirektoren, Vorstandsvorsitzenden und Gesandten internationaler Organisationen aus 120 Ländern stellte, die sich in der Schweizer Stadt Davos zur 54. Ausgabe des Weltwirtschaftsforums versammelten.

17, Welt. Über 365 Millionen Christen weltweit sind aufgrund ihres Glaubens in einem hohen Mass an Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt – das ist jeder siebte Christ weltweit. Laut der interkonfessionellen Organisation Open Doors wurden allein im Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 14.766 christliche Gebäude zerstört oder geschlossen, und 4.998 Christen wurden getötet. Laut dem Weltverfolgungsindex 2024 ist die Zahl der nicht gemeldeten Fälle deutlich höher.

28, Türkei. Der Apostolische Vikar von Istanbul, Bischof Massimiliano Palinuro, äusserte sein Entsetzen und seinen Schock nach dem Angriff auf die katholische Kirche in Istanbul. Zwei bewaffnete, maskierte Männer betraten während der Sonntagsmesse die von Franziskanern geleitete Kirche der Heiligsten Jungfrau Maria und eröffneten das Feuer.

FEBRUAR

5, Deutschland. Vertreter der deutschen katholischen und evangelischen Kirche unterstützten die Proteste gegen den Rechtsextremismus. Tausende von Menschen in deutschen Städten nahmen teil an Demonstrationen gegen den rechten Extremismus.

12-13, Ukraine. Vorsitzende der Europäischen Konferenz der Kirchenkommission für Gerechtigkeit und Frieden (Iustitia et Pax Europa): Maria Hammershoy und Erzbischof von Dijon Antoine Hérouard, zusammen mit dem Generalsekretär Stefan Lunte, haben auf Einladung der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche geantwortet und einen Solidaritätsbesuch in Lemberg abgestattet.

16, Russland und die Welt. Der Vatikan und die christlichen Kirchen haben den in der Strafkolonie IK-3 im Norden Russlands verstorbenen Alexei Nawalny gewürdigt. Einige halten ihn sogar für einen „Märtyrer“, der nach seiner Bekehrung zum Christentum im Jahr 2021 „kompromisslos die Worte von Papst Johannes Paul II. und vor allem die von Christus selbst verwirklichte: «Fürchtet euch nicht».” «Fürchtet euch nicht».” Der Staatssekretär des Heiligen Stuhls, Kardinal Pietro Parolin, erklärte, dass er erschüttert sei dem Tod Nawalny. Trotz zahlreicher Schwierigkeiten, die von den Behörden geschaffen wurden, fand am 1. März in Moskau die Beerdigung statt.

20, Ukraine. Die Bischofssynode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche hat eine Botschaft über den Krieg und den gerechten Frieden im Kontext neuer Ideologien veröffentlicht, betitelt „Befreit den Unterdrückten aus der Hand des Unterdrückers“ (Jer 22, 3). 22, 3). Sie betonten darin, dass „die Zeit des Krieges äusserst schmerzhaft und grausam ist, [da] sie jedem Menschen und der gesamten Menschheit unheilbare Wunden zufügt“.

24, Ukraine und die Welt. Der zweite Jahrestag des von Russland angestifteten Krieges gegen die Ukraine wurde begangen. Der Oberhaupt der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche, Erzbischof Sviatoslav Shevchuk, rief zur Solidarität mit der Ukraine. „Zwei Jahre ununterbrochener Wunder – Gott ist unter seinem Volk gegenwärtig” – sagte er während des Gebetsgottesdienstes in der Patriarchalen Kathedrale der Auferstehung Christi in Kiew.

27. Februar – 1. März, Deutschland. Unter dem Motto „Wagt euch zur Einheit“ fand in Augsburg das Ökumenische Bischofs-Treffen der Fokolar-Bewegung statt. Daran nahmen 60 Bischöfe aus etwa 30 Konfessionen und 26 Länder. Sie äusserten den Wunsch nach intensiverer Arbeit für die Einheit der Christen.

MÄRZ

5, Frankreich. Frankreich wurde zum ersten Land der Welt, in dessen Verfassung das Recht auf Abtreibung verankert wurde. Konferenz der Bischöfe von Frankreich und Vertreter der katholischen Kirche in Frankreich haben die Entscheidung beider Parlamentskammern, das „Recht auf freiwilligen Schwangerschaftsabbruch“ in die Verfassung aufzunehmen, in scharfen Worten kritisiert.

4-6, Brasilien. Der Internationale Kongress für Stadtseelsorge tagte. Organisiert wurde er von der Päpstlichen Katholischen Universität Rio Grande do Sul in Porto Alegre in Zusammenarbeit mit der Nationalen Bischofskonferenz von Brasilien.

9, Ukraine. Vatikan. Kritik nach den Äusserungen des Papstes zur Ukraine, zu Verhandlungen im Rahmen der internationalen Mediation und dem „Mut, die weisse Flagge zu hissen“. Scharfe Worte kamen von Präsident Wolodymyr Selenskyj und dem ukrainischen Rat der Kirchen und allen Religionsgemeinschaften.

31, Israel. Ostern in Jerusalem wurde fast ohne ausländische Pilger gefeiert wegen des Krieges. Die katholische Gemeinschaft von Jerusalem feierte die Auferstehungsmesse in der Basilika des Heiligen Grabes.

31, Frankreich. In der Osternacht finden traditionell in der katholischen Kirche Taufen statt. In diesem Jahr haben in der französischen Kirche über 12.000 Erwachsene dieses Sakrament empfangen.

APRIL

1-7, Litauen. In Vilnius wurde die Woche der göttlichen Barmherzigkeit gefeiert.Im Vilnius Sanctuary der Göttlichen Barmherzigkeit befindet sich das einzige Bild von Jesus der Barmherzigkeit, das zu Lebzeiten der heiligen Schwester Faustyna gemalt wurde. In diesem Jahr jährt sich der 90. Jahrestag der Entstehung des Wundervollen Bildnisses in Vilnius.

7, Portugal. Mehrere tausend Einwohner der Hauptstadt Portugals, hauptsächlich Jugendliche, zogen durch das Zentrum von Lissabon und protestierten gegen die im Land geltenden Vorschriften, die Abtreibungen und Euthanasie erlauben. Der Marsch fand unter dem Motto „Immer für das Leben“ statt.

12, Belgien. Die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) hat entschieden gegen die Entscheidung des Europäischen Parlaments protestiert, das für die Aufnahme von Abtreibung in die Charta der Grundrechte der Europäischen Union gestimmt hat.

17-19, Polen. Die Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Union (COMECE) unterstützt die Perspektive einer weiteren Erweiterung der Europäischen Union. In einer Erklärung mit dem Titel „Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam Europa aufbauen“ wiesen die Delegierten darauf hin, dass „es nicht nur eine geopolitische Notwendigkeit für die Stabilität unseres Kontinents ist, sondern auch eine starke Botschaft der Hoffnung für die Bürger, die in Frieden und Gerechtigkeit leben möchten“. Der Text wurde nach dem Abschluss der Frühlingsvollversammlung in Łomża/PL veröffentlicht.

28, Italien. Treffen mit den Gefangenen im Gefängnis auf der Insel Giudecca und mit Künstlern in der Gefängniskapelle der Heiligen Magdalena, mit Jugendlichen auf dem Platz vor der Basilika Santa Maria della Salute, die Heilige Messe und das Gebet Regina Caeli mit über 10.000 Gläubigen auf dem Markusplatz sowie der Besuch der Markus-Basilika bildeten einen fünfstündigen Besuch voM Papst Franziskus in Venedig. Es war der erste Besuch des Oberhaupts der katholischen Kirche auf der Biennale für Kunst in Venedig, bei dem sich der Pavillon des Apostolischen Stuhls im Frauengefängnis auf der Insel Giudecca befindet. Die dort präsentierte Ausstellung trug den Titel „Mit meinen Augen“.

MAI

8, Weissrussland. Die Polizei hat Pater Andrzej Juchniewicz und Pater Paweł Lemekh von der Kongregation der Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria (OMI) festgenommen, die im diözesanen Heiligtum in Szumilino im Dekanat Witebsk der Diözese Witebsk tätig sind. Pfr. Andrzej Juchniewicz und Pfr. Paweł Lemekh wurden in einem summarischen Verfahren verurteilt.

18, Italien. „Polen und Europa wären sicherer, wenn in ihnen Gehorsam gegenüber Gott, menschliche Solidarität, Opferbereitschaft für das Gemeinwohl, die Bestrebungen und Überzeugungen herrschten, nach denen die Soldaten des 2. Korps handelten“ – sagte Bischof Wiesław Lechowicz während der Heiligen Messe auf dem Polnischen Soldatenfriedhof in Monte Cassino. Der Militärbischof leitete die Heilige Messe zum 80. Jahrestag der Eroberung des Klosters Monte Cassino.

19, Italien. „Lassen wir uns vom Heiligen Geist leiten, denn Er ist derjenige, der unser Leben verändert“ – ermutigte Papst Franziskus während seiner eintägigen apostolischen Reise nach Verona. Er kam in diese norditalienische Stadt, um an dem Treffen „Arena des Friedens – Gerechtigkeit und Frieden werden sich küssen“ teilzunehmen. Er sprach auch zu den Geistlichen, zu den Kindern und besuchte die Gefangenen. Zum Abschluss feierte er die Heilige Messe im Stadion, an der 32.000 Gläubige teilnahmen.

20, Gazastreifen. Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pizzaballa, besuchte die Christen im Gazastreifen an Pfingsten und bedauerte das Ausmass der Zerstörung.

JUNI

30. Mai – 2. Juni, Deutschland. Der 103. Katholikentag (Treffen der deutschen Katholiken) begann in Erfurt mit der Lesung der Botschaft vom Papst Franziskus. „Der Mensch des Friedens hat eine Zukunft. Diese Gewissheit erinnert uns und ermutigt uns. Lasst uns für Frieden beten“ – sagte der Papst. Etwa 6000 Menschen nahmen an dem Kongress in der Hauptstadt Thüringens teil, wo nur 7 Prozent der Bevölkerung dem katholischen Glauben angehören. Das Motto der Veranstaltung lautete: „Die Zukunft gehört den Menschen des Friedens“.

14, Italien. Die Pflicht jedes Einzelnen ist die gute Nutzung der künstlichen Intelligenz, und zu den Pflichten der Politik gehört es, die Bedingungen zu schaffen, unter denen eine solche gute Nutzung möglich und fruchtbar sein wird – sagte Papst Franziskus bei seiner Ansprache auf dem G7-Gipfel. Das Treffen der Gruppe der sieben am stärksten industrialisierten Länder der Welt fand in Apulien statt. in Italien. „Keine Maschine sollte jemals entscheiden, ob das Leben eines Menschen genommen werden soll“ – sagte Franziskus.

16-17, Schweiz. Auf der Friedenskonferenz zur Ukraine im schweizerischen Bürgenstock riefen hochrangige Vertreter der orthodoxen und katholischen Kirche zum Frieden auf. „Unsere Pflicht und Aufgabe ist es, Frieden zu verteidigen und zu fördern“ – sagte auf der Konferenz der Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios. Das Schweigen angesichts der Grausamkeiten des Krieges nannte er eine Schande.

16-19, Spanien. In Madrid fand das jährliche Treffen der Generalsekretäre der Bischofskonferenzen Europas statt. Das Thema des Treffens lautete: „Der Dienst des CCEE in der Dynamik zwischen Einheit und Vielfalt“.

24-27, Serbien. In Belgrad fand die Plenarsitzung des Rates der Bischofskonferenzen Europas (CCEE) unter dem Motto: „Pilger der Hoffnung.Zum synodalen und missionarischen Kirche“ statt. An dem Treffen nahm der neue Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Tadeusz Wojda, teil. Im Juni wurde der Sitz der CCEE von St. Gallen in der Schweiz nach Rom verlegt.

22, Italien. Der mächtige „demografische Winter“, die Italien entvölkert, ist eine der grössten Herausforderungen sowohl für die Behörden als auch für die Kirche – wurde während des landesweiten „Marsches für das Leben“ betont, der durch die Strassen Roms zog. Mehr als 30.000 Menschen aus ganz Italien nahmen daran teil.

27-28, Österreich. Feldbischöfe oder ihre Vertreter aus Afrika, Asien, Europa sowie Nord- und Südamerika trafen sich in Wien. Das Thema der Beratungen der Internationalen Konferenz der Militärbischöfe war die Aufgabe der Militärordinariate zum Schutz der Menschenrechte.

JULI

7, Italien. Treffen mit italienischen Katholiken im Kongresszentrum Generali Convention Center zur Beendigung der 50. Sozialwoche, die unter dem Motto „Im Herzen der Demokratie“ stattfand. „Die Teilnahme zwischen Geschichte und Zukunft“, ein Treffen mit Vertretern anderer christlicher Konfessionen, der akademischen Gemeinschaft, Migranten und Menschen mit Behinderungen sowie eine Heilige Messe auf dem Platz der Einheit Italiens mit fast 9.000 Gläubigen bildeten den fünfstündigen Besuch von Papst Franziskus in Triest.

15-20, Italien. Die Mitglieder der grössten Bewegung Équipes Notre-Dame der Ehespiritualität trafen sich in Turin zu ihrem Weltkongress. Das Ereignis begleiteten die Worte: „Gehen wir mit brennendem Herzen“.

16-20, USA. Über 50.000 Menschen versammelten sich in Indianapolis zum Nationalen Eucharistischen Kongress, der, wie die Bischöfe der Vereinigten Staaten ausdrückten, der Höhepunkt einer dreijährigen Erneuerung der katholischen Kirche in den USA war, mit dem Ziel, die Gläubigen zu inspirieren, Jesus in der Eucharistie zu begegnen. Der besondere Gesandte von Papst Franziskus war der Präfekt der Kongregation für die Evangelisierung der Völker, Kardinal Luis Antonio Tagle.

AUGUST

1-6, Bosnien und Herzegowina. Franziskus sandte einen Grussbrief an die jungen Menschen, die sich in Medjugorje zum 35. Festival der Jugend – Mladifest versammelt hatten, in dem er daran erinnerte, dass junge Christen „furchtlose Apostel“ sein und intensiv die Bibel studieren sollten. Er fand unter dem Motto „Maria hat das beste Teil gewählt“ statt und nahm daran eine Gruppe von 50.000 Jugendlichen aus 80 Ländern der Welt sowie Priester und Bischöfe teil.

11. Belgien. Im Alter von 73 Jahren ist Erzbischof Noël Treanor, Apostolischer Nuntius bei der Europäischen Union, verstorben. Früher war er Bischof von Down und Connor in Nordirland von 2008 bis 2022. COMECE schrieb: „Ein grosser Verlust für die Kirche und die EU“.

20-25, Italien. „Wenn wir nicht nach dem Wichtigsten suchen, wonach suchen wir dann?“ – lautete das Thema des 45. Treffens für Freundschaft unter den Völkern in Rimini, das von der Bewegung Comunione e Liberazione (Gemeinschaft und Befreiung) organisiert wird. Darin nahmen unter anderem der apostolische Nuntius in der Ukraine, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, und der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa.

23.-25. Belgien. In Brüssel fand der VII. Weltkongress der polnischen Familien im Ausland statt, an dem etwa 200 Personen teilnahmen. Die Delegierten kamen unter anderem aus Grossbritannien, Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Spanien, Irland, Deutschland, Polen, Schottland, der Schweiz, der Ukraine und Italien. Die jährlich organisierte Veranstaltung umfasste Konferenzen, Workshops, Gespräche und den Austausch von Erfahrungen, abhängig vom kulturellen Kontext, in dem die polnischen Familien leben mussten. Die Zahl der Polen im Ausland wird auf 20 Millionen geschätzt.

1-30, Welt. Auf verschiedenen Kontinenten fanden Konsultationen von Bischöfen und Laienkatholiken vor der abschliessenden Sitzung der Versammlung der Bischofssynode zum Thema Synodalität statt, die vom 2. bis 27. Oktober im Vatikan tagte. In Europa versammelten sich zu diesem Zweck Vertreter von 42 lokalen Kirchen vom 29. bis 31. August in Linz.u, in Österreich. Als Teil des weltweiten Prozesses des gegenseitigen Zuhörens, Dialogs und der Unterscheidung organisierten die kontinentalen Bischofskonferenzen in Zusammenarbeit mit dem Klerus, den geweihten Personen und den Laien Workshops, die sich mit der Diskussion der wesentlichen theologischen und pastoralen Inhalte des „Instrumentum laboris“ – des Arbeitsdokuments der Sitzung im Oktober – beschäftigten.
Oktober-Tagung. (CCEE). Die Beratungen standen unter dem Motto „Beziehungen zwischen Bischof und Priestern – Brüderlichkeit und Menschlichkeit“.Bruderschaft und Menschlichkeit“. Auch den Herausforderungen verbunden mit dem Krieg in der Ukraine.

20, Indonesien. Über dem Touristenort in der Provinz Nord-Sumatra thront die höchste Jesusstatue der Welt. Der Vorsitzende der Indonesischen Bischofskonferenz, Bischof Antonius Subianto Bunjamin, weihte die 61 Meter hohe Statue Jesu Christi, des Erlösers, auf einem Hügel in der Nähe des Seesam Toba-See.

22-24, Frankreich. In Paris fand das Internationale Treffen „Stell dir Frieden vor“ statt – ein Dialog zwischen religiösen Führern sowie Vertretern der Kulturwelt und Institutionen und Zeugen aus kriegsgeplagten Ländern. Es wurde von der Gemeinschaft Sant’Egidio in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Paris angesichts der schweren globalen Krise organisiert, die durch viele laufende Konflikte wie in der Ukraine oder im Gazastreifen verursacht wurde und das Risiko ihrer Eskalation auf globaler Ebene. Franziskus schrieb in seiner Botschaft zum Abschluss des Treffens: „Wehe denen, die Gott auf die SeiteGott auf die Seite des Krieges stellen „Hört den Krieg auf” Jetzt zerstören wir die Welt!

25, Griechenland. Im Alter von 82 Jahren starb in Athen Vassula Rydén – eine in Griechenland geborene und in der orthodoxen Tradition aufgewachsene Mystikerin, deren Ansichten Elemente verschiedener christlicher Konfessionen, einschliesslich des Katholizismus, enthielten. Ihr Charisma war das „Gebet um die Einheit des Leibes Christi“.

26, Luxemburg. Im reichen und kleinsten Land der Europäischen Union, dessen christliche Wurzeln bis ins 6. Jahrhundert zurückreichen, verbrachte der Papst neun Stunden. Das Programm des Papstbesuchs unter dem Motto: „Pour servir“ – „Um zu dienen“ umfasste einen Höflichkeitsbesuch beim Grossherzog Henri, Treffen mit dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel und Vertretern der Regierung, der Zivilgesellschaft, des diplomatischen Korps sowie mit der katholischen Gemeinschaft in der Kathedrale Notre-Dame. Der Papst sprach unter anderem über die Themen Frieden, Migration, Kultur, Bildung, Säkularisierung und sexuellen Übergriffe. Es war die 46. Auslandsreise von Franziskus, bei der besuchte er noch Belgien.

26-29, Belgien. Das Motto der dreitägigen Pilgerreise von Franziskus lautete: „En route avec Espérance“ – „Auf dem Weg mit Hoffnung“. Der Papst kam anlässlich des 600-jährigen Bestehens der katholischen Universitäten im flämischen Louvain und im französischsprachigen Löwen-la-Neuve. Im Rahmen des Besuchs traf er sich mit dem König der Belgier, Philippe, dem Premierminister Alexander De Croo sowie Vertretern der Regierung und der Zivilgesellschaft, dem Lehrkörper im Promotiezaal der niederländischsprachigen Katholischen Universität Leuven, den Bischöfen und dem Klerus in der nationalen Basilika des Heiligsten Herzens in Koekelberg, und den Studenten im Aula Magna der französischsprachigen Katholischen Universität Louvain.-la-Neuve. Am 29. September vormittags feierte er die Heilige Messe im König-Baudouin-Stadion, während derer er die Karmelitin Anna von Jesus(1545-1621) seligsprach.

28, Angola. Im Alter von 99 Jahren starb der emeritierte Erzbischof von Luanda, Kardinal Alexandre do Nascimento, der älteste Kardinal der katholischen Kirche weltweit.

30, USA. „Der Heilige Stuhl ist zutiefst besorgt darüber, dass wir in dieser besonderen Zeit Zeugen eines alarmierenden Anstiegs der Konflikte weltweit und einer Zunahme der Gewalt sind“, betonte Kardinal Pietro Parollin bei der 79. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Der Staatssekretär des Heiligen Stuhls sprach unter anderem über die Situation im Nahen Osten, die Krise in Afrika, den Krieg Russlands gegen die Ukraine sowie die Lage in Haiti und in Myanmar.

30, Frankreich. Die Plenarsitzungen in Lourdes haben eine neue Amtszeit des Polnischen Pastoralrats für Europa eingeleitet. Ihre Mitglieder, die die polnischsprachigen Seelsorgestellen in Europa mitgestalten, sprachen über die Quellen und Bedrohungen der Hoffnung in ihren Gemeinschaften und beteiligten sich an den Überlegungen, die dem bevorstehenden Jubiläumsjahr vorausgingen. Der Rat besteht aus 45 Mitgliedern, die 16 europäische Staaten vertreten.

SEPTEMBER

1-3, Türkei. Die nichtkanonischen Handlungen der Russisch-Orthodoxen Kirche und die von ihr propagierte Ideologie der „russischen Welt“ wurden von der Synode des Patriarchats von Konstantinopel verurteilt, der unter dem Vorsitz von Patriarch Bartholomaios in Istanbul tagte. Anwesend waren nicht nur die Mitglieder der Heiligen Synode, sondern auch Bischöfe der autonomen Kirchen Finnlands und Estlands.

3-6, Indonesien. Die Stärkung des Glaubens der katholischen Minderheit und der Dialog mit den Anhängern des Islam im grössten muslimischen Land der Welt waren die Hauptbestandteile des dreitägigen apostolischen Besuchs von Franziskus in Indonesien. Der Papst besuchte Jakarta, wo er sich mit Vertretern der Behörden, kirchlichen Wohltätigkeitswerken, Personen, die in der Seelsorge aktiv sind, und Jugendlichen. Während des interreligiösen Treffens unterzeichnete er eine Erklärung zur Unterstützung der religiösen Harmonie zum Wohle der Menschheit und feierte auch die Heilige Messe im Nationalstadion der Hauptstadt. Es war der erste Teil der 45. apostolischen Auslandsreise von Franziskus in die Länder Asiens und Ozeaniens.

6-9, Papua Neuguinea. „Betet” – so lautete das Motto des apostolischen Besuchs von Franziskus. Der Heilige Vater hielt sich in der Hauptstadt Port Moresby und in Vanimo an der Nordküste der Insel auf. Während seines Aufenthalts traf der Papst die Behörden, die Zivilgesellschaft und den diplomatischen Korps, den Premierminister, Bischöfe, Priester, Diakone, geweihte Personen, Seminaristen und Katecheten, besuchte Kinder der Strassenpastoral und mit Behinderungen, feierte eine Heilige Messe mit 300.000 Gläubigen in Port Moresby, besuchte Vanimo, wo er die Gläubigen der Diözese und die Gruppe von Missionaren traf. Es war der zweite Teil seiner Reisey nach Asien und Ozeanien.

9.-11., Osttimor. Die Heilige Messe im Komplex Tasi Tolu in Dili mit 600.000 Teilnehmern, Treffen mit dem Präsidenten, Vertretern der Behörden, der Zivilgesellschaft und des diplomatischen Korps, der lokalen Geistlichkeit, Ordensleuten und Jugendlichen, Jesuiten, sowie der Besuch bei Kindern mit Behinderungen sind Ereignisse, die den Besuch unter dem Motto „Möge euer Glaube eure Kultur werden“ prägten, im katholischsten Land der Welt nach dem Vatikan, in dem 98 Prozent der Bevölkerung zur katholischen Kirche angehören. Franziskus war der zweite Papst nach Johannes Paul II., der dieses Land besuchte im Jahr 1989. Es war die dritte Etappe der 45. Auslandsreise des Papstes Bergoglio.

11-13, Singapur. In der Stadt-Staat, einem Symbol der Modernität und des Wohlstands, verbrachte der Papst zwei Tage. Auf den Besuch unter dem Motto „Einheit, Hoffnung und Kreuz“ entfielen folgende Ereignisse: ein Treffen mit Jesuiten im Zentrum des heiligen Franziskus Xavier, Treffen mit dem Präsidenten von Singapur, Tharman Shanmugaratnam, und dem Premierminister Lawrence Wong, eine Ansprache an Vertreter der Behörden, der Gesellschaft und des diplomatischen Korps, eine Heilige Messe im Nationalstadion, Besuche bei älteren und kranken Menschen im Haus der Heiligen Teresa sowie ein interreligiöses Treffen mit Jugendlichen. in einem katholischen College. Singapur war der letzte Halt auf der 45. apostolischen Reise von Papst Franziskus nach Ländern in Asien und Ozeanien.

11-12, Deutschland. In Freising fand der 28. Internationale Renovabis-Kongress unter dem Motto „Mission haben – Glaubwürdiges Zeugnis geben. Einstellung zur Säkularisierung und religiösen Neutralität in Europa“ statt.

16-19, Rumänien. In der Stadt Oradea fand das XXV. Treffen der katholischen Bischöfe des Ostens unseres Kontinents statt, organisiert unter dem Patronat des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen.

19-25, Ukraine. Wir dürfen nicht zulassen, dass der Krieg in der Ukraine zu einem weiteren vergessenen Konflikt wird.em. Die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft muss weiterhin auf diesen Krieg in Europa gerichtet sein, und die Ukraine muss weiterhin aus humanitärer Sicht unterstützt werden. Friedensbemühungen dürfen nicht aufhören. So fasste der Staatssekretär des Heiligen Stuhls seinen Besuch in der Ukraine zusammen. Kard. Pietro Parolin besuchte Lwiw, Odessa, Berdyczów und Kiew. Er führte eine Reihe von pastoralen Treffen durch und leitete die marianischen Feierlichkeiten im Sanktuarium der Muttergottes von Karmel in Bereschiw. Er führte auch eine Reihe politischer Gespräche, unter anderem mit Präsident Wolodymyr Selenskyj und dem Premierminister der ukrainischen Regierung und Premierminister Denys Szmyhalem.

26, Frankreich. Weltweite Kritik an der „Religionsverspottung“ während der Eröffnungszeremonie der Spiele. Olympischen Spiele in Paris. „Christen in Frankreich sind empört über die Haltung der Organisatoren der Olympiade, die die Eröffnungszeremonie der Spiele ausgenutzt haben, um sich über das Christentum lustig zu machen, insbesondere über das letzte Abendmahl“ – heisst es in einer Mitteilung der französischen Bischofskonferenz.

26, Frankreich. Die Kirche begleitet die Olimpischen Spiele bis zum 11. August, indem sie die „Heiligen Spiele“ organisiert: Die Französische Bischofskonferenz und das Erzbistum Paris haben Konzerte, Gebete, Andachten und seelsorgerische Betreuung in 70 Pariser Pfarreien vorbereitet, die später zu Orten der Begegnung und Betreuung für die Teilnehmer der Para-Olimpiade wurden.

OKTOBER

1,USA. Die kommunistischen Behörden Chinas entfernen weiterhin Kreuze sowie Darstellungen von Christus und der Jungfrau Maria aus katholischen Tempeln und ersetzen sie durch Porträts des amtierenden Präsidenten Xi Jinping im Rahmen ihrer Bemühungen, die Kontrolle über die Religion im Land zu verstärken. Dies wurde im Bericht der Kommission des Kongresses der Vereinigten Staaten für Internationale Religionsfreiheit (USCIRF) mitgeteilt.

7, Heiliges Land. Anlässlich des Gebets- und Busstags für den Frieden, der von Papst Franziskus ins Leben gerufen wurde, beteten Kardinal Pierbattista Pizzaballa, der lateinische Patriarch von Jerusalem, zusammen mit den Christen des Heiligen Landes und hielten Fasten und Busse für den Frieden.

7, Italien. Vertreter der Europäischen Föderation Katholischer Familienverbände (FAFCE) und des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) wiesen auf die Schlüsselrolle der Familie für Europa und die katholische Kirche hin. Angesichts des „demografischen Winters“ sowie der „Pandemie der Einsamkeit und verheerenden Konflikte“ benötigt Europa Familien. „Ohne sie ist der Aufbau eines dauerhaften Friedens unmöglich“ – heisst es in dem gemeinsamen Memorandum, das während des Treffens in Rom von den Vorsitzenden der FAFCE – Vincenzo Bassi und dem Vorsitzenden der CCEE – Erzbischof Gintaras Grušas unterzeichnet wurde.

14, Russland. Kardinal Matteo Zuppi, Erzbischof von Bologna, reiste zum zweiten Mal nach Moskau im Rahmen einer Friedensmission, die ihm im vergangenen Jahr von Papst Franziskus anvertraut wurde. Er traf sich unter anderem mit dem russischen Aussenminister Sergej Lawrow, mit dem er über die Freilassung ukrainischer Kinder, die nach Russland gebracht wurden, den Austausch von Gefangenen und die Einführung des Friedens sprach.

19, USA. Die A-Cross America Relay (Staffel durch Amerika) ist zu Ende gegangen. Es war das am längsten dauernde Ereignis, das von Lebensschützern in den Vereinigten Staaten organisiert wurde. Sie begann am 6. September. Pro-Life-Aktivisten durchquerten das Land in einem riesigen Staffellauf in Form eines Kreuzes. Ihr Ziel war es, schwangere Frauen zu inspirieren, sich für das Leben ihrer ungeborenen Kinder zu entscheiden.

21, Mexiko. In San Cristóbal de Las Casas, im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, wurde der 41-jährige Priester Marcelo Pérez Pérez, ein einheimischer Priester der ethnischen Gruppe der Tzotzil, ermordet. Er war bekannt für seine unermüdliche und mutige Arbeit für Frieden und die Rechte der indigenen Bevölkerung.

22, Grossbritannien. In den letzten zwei Jahren haben die Verfolgungen von Christen weltweit erheblich zugenommen – so geht es aus dem alle zwei Jahre veröffentlichten Bericht „Verfolgte und Vergessene? Bericht über die verfolgten Christen aufgrund ihres Glaubens 2022-24“, erstellt von der Päpstlichen Vereinigung Kirche in Not. Seine neueste Ausgabe wurde im britischen Parlament vorgestellt.

22, Peru. Am Dienstag, den 22. Oktober, ist der peruanische Theologe Pater Gustavo Gutiérrez OP im Alter von 96 Jahren in Lima verstorben, einer der Hauptbegründer der Befreiungstheologie. Autor unter anderem des Werkes „Befreiungstheologie. Geschichte, Politik und Erlösung“ (1971).

26, Haiti. Bewaffnete Banden, die die Hauptstadt Haitis in Schach halten, werden immer dreister. Sie respektieren nicht einmal mehr die zuvor geachteten Orte, an denen die Ordensschwestern mit grosser Hingabe den Bedürftigen helfen. Ausgeraubt und in Brand gesteckt wurde das Haus der Schwestern von Mutter Teresa von Kalkutta, das jährlich 30.000 der ärmsten und bedürftigsten Hanoier unterstützte.

31, Pakistan. Der dramatische Anstieg der Verfahren und Festnahmen im Zusammenhang mit den Blasphemiegesetzen beunruhigt religiöse Führer. Laut dem neuesten Bericht der pakistanischen Nationalen Menschenrechtskommission (NCHR) hat sich die Zahl der in der ersten Hälfte des Jahres 2024 verhafteten und inhaftierten Personen im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres verdreifacht. Bis zum 25. Juli dieses Jahres wurden landesweit 767 Personen verhaftet.

NOVEMBER

3, Spanien. Caritas Spanien fand sich an vorderster Front im Kampf gegen die Folgen der tragischen Überschwemmung, die die Region Valencia betroffen hat. Schaufel und Gummistiefel sind die Ausrüstung von Tausenden von Freiwilligen, die versucht haben, die Folgen der Katastrophe zu beseitigen. Unter ihnen waren Priester, Nonnen und junge Freiwillige.

6, USA. Laut einer Exit-Poll-Umfrage, die von der Zeitung „Washington Post“, Associated Press und NBC News veröffentlicht wurde, haben Katholiken bei den Präsidentschaftswahlen für den ehemaligen Staatschef Donald Trump gestimmt. Laut der Umfrage erhielt Trump die Stimmen der Katholiken in den gesamten Vereinigten Staaten mit einem Vorsprung von 15 Punkten: 56 zu 41. Prozent.

8, Nigeria. Die Entführungen von Priestern in Nigeria sind zu einer wahren Plage geworden. Pater Thomas Oyode verbrachte 11 Tage in Gefangenschaft, nachdem Terroristen das untere Priesterseminar überfallen hatten, dessen Rektor er ist. Das Land kämpft mit dem zunehmenden Phänomen von Priesterentführungen gegen Lösegeld.

9, Nicaragua. Das Regime in Nicaragua unter der Führung von Präsident Daniel Ortega führt weitere Beschränkungen gegenüber der Kirche ein. Laut dem Bericht der nicaraguanischen Anwältin Martha Patricia Moliya, die im Exil lebt, kommt es in Nicaragua mit jedem Jahr zu einer zunehmenden Eskalation der Gewalt gegen die Kirche. Insgesamt – von Mai 2018 bis Juli 2024 – kam es zu 870 dokumentierten Angriffen auf die katholische Kirche. Allein im Jahr 2024 hat das Regime 36 Geistliche aus dem Land ausgewiesen, darunter zwei Bischöfe, und viele Priester werden in Gefängnissen festgehalten. In den letzten Monaten haben die nicaraguanischen Behörden unter anderem eine Steuer auf Almosen eingeführt. D Kapuziner und die Missionarinnen der Nächstenliebe wurden delegalisiert. Im ganzen Land wurden 5,2 Tausend NGOs verboten.

12, Grossbritannien. Der anglikanische Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, ist von seinem seit 2012 geleitetem Amt zurückgetreten. Zustimmung zu dieser Entscheidung gab König Karl. III. Der Grund für den Rücktritt ist das unsachgemässe Management des Falls des sexuellen Missbrauchs, den ein engagierter anglikanischer Laie im Kinderdienst begangen hat.

18-19, Brasilien. In seiner Botschaft an die versammelten Weltführer beim G20-Gipfel in Rio de Janeiro kritisierte Papst Franziskus die Massnahmen, die zu Hunger und Leid führen. Die Botschaft wurde vom Staatssekretär des Heiligen Stuhls, Kardinal Pietro Parolin, verlesen.

25, Deutschland. Die St.-Hedwig-Kathedrale im Zentrum Berlins wurde während einer feierlichen Messe erneut eröffnet und konsekriert.

26, Weissrussland. Der katholische Priester wird in Weissrussland wegen „Staatsverrats“ angeklagt.„Verrat des Staates“. Der Prozess von Pater Henryk Okołotowicz begann hinter verschlossenen Türen am Bezirksgericht in der Hauptstadt Weissrusslands, Minsk, wie von den Menschenrechtsverteidigern mitgeteilt wurde. Dem 64-jährigen Priester drohen sieben bis 15 Jahre Gefängnis und eine hohe Geldstrafe. Es ist der erste Prozess wegen „Hochverrats“ gegen einen katholischen Priester in Weissrussland seit der Erlangung der Unabhängigkeit dieses Landes im Jahr 1991.

26, Grossbritannien. Der neueste „Bericht über Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa“ ist erschienen.“Die grösste Anzahl an Hassverbrechen gegen Christen wurde in Frankreich, Grossbritannien und Deutschland verzeichnet. Beispiele umfassen verwüstete Kirchen, geschändete religiöse Statuen und sogarund Morde. Im Jahr 2023 wurden 2444 Vorfälle in 35 europäischen Ländern verzeichnet. Dabei handelt es sich ausschliesslich um Vorfälle, die der Polizei oder Organisationen außerhalb der Regierung. Der Autor des Berichts ist das Observatorium für Intoleranz und Diskriminierung der Christen in Europa (OIDAC). Es wurden 232 persönliche Angriffe hervorgehoben, von Belästigung und Drohungen bis hin zu körperlicher Gewalt und Mord.

26, Österreich. Das Licht des Friedens, das während der Weihnachtszeit um die ganze Welt reist, wird traditionell in Bethlehem in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Aufgrund der politischen Situation in Israel konnte das brennende Licht in diesem Jahr nicht aus dem vom Krieg heimgesuchten Land gebracht werden. Dennoch wird die Weihnachtsbrauch, initiiert vom Radio und Fernsehen ORF in Oberösterreich, fortgesetzt und das Friedenslicht aus Bethlehem hat auch in diesem Jahr Millionen von Menschen weltweit erreicht. Millionen Menschen auf der ganzen Welt. In diesem Jahr begann seine Reise um die Welt von Christkindl in Oberösterreich, Partnerstadt Bethlehem.

28, Israel. „Ein Waffenstillstand ist kein Frieden“ – sagte der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, und kommentierte das zwischen Israel und der Hisbollah geschlossene Abkommen.em. Vertreter der katholischen Kirche im Heiligen Land bemerkten, dass der „geschlossene Waffenstillstand so schnell wie möglich auf das leidende Gebiet von Gaza-Streifen“. Der 60-tägige Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah, der am 27. November in Kraft trat, weckte grosse Hoffnungen auf Frieden.

26-29, Italien. Die ersten in der Geschichte der Tage von Papst Johannes Paul II. an den Päpstlichen Universitäten in Rom fanden statt. Die mehrtägige wissenschaftlich-kulturelle Veranstaltung wurde von der Vatikanischen Stiftung Johannes Paul II. sowie der Kirche und dem Hospiz St. Stanislaus BM in Rom organisiert, die die Idee für die Veranstaltung in der Ewigen Stadt hatte, in Zusammenarbeit mit der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. in Krakau.

DEZEMBER

1, Syrien. Nach drei Tagen massiver Angriffe nahmen islamistische Milizen nach drei Tagen Aleppo ein und später Damaskus. Bischöfe und Priester verschiedener christlicher Konfessionen blieben vor Ort. Die unerwartete Offensive der Rebellen, die am 27. November begann, führte zum Sturz der autoritären Herrschaft von Baschar al-Asad. Bischof Hanna Jallouf, der lateinische Bischof von Aleppo, betonte, dass die Dschihadisten nach der Eroberung der Stadt von Haus zu Haus gingen und versicherten, dass sie die Christen respektieren, die Kirchen nicht zerstören und sie respektieren würden.

7-8, Frankreich. Feierliche Eröffnung der Wiederaufgebauter Kathedrale Notre-Dame in Paris. Fünf Jahre dauerten dort intensive Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten nach dem verheerenden Brand vom 15. April 2019. An dem Gottesdienst, der vom Erzbischof der französischen Hauptstadt Laurent Ulrich geleitet wurde, nahm der Präsident Frankreichs Emmanuel Macron teil. Anwesend waren eingeladene Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt, darunter auch Andrzej Duda aus Polen und Wolodymyr Selenskyj aus der Ukraine. Am 8. Dezember zelebrierte der Erzbischof von Paris, Laurent Ulrich, die erste Heilige Messe in der wiederaufgebauten Kathedrale Notre-Dame. Der Hierarch vollzog ebenfalls Weihe des neuen Altars im Presbyterium der Kathedrale. „Gläubige und Ungläubige, Sie sind hier willkommen, um an der Freude der Gläubigen, die Gott verehren, teilzunehmen“ – sagte er in der Homilie.

15, Aserbaidschan. Der vatikanische Sekretär für die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen, Erzbischof Richard Gallagher, leitete die Heilige Messe in der Kirche der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria in Baku, während derer er erneut seine Dankbarkeit gegenüber dem Präsidenten von Aserbaidschan für die Überlassung des Grundstücks zum Bau der Kirche des Heiligen Johannes Paul II. ausdrückte.

6-15, Mexiko. Die Hauptstadt Mexikos hat während der Feierlichkeiten zum Fest der Jungfrau von Guadalupe einen neuen Pilgerrekord erreicht. In den zehn Tagen kamen etwa 13 Millionen Gläubige zur Basilika in Mexiko-Stadt.

15, Frankreich. Die Teilnahme an der abschliessenden Sitzung des internationalen Kongresses „Volkspietät im Mittelmeerraum“ im Kongresspalast, das Treffen mit dem korsischen Klerus und das Gebet „Angelus“ in der Kathedrale der Himmelfahrt der Gottesmutter, die Messe auf dem Platz Austerlitz mit 15.000 Gläubigen sowie das Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron am Flughafen bildeten einen zehnstündigen apostolischen Besuch von Franziskus in Ajaccio auf Korsika. Es war der dritte Aufenthalt des Papstes in Frankreich und der 47. apostolische Auslandsbesuch während seinem Pontifikat. Es war auch der erste Papstbesuch in der Geschichte, dessen Motto die Worte „Jesus ging umher und tat Gutes“ waren.

„Etwas Mystisches ist passiert.“ Kardinal Dolan wird während Trumps Amtseinführung ein Gebet leiten

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Erzbischof von New York, Kardinal Timothy Dolan wird am 20. Januar das Antrittsgebet des designierten Präsidenten Donald Trump leiten. Purpurat gab die Ankündigung persönlich während eines Interviews mit dem lokalen Nachrichtensender WPIX 24 bekannt. Cardinal. Dolan sprach auch ein ähnliches Gebet bei Trumps Amtseinführung 2017 nach seinem Sieg 2016.

Der Erzbischof von New York gab in einem Interview zu, dass er Glaubensfragen mit Trump besprochen habe, der in seiner Jugend Presbyterianer war und sich nun zum konfessionslosen Christen erklärt. Kardinal Dolan bemerkte, dass Trump „weiß, dass bei den beiden Attentaten im Präsidentschaftswahlkampf 2024 etwas Mystisches passiert ist“. Trump wurde bei einer Kundgebung am 13. Juli in Pennsylvania bei einem Angriff ins Ohr geschossen, bei dem eine Person getötet und sechs weitere verletzt wurden. Im September wurde ein Mann angeklagt, versucht zu haben, Trump zu ermorden, während der Kandidat in Florida Golf spielte. Er wurde jedoch entdeckt, bevor die Schüsse abgefeuert wurden.

„Ich erinnerte [Trump] daran, dass Ronald Reagan beide Opfer grausamer Angriffe wurden und nur knapp mit dem Leben davonkamen, als Ronald Reagan Johannes Paul II. besuchte. Ronald Reagan sagte: „Heiliger Vater, Mutter Teresa hat mir gesagt, dass Gott mein Leben gerettet hat, weil ich im Begriff war, etwas Wichtiges zu tun“, und Johannes Paul II. lächelte ihn an und sagte: „Herr Präsident, Mutter Teresa hat mir dasselbe gesagt: Warum also „sollten wir nicht zusammenarbeiten und etwas für die Welt tun?“ gestand der Erzbischof von New York. Er fügte hinzu, dass er glaube, dass die beiden Attentate wahrscheinlich „etwas mit dem wachsenden Glauben des gewählten Präsidenten zu tun“ hätten.

Der Angriff hatte großen Einfluss auf das spirituelle Erwachen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump
Der Angriff hatte großen Einfluss auf das spirituelle Erwachen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump
„Man weiß nie, denn es ist alles Gottes Werk, nicht unser Werk. Der Glaube ist ein Geschenk, eine Initiative Gottes. Es ist nicht unsere Energie, die das bewirkt. Wir müssen zusammenarbeiten; wir müssen es akzeptieren“, bemerkte Cardinal. Dolan.

Trump veranstaltet ausserdem am Sonntag, dem 19. Januar, dem Tag vor der Amtseinführung, einen interreligiösen Gottesdienst.

Kardinal Dolan leitete das Gebet bei Trumps vorheriger Amtseinführung im Jahr 2017. Während der Amtseinführung von Präsident Joe Biden wurde das Gebet von Pater Leo O’Donovan, dem ehemaligen Präsidenten der Georgetown University, geleitet.

Schluss mit der Zensur auf Facebook. Zuckerbergs-Abkehr von Moderation und Faktenchecks

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Vorbild Elon Musk! Auch Mark Zuckerberg ändert Regeln für Facebook und Instagram. Das Zensurteam verlegt seinen Sitz aus Sichercheitsgrund nach Texas. Bislang ging Meta aktiv gegen Hetze und poliisch incoreckte „Lügen“ bei Facebook und Instagram vor. Das ändert sich nun. Wie bei X sollen Nutzer selbst entscheiden, was wahr ist und was nicht. Dies nun ohne Zensur. Boss Zuckerberg spricht in einer Videobotschaft von der Wiederherstellung der „freien Meinungsäußerung“. Donald Trump dürfte das gefallen.

Der Internet-Konzern Meta will den Wahrheitsgehalt von Inhalten auf seinen Plattformen in den USA künftig nicht mehr von Dritten prüfen lassen. Das sollen nun die Nutzer tun. Die Nutzer erhielten demnach die Möglichkeit, falsche oder irreführende Aussagen als solche zu kennzeichnen und zusätzliche Informationen bereitzustellen, teilte der Betreiber von Facebook und Instagram am Dienstag in einem Blog-Beitrag mit. Mit dem System der „Community Notes“ orientiere man sich am Kurznachrichtendienst X des Milliardärs Elon Musk. Diese hatte nach seiner Übernahme von X Personal, das das soziale Netzwerk auf Hass und Hetze überprüfte, im grossen Stil entlassen.

„Freie Meinungsäusserung wiederherstellen“ – bislang manipuliwrt!

Gründer Mark Zuckerberg begründete dies in einem bei Facebook veröffentlichten Video mit der Notwendigkeit, nach Jahren kontroverser Debatten über Online-Inhalte und deren Regulierung neue Schwerpunkte zu setzen. Die jüngsten US-Präsidentschaftswahlen hätten dabei einen „kulturellen Wendepunkt“ markiert, erklärte Zuckerberg. „Wir werden zu unseren Wurzeln zurückkehren, Fehler reduzieren, unsere Regelwerke vereinfachen und die freie Meinungsäußerung auf unseren Plattformen wiederherstellen.“

Der Konzern begründete seine Entscheidung zudem mit den unbefriedigenden Ergebnissen der 2016 eingeführten Inhalte-Moderation. „Wir machen zu viele Fehler, frustrieren unsere Nutzer und stehen der freien Meinungsäußerung, die wir ermöglichen wollen, zu oft im Weg.“ Meta kündigte außerdem an, dass die Hinweise auf zusätzliche Informationen bei geprüften Inhalten zurückhaltender ausfallen werden. Bislang mussten sich Nutzer durch Warnhinweise in Bildschirmgröße klicken, bevor sie den fraglichen Beitrag überhaupt sehen konnten.

Ausserdem ist Zuckerberg zufolge geplant, die Inhaltsrichtlinien zu vereinfachen und etliche Beschränkungen bei Themen wie Migration und Geschlechterfragen aufzuheben, da diese laut Zuckerberg „nicht mehr im Einklang mit der öffentlichen Meinung“ stünden. Auch die Durchsetzung der Regeln solle demnach reformiert werden: Geringfügige Verstöße würden künftig erst nach Nutzerbeschwerden geprüft, und Algorithmen sollen nur bei einer höheren Schwelle eingreifen. Zusätzlich wolle Meta politische und gesellschaftliche Themen wieder stärker in den Fokus rücken.

Ein weiterer Schritt sei die Verlagerung der Moderationsteams von Kalifornien nach Texas, um „die Wahrnehmung von Befangenheit zu reduzieren“. Außerdem plane Meta, gemeinsam mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump, „gegen Regierungen weltweit“ vorzugehen, „die amerikanischen Unternehmen angreifen und darauf drängen, mehr zu zensieren“ – auch in Europa. Die Neuausrichtung betreffe Facebook, Instagram und Threads.

Weisse Flagge für Trump?
Die angekündigten Änderungen erfolgen vor dem Hintergrund einer ideologischen Neuausrichtung innerhalb der Führungsetage des Konzerns. Passend zum bevorstehenden Machtwechsel in Washington hat der Konzern Joel Kaplan – einen ehemaligen Mitarbeiter des republikanischen Ex-Präsidenten George W. Bush – zum neuen Politik-Chef ernannt.

Beobachter sehen in diesen Massnahmen eine Reaktion auf die jahrelange republikanische Kritik an der Moderationspolitik und einen Versuch, das belastete Verhältnis zu Trump zu verbessern. Dieser hatte Facebook im Wahlkampf als „Feind des Volkes“ bezeichnet und Zuckerberg scharf attackiert.

6.-7.1. Orthodoxes Weihnachtsfest – ohne jegliches Bericht der Schweizer „Ökumeniker“

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Während die meisten Christen Heiligabend und Weihnachten am 24. und 25. Dezember feiern, begehen zahlreiche orthodoxe Kirchen Christi Geburt erst am 6. und 7. Januar. Der Grund dafür sind unterschiedliche Kalender – der julianische Kalender.

Die orthodoxen Kirchen feiern Weihnachten später als die übrigen Christen. Das liegt daran, dass sie das Fest nach einem älteren Kalender berechnen. Einige orthodoxe Gemeinden, darunter etwa die griechische, übernahmen den „neuen“ gregorianischen Kalender, der in Europa seit 1582 benutzt wird. Sie feiern Weihnachten deshalb zeitgleich mit den katholischen und evangelischen Gläubigen. Die russisch-orthodoxe und die serbisch-orthodoxe Kirche hielten dagegen am alten julianischen Kalender fest. Sie feiern Christi Geburt entsprechend dreizehn Tage später, am 6. und 7. Januar.

Über 900 Dreikönigsprozessionen

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„Verneigt euch, Könige!“- unter diesem Motto finden am 6. Januar 2025 in über 900 Städten in Polen und im Ausland Dreikönigsprozessionen statt. Farbenfrohe Prozessionen am Dreikönigsfest sind bereits eine Tradition, die 2008 in Warschau begann.

Wie Piotr Giertych, der Initiator der Dreikönigsprozession, sagt, handelt es sich um ein Ereignis, das zwei polnische Traditionen vereint. „Einerseits die Tradition des Weihnachtsliedes, das Gehen von Haus zu Haus und das Singen von Weihnachtsliedern, das Genießen von Weihnachten und die Tradition des Krippenspiels, Theateraufführungen dessen, was vor zweitausend Jahren geschah, als die Weisen aus dem Osten zum Gottesdienst kamen der neugeborene Jesus“, betonte er.

Warschauer Prozession – die grösste in Polen

Die grösste Prozession findet wie üblich in Warschau statt. Am 6. Januar um 12 Uhr startet die Prozession vom Nikolaus-Kopernikus-Denkmal zum Schlossplatz. Nach der Prozession ist das Singen von Weihnachtsliedern auf dem Schlossplatz geplant und dauert bis 20:00 Uhr, zu den Konzertteilnehmern gehören unter anderem: Joszko Broda und Darek Malejonek. Die Teilnehmer erhalten Kronen und Liederbücher.

Die Teilnehmer sehen unter anderem: das Engelstor, die Begrüssung der schwangeren Maria in Begleitung von Joseph, der einen lebenden Esel führt, Szenen mit Schülern der Schulen des Sternik-Vereins, die Anbetung der Heiligen Drei Könige, eine Polonaise werden getanzt und später sind Weihnachtsliedergesang geplant. Zur Prozession gehören: die Heilige Familie, ein Fahrzeug mit einem Engel, der die Geburt des Erlösers ankündigt, der Weihnachtsstern, der den Prozessionsstern trägt, Weihnachtslieder, eine Schildkröte, Hirten sowie eine europäische, asiatische und afrikanische Prozession.

Der Papst mit einer Botschaft an die Teilnehmer

Papst Franziskus sicherte die spirituelle Verbindung zu den Organisatoren und Teilnehmern der Dreikönigsprozessionen zu. Der Brief wurde im Namen des Heiligen Vaters von Pater Dr. Roberto Campisi, Assessor für Allgemeine Angelegenheiten im Staatssekretariat des Heiligen Stuhls.

Rekord-Teilnahme an Dreikönigsprozession, 900 Städte nahmen daran teil „Mein Segen gilt den Teilnehmern der grossen Dreikönigsprozession, die in Warschau und vielen polnischen Städten stattfindet“, sagte Papst Franziskus nach dem Gebet „Engel…“
„Es ist eine grosse Freude, dass im Jubiläumsjahr der neugeborene Sohn Gottes auf den Strassen so vieler Städte auf der ganzen Welt öffentlich gehuldigt wird. Dieses gemeinsame freudige Zeugnis des Glaubens an Gott vereint Familien und verschiedene lokale Gemeinschaften, die in Polen und anderen Ländern leben. Das Jahr 2025 steht in der Republik Polen auch im Zeichen der Millenniumsfeier zur Krönung des ersten Königs Polens, Bolesław dem Tapferen. Mögen diese beiden Umstände die Teilnehmer der Prozessionen ermutigen, Jesus Christus als den einzigen König des Universums zu ehren, den Gott in die Welt gesandt hat, „damit wir durch ihn Leben haben“ (1 Joh 4,9). Lassen Sie daher das Motto Ihrer Prozession lauten: „Verbeugt euch, oh Könige!“ wird für die Teilnehmer dieser Veranstaltung ein Ansporn sein, Jesus Christus erneut als unseren Erlöser, Herrn und König anzuerkennen. „Der Heilige Vater betet, dass das Jubiläumsjahr eure Herzen mit dem Glauben, den Gott uns in Jesus Christus geschenkt hat, neu entfachen möge, und sendet seinen Segen“, heißt es in einem Brief an die Organisatoren der Dreikönigsprozession.

Gericht spricht 450.000 Entschädigung zu

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Im August gab die Bezirksrichterin der Lehrerin Recht und befand, dass die LGBT-Organisation „Frau Geraghty gezwungen habe, „zu einer politisch und religiös bedeutsamen Frage Dinge zu sagen, die ihr nicht in den Sinn gekommen seien“. Dies sei ein Verstoss gegen die im ersten Zusatzartikel zur Verfassung garantierte Meinungs- und Religionsfreiheit.

Nun muss die Schule in Ohio 450.000 US-Dollar an christlichen Lehrer zahlen, der sich weigerte, Transgender-Namen und -Pronomen zu verwenden.

Der Jackson Local School District in Akron, Ohio, erklärte sich bereit, einer christlichen Englischlehrerin 450.000 US-Dollar zu zahlen. Er wollte sie dazu zwingen, „transsexuelle“ Namen und Pronomen verwirrter Schüler anzuerkennen, nachdem festgestellt worden war, dass er ihre Rechte gemäß dem ersten Zusatzartikel zur Verfassung verletzt hatte.

Der Jackson Local School District (JLSD) hat sich bereit erklärt, einem christlichen Englischlehrer 450.000 US-Dollar zu zahlen, den er dazu zwingen wollte, „transgender“ Namen und Pronomen verwirrter Schüler anzuerkennen, nachdem festgestellt worden war, dass er Vivian Geraghtys Rechte aus dem ersten Zusatzartikel zur Verfassung verletzt hatte.

Geraghty reichte 2022 Klage gegen den Bezirk, die Rektorin Kacy Carter, den Superintendenten Christopher DiLoreto und die Lehrplandirektorin Monica Myers ein, nachdem sie nach einem Vorfall aus ihrem Job gedrängt worden war, bei dem zwei Schüler darum gebeten hatten, mit „Geschlechtsidentitäten“ des anderen Geschlechts angesprochen zu werden.

Laut der Klageschrift war Carter, als sie ihn fragte, wie er mit dieser Situation umgehen solle, „zunächst nicht in der Lage, Frau Geraghty genau zu sagen, was ihre Pflichten seien“, sagte aber, „seine eigene Praxis bestehe darin, keine Pronomen zu verwenden, wenn es um Schüler geht, deren Geschlechtsidentitäten nicht mit ihrem Geschlecht übereinstimmen.“ Myers mischte sich später ein und forderte sie auf, ihre „religiösen Überzeugungen beiseite zu legen“, und Carter forderte sie schließlich auf, ein Rücktrittsschreiben zu schreiben.

Im August gab die US-Bezirksrichterin Pamela Barker der Lehrerin Recht und befand, dass die JLSD „Geraghty gezwungen habe, die bevorzugten Namen und Pronomen der Schüler zu verwenden“ und sie gezwungen habe, „zu einer politisch und religiös bedeutsamen Frage Dinge zu sagen, die ihr nicht in den Sinn gekommen seien“. Dies sei ein Verstoß gegen die im ersten Zusatzartikel zur Verfassung garantierte Meinungs- und Religionsfreiheit.

Am 18. Dezember gab die Alliance Defending Freedom (ADF), die Geraghty vertrat, bekannt , dass JLSD sich bereit erklärt habe, dem Lehrer 450.000 Dollar Schadensersatz und Anwaltskosten zu zahlen, um den Fall beizulegen.

„Kein Schulbeamter kann eine Lehrerin zwingen, ihre religiösen Überzeugungen aufzugeben, um ihren Job zu behalten“, erklärte ADF-Anwalt Logan Spena. „Die Schule hat versucht, Vivian zu zwingen, den Standpunkt der Schule zu Themen zu akzeptieren und zu wiederholen, die die Grundlage von Moral und menschlicher Identität betreffen, wie zum Beispiel, was uns männlich oder weiblich macht, indem sie ihr befahl, persönlich am sozialen Übergang ihrer Schüler teilzunehmen. Der erste Zusatzartikel verbietet diesen Machtmissbrauch, und die Beamten des Jackson Local School District haben erfahren, dass dies einen hohen Preis hat. Vivian widersetzte sich dieser verfassungswidrigen Forderung und erklärte, dass ihr christlicher Glaube sie daran hindere, am sozialen Übergang ihrer Schüler teilzunehmen, und dass sie für ihre Haltung eine gerechte Genugtuung erhalten habe.“

Zahlreiche Belege belegen, dass die „Bestätigung“ der Geschlechtsverwirrung ernsthafte Schäden mit sich bringt. Dies gilt insbesondere für beeinflussbare Kinder, denen es an geistiger Entwicklung, emotionaler Reife und Lebenserfahrung mangelt, um die langfristigen Auswirkungen der ihnen aufgezwungenen Entscheidungen zu bedenken oder die über umfassende Kenntnisse über die langfristigen Auswirkungen lebensverändernder, körperlich umgestaltender und oft irreversibler chirurgischer und chemischer Verfahren verfügen.

Studien zeigen, dass über 80 Prozent der Kinder, die unter Geschlechtsidentitätsstörung leiden, diese Störung bis zur späten Adoleszenz von selbst überwinden und dass „Transition“-Maßnahmen die erhöhte Tendenz zur Selbstverletzung und zum Selbstmord bei geschlechtsverwirrten Personen nicht beheben können – und diese Tendenz sogar noch verschlimmern , indem sie unter anderem ihre Verwirrung verstärken und die tatsächlichen Ursachen ihrer seelischen Konflikte außer Acht lassen.

Die Indoktrination von Kindern mit linksgerichteten Ideologien zu Sexualität und anderen linken Themen ist seit langem ein großes Problem in amerikanischen öffentlichen Schulen, von Bibliotheken über Sport- und Toilettenrichtlinien bis hin zu Drag -Events , Unterrichtsmaterialien und sogar der „ Übergangsphase “ problematischer Kinder ohne elterliche Mitwirkung. Viele Schulen zeigen sich auch feindselig gegenüber den Rechten und der Anstellung einzelner Lehrer, die sich weigern, solche Agenden mitzutragen.