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Seligsprechungsverfahren für Kardinal Henri de Lubac

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De Lubac war prägend für drei Päpste – Wichtiger Theologe des II. Vatikanischen Konzils – Französische Bischöfe wollen sein Seligsprechungsverfahrung in die Wege leiten.
Der französische Jesuit Henri de Lubac (1896-1991) hatte theologischen Einfluss auf drei Päpste, darunter Benedikt XVI. in dessen Zeit als junger Theologe. Am 31. März 2023 gaben die zur Vollversammlung in Lourdes versammelten Bischöfe Frankreichs bekannt, dass sie für die Eröffnung seines Seligsprechungsverfahrens gestimmt hatten, berichtete das internationale katholische Portal „Aleteia„. Lubac gilt als einer der Vordenker der sogenannten „Nouvelle Theologie“.

2. APRIL | Palmsonntag

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Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Die Grosse Woche bzw. Heilige Woche der katholischen und der orthodoxen Tradition umfasst darüber hinaus auch Ostern.

Die „drei Krankheiten“ der modernen Demokratien

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Was ist Demokratie und was können wir tun, um sie zu erhalten? Der vatikanische „Aussenminister“ Erzbischof Paul Richard Gallagher, er ist Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten, versuchte diese Fragen in seiner Lectio magistralis zum Thema „Demokratie nach der Weisheit der Päpste im gegenwärtigen internationalen Szenario“ im Rahmen einer Konferenz zu erläutern. weiterlesen

Papst Franziskus in die Gemelli-Klinik geliefert!

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Papst Franziskus sei seit heute Mittwoch wegen Herz- und Atemproblemen in der Gemelli-Klinik in Rom, berichtete die Zeitung Corriere della Sera unter Berufung auf Krankenhausquellen. Zuvor hatte der Vatikan berichtet, dass sich der Papst planmässigen Untersuchungen unterzieht.

Laut der grössten italienischen Zeitung fühlte sich der Papst unwohl und wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht, wo er in der kardiologischen Abteilung untersucht wird. Sein Zustand werde überwacht, und das aufgetretene Unwohlsein sei kein Grund zur Besorgnis, stellte die Tageszeitung fest.

Audienzen abgesagt
Inoffiziell ist bekannt, dass alle für Donnerstag und Freitag geplanten Papstaudienzen abgesagt wurden.

Der Vatikan hat die Angaben des Corriere della Sera noch nicht kommentiert.

2. April | Der nationale Marsch zur Verteidigung des heiligen Papstes

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Musiker und Rockstar Maleo ermutigt am Papstmarsch teilzunehmen: Wenn wir seine Lehre und Botschaft jetzt nicht ernst nehmen, wird unser Schicksal elend sein. „Ich habe keine Angst um Johannes Paul II., ich habe Angst um uns. Er ist im Himmel, er ist ein Heiliger. Aber wenn wir seine Lehre und Botschaft jetzt nicht ernst nehmen, ist das ein schlimmes Schicksal für uns“ – sagt Dariusz „Maleo“ Malejonek, Musiker, Leader der Maleo Reagge Rockers, in einem Interview.
Frage: Was war Ihre erste Reaktion auf diesen massiven Angriff auf Johannes Paul II.?

Antwort: Ich fühlte einen körperlichen Schmerz in meinem Herzen. Als würde jemand meine Mutter angreifen, meinen Vater, jemanden, der mir nahe steht. Ich weiß, dass das verleumderisch ist, deshalb erwachte zusätzlich ein riesiges Gefühl der Ungerechtigkeit in mir. Weil Johannes Paul II. ein Mann mit großem Herzen war, verletzte er niemanden. Im Gegenteil, er hat die ganze Zeit Gutes getan, auch mir persönlich, weil ich schon als Erwachsener konvertiert war. Ich stehe in seiner Schuld.

Und warum findet die Häufung dieser Verleumdungen gegen den Heiligen Vater gerade jetzt statt? Ist dies ein besonderer Moment in der Weltgeschichte?

In dem Buch „Memory and Identity“ sprach er über die Wurzeln des Bösen, des systemischen Bösen, das ganze Gesellschaften betrifft. Er zeigte, wie es in der Geschichte geschah. Die Aufklärung war eine hervorragende Zeit für die Entwicklung, aber andererseits verursachte sie Verwüstung in den menschlichen Seelen. Johannes Paul II. entschlüsselt diese Fäden perfekt, fügt sie zu einem Ganzen zusammen und zeigt eine bis heute gültige Diagnose. Das 20. Jahrhundert ist eine Anhäufung gewisser Nachlässigkeiten, auch seitens der Kirche, aber auch verursacht durch zum Beispiel den Zweiten Weltkrieg. Um daraus herauszukommen, müssen Sie zuerst in der Wahrheit stehen, über die er keine Angst hatte, darüber zu sprechen, und vor der die Welt Angst hat. Er sprach auch über die Hoffnung, dass es immer einen Ausweg gibt und die Möglichkeit, bewusst zu leben. Dafür wurde und wird er angegriffen, für die Wahrheit. Die moderne Welt bewegt sich leider auf eine Illusion zu, eine Matrix, die uns das sagt

Ist es auf diese Weise bequemer oder ist es ein Geschäft?

Und dies und das. Die Leute fallen darauf herein, und irgendjemand wird immer von dieser Begriffsverwirrung profitieren. Und er sprach zum Beispiel deutlich über die Ehe, über die Rolle einer Frau und eines Mannes. Er war ein Wegweiser.

Versucht uns jetzt jemand den vielleicht letzten Anker zu nehmen, der uns in dieser verrückten Welt am richtigen Ort hält?

Das ist ein Versuch, uns unsere Identität, unsere Autorität, das Gefühl, darin Halt zu haben, zu nehmen. Es tut ihnen weh, dass wir Gutes in ihm sehen, dass wir dank ihm gelernt haben, dass der Mensch für die Liebe geschaffen ist. Aber die Liebe mit all ihren Folgen, nicht sorglos, sondern mit Verantwortung belastet. Vielleicht schwieriger, aber viel befriedigender, wenn wir uns einer anderen Person hingeben. Wie er sich gab.

Jahrelang hieß es, er sei der Papst, der uns die Freiheit schenkte…

Das ist für mich persönlich wahrscheinlich das Wichtigste. Ich bin in Zeiten des Kommunismus geboren und weiß sehr gut, was Unfreiheit ist. Von ihm hörte ich ernsthaft etwas über Freiheit. Wieder nicht sorglos, dass ich machen darf was ich will. Er scheute sich nicht davor, jungen Menschen Hinweise darauf zu geben, dass Freiheit eine zu erfüllende Aufgabe ist. Er sprach von der Westerplatte, die jeder finden und passieren muss. Auch wenn er nicht versprach, dass es einfach werden würde, wollten wir ihm folgen. Weil wir verstanden haben, dass nur ein solches Leben Sinn macht. Das Leben ohne Selbstaufopferung ist langweilig, du kannst dein Leben nicht damit verbringen, nur deinen Weg zu gehen.

Ist das eine Aufgabe für Polen oder für die ganze Welt?

Ich reise viel um die Welt und sehe in Afrika oder Südamerika, dass Johannes Paul II. ein Held ist. Die Leute wollen sein Bild in ihren Häusern. Es ist erhebend, aber auch motivierend, darüber zu sprechen, andere zu ermutigen. Lasst auch in unserem Land Zeichen der Barmherzigkeit erscheinen, denn die Welt wird immer grausamer.

Soll der nationale Marsch zur Verteidigung des Papstes, der am kommenden Sonntag, an seinem Todestag, stattfinden wird, unser Opfer sein? Kannst du ihn beschützen?

Ich habe keine Angst um Johannes Paul II., ich habe Angst um uns. Er ist im Himmel, er ist ein Heiliger. Aber wenn wir seine Lehren und seine Botschaft jetzt nicht ernst nehmen, sind wir im Unglück. Außerdem müssen wir alles dafür tun, dass diese Lehre an junge Menschen geht, damit Johannes Paul II. nicht nur eine Figur aus Memen bleibt, damit die weisen Dinge, die er uns hinterlassen hat, nicht im Staub der Bibliotheken stecken bleiben. Unsere Eltern hatten in Kardinal Stefan Wyszyński einen Anführer, für mich war es bereits Geschichte, wir hatten glücklicherweise seinen Nachfolger, Karol Wojtyła. Es hängt von uns ab, wem unsere Kinder folgen, ob wir diese Lehre weitergeben können.

Mit welcher Aufgabe soll man am Sonntag zum Marsch gehen?

Als Polen mögen wir gemeinsame Abgaben, aber in diesem Fall möchte ich, dass etwas Tieferes dabei herauskommt. Natürlich ermutige ich Sie zu gehen, aber dann greifen Sie nach einem seiner Werke. Wenn ein Mann mit den Lehren von Johannes Paul II. zufrieden ist, wird er später verstehen, wie oberflächlich diese Veröffentlichungen sind, in denen er angegriffen wird. Stellen wir uns also eine Aufgabe, sei es ein Marsch, aber auch ein Marsch zum Wissen, zu seinen Gedanken. Dann werden wir verstehen, wie viel er uns bereits gegeben hat und wie viel er geben kann.

Die Katholische Kirche St.Gallen will ihre Infrastruktur verkaufen

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Heute die Weichen für übermorgen stellen. Unter diesem Titel plant die Katholische Kirche St.Gallen Ausverkauf ihrer Infrastruktur. Schlicht gelogen wird es aber anders betitelt: „Anpassung an die Bedürfnisse und an die finanziellen Möglichkeiten der nächsten Generation“. Statt zu evangelisieren und das Evangelium zu leben, beginnt die Kirche rein wirtschaftlich zu handeln. Das soll möglichst noch vor er Pensionierung des hiesigen Bischof geben, der beim Ausverkaf der kirchlichen Infrastruktur interessiert ist. Und Jesus sagt: „passt euch dieser Welt nicht an“(Römerbrief 12,2). Nach durchgeführter Vernehmlassung soll nun die Umsetzbarkeit konkreter Szenarien geprüft werden. Hierzu werden diverse Abklärungen in Auftrag gegeben. An wen gehen die Aufträge bleibt geheim, um due Symonie zu verbergen. Abschliessende Entscheide wurden noch keine gefällt.

Im Februar 2022 stellte die Katholische Kirche St.Gallen ihr „Positionspapier Räume und Infrastruktur“ vor, in welchem diverse Vorschläge zur Anpassung der Gebäudestrategie auf die pastoralen Bedürfnisse und die finanziellen Möglichkeiten der nächsten Generation skizziert wurden.

Papst Benedikt XVI. bleibt unangetastet

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Die Staatsanwaltschaft München hat 40 Fälle von Missbrauch gegen Verantwortliche im Erzbistum München und Freising strafrechtlich geprüft. Jetzt sind die Ermittlungen, in denen der verstorbene Papst Benedikt XVI. zeitweise als Beschuldigter geführt wurde, eingestellt worden. Das ist gute Nachricht für die Kirche.

Der Paukenschlag des vor etwas mehr als einem Jahr in München vorgestellten Missbrauchsgutachtens ist verhallt. Zurück bleibt – für die Opfer – Medienschrei, denn die meisten Täter leben nicht mehr. Vieles ist strafrechtlich verjährt.

Die hierarchischen Strukturen der katholischen Kirche, die Männerbünde und die Scham der Opfer deckten lange den Mantel des Schweigens über Verbrechen und ermöglichten den fortgesetzten Missbrauch von Kindern. Erst als die Opfer über ihr Martyrium redeten und die Kirche sie nicht mehr zum Schweigen bringen konnte, begriffen die Bischöfe, welches Unrecht unter Kirchendächern geschehen ist.

Kardinal Müller: Die totalitären Transhumanisten sind sehr organisiert

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Zum zehnten Thronjubiläum vom Papst Franziskus gab es zahlreiche Interviews, Das hochbrisante Interview, das La Croix, die Tageszeitung der Französischen Bischofskonferenz, mit Kardinal Gerhard Müller, wirft ein Wenig „Licht in die Dunkelheit“. Das Augenmerk lenkt der Kardinal vielmehr auf ein Thema, in dem er eine neue grosse Herausforderungen sieht: den Transhumanismus. Hinter diesem sieht er einen gefährlichen ideologischen Totalitarismus am Werk, eine neue Menschenfeindlichkeit im Namen eines bloss rhetorischen, aber fiktiven Humanismus, gegen den es die Menschheit zu verteidigen gelte.

La Croix: Wie sehen Sie dieses Pontifikat, zehn Jahre nach seinem Beginn?

Kardinal Müller: Ich bin Theologe und meine Kategorien sind theologisch und ekklesiologisch. Deshalb halte ich es für das Wichtigste, dass die Kirche das Evangelium vom universalen Willen Gottes zur Befreiung aller Menschen von Sünde und Tod verkündet. In diesen Zeiten der Säkularisierung scheint mir die Verkündigung der grundlegenden Bedeutung Jesu Christi als Vermittler zwischen Gott und allen Menschen am wichtigsten zu sein.
Die Aufgabe eines Papstes als prinzipielle und sichtbare Grundlage der Einheit der Kirche im Glauben an Christus, das fleischgewordene Wort Gottes, wie es in der Konstitution Lumen gentium des Zweiten Vaticanum heißt, ist daher eher theologisch als soziologisch oder sozial.
Jesus ist weder ein Prophet noch der Gründer einer Religion. Er ist der Sohn Gottes. Das bedeutet, daß wir alle Wahrheiten des christlichen Glaubens verkünden müssen: die Dreifaltigkeit, das Heil für alle Gläubigen. Das ist der Maßstab, an dem jedes Pontifikat gemessen wird.
Papst Franziskus ist ein Prediger, der einfache Worte benutzt, und er hat diese Fähigkeit, einfache Menschen anzusprechen, nicht nur Theologen und Intellektuelle. Aber es wäre auch sehr notwendig, auf unsere moderne Welt, die postchristliche und antichristliche Welt, in der wir leben, vor allem im Westen, mit der Verkündigung von Jesus Christus zu antworten. Die Ökologie ist ein wichtiges Thema, ebenso wie das Klima und die Migration. Aber diese Themen sollten uns nicht vergessen lassen, daß die Liebe zum Nächsten auf der Liebe zu Gott beruht. Diese transzendente, göttliche Dimension gilt es zu betonen und weiterzuentwickeln.

La Croix: In Ihrem Buch werfen Sie Papst Franziskus vor, daß es ihm an theologischer Fundierung fehlt. Warum?

Kardinal Müller: Die Rolle des Papstes besteht nicht unbedingt darin, Theologie im akademischen Sinne zu betreiben. Aber die theologische Dimension und die Erinnerung an die Transzendenz der menschlichen Existenz müssen im Diskurs präsent sein. Wir leben in einer von Naturalismus und Säkularismus geprägten Welt, die die Transzendenz vergessen hat. Wir sind mit einem Körper geschaffen, in einer bestimmten Situation, in einer bestimmten Zeit, mit einer soziologischen Dimension.
Aber wir halten uns nicht mit diesen Aspekten auf. Die Aufgabe des Papstes, aber auch der Bischöfe und Priester, besteht darin, diese Immanenz zu transzendieren. In diesem Sinne spricht das Zweite Vatikanische Konzil von der universalen transzendenten Ausrichtung des Menschen. Diese besteht in der Vermenschlichung des Menschen durch die übernatürliche Gnade. Dies ist die Aufgabe der Kirche heute. Die christliche Originalität besteht gerade in der Verbindung von Natur und Gnade, Vernunft und Glauben.
Der Auftrag der Kirche besteht darin, konkrete Antworten auf die großen Herausforderungen unserer heutigen Welt zu geben, wie den Transhumanismus oder die Aufhebung des grundlegenden und strukturierenden Unterschieds zwischen Mann und Frau. Wir haben es heute mit einem neuen ideologischen Totalitarismus zu tun.

La Croix: Dennoch prangert der Papst regelmäßig die Wegwerfkultur an und spricht über diese Themen. Ist das nicht genug?

Kardinal Müller: Der Papst spricht sich zum Beispiel gegen die Abtreibung aus, aber es gibt keine groß angelegten Initiativen zu diesem Thema. Der Vatikan sollte eine Verteidigung der christlichen Anthropologie koordinieren, denn umgekehrt sind jene, die den Transhumanismus und die Reduzierung des Menschen auf seine ökonomische Dimension fördern, sehr organisiert. Sie befassen sich nicht mit der philosophischen und anthropologischen Dimension des Menschen.
Wir brauchten heute eine neue große Enzyklika, die eine starke moralische Vision entwickelt, nicht um den modernen Entwicklungen zu widersprechen, sondern um sie zu integrieren. Wir sind nicht gegen Medizin und Kommunikation, aber unsere Aufgabe ist es, diese technischen Mittel zu humanisieren. Die Technik ist für den Menschen gemacht, nicht der Mensch für die Technik.

La Croix: Wie reagieren Sie auf jene, die Sie als Gegner des Papstes bezeichnen?

Kardinal Müller: Ein Bischof kann sich nicht gegen den Papst stellen. Das widerspricht seinem Auftrag. Es gibt keinen Theologen oder Kardinal, der das Papsttum mehr befürwortet als ich. Ich habe Bücher über die sakramentale Struktur der Kirche nach dem Zweiten Vatikanum geschrieben. Aber in der Geschichte muß man anerkennen, daß einige Päpste auch Fehler gemacht haben. Das war zum Beispiel im Mittelalter der Fall. Einige Päpste haben auch mehr Zeit der Politik gewidmet, zum Beispiel der Verteidigung des Kirchenstaates, als der Sorge um die Kirche Christi. Zu seiner Zeit kritisierte Kardinal Robert Bellarmin die Päpste, nicht um das Papsttum zu destabilisieren, sondern um seine Aufgabe zu beleuchten.
Es ist sehr wichtig, daß alle Päpste gute Berater haben. Schließlich ist ein Papst nur ein Mensch, mit all seinen Möglichkeiten und Grenzen als Person. Deshalb ist es die Aufgabe des Kardinalskollegiums, Entscheidungen vorzubereiten und die Päpste zu beraten. Und dazu darf sich der Papst nicht nur mit seinen Freunden umgeben, die alles gutheißen und dafür eine Gegenleistung erwarten.

La Croix: Ist das heute noch der Fall?

Kardinal Müller: Sie alle wurden von Franziskus nach seiner persönlichen Meinung ernannt, nicht nach ihrer theologischen und pastoralen Kompetenz. Das ist die Kritik, die überall zu hören ist.

Knall „Gebenstorf-Turgi Nr 2“. Was ist in der Kirchgemeinde los?

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Nach einem Jahr Streit hat die Kirchenverwaltung von Widnau SG offenbar genug. Sechs von acht Mitgliedern treten nicht zur Wiederwahl an. Auslöser für den Zwist soll die Kündigung des langjährigen Mesmers sein. Die Verwaltung spricht von einem dicken Sündenregister. Auch der Priester Georg Changeth wird kritisiert.

An der Kirchgemeindeversammlung vom 16. März kam es in Widnau zum grossen Knall. «Wir haben genug von den persönlichen Anfeindungen und Beleidigungen», sagte dort laut «Rheintaler» offenbar Kirchenverwaltungspräsident Jean-Pierre Chéreau.

Daraufhin kündigte er an, dass er sowie fünf weitere Mitglieder des Rats für die nächste Wahlperiode von 2024 bis 2027 nicht mehr zur Verfügung stehe. Dann werden Verwaltungsrat, Pfarreirat, Geschäftsprüfungskommission und Kollegienrat neu gewählt.

Verwaltungsrat eckte scheinbar überall an
Was genau ist mit «Anfeindungen» gemeint? Im selben Artikel heisst es, dass «unüberbrückbare Differenzen mit Pfarradministrator Georg Changeth» zu diesem Entscheid geführt hätten. …Weiterlesen…

4. Fastensonntag

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Der vierte Fastensonntag trägt verschiedene Namen: Laetare (nach dem lateinischen Introitus: Freue dich, Jerusalem); Halbfasten, Halleffaaschten, mi-carême als Halbzeit der Fastenzeit.
Am Vierten Fastensonntag haben wir die Mitte der Fastenzeit überschritten. Voller Erwartung richten wir uns nun mehr und mehr auf das Osterfest aus. Im Eröffnungsvers heisst es: Freue dich, Stadt Jerusalem! Seid fröhlich zusammen mit ihr, alle, die ihr traurig wart. Freut euch.