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Versöhnung in der Kirchgemeinde

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In einer Verhandlung vor der Rekurskommission haben sich die Parteien am 19. April 2023 vergleichsweise geeinigt. Damit wird das Verfahren der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Landschaft (ERK BL) als erledigt abgeschrieben.

Die Parteien, Beschwerdeführer Pfarrer Matthias Grüninger, die Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim als Beschwerdegegnerin und der Kirchenrat der ERK BL als Vorinstanz,haben sich im Rahmen eines Verfahrens vor der Rekurskommission der ERK BL über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses von Matthias Grüninger und seines damit verbundenen Amtes als Pfarrer der reformierten Kirchgemeinde Arlesheim vergleichsweise geeinigt. Pfarrer Matthias Grüninger ist per 4. Januar 2022 aus seinem Amt ausgeschieden. Die Parteien bestätigen, zu keinem Zeitpunkt gegenseitig strafrechtlich und/oder zivilrechtlich relevante Vorwürfe adressiert zu haben. Das Verfahren wird zufolge Vergleichs als erledigt abgeschrieben und es erfolgt keine Meldung an den Präsidenten der Konkordatskonferenz. Vorbehältlich allfälliger gesetzlicher Auskunftspflichten haben die Parteien im Übrigen Stillschweigen gegenüber Dritten vereinbart.

Einheit in der Lüge oder Spaltung in der Wahrheit

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Viele Vatikanisten und religiöse Kolumnisten stellen fest, dass die katholische Kirche heute dem Weg der Kirche von England folgt. Was ist diese Anglikanisierung des Katholizismus? Der Punkt ist, dass innerhalb einer Religionsgemeinschaft unterschiedliche Lehren existieren können. Es gibt also nicht die eine und universelle Lehre, sondern viele verschiedene, sogar sich gegenseitig ausschliessende Lehren. In diesem Sinne kommentierte kürzlich Kardinal Pietro Parolin, Staatssekretär des Heiligen Stuhls, die Beschlüsse des Deutschen Synodalen Weges mit den Worten: „In der Kirche gab es schon immer unterschiedliche, teilweise widersprüchliche Positionen“.

Diese Kommentatoren formulieren ihre Thesen, indem sie das Pontifikat von Franziskus beobachten. Egal wie wir behaupten, dass Amoris laetitia nichts an der Lehre und pastoralen Praxis der Kirche geändert hat, die Tatsachen bleiben anders. Unter Bezugnahme auf dieses Dokument haben viele Episkopate und Diözesen auf der ganzen Welt (an der Spitze die römische Kurie) geschiedene und wiederverheiratete Personen offiziell zum Sakrament der Eucharistie zugelassen, und Papst Franziskus hat ihre Position mehrmals unterstützt.

Nun haben wir eine ähnliche Situation mit der Lehre der Kirche zur Homosexualität. Im vergangenen September entwickelten die Bischöfe von Flandern (später kamen die Hierarchen von Wallonien hinzu) einen liturgischen Ritus zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare innerhalb der Liturgie. Zwei Monate später – wie Bischof Johan Bonny von Antwerpen enthüllte – unterstützte Papst Franziskus bei einem Treffen mit dem belgischen Episkopat in Rom ihre Einführung des oben genannten Ritus. Dasselbe Postulat erscheint in den Abschlussdokumenten vieler lokaler Synoden, insbesondere in westlichen Ländern, die vom Deutschen Synodalen Weg inspiriert werden.

Ihre Forderungen sind unvereinbar mit der Lehre der Kirche, sowie mit dem Glauben der treuen Katholiken etwa in Mittel- und Osteuropa oder in Afrika. Eine Möglichkeit, solch unterschiedliche Positionen in einer Religionsgemeinschaft miteinander in Einklang zu bringen, ist das anglikanische Modell, bei dem verschiedene, sich sogar gegenseitig ausschliessende Lehren innerhalb derselben Kirchengemeinde nebeneinander funktionieren können. Das Ideal ist, dass jeder glaubt, was er will, und wir dennoch eine Kirche bleiben.

Theologische Grenze an den Flüssen Oder und Neisse.
Eine solche Situation findet de facto bereits in der katholischen Welt statt. In einigen Ländern billigen die Bischöfe die Empfängnisverhütung, in anderen verurteilen sie sie. In einigen erlauben sie den Menschen, die in nichtsakramentalen Beziehungen leben, die heilige Kommunion zu empfangen, in anderen nicht. In einigen erlauben sie Protestanten, sich der Eucharistie zu nähern, in anderen nicht. In diesem Sinne ist die polnisch-deutsche Grenze an den Flüssen Oder und Neisse in der Lausitz eine theologische Grenze – was auf der einen Seite des Flusses von der Kirche als schwere Sünde angesehen wird, auf der anderen Seite des Flusses als Heiligung und Anmut.

Auch das Postulat der Segnung homosexueller Paare in katholischen Kirchen ist kein Zukunftslied. Der Leiter des deutschen Episkopats, Bischof Georg Bätzing, erklärte, dass dies eine Praxis sei, die in den Ortskirchen präsent sei und dies ungeachtet der Umstände auch weiterhin tun werde. Der Punkt ist jedoch, dass es auf der Ebene des Heiligen Stuhls offiziell sanktioniert werden sollte – und dies soll unter anderem, durch die aktuelle Synode zur Synodalität, deren Abschluss im Oktober in Rom stattfinden wird, erreicht werden.

Die schleichende Anglikanisierung des Katholizismus ist also tatsächlich längst im Gange. Das Ziel der Befürworter dieses Modells, das die Notwendigkeit von Dezentralisierung, Demokratisierung, Synodalität oder Kollegialität proklamiert, ist es, es als kirchlich verbindlich anzuerkennen. Dadurch wird es möglich sein, wie sie argumentieren, „Einheit in der Vielfalt“ zu erreichen.
Tatsächlich aber wird es eine falsche Einheit sein. Die katholische Kirche zeichnete sich seit Beginn ihres Bestehens durch die Einheit und Universalität der Heilslehre aus. Wer in Glaubens- und Sittenfragen andere Lehren predigte, verfiel unweigerlich der Ketzerei.

Was wir jetzt sehen, ist die De-facto-Existenz von zwei Kirchen, zwei Lehren, zwei moralischen Systemen, die versuchen, in einem Organismus zu leben – wie gesunde und kranke Körperzellen. Die meisten katholischen Bischöfe haben Angst vor Schisma und beschönigen die Realität, indem sie von Einheit sprechen, obwohl diese Einheit in grundlegenden Dingen (z.B. Sakramenten, Sünde, Erlösung usw.) längst verschwunden ist. Einige der Hierarchen sehen, was passiert, äussern sich aber nicht öffentlich, in der Hoffnung, dass sich die Situation ändern könnte. Nur einige, wie die Kardinäle Gerhard Müller und Raymond Burke, sprechen direkt über die Ketzerei, die beginnt, den wahren Glauben aus der Kirche zu verdrängen.

Eine Spaltung in der anglikanischen Gemeinschaft.
Die jüngsten Ereignisse in der anglikanischen Welt zeigen jedoch, dass sich Hoffnungen auf die Haltbarkeit dieses Modells als vergeblich erweisen kann. Heute umfasst die Anglikanische Gemeinschaft 45 Kirchen, die von der Church of England abstammen, die nach der Entscheidung Heinrichs VIII. zur Abspaltung von Rom gegründet wurde. Der höchste Würdenträger der anglikanischen Gemeinschaft bleibt der Primas der Church of England, der Erzbischof von Canterbury, mit dem die anderen Hierarchen in Kontakt bleiben.

Kürzlich genehmigte die Church of England unter Führung von Erzbischof Justin Welby die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in der anglikanischen Kirche. Dies wurde von den nordatlantischen Kirchen (nennen wir sie konventionell) begeistert aufgenommen, z.B. schottisch oder amerikanisch oder auch Episcopalian genannt. Sie haben lange Zeit Druck auf den Erzbischof von Canterbury ausgeübt, diese Entscheidung zu treffen.

Andererseits hat dieser Schritt in den Kirchen der südlichen Hemisphäre für Aufruhr gesorgt, vor allem in jenen afrikanischen Ländern, die einst britische Kolonien waren, wo heute fast 75 Prozent der Bevölkerung leben. Alle Mitglieder der Anglikanischen Gemeinschaft konzentrieren sich in der Global South Movement, angeführt vom Erzbischof von Sudan und Südsudan, Justin Badi Arama.
Letzterer widersetzte sich offen dem Erzbischof von Canterbury Welby und beschuldigte ihn, die Kirche verraten zu haben, und konnte daher nicht länger als Oberhaupt der anglikanischen Gemeinschaft angesehen werden. Auf Arama folgten andere Hierarchen vom Afrokanischen Kontinent, die mit der Position der Church of England nicht einverstanden waren.

Die Entscheidung, homosexuelle Paare zu segnen, verursachte daher eine Spaltung innerhalb der Church of England, die in der Lage schien, jede Ketzerei zu akzeptieren und zu tolerieren. Die Verbreitung des Regenbogenchristentums erwies sich jedoch selbst für Anglikaner als inakzeptabel. Es gab also ein echtes Schisma, bei dem die Hierarchen aus Afrika behaupteten, den wahren Anglikanismus zu vertreten, während die Church of England Verräter und Abtrünnige sind.

Jüngste Ereignisse in der Anglikanischen Gemeinschaft schaffen einen interessanten Kontext rund um das bevorstehende Finale der Synode über Synodalität, wo ein ähnliches Spiel vorbereitet wird. Einerseits bemühen sich einige der katholischen Episkopate Westeuropas, die Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare offiziell anzuerkennen, andererseits wird dies vor allem von den Hierarchen aus Afrika offen abgelehnt. Kürzlich, Fr. Vitalis Anaehobi, Generalsekretär der Westafrikanischen Bischofskonferenz (Nigeria, Burkina Faso, Guinea, Benin, Mali, Togo, Ghana, Senegal, Mauritius, Kap Verde, Guinea-Bissau, Gambia und Sierra Leone), präsentierte die Ergebnisse der lokalen Synoden aus dieser Region und sagte: „Wir ziehen eine Kirche vor, die ein Haus mit Regeln und Vorschriften ist, anstatt ein Zelt, das jeder betreten kann.“ Es war eine offensichtliche Polemik mit den Organisatoren der Oktober-Weltbühne der Synode im Vatikan, die als Motto dieser Veranstaltung ein Zitat aus dem Buch Jesaja wählten: „Erweitere den Raum deines Zeltes“. Dies ist ein klares Signal dafür, dass das katholische Afrika ein klares „Nein“ zur Ideologie der allumfassenden kirchlichen Inklusivität sagt.

Wir werden im Oktober sehen, ob die katholischen Bischöfe, die sich der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare widersetzen, genauso viel Mut haben werden wie die anglikanischen Bischöfe in Afrika.

Vernissage der Bilder des Barmherzigen Jesus

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Im Untergeschoss der Warschauer Prager Kathedrale wurde die Ausstellung zeitgenössischer Bilder des Barmherzigen Jesus eröffnet, die nach der Vision des hl. Schwester Faustyna Kowalska entstanden sind. Am 22. Februar dieses Jahres jährte sich der 92. Jahrestag der Vision von Schwester Faustina, in der Jesus die Mystikerin bat, sein Bild zu malen. Nach vier Jahren entstand das erste Erlöserbild mit der Aufschrift „Jesus, ich vertraue auf dich“.
Der Vernissage geht die Heilige Messe voraus. Die Kunstwerke sind bis zum 2. April zu sehen.

Während der Vernissage werden Bilder des Barmherzigen Jesus präsentiert, gemalt von: Jarosław Modzelewski, Ignacy Czwartos, Wincenty Czwartos, Jacek Dłużewski, Wojciech Głogowski, Jacek Hajnos OP, Krzysztof Klimek, Bogna Podbielska, Beata Stankiewicz und Artur Wąsowski.

Die Ausstellung ist geöffnet von: Montag-Samstag 12:00 – 20:00 Uhr, Sonntag 8:00 – 21:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Veranstalter sind die St.-Nikolaus-Stiftung, die Redaktion von Teologia Polityczna vom Sanct Johannes Paul II. an der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin (Angelicum) in Rom. Die Diözese Warschau-Praga ist Partner des Projekts.

In dem Link gibt es einen kurzen Film über die Idee und Anfänge dieses Projekts: https://youtu.be/yHeorjy0ZnU

Weitere Informationen finden Sie unter LetsPaintCatholicismAgain.com

Kulturinstitut St. Johannes Paul II. ist eine interdisziplinäre Forschungs- und Lehreinrichtung, die an der Philosophischen Fakultät der Päpstlichen Universität St. Thomas von Aquin (Angelicum) in Rom zum 100. Geburtstag von Johannes Paul II. Die Mission des Instituts ist es, über die wichtigsten Probleme der zeitgenössischen Kirche und der Welt nachzudenken, inspiriert durch das Leben und Denken des hl. Johannes Paul II.

Kar­di­nal ermu­tigt die gläu­bi­gen Pries­ter der Kir­che…

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In einem Schrei­ben hat Kar­di­nal Ray­mond Burke „die gläu­bi­gen Pries­ter der Kir­che“ ermu­tigt und bestärkt, der Apos­toli­schen Tra­di­tion und den von Chris­tus in der Kir­che über­lie­fer­ten Glau­bens- und Sit­ten­wahr­hei­ten treu zu bleiben.

«Mehr als jemals zuvor brauchen die Gläubigen heute Priester, die ihnen die Wahrheit verkünden, die ihnen Christus bringen, vor allem in den Sakramenten, und die sie auf dem Weg Christi führen und leiten», betonte Burke in dem auf den 2. April 2023 datierten Brief. Der Kardinal war Präfekt der Apostolischen Signatur, des höchsten Gerichts der römischen Kurie, und zuvor Erzbischof von St. Louis in den USA.

«Ich kann Ihre tiefe Traurigkeit über die Stellungnahmen auf der Versammlung nur erahnen, auch die Traurigkeit über die grosse Mehrheit der Bischöfe, die sich in direktem Gegensatz zu dem positioniert haben, was die Kirche immer und überall gelehrt und praktiziert hat», erklärte Burke. «Ich teile Ihre Traurigkeit und spüre die Versuchung der Entmutigung, die Sie zweifelsohne auch verspüren.»

Nun gelte: «Indem wir uns erneut den Auftrag und die Verheissung Unseres Herrn zu Herzen nehmen, müssen wir weiterkämpfen, müssen wir seine treuen ‹Mitarbeiter in der Wahrheit› sein.» Aber wenn «selbst Bischöfe die Apostolische Tradition verraten», so «werden treue Bischöfe, Priester, geweihte Personen und gläubige Laien gerade wegen ihrer Treue notwendigerweise sehr leiden».

«Ist unser Herz, durch das Unbefleckte Herz Mariens, mit dem Heiligsten Herzen Jesu vereint, geniessen wir auch immer die Gemeinschaft aller Heiligen, die es nie versäumen werden, uns zu helfen, wenn wir sie nur um ihre Fürsprache anrufen», rief der Kardinal in Erinnerung. «Ich bitte Sie eindringlich, Unserem Herrn nahe zu sein, der uns zu Seinen Brüdern im Heiligen Priestertum erwählt hat, und einander nahe zu sein in reiner und selbstloser Liebe zur Kirche, seinem mystischen Leib, und im Leiden, das wir aus Liebe zu Ihm und zu unseren Brüdern und Schwestern, für die wir als treue Hirten geweiht wurden, aufopfern.»

Er selbst sei mit den glaubenstreuen Priestern in Deutschland verbunden und bete täglich für sie, betonte der Kardinal in seinem Schreiben, das inzwischen in mehreren Sprachen vorliegt.

Der deutsche Synodale Weg, der nach der letzten Sitzung im März zu Ende gegangen ist, aber durch einen Synodalen Rat verstetigt wird, hatte mehrere kontroverse Beschlüsse gefasst, darunter die Prüfung der Möglichkeit der Frauenordination, die Weihe weiblicher Diakone, die Auflockerung des Zölibats, die reguläre Taufspendung sowie die Predigt in der Messfeier durch Laien und die offizielle Einführung von Segensfeiern für homosexuelle Verbindungen. Gegen zahlreiche dieser Beschlüsse hat sich Rom in den letzten Jahren und Jahrzehnten bereits positioniert, etwa gegen die Frauenordination im Jahr 1994 oder gegen die Segensfeiern für homosexuelle Verbindungen im Jahr 2021.

Wacht auf und kämpft!

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Heute ist der 80. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto
Das Warschauer Ghetto war mit einer Bevölkerung von fast einer halben Million Menschen auf seinem Höhepunkt das grösste in Europa. Von Juli bis September 1942 wurden etwa 300.000 Juden in das deutsche Vernichtungslager Treblinka transportiert. Viele starben im Ghetto an Hunger und Erschöpfung. Einige wurden gerettet. Diejenigen, die am 19. April 1943 zurückblieben, organisierten einen Aufstand im Warschauer Ghetto – lesen wir in den Informationen des Zentrums für katholisch-jüdische Beziehungen des KUL. Abraham J. Heschel anlässlich des 80. Jahrestages des Aufstands im Warschauer Ghetto.

Im Warschauer Ghetto, das Ende 1942 etwa 60.000 Einwohner zählte, wurden Kampfvorbereitungen getroffen. Zwei jüdische Organisationen wurden mit dem Ziel des bewaffneten Kampfes gegründet. Es war die Jüdische Kampforganisation und die Jüdische Militärunion. Beim Versuch, die Juden im Januar 1943 zu deportieren, kam es zu einem bewaffneten Zusammenstoss, der die Widerstandsfähigkeit der Juden gegen die deutschen Besatzer bewies.

Die Strategie der Jüdischen Militärunion sah die Möglichkeit der Rettung durch Kampf vor. Sie wurde in der Proklamation mit folgenden Worten formuliert: „Machen Sie sich bereit zum Handeln! wachen! Wir erheben uns zum Kampf! Wir sind diejenigen, die darauf abzielen, die Nation zu erwecken. Wir wollen unseren Slogan in die Gesellschaft werfen: Wacht auf und kämpft! Verlieren Sie nicht die Hoffnung auf Rettung! Wisse, dass die Errettung nicht darin besteht, wie eine Schafherde zu sterben. Es liegt in etwas viel Höherem: Im Kampf!“ (Aufruf der Jüdischen Militärunion zum bewaffneten Kampf, Warschau, Januar 1943)

Die Jüdische Kampforganisation sah die totale Vernichtung aller Juden voraus, weshalb sie die gesamte Gesellschaft zum aktiven oder passiven Kampf aufrief: „Am 22. Januar sind sechs Monate seit Beginn der Deportation in Warschau vergangen. Wir alle erinnern uns an jene schrecklichen Tage, als 300.000 unserer Brüder und Schwestern im Vernichtungslager Treblinka grausam ermordet wurden. […] Jüdische Leute! Die Stunde naht! Ihr müsst bereit sein, Widerstand zu leisten, damit wir nicht wie Schafe abgeschlachtet werden! Lass keinen Juden zum Wagen gehen! Wer sich nicht aktiv wehren kann, soll sich passiv wehren, sich verstecken!“ (Aufruf der Jüdischen Kampforganisation zum bewaffneten Kampf, Warschau, Januar 1943)

Der Aufstand im Warschauer Ghetto begann am 19. April 1943, als die Kräfte der deutschen Polizei, verstärkt durch Hilfspolizeieinheiten, in das Ghetto eindrangen. Sie wurden von einer Feuerwelle der jüdischen Kämpfer getroffen, die die deutschen Streitkräfte zum Rückzug veranlasste.

Nachdem General Jürgen Stroop das Kommando übernommen hatte, wurde die Strategie der verbrannten Erde übernommen, also ein rücksichtsloser Kampf mit allen verfügbaren Mitteln. Stroop wollte kein zweites Stalingrad und keinen Kampf um jedes Haus. Er führte Panzerwagen, Artillerie und Flammenwerfer in das Ghetto ein. Wasser und Strom wurden abgestellt, jedes Haus sollte niedergebrannt und alle Verstecke und Bunker mit Granaten und Gas zerstört werden. Nach mehreren Tagen des Kampfes wurde das Gebiet des Ghettos zu einem großen Feuer, Häuser wurden niedergebrannt und Wolken aus Feuer und Rauch schwebten über dem Ghetto und machten sogar das Atmen unmöglich.

Halina Birenabaum erinnerte sich mit folgenden Worten an diese Zeit: „Mit modernsten Maschinengewehren ausgerüstete Einheiten machten sich auf den Weg, um eine Handvoll erschöpfter, zerlumpter und fast wehrloser jüdischer Aufständischer anzugreifen, die einen würdigen Tod auf dem Schlachtfeld den Gaskammern vorzogen … Kanonen, Panzer, Bomben, Granaten, präzise Abhörgeräte, Jagdhunde. Die SS zündete systematisch Straße für Straße, Haus für Haus an. Und sie ermordeten Menschen, die in Verstecken gefangen oder gefunden wurden – Aufständische und Nichtaufständische, alle Juden, Frauen, Greise, Kinder. Sie hatten Angst, die Bunker zu betreten, sie warfen dort Erstickungsbomben oder überfluteten sie mit Wasser. Hitlers Banditen sprengten sogar die Trümmer verbrannter Häuser, damit sich niemand in den Trümmern verstecken konnte. (Halina Birenbaum, „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, 77-78)

Die kleinen Kräfte der Aufständischen, denen Waffen und Munitionsvorräte entzogen waren, konnten lange Zeit nicht kämpfen, trotzdem dauerten die Kämpfe viele Tage, und die Deutschen hatten Angst, die Gassen, engen Gassen und Keller zu betreten, in denen Hinterhalte stattfanden und Nahkampf erwartete sie. Jüdische Kämpfer wandten städtische Kampftaktiken an, bewegten sich durch Abwasserkanäle, durch Keller von Häusern, tauchten an unerwarteten Orten auf und griffen an. Erst nach der Vernichtung der meisten Kräfte jüdischer Kämpfer und dem Brand des Ghettogeländes wurden die Bunker entdeckt und die sich versteckenden Juden vertrieben.

Die Tragödie der Ghettobewohner, die untergetaucht überlebten und in Lager deportiert wurden, wurde mit folgenden Worten beschrieben: „Als sie uns zum Umschlagplatz schleppten, brach die Dämmerung herein. Ausgebrannte Straßen des Ghettos, Häuser, in denen wir geboren wurden, aufgewachsen sind, unter unseren eigenen Leuten gelebt haben, aufgewachsen sind, Menschen werden gelernt haben, Häuser, in denen Keller und Dachböden lange Zeugen unserer Demütigung, Angst, unseres Leidens und unserer Sehnsucht nach Freiheit waren – alles, was wir früher in dieser Heimatstadt geliebt haben, haben wir zurückgelassen. Und die meisten von uns für immer. (Halina Birenbaum, „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, 81-82)

Um die Auflösung des Ghettos in Warschau zu demonstrieren, sprengte der Befehlshaber der deutschen Streitkräfte, Jürgen Stroop, am 16. Mai 1943 die Große Synagoge in der Tłumackiego-Straße in die Luft. Der Sieg gehörte jedoch nicht ihm – Sieg des Geistes, Mut, Opfer des Lebens – sondern den jüdischen Kämpfern, den Anführern des Aufstands, die sich fast wehrlos den deutschen Nazis widersetzten, die alle Juden ermorden wollten Nation und vernichte alle Spuren davon.

Es waren junge Leute wie Mordechaj Anielewicz, Paweł Frenkel, Marek Edelman, die sich als Anführer des Aufstands gegen alle deutsche Macht stellten. Mordechaj Anielewicz, der Anführer der Jewish Fighting Organization, hat sein Leben für seine Nation geopfert! In seinem letzten Brief schrieb er: „Das Wichtigste ist, dass sich mein Lebenstraum erfüllt hat. Ich konnte die jüdische Verteidigung im Ghetto in ihrer ganzen Größe und Herrlichkeit sehen. (Brief von Mordechaj Anielewicz an Icchak Cukierman über die ersten Kämpfe im Ghetto, Warschau, 23. April 1943)

Mehr als ein Jahr später brach in ganz Warschau ein Aufstand aus, an dem sich auch Juden beteiligten. Die ganze Stadt wurde niedergebrannt.
Heute gedenken wir derer, die ohne Sieg- oder gar Überlebenschance einen ungleichen Kampf für einen würdigen Tod mit der Waffe in der Hand aufnehmen konnten.

Der Pflichtzölibat wird umgegangen – im Bistum Basel.

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Ein katholischer Priester aus dem Aargau hat seinen Job wegen dem Zölibat an den Nagel gehängt. Nun aber ist ein Wunder geschehen: Adrian Bolzern feierte am Karfreitag seinen ersten Gottesdienst als Gehörlosenseelsorger des Bistums Basel. Das trotz dem Verbot des Vatikans, laisierte Priester als Seelsorger weiter zu beschäftigen.
Am Palmsonntag wurde er in seiner neuen Aufgabe begrüsst. Im Mai wird er zum ersten Mal einen Gottesdienst allein feiern – mit einem Dolmetscher. Es braucht noch viel, damit die Kommunikation mit den Gottesdienstteilnehmenden reibungslos funktioniert. Immer wieder hilft ihm seine reformierte Kollegin.

Als bekannt wurde, dass katholischer Pfarrer Kirchenmusikerin heiratet, weil sie ein Kind von ihm erwartet – Bischof Felix Gmür hat dem Priester Hoffnung gemacht, Adrian Bolzern als Seelsorger weiterhin zu beschäftigen. Damals sagte Bischof von Basel: „bei der letzten sogenannten Laisierung eines Priesters dauerte es nur drei Monate. Nun hoffen wir, dass alles bis März 2023 abgeschlossen ist.“ und es wurde so. Ein Wunder ist geschehen.
Schade, dass die katholische Kirche durch aufbauende Worte des Bischofs von Basel in Sachen der Lehre der Kirche nicht gestärkt wird. Quo vadis ecclesia Basiliensis?

Luc Humbel macht die Kirche unglaubwürdig

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Kirchenratspräsident Luc Humbel will die Glaubwürdigkeit der Kirche zurückgewinnen. Leider ist er trotz der Entscheidung des Verwaltungsgerichts immer noch nicht zurückgetreten.
In seiner Vasallenzeitschrift Horizonte tritt er für eine politische Kirche ein, die Diskriminierung bekämpft und Gleichberechtigung fördert.
Gleichzeitig unterstützt er rechtswidrige Entscheide der Kirchenpflegen sowie Pseudokatholizismus und Doppelmoral der Landeskirchenfunktionäre. Dadurch macht er selbst als Kirchenratspräsident der römisch-katholischen Landeskirche im Aargau, die Kirche unglaubwürdig.

Die aktuellen Kircheaustritts-Zahlen zeigen: Die Austritte von Kirchenmitgliedern bewegen sich auf hohem Niveau – Grund genug, Herr Humbel, das Amt niederzulegen. Wir sind dankbar, wenn Sie aufhören, von Kirche und als Kirche unglaubwurdig zu sprechen.
Die Antwort auf die Krise ist die Wiedererlangung der Glaubwürdigkeit. Wir haben eine Vertrauenskrise in der Kirche, weil Funktionäre wie Sie der Kirche grossen Schaden zufügen. Kein Katholik kann sich mit der Überzeugung abfinden, dass Sie und Ihre Lobbykirchenpfleger, Menschen in der Kirche an den Rand drängen und rechtswidrige Entscheide treffen. Die Kirche muss frei von den Heuchlern sein.

Weiterlesen…Urteil des Verwaltungsgerichts gegen Landeskirche unter Luc Humbel…
Die Kündigung von Pater Adam war rechtswidrig – eine solche Entscheidung führt zum Autoritätsverlust der Landeskirche. Luc Humbel als Präsident muss gehen, weil er wissen musste, was Rechtsmissbrauch ist, weil er selbst Anwalt ist.
Der Kirchenrat als Aufsichtsbehörde hat – zusammen mit Luc Humbel – die rechtswidrige Kündigung dreimal – in drei eigenen internen Instanzen der Landeskirche Aargau – gutgeheissen. Das Verwaltungsgericht Aargau als ausserkirchliche Behörde musste schliesslich entscheiden – Pater Adam wurde vor zwei Jahren zu Unrecht gekündigt. Sofort jedoch versucht die Aargauer Landeskirche unter Luc Humbel in einer eigens konstruierten Medienmitteilung, das Urteil des Verwaltungsgerichts abzuschwächen, rechtswidrige Machenschaften zu vertuschen. Hoffentlich erfolglos, denn die Zeit läuft davon.

Die Karwoche ist hierzulande von Gewalt geprägt

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Ermordeter Christ, bewaffnete Wachen in Kirchen. Pakistanische Christen feiern den Palmsonntag. Die Karwoche ist hierzulande von Gewalt geprägt.
Das Feiern christlicher Feiertage „im Schatten der Waffen“ ist zur Norm geworden. (…) In unserer Provinz gibt es einen nie endenden Sicherheitsalarm“, sagt P. Tariq Mehmood, Pfarrer von St. st. John Vianney in Peschawar.
Die Fastenzeit ist auch eine Zeit des Almosengebens. In dieser besonderen Zeit bitten wir um Ihre Unterstützung, die es uns ermöglicht, unsere Evangelisierung fortzusetzen und Hoffnung in die Herzen unserer Leser zu giessen.

Klicken Sie hier, um zu unterstützen
Nachdem am Vorabend des Palmsonntags ein Christ ermordet worden war , erhöhte die pakistanische Polizei zu Beginn der Karwoche die Sicherheit für Kirchen in der Stadt Peschawar. Letzten Samstag hat ein unbekannter Angreifer einen christlichen Sanitärarbeiter erschossen.

Das Feiern christlicher Feiertage „im Schatten der Waffen“ ist zur Norm geworden. (…) In unserer Provinz gibt es einen nicht enden wollenden Sicherheitsalarm . Die Polizei bittet uns, vor jeder Versammlung Vorsichtsmaßnahmen zu treffen“, sagte P. Tariq Mehmood, Pfarrer von St. st. John Vianney in Peschawar.

Das Schicksal von Christen in einer Dschihadistenhochburg
Die unruhige Provinz Khyber Pashtunkhwa im Nordwesten Pakistans, die an das von den Taliban regierte Afghanistan grenzt, gilt seit langem als Hochburg radikalislamischer Terrorgruppen . In der Provinz und ihrer Hauptstadt Peschawar kommt es immer wieder zu Angriffen auf christliche, sikhische und hinduistische Minderheiten sowie auf islamische Minderheiten – Schiiten und Mitglieder der Ahmadi-Bewegung, aber auch Sunniten. Im Januar wurden bei einem Selbstmordanschlag auf eine sunnitische Moschee in Peschawar mehr als 80 Menschen getötet. Das Tempelgebäude befand sich im weitläufigen Komplex des Polizeipräsidiums.
Im selben Monat beging die protestantische Kirche All Saints in Peshawar den ersten Jahrestag der Ermordung ihres Pastors William Siraj , der 2022 von bewaffneten Motorradfahrern erschossen wurde. Während der Karwoche und Ostern schützen Freiwillige aus der Gemeinde zusammen mit der Polizei die Kirche, berichtet UCA News. Im Jahr 2013 wurden bei einem islamischen Selbstmordanschlag auf die Allerheiligenkirche über 120 Menschen getötet und 170 verletzt.

Die Zahl der Angriffe dschihadistischer Kämpfer auf religiöse Minderheiten ist in ganz Pakistan sprunghaft angestiegen, nachdem die pakistanischen Taliban im November 2022 einen Waffenstillstand mit der Regierung geschlossen hatten . Am Freitag wurde in Peschawar ein Sikh erschossen. Ende März wurde in der Hafenstadt Karatschi ein indischer Augenarzt ermordet. In beiden Fällen gelten Islamisten als mutmassliche Täter.

Feiern Sie Ostern mit uns

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Ostern ist das höchste Fest der Christen. Das Fest beginnt am Gründonnerstag über Karfreitag und Karsamstag bis hin zum Ostersonntag und Ostermontag.

An Ostern wird die Auferstehung Jesu Christi gefeiert, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat. Das Osterfest fällt immer auf den Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond – also frühestens auf den 22. März, spätestens auf den 25. April. Im Jahr 2023 feiern die Christen am 9. April Ostern.

In unserer Kirchgemeinde Katholisch. Gebenstorf-Turgi laden wir Sie ein mit uns das Osterfest 2023 zu feiern und zwar:

  • Am Hohen Donnerstag, 6. April 2023 – Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums
    um 19.00 Uhr, danach Nachtanbetung bis Karfreitag 15h
  • Am Karfreitag, 7. April 2023 – Leiden und Sterben Jesu Christi – Karfreitagsliturgie
    um 15.00 Uhr
  • Am Karsamstag, 8. April 2023 – Grabesruhe Jesu Christi – und am Abend/Osternacht
    um 19.00 Uhr– Osternachtliturgie für Alle
  • Am Ostersonntag, 9. April 2023 – Hochfest der Auferstehung Jesu Christi – Eucharistiefeier
    um 10.30 Uhr und 19.00 Uhr
  • Am Ostermontag, 10. April 2023 –
    um 9.00 Uhr – Eucharistiefeier für Alle
  • Gesegnete Ostern!

Osterfeiern (Triduum Sacrum) | ausgewählte Beiträge der Firmkandidaten | ONLINE_FIRMKURS 2020 | Seelsorgeverband BGT

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Wegen der Coronakrise waren die Messen in der Kirche mit beschränkter Teilnehmerzahl möglich. Zusammen mit meiner Familie habe ich mir die Feiern zuhause angeschaut. Gründonnerstag, Karfreitag und die Osternachtfeier am Samstagabend haben wir per livestream auf kathkirchegetu.ch angesehen. Am Ostersonntag haben wir die Papstmesse aus Rom mit dem Segen „urbi et orbi“ im TV geschaut.

Gründonnerstag
Die Messe beginnt mit viel Orgelmusik. Die 1. Lesung aus dem Buch Exodus handelt davon, dass zur Ehre Gottes ein Lamm geopfert werden soll. Es ist das Paschafest der Juden und es wird genau beschrieben wie das Ritual ablaufen soll. Die 2. Lesung ist aus dem ersten Brief Paulus an die Korinther. Die Worte, die auch heute noch während der Wandlung gesprochen werden, kamen dort vor. Danach würde normalerweise die Fusswaschung beginnen. Jesus hat am Abend vor seinem Tod mit seinen Jüngern ein letztes Abendmahl gefeiert und es war damals üblich, sich vorher die staubigen Füsse zu waschen. Eigentlich war es die Aufgabe der Diener, aber an diesem Abend hat Jesus das bei seinen Jüngern gemacht und ihnen gesagt, sie sollen seinem Beispiel in Zukunft folgen. Danach haben sie zusammen gegessen und Jesus hat das Brot geteilt und den Wein mit ihnen zusammen getrunken. Das war sozusagen die erste Eucharistiefeier für uns Katholiken. Wir glauben, dass Jesus in der heiligen Messe wirklich bei uns ist. Nach dem Austeilen der Kommunion legt der Priester sich eine Stola um und bringt die Schale mit den Hostien nach hinten in die Kirche in einen kleinen Schrank. Ich habe gesehen, dass das Kreuz dahinter schon verhüllt war. Der Tabernakel hinter dem Altar bleibt offen und leer. Mir ist nicht ganz klar gewesen, wo der Unterschied zwischen Tabernakel und dem anderen Schrank liegt. (?)
Karfreitag
Der Priester legt sich vor die Stufen des Altars. Danach legt er sich das rote Gewand um. Die Kirche und der Altar sind nicht geschmückt und es brennen auch keine Kerzen. Alle Kreuze sind verhüllt. Es gibt keine Orgelmusik oder Glocken. Nach den zwei Lesungen wird die Leidensgeschichte von Jesus nach Johannes vorgelesen. In der Predigt wird gesagt, dass der Tod nicht nur Trauer bedeutet, sondern auch den Übergang zu neuem Leben. Mittelpunkt der Karfreitagsfeier sind die grossen Fürbitten und die Kreuzenthüllung in drei Schritten. Danach wird der Altar gedeckt, Kerzen angezündet und der Priester legt sich die Stola um und holt das Brot aus dem Schrank, wo er es gestern hingebracht hat. Jetzt wird auch wieder gesungen, das Lied „Oh Haupt voll Blut und Wunden“. Nach Kommunion und dem Segen ist die Messe zu Ende.
Bisher kannte ich es nur so, dass die Karfreitagsmesse ein Wortgottesdienst ohne Kommunion ist und auch nicht gesungen wird oder Kerzen brennen, weil es ja der Todestag von Jesus ist.(?) Ausserdem habe ich mich gefragt, wieso das Gewand der Priester rot ist, wenn alles andere lila verhüllt ist.(?)
Osternacht
Die Kirche ist dunkel. Die Osterkerze wird hereingetragen. Es ist das einzige Licht. Die Priester haben weisse Gewänder an. Ein Loblied wird zur Eröffnung gesungen („Dies ist die Nacht…“). Es folgen sieben Lesungen aus dem Alten Testament. Dazwischen wird ein Psalm gelesen und ein Gebet gesprochen. Die Botschaft ist, dass Jesus das Wasser des Lebens und das Licht der Welt ist.
Wir sollen Gott aus dem Dunkel ins Licht folgen. Ich finde das in der Osternacht immer besonders eindrücklich!
Als das Licht in der Kirche wieder angeht als Zeichen, dass Jesus auferstanden ist, wird das „Halleluja“ gesungen, die Orgel spielt und die Glocken läuten. Die nächste Lesung ist aus dem Neuen Testament (Paulusbrief an die Römer). Die Botschaft ist, dass der Tod keine Macht hat. Im Evangelium nach Lukas entdecken die Frauen das leere Grab. Jesus ist auferstanden!
In der Predigt geht es darum, dass wir Jesus nachfolgen sollen und die Auferstehungsbotschaft weiterverbreiten sollen. Es werden sehr viele Heilige angerufen, die für uns bitten sollen. Das Weihwasser wird gesegnet und wir erneuern unser Taufversprechen. Nach den Fürbitten folgt die Eucharistiefeier, wie wir sie jeden Sonntag feiern. Das Brot wird wieder in den Tabernakel hinter dem Alter gebracht. Zum Abschluss wird das bekannte Osterlied „Das ist der Tag, den Gott gemacht“ gesungen.
In diesen drei unterschiedlichen Messen werden die wichtigsten drei Tage in Jesus Leben zusammengefasst. Die allerwichtigste Botschaft ist, dass mit dem Tod eines Menschen nicht alles zu Ende ist. Das finde ich beruhigend. Ostern ist deshalb für mich auch immer ein Fest der Hoffnung. Ich freue mich darauf.
Allerdings war es jetzt schon eine spezielle Erfahrung, die Messen nur per livestream zu sehen. Eigentlich wäre ich als Ministrantin dabei gewesen. Zuhause ist nicht die gleiche Stimmung wie in einer Kirche. Ich finde es feierlicher, wenn man mit anderen zusammen in der Kirche ist. Aber ich bin froh, dass die Kirchegemeinden des Pfarrverbandes Gebenstorf-Turgi-Birmenstorf diese Möglichkeit angeboten haben. Die Aufnahmen so hinzukriegen war bestimmt schwierig und viel Arbeit. An dieser Stelle vielen Dank dafür!

Mir ist aufgefallen, dass am Gründonnerstag keine Leute in der Kirche gab, was an Coronavirusmassnahmen liegt. Deshalb sollten wir den Gottesdienst ja auch von zu Hause LIVE verfolgen.
Was mir sonst noch aufgefallen ist, ist das ein Pfarrer den Gottesdienst geleitet hat den ich nicht kenne.
Mir fiel auch auf, dass viele Geschichten über Jesus beim letzten Abendmahl erzählt wurde.
Was ich speziell fand ist, dass es die ganze Zeit Weihrauch hatte.
Was mir besonders aufgefallen ist, dass das Kreuz überdeckt war.

Karfreitag
Mir viel auf, dass der Pfarrer der am Anfang geredet hat zuerst, anders als gestern, ein weisses Gewand (nur Albe) mit einer roten Stola anhatte und dann einen roten Gewand (Umhang) darüber angezogen hat.
Was mir auch auffiel ist, dass der Pfarrer am Anfang etwa eine Minute auf dem Boden lag.
Mir fiel ebenfalls auf, dass keine Orgel spielte.
Es wurde viel über die Geschichte vom Tode Jesu erzählt.
Was mir auch aufgefallen ist, ist dass das grosse Kreuz immer noch überdeckt war.

Osternachtgottesdienst
Mir ist aufgefallen, dass es die ganze Zeit dunkel war.
Mir ist auch aufgefallen das die Osterkerze gebrannt hat. Am Schluss war die Kamera auf die Osterkerze gerichtet.
Was mir auch aufgefallen ist, ist das die Orgel wieder gespielt hat.
Mir ist noch aufgefallen, dass es kein Osterfeuer gegeben hat.

Ostersonntag
Morgen: Es war dunkel und es haben nur Kerzen gebrannt. Unter anderem auch die Osterkerze. Sie brannte die ganze Zeit.
Es wurde über die Auferstehung von Jesus erzählt.

Was ist mir an den Feiern aufgefallen?

Ostern 2020
Nun, da wir Ostern zuhause verbringen mussten, da die Schweiz immer noch in dieser Kriese steckt, habe ich die Feiern von zuhause aus mitverfolgt. Diese Messen sind jedoch anders, weil wir hier nicht nur das letzte Abendmahl feiern, das Jesus mit seinen Jüngern verbracht hat, sondern wir feiern ebenfalls wie er nach seinem Tod auferstanden ist und die Menschen von ihren Sünden erlöst hat.

Gründonnerstag
Am Gründonnerstag feiern wir das letzte Abendmahl. Jedoch ist dies ein ganz spezielles Mahl, da es der erste Tag des «Osterwochenende» (Triduum Sacrum) ist.

Karfreitag
Der Gründonnerstag wird gefolgt vom Karfreitag wo Jesus verraten und gekreuzigt wird. Da Jesus nun eigentlich tot wäre, werden in der Kirche alle Kreuze mit violetten Tüchern abgedeckt, die Kerzen werden ausgelöscht und die Hostien werden aus dem Tabernakel geholt und in einem anderen Schrank versorgt. Es wird auch keine Musik gespielt. Der wahrscheinlich grösste Unterschied zu einer sonstigen Eucharistiefeier ist, dass keine Kommunion verteilt wird. An diesem Tag hat sich in meiner Familie eine Tradition entwickelt. Jedes Jahr gehen wir nach Einsiedeln in die Kathedrale und jedes Jahr könnte ich stundenlang all die Details in diesem Kunstwerk betrachten. Doch dieses Jahr konnten wir leider auf Grund des Coronavirus nicht gehen, was diese Feiertage für mich etwas vernebelt hat.

Die Osternacht/ Ostern
Am Sonntag feiert man die Auferstehung von Jesus. In der Kirche wo am Karfreitag Dunkelheit herrschte werden jetzt wieder die Lichter und Kerzen angezündet. Es werden mehrere Lesungen vorgelesen und wie üblich erhält man die Kommunion. Zum Abschluss wird ein Gloria (=Osterlied) gesungen.

Das Triduum Sacrum
Gründonnerstag
Für den Gründonnerstag gibt es verschiedene Bezeichnungen. Er wird deshalb auch Palmdonnerstag, Hoher Donnerstag oder weisser Donnerstag genannt. Am Gründonnerstag wird das letzte Abendmahl gefeiert.

Mit dem Gründonnerstag beginnt das Triduum Sacrum. Das Triduum Sacrum ist die dreitägige Leidensgeschichte Jesu.

Speziell ist, dass in der Messe der Altar abgeräumt und bis zur Osternachtsmesse nicht wiederaufgebaut wird. Speziell ist auch, dass die Glocken sowie die Orgel bis zur Osterliturgie am Sonntag nicht wieder läuten.

Karfreitag
Der Karfreitag ist mit Ostern einer der wichtigsten Feiertage. In der Hl. Messe wird die Passionsgeschichte gelesen. Später werden auch noch die grossen Führbitten gehalten. Nach den Fürbitten findet die Kreuzenthüllung statt. Der Priester singt dabei dreimal: „Seht das Kreuz, an dem der Herr gehangen, das Heil der Welt“ und Alle antworten: „Kommt lasset uns anbeten.“

Osternacht

Die Osternacht ist der Höhepunkt der drei österlichen Tage.
In der Osternacht werden sieben Lesungen vorgelesen jeweils mit einem gesungenen Psalm dazwischen. Während dem Gloria werden die Altarkerzen wieder angezündet und die Orgel als auch die Glocken spielen wieder. Vor dem Evangelium wird seit dem Aschermittwoch erstmals wieder das Halleluja gesungen.

Triduum Sacrum? Einleitung:
Zwischen dem letzten Abendmahl und der Auferstehung Jesus gibt es drei besondere kirchliche Feiertage. Sie führen uns zur Auferstehung Jesus. Die drei Tage nennt man Hoher Donnerstag, Karfreitag, Karsamstag. Besonders an ihnen ist der Messablauf, der sich in einigem vom normalen Messablauf unterscheidet.
Hoher Donnerstag:
Besonders am Hohen Donnerstag ist, dass die Monstranz mit dem Allerheiligen in einen separaten Tabernakel überführt wird, der Altar wird abgeräumt, das letzte mal wird die Wandlung von Brot und Wein zelebriert und die Glocken läuten das letzte mal. An diesem Tag feierte Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl und wusste, dass ein Jünger, Judas Iskariot, ihn verraten würde. Danach ging er zum Ölberg um zu beten. Der Hohe Donnerstag endet mit der Festnahme und der Verurteilung Jesus.
Karfreitag:
Besonders am Karfreitag ist, dass es keine Wandlung von Brot und Wein gibt, es gibt eine Kreuzverehrung, die Glocken läuten nicht, die Passionsgeschichte wird vorgelesen und es gibt die grossen Fürbitten. An diesem Tag wurde Jesus gekreuzigt und weil die Juden am Paschafest keine Toten am Kreuz haben wollten, stach man Jesus um sicher zu gehen, dass er tot war, mit einer Lanze in die rechte Seite. Dann nahm man ihn vom Kreuz runter, band ihn in Leinenbinden ein und brachte ihn ins Grab.
Karsamstag oder Osternacht
Besonders bei diesem Messablauf ist, dass es eine Tauferneuerug gibt, sieben Lesungen gelesen werden, das Brot und der Wein wieder gewandelt werden, die Glocken wieder läuten, die Speisen gesegnet werden und das Osterfeuer und die Osterkerze angezündet werden. In der Nacht vom Karsamstag auf Sonntag ist Jesus nach drei Tagen von den Toten Auferstanden und viele, die nicht geglaubt haben, dass er der Sohn Gottes ist, sind zum Glauben gekommen.
Schluss:
Was sich alle drei Tage vom normalen Messablauf unterscheidet, ist, dass alle Liturgien etwas länger gehen als die normalen Liturgien. Wir haben die Feiern der Heiligen drei Tage über zwei Livestreams geschaut.

Die heiligen drei Ostertage
Gründonnerstag:

An ihm gedenken die Christen das letzte Abendmahl Jesu mit den zwölf Aposteln, am Vorabend seiner Kreuzigung. Dabei wird viel Wert auf die Eucharistiefeier gelegt. Speziell an diesem Gottesdienst ist, dass er sehr ausführlich und auch aufwendig gestalten wird. Der Gottesdienst war daher auch sehr spannend
und unterscheidet sich von den anderen.
Karfreitag:
An diesem Tag wurde Jesus gekreuzigt. Somit gedenkt man an
diesem Gottesdienst das Leiden Jesus. Während diesem
Gottesdienst werden rote Gewänder (Blut-Farbe) getragen und der Altar ist
nicht geschmückt. Das Kreuz ist ebenfalls mit einem Tuch
verdeckt und wird am Ende des Gottesdienstes in 3 Schritten
entfernt. Ausserdem bietet dieser Gottesdienst eine gute
Möglichkeit für die Toten zu beten. Mir ist bei
diesem Gottesdienst aufgefallen, dass die Stimmung, anders als
bei den anderen Gottesdiensten, eher traurig und gedämpft
erscheint. Natürlich auch nachvollziehbar.
Osternacht/ Ostermorgen:
Die Osternachtsmesse erfolgt fast im Dunkeln, nur eine grosse
Kerze brennt. Die Osternacht dauert meistens mehrere Stunden
und sie ist der Höhepunkt der Österlichen Tage. Ein Tag später,
also am Ostersonntag, werden die Lichter wieder angemacht und
man feiert die Auferstehung Jesu. Es ist auch die
Fastenzeit beendet und sie bietet eine gute Gelegenheit mit seiner Familie
die Auferstehung zu feiern und den alten Traditionen
nachzugehen.

Ich habe aufgeschrieben, was die Osterfeiern so besonders macht. Die Nachfolgenden Informationen habe ich aus dem Gottesdienst, denn es gab aber ich habe auch noch recherchiert, damit ich auch keine falschen Informationen aufschreibe. Man hat dann, ja 3 Gottesdienste an drei Tagen doch die Gottesdienste werden alle als einer angesehen.
Der Ablauf sieht ungefähr so:
Am ersten Tag also am Gründonnerstag feiern wir das Abendmahl. Zwischen 16 und 20 Uhr fängt er an. Bei uns war er um 19:00.
Am 2. Tag also am Karfreitag gibt es den 2. Teil von dem Gottesdienst. Um 15:00 fängt er an, da um diese Zeit Jesus starb.
Am Karsamstag kommt der 3. Teil. An diesem Tag gedenkt man die Grabesruhe Christi und seine Auferstehung erwartet, die an Ostern gefeiert wird.
Dann kommt die Osternacht. Mana beginnt die Osternacht schon am Abend und Ostern feiern wir als Ostermorgen (vor Sonnenaufgang) oder Ostertag. Die Osternachts-Feier wird oft als Tauferinnerung- oder Tauf-feier für Erwachsene gestaltet, um den Zusammenhang zwischen Auferstehung Christi und Taufe zu verdeutlichen.
Ostern ist vor Pfingsten und Weihnachten der höchste Feiertag von der katholischen Kirche. An Ostern feiern wir die Auferstehung von Jesus und seinen Sieg über den Tod.
Gründonnerstag: Im Zentrum steht das letzte Abendmahl und die Auslieferung von Jesus.
Karfreitag:
1. Man darf kein Fleisch essen. Weil man an diesem Tag fastet. Fisch ist aber erlaubt. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes steht sein Kreuztod.
2. Die Kirchenglocken bleiben still.
Karsamstag:
1. Zentrum des Gottesdienstes ist die Grabesruhe.
2. Karsamstag heisst übersetzt «Kummer».
3. Es werden keine Sakramente gespendet, die mit Festfreude verbunden sind, ausserdem finden keine Eucharistiefeier statt.

Triduum Sacrum – Die heiligen drei Ostertage
Diese drei christlichen Tage unterscheiden sich stark von normalen Eucharistiefeiern. Zum Beispiel wird am Gründonnerstag sehr viel Konzentration auf die Eucharistiefeier gelegt, da wir am Gründonnerstag das letzte Abendmahl Jesus Christi feiern am Tag der Einsetzung der zwei Sakramente: der Eucharistie und des Priestertums.
Am Karfreitag werden rote Gewänder getragen und der Altar ist schmucklos. Ausserdem sind alle Glocken still und das ewige Feuer brennt nicht. Der Karfreitag wird als Tag des Leidens und der Trauer betrachtet, da Jesu an jenem Tag am Kreuz litt. Das Besondere an diesem Tag ist es, dass Jesus die Schmerzen und seinen eigenen Tod in Kauf genommen hat, um uns alle zu erlösen. Am Karfreitag versuchen wir, uns in seine Situation hineinzuversetzen und staunen, wie er trotz seiner menschlichen Furcht vor dem Sterben geblieben ist und sich dem Urteil gestellt hat. Das Kreuz in der Kirche ist mit einem Tuch verdeckt, welches gegen das Ende des Gottesdienstes in drei Schritten entfernt wird. Die Fürbitten gelten als Mittelpunkt der Feier, unter anderem, um für die Kranken zu beten.
Die Osternacht findet in Dunkelheit statt. Sie ist der Höhepunkt der drei österlichen Tage. Die Osternachtfeier dauert meistens mehrere Stunden und ist die Vorfeier der Auferstehung Christi. Die Gläubigen sind noch in der Dunkelheit und Trauer, sehen aber bereits dem Licht von Ostern entgegen.
Am Ostermorgen werden zuerst alle Kerzen entzündet, und die Lichter werden eingeschaltet. Der Ostersonntag gilt als Tag der Freude, und die Auferstehung Christi wird gefeiert. Mit dem Ostersonntag ist die Fastenzeit beendet und bietet eine gute Gelegenheit, um mit seiner Familie Jesus Auferstehung zu feiern und alten Traditionen der Kirche nachzugehen.
Die Triduum Sacrum sind meines Erachtens sehr wichtige Gottesdienste sowohl für die Christen als auch für nicht gläubige Menschen. Der Ostersonntag wird bei sehr vielen Menschen gefeiert und dient dazu, Menschen zusammenzuführen. Ausserdem lässt es einen an das Opfer denken, das Jesus dazumal für uns gebracht hat. Mit den drei österlichen Tagen erleben wir den Leidensweg Jesu Christi mit und danken ihm mit diesen Gottesdiensten für sein Opfer.
Ich finde es sehr interessant zu sehen, was für verschiedene Stimmungen und Emotionen in diesen Gottesdiensten zu finden sind und wie nahe man Jesu in diesen Tagen stehen kann.

Ostern 2020 in Corona-Zeiten
Am letzten Wochenende haben wir Ostern gefeiert. Ostern ist sehr wichtig für uns Christen, da wir die letzten Tage von Jesus Christi, sein Tod und seine Auferstehung erinnert werden. Dieses Jahr haben wir dieses Fest anders als jedes Jahr gefeiert, da wir zu Hause bleiben mussten. Wegen dem Corona-Virus ist alles geschlossen. Deswegen waren die Messen nur im Internet zu sehen, was ich als sehr aussergewöhnlich fand.
Der erste Gottesdienst am Gründonnerstag war ein Live Stream von Gebenstorf. Es war die leere Kirche zu sehen. Der Pfarrer musste alles selber erledigen und er hatte keine Hilfe. Er hat die Lesungen von der Bibel gemacht und hat alles selber gesungen. Es war auch nicht einfach sich auf die Messe zu konzentrieren, da das Bild oft «eingefroren» war, was von meiner langsamen Internetverbindung abhängig war.
Am Karfreitag war der Gottesdienst dem Tod des Jesus gewidmet. Der Kreuzweg sollte uns auf den Weg des Jesus erinnern bis er gekreuzigt und gestorben war.
Am Karsamstag war die Messe ganz anders. Die ganze Kirche war ganz dunkel, da nur eine Kerze am brennen war. Es waren nur zwei Pfarrer anwesend und sie haben sich mit der Lesung von der Bibel abgewechselt. Auch wenn die Messe sehr wichtig ist, habe ich die Übertragung nur so halb als in Wirklichkeit interessant gefunden. Das Ganze war für mich zu dunkel und ich konnte mich nicht richtig auf die Messe konzentrieren.
Am Ostersonntag feiern wir die Auferstehung des Jesus Christus aus dem Grab. Die Messe war ganz früh am Morgen, deswegen musste ich die Aufzeichnung anschauen. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder normal sein wird.

All diese ausgewählten Beiträge sind von den Firmkandidaten geschrieben worden, welche den Aufsatz in Rahmen ONLINE_FIRMKURS 2020 unseres Seelsorgeverbands BGT verfasst und digital zugestellt haben. DANKE!