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Beschwerde bei Bundesgericht – Verstoss gegen die Religions- und Versammlungsfreiheit

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Als Reaktion auf den überraschenden Entscheid des Justizgerichtshofs des Kantons Genf, der das Verbot der Durchführung von Taufen im Genfersee bestätigte, wird heute eine Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht. Die Klage gegen diese Ablehnung wird wegen Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes, des Diskriminierungsverbots und wegen einer ungerechtfertigten Beeinträchtigung der Religions- und Versammlungsfreiheit erhoben. Es hat zum Ziel, gegen diesen ungerechtfertigten Eingriff in die Religions- und Versammlungsfreiheit vorzugehen, der in einer unverhältnismässigen Anwendung des kantonalen Gesetzes über die Laizität des Staates gründet.
Am 29. Mai 2022 ersuchte die evangelische Freikirche von Cologny um die Erlaubnis, am Strand von La Savonnière in Collonge-Bellerive im Kanton Genf eine Taufe zu feiern. Es handelte sich um die Taufe eines Erwachsenen durch Untertauchen in Anwesenheit seiner Angehörigen, Freunde und Familie, mit Erklärung zur Taufe, Glaubenserklärung des Täuflings, eventuell Gebet für den Täufling und drei A-cappella-Gesängen. Es war keine Beschallung vorgesehen und die Feier sollte während einer Stunde an einem Sonntagmorgen stattfinden.
Am 27. Juni 2022 verbot das Departement für Bevölkerungssicherheit und Gesundheit diese kurze, festliche und harmlose Veranstaltung. Es war der Ansicht, dass sie die Laizität des Staates verletze. Von dieser Entscheidung überrascht, rief die Kirche den Justizgerichtshof der Republik und des Kantons Genf an. In einem Urteil vom 20. Dezember 2022 bestätigte dieser das vom Departement verhängte Verbot. Gemäss ihrem Verständnis des Grundsatzes der Laizität war die Verwaltungskammer des Gerichts der Ansicht, dass der Zugang zum Strand religiösen Organisationen vorbehalten sein sollte, die «eine Beziehung zum Staat unterhalten». So eine Argumentation zeigt offensichtlich, dass auch im Licht der Neutralität ist die Religionsfreiheit lediglich ein „Modewort“ geworden und im Bezug auf staatlich anerkannte Organisationen (=Landeskirchen) gelten soll. Die Religionsfreiheit des Einzelnen muss demnach ausgelöscht werden, wie in einer „Banannerepublik“.
Die evangelische Freikirche von Cologny legt Wert auf die Unterscheidung zwischen Zivilgesellschaft und Staat. Wie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ist sie der Ansicht, dass Pluralismus eine Bereicherung und keine Bedrohung für den religiösen Frieden darstellt. Eine Laizität, die sich auf Offenheit, Harmonie und Toleranz fokussiert, erlaubt es jeder Konfession, sich im Respekt vor den anderen – ob gläubig oder nicht – zu äussern. Wenn die öffentliche Ordnung nicht bedroht ist und die Rechte des Einzelnen respektiert werden, muss der Staat allen erlauben, sich auf öffentlichem Grund zu äussern und zu versammeln. Wenn der Staat sich erlaubt, bestimmte Glaubensrichtungen auf Kosten anderer auszuwählen, überschreitet er seine Rolle. Der See, der Berg oder der Wald gehören zum natürlichen öffentlichen Bereich. Sie sind auch Räume der Freiheit. Aus diesem Grund hat die Kirche beschlossen, den Fall vor das Bundesgericht zu bringen.

24. Februar / Kriegs-Jahrestag als „366. Kreuzwegstation“

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Der Krieg ist für das ukrainische Volk ein Kreuzweg ähnlich wie die Passion Christi: Diesen Vergleich zieht eine Gedenkstunde, mit der die ukrainische Caritas-Spes an die Invasion Russlands vor einem Jahr erinnert. „Lehre uns, Jesus, all unsere Nöte mit Demut anzunehmen, um die Last deines eigenen Kreuzes zu erleichtern. Lehre uns, jene einzigartige Unterstützung zu finden, die dich gestärkt hat, als du dich wieder aufgerichtet hast, um dein Kreuz zu tragen“, heisst es im Einladungstext der Veranstaltung, die vom Weltcaritasverband „Caritas Internationalis“ via YouTube am 24. Februar 2023 um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit live übertragen wird.
(Link zum Online-Livestream des Gebets: https://youtube.com/live/g7Phl17LY0M?feature=share)
Das in englischer Sprache gehaltene „Gebet der 366. Station“ sei ein Symbol für den „Schmerz und das Leid des ukrainischen Volkes“. Die Texte der 14 vorgetragenen Stationen des Gedenkens, erzählen die Geschichten von Menschen, denen im vergangenen Jahr geholfen wurde. Das Gebet am Freitagabend werde ein „Zeichen der Einheit in der Trauer“ sein sowie auch ein Zeichen der „Solidarität mit denjenigen, die unter diesem Krieg leiden“.

Alte Predigten aufleben – während der Fastenzeit

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Während der Fastenzeit wollen junge Dominikaner (Predigerorden) im Rahmen des Projekts „Old but Gold“ Kanzelworte aus acht Jahrhunderten zum Leben erwecken. An sechs Terminen ab 26. Februar wird zunächst jeweils eine kurze Einführung zur Predigt und ihrem Verfasser gegeben, ehe sie – teilweise im vollen Wortlaut, teilweise auf etwa 20 Minuten gekürzt – von der Kanzel gesprochen wird.

Berühmte Vertreter des Predigerordens kommen dabei in chronologischer Reihenfolge zu Wort.
Zunächst Jordan von Sachsen (1185/1190–1237) mit einer Fastenpredigt aus seinem Todesjahr 1237, danach am 4. März der Mystiker Johannes Tauler (1300–1361), der 1361 verkündete: „Mein Joch ist süss und meine Bürde ist leicht“.

„Häretiker“ Savonarola
Am 11. März folgt mit dem von Papst Alexander VI. 1497 als „Häretiker, Schismatiker und Verächter des Heiligen Stuhls“ exkommunizierten Bussprediger Girolamo Savonarola (1452–1498) die umstrittenste Persönlichkeit. Savonarola, der wegen seiner verbalen Geisselung irdischer Eitelkeiten berühmt und gefürchtet war, wurde 1498 in Florenz öffentlich gehängt und verbrannt. Er kommt im Rahmen von „Old but Gold“ mit Gedanken über die himmlische und die irdische Liebe zu Wort.

Die weiteren drei Dominikanerprediger sind der im 18. Jahrhundert lebende Cyrill Riga (689–1758), der kurzzeitige Volksvertreter in der Pariser Nationalversammlung von 1848, Henri Lacordaire, (1802–1861) und der 1980 in Wien verstorbene Diego Goetz (1911–1980). Im Anschluss an jede der sechs Predigten besteht die Möglichkeit, sich mit den Dominikanern im Huttnersaal auszutauschen und die Inhalte zu erörtern.

Ort:
Dominikanerkirche S. Maria Rotunda und Huttnersaal, Postgasse 4, 1010 Wien

Termine:
Sonntag, 26. Februar 2023, 18 Uhr: Jordan von Sachsen (†1237), Fastenpredigt
Samstag, 04. März 2023, 17 Uhr: Johannes Tauler (†1361), „Mein Joch ist süß und meine Bürde ist leicht“
Samstag, 11. März 2023, 17 Uhr: Girolamo Savonarola (†1498), Die himmlische und die irdische Liebe
Samstag, 18. März 2023, 17 Uhr: Cyrill Riga (†1758), Fasten und Geduld
Samstag, 25. März 2023, 17 Uhr: Henri Lacordaire (†1861), Was hat Christus Neues gebracht?
Samstag, 01. April 2023, 17 Uhr: Diego Goetz (†1980), Was ist er, der Mensch?

Kardinal Müller wird Mitglied der Internationalen Kopernikus-Akademie

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Polnischer Präsident Duda beruft Kardinal Müller in die Internationale Kopernikus-Akademie. Er wurde berufen als der bekannteste Theologe unter den Kardinälen der römischen Kirche und als ein Freund Polens – Mit dabei sind auch fünf Nobelpreisträger und 200 Wissenschaftler aus der ganzen Welt….

Die Fastenzeit kommt: Kümmern Sie sich um Ihre spirituellen „Muskeln“

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Die Fastenzeit beginnt in zwei Tagen. Es geht nicht nur darum, sich in dieser Zeit dies oder jenes zu versagen, sondern Übungen aufzunehmen, um unsere geistige „Form“ zu entwickeln, damit aus unserem geistigen „Fett“ – „Muskel“ wird.
Eine gute Einführung in die Fastenzeit findet sich in 1. Korinther 9, Kapitel 9: „Jeder Sportler, verzichtet auf Vieles; er für einen vergänglichen Lohn, wir für einen unvergänglichen. Ich laufe also nicht so blind; Ich kämpfe nicht, als würde ich ins Leere schlagen, sondern ich unterwerfe meinen Körper und nehme ihn gefangen, damit ich nicht durch das Predigen anderer für untauglich befunden werde.“ (1 Korinther 9:25-27).

St. Paulus vergleicht geistliche Disziplin mit systematischer körperlicher Betätigung und der Pflege des Körpers, damit er sich in jeder Prüfung anstrengen kann – wenn wir in einem Wettkampf laufen und gewinnen wollen. Allerdings ist der christliche „Lauf“ kein Sprint 100 Meter sondern eher ein spiritueller Marathon, der vom Läufer sowohl Muskelkraft als auch Ausdauer erfordert, die Fähigkeit, Anstrengungen zu widerstehen, die unsere Kräfte zu übersteigen scheinen. Unser geistliches Leben kann nicht aus kurzen Schüben, aus momentanen „Explosionen“ der Frömmigkeit bestehen, sondern wir brauchen Regelmässigkeit und ständige Arbeit an uns selbst.

Wem der Vergleich von Seelenleben und Sport nicht gefällt, dem kann auch die Arbeit auf dem Land oder im Garten ein gutes Bild sein. Auch hier ist Systematik und Methodik gefragt. Von der Aussaat bis zur Ernte vergeht eine längere Zeit, in der wir die Pflanzen systematisch giessen, düngen und pflegen müssen. Jeder, der sich mit Gartenarbeit beschäftigt hat, weiss, dass Unkraut am besten bekämpft wird, sobald es auftaucht. Denn wenn sie wachsen, lassen sie sich nur schwer entfernen, um die Kulturpflanzen nicht zu beschädigen. Im spirituellen Leben ist es nicht anders: Alle Laster und schlechten Gewohnheiten werden am besten bekämpft, sobald wir ihre ersten Anzeichen bemerken. Ansonsten wachsen sie und bedecken das, was wir in uns selbst kultivieren möchten: Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Fleiß, Sensibilität für andere, Weisheit. Anstatt uns um das Wachstum dieser Eigenschaften zu kümmern, lassen wir oft das Unkraut von Egoismus, Hinterlist und Faulheit in uns wachsen.

Daher ist spirituelle Disziplin eine ständige Übung in Güteoder methodische Pflege des Gartens, der die eigene Seele ist. Und diese Konstanz und Methodik sind die beiden Erfolgsfaktoren. Manchmal sind wir wie ein Student, der den Stoff theoretisch verstanden hat, sich aber nicht die Zeit genommen hat, ihn zu wiederholen, Übungen zu machen und ihn in die Praxis umzusetzen. Wenn der Moment des Tests kommt – die Prüfung, kommen alle Mängel ans Licht und er erhält eine ungenügende Note. In einem der Briefe von St. Paulus erwähnt diejenigen, die „immer lernen, aber die Wahrheit nicht erkennen können“ (2. Timotheus 3,7). Diese Gefahr droht uns auch dann, wenn wir uns zwar gerne verschiedene Lehren anhören – heutzutage geschieht das oft über das Internet –, uns aber nicht die systematische Mühe machen, sie in die Praxis umzusetzen. Als St Jakobus: „Denn wenn jemand das Wort hört und es nicht tut, Er ist wie ein Mann, der sein natürliches Spiegelbild betrachtet. Denn er sah sich an, ging weg und vergaß sofort, wie er war“ (Jakobus 1:23-24).

Was sollten wir also tun, um das Wort nicht nur passiv zu empfangen , sondern es in den Boden unseres Herzens aufzunehmen und für sein Wachstum zu sorgen – damit es uns Frucht bringt? Die Kirche schlägt hier drei Haupthilfen vor: Fasten, Beten und Almosengeben, aber dies sind keineswegs die einzigen Mittel, um das geistliche Leben zu entwickeln.

Schnell- es ist eine Art „jäten“ – das Entfernen von Unnötigen aus Ihrem Leben, was zu einem Hindernis für die Entwicklung werden kann. Der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel kann hier einen Unterschied machen, aber es ist sicherlich nicht die einzige Art des Fastens, die wir anwenden sollten. Für viele Menschen wird es ebenso wichtig oder vielleicht sogar noch wichtiger sein, die Nutzung dessen einzuschränken, was unsere Aufmerksamkeit ablenkt und Zeit in Anspruch nimmt: Fernseher, Computer, Smartphone, Spiele. Für andere kann es ratsam sein, soziale Kontakte zu reduzieren und vor allem auf das „Feiern“ zu verzichten. Es geht nicht darum, das zu übertönen, was in uns verborgen ist – tiefe spirituelle Bedürfnisse, Fragen nach dem Sinn und der Richtung unseres Lebens. Setzen Sie statt auf Quantität auf Qualität. In diesem Sinne kann Fasten einfach eine weise Wahl dessen bedeuten, was wir verwenden, nicht eine totale Resignation. Anstatt auf einer Party Spaß zu haben, mit allen über nichts zu reden, ist es vielleicht besser, einen Freund zu treffen und über wichtige Dinge zu sprechen? Anstatt Dutzende von Videos auf Youtube anzusehen, ist es vielleicht besser, eines anzusehen, das uns zum Nachdenken anregt und unser Leben beeinflusst?

Gebetes ist das Grundnahrungsmittel unserer Seele. Aber auch hier ist es besser, auf Qualität als auf Quantität zu setzen. Es geht nicht darum, Gebete zu vermehren, sondern zu lernen, gut zu beten. Ein gutes Gebet ist ein Gebet, das ein Dialog ist, nicht nur ein Monolog, und das unser Leben beeinflusst, kein lebloser Akt der Frömmigkeit. Wie macht man das Gebet wirklich zu einem Dialog mit Gott und nicht nur zu einer Aneinanderreihung von Worten, die von uns gesprochen werden? Zuallererst stützen Sie Ihr Gebet auf das Wort Gottes. Sie können die Methode der Lectio Divina oder eine andere Reflexionsmethode (z. B. das Zelt der Begegnung, die ignatianische Methode) anwenden. Sie können den Rosenkranz auch beten, indem Sie die Aufmerksamkeit auf die einzelnen Geheimnisse richten, so dass es ein meditatives Gebet ist und nicht nur eine Wiederholung von Gebeten. Für Menschen,Kontemplative Erneuerungsbewegung .

Almosengeben ist viel mehr als „Hilfe für Bedürftige“. Natürlich ist dieser äußere Aspekt des Almosengebens sehr wichtig, aber auch seine spirituelle Dimension. Indem wir unsere materiellen Ressourcen, Zeit und Kraft für andere einsetzen, werden wir die egozentrische Perspektive los und erkennen in der Praxis, wozu Gott uns während des Gebets und des Lesens seines Wortes berufen hat. Almosen sind nicht auf Geldspenden beschränkt. Heutzutage ist direkte Unterstützung besonders wertvoll: Zeit für andere, Hilfe für Kranke und Behinderte, Freiwilligenarbeit und andere Formen sozialer Aktivitäten.

Zu diesen Hauptmaßnahmen zur Pflege des geistlichen Lebens kann man noch eine Reihe weiterer Maßnahmen hinzufügen, die es wert sind, während der Fastenzeit ergriffen zu werden, nicht nur als etwas Vorübergehendes, sondern als Beginn einer dauerhaften Praxis. Wir werden sie hier nicht im Detail beschreiben, wir werden sie nur auflisten und einige davon in den folgenden Texten behandeln. Diese sind:

· Gewissenserforschung verstanden als tägliche Gebetspraxis

Regelmässige Lektüre der Bibel

ständige Weiterbildung innerhalb einer Bewegung oder Gemeinschaft

· Teilnahme an Treffen kleiner Bibel- oder Ausbildungsgruppen

· geistliche Leitung

· Anbetung

Schweigen (sog. Sacrum Silentium)

· Einsiedelei / Einsamkeit

Schießereien

Übung in Einfachheit

· Gehorsam

· lernen

· Pilgerfahrt

Ein spirituelles Tagebuch führen

· Spirituelle Freundschaft / Spirituelle Begleitung

in deinem Umfeld von Gott in Wort zu zeugen

Die Seligsprechung der ermordeten Familie Ulma

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Die Seligsprechung der Familie Ulma findet am 10. September 2023 in Markowa/PL statt, wo die polnische Familie durch die Deutschen ermordet wurde, da sie den Juden, trotz des von den Deutschen erlassenen Todesstrafe, geholfen hat. Nach Angaben des polnischen Botschafters beim Heiligen Stuhl, fand im Vatikan ein Treffen zum Gedenken an die Familie Ulma im Rahmen der erwarteten Seligsprechung statt.
Nach dem Treffen kündigte der Botschafter an, dass die Seligsprechung der Familie Ulma, d.h. Eltern und sieben Kinder, die von den Deutschen wegen der Rettung von Juden im durch Deutsche besetzten Polen am 24. März 1944 in Markowa/PL ermordet wurden, am 10. September 2023 stattfinden wird.

Der Weg zur Seligsprechung der heldenhaften Familie wurde geebnet, als Papst Franziskus im Dezember 2022 das Dekret über ihren Märtyrertod bestätigte.
Es gilt zu erwähnen, dass viele Polen haben ihr Leben risikiert, weil sie trotz des deutschen Verbots während des Zweiten Weltkriegs, die Juden gerettet haben.

Am Aschermittwoch(22.Feb) beginnt Fastenzeit

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Dem Faschingsspass folgt die Fastenzeit. Am Aschermittwoch werden in den Gottesdiensten mahnende Worte gesprochen: „Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.“

Traditionell beginnt nach christlichem Verständnis am Aschermittwoch die Fastenzeit. Dem Faschingsspass folgen dann deutlich ernstere Töne, erinnert doch der Aschermittwoch an die Vergänglichkeit des Menschen und fordert zur Umkehr auf.

In den katholischen Kirchen wird den Menschen ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet. Dazu wird einer dieser Sätze gesprochen: Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehrst oder Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium.

Mit der 40 Tage dauernden Fastenzeit bereiten sich Christinnen und Christen auf Ostern vor. Die Kirche ruft in der Fastenzeit auf Verzicht von masslosen Konsum von Fleisch, Süssigkeiten oder Alkohol.

7. Sonntag im Jahreskreis (A) – Fasching, Karneval

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1. Lesung: Lev 19.1-2.17-18
2. Lesung: 1 Kor 3,16-23
Evangelium: Mt 5,38-48

Frauenpriestertum? Nein – sagte Papst Fran­zis­kus erneut.

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Bei der Dis­kus­sion um Laien in der katho­li­schen Kir­che müsse der Akzent „auf der Ein­heit und nicht auf der Tren­nung“ lie­gen, sagte Papst Fran­zis­kus am Sams­tag vor Dele­gier­ten der Laien-Kommissionen von Bischofs­kon­fe­ren­zen welt­weit. Noch schlimmer – sagte Papst – sind die klerikalisierten Laien: „Bitte, sie (=Gemeindeleiter) sind eine Plage in der Kirche. Lasst den Laien Laie sein.“ Einer brei­te­ren Zulas­sung zu Wei­he­äm­tern wegen des Pries­ter­man­gels – so wört­lich – Revan­che für frü­here Aus­gren­zung – erteilte der Papst eine Absage.

Franziskus äusserte sich zum Abschluss eines dreitägigen Kongresses der Vatikanbehörde für Laien, Familie und Leben. Thema war das Zusammenwirken von geweihten Amtsträgern und katholischen Laien, auch mit Blick auf die im Oktober in Rom beginnende Weltsynode. Eingeladen waren die zuständigen Ausschüsse der Bischofskonferenzen, nicht aber einzelne Laienverbände.

„Priester und Laien sind aufgerufen, gemeinsam zu gehen“: Das ist nicht nur der Titel einer im Vatikan stattfindenden internationalen Tagung von 16. bis 18. Februar, sondern auch eines der Hauptanliegen, das im Synodalen Prozess der Weltkirche verfolgt werden soll. Veranstalter ist das von Kurienkardinal Kevin Farrell geleitete Dikasterium für Laien, Familie und Leben. „Es geht nicht darum, Laien zu klerikalisieren, sondern sich der Verantwortung der Laien bewusst zu werden“. Ob die Kirche hier beim synodalen Prozess weiter voranschreitet, werde sich zeigen. (Informationen und Texte zur Tagung www.laityfamilylife.va)

Die Wertschätzung von Laien in der katholischen Kirche hänge weder von theologischen Neuerungen ab noch von «funktionalen Erfordernissen angesichts der abnehmenden Zahl von Priestern», sagte Franziskus. Noch weniger könnten Grundsatzforderungen eine Rolle spielen, «jenen eine Revanche zu gewähren, die in der Vergangenheit ins Abseits gestellt wurden». Es gehe um die richtige Sicht der Kirche: die Kirche als Volk Gottes, zu dem Laien wie geweihte Amtsträger als Getaufte gehören. Laien dürften nicht nur als «Nichtkleriker» betrachtet werden. «Wir sind Getaufte, Christen, Jünger Jesu. Alles andere ist zweitrangig», so der Papst.

Er kritisierte Trennungen innerhalb der katholischen Gemeinschaft. Vielfach seien Gruppen auf «parallelen Gleisen» unterwegs, etwa ein Klerus ohne Kontakt zu Nichtgeweihten, aber auch geistige Eliten, die sich vom Volksglauben abgekoppelt hätten, die römische Kurie getrennt von den Ortskirchen, die Jungen von den älteren Mitmenschen usw. «Dies ist die grösste Versuchung in dieser Zeit.»
Die Kirche müsse als «ein Leib, als ein wahres Volk» geeint im Glauben leben, betonte Franziskus. Die von ihm als Programm ausgegebene Synodalität finde «ihre Quelle und ihr letztes Ziel in der Mission». In diesem Rahmen sei auch die Mitverantwortung von Laien zu sehen.

Als Betätigungsfeld für Laien nannte Franziskus in erster Linie die «säkulare Wirklichkeit» ihres Alltags; dies schliesse Mitwirkung in Liturgie, religiöser Unterweisung, in Leitungsstrukturen und der Vermögensverwaltung sowie bei der Planung und Umsetzung von Pastoralprogrammen nicht aus. Vor allem Frauen müssten «mit ihren Kompetenzen und ihren menschlichen und spirituellen Gaben» stärker gewürdigt werden, sagte der Papst. Unter anderem nannte er eine Zusammenarbeit der Laien mit Priestern in der Kinder- und Jugendbildung und die Bereiche Ehe und Familie.

Abschliessend warnte Papst Franziskus davor, in einen Klerikalismus zu verfallen: „Ein Priester oder Bischof, der in diese Haltung verfällt, fügt der Kirche grossen Schaden zu. Aber […] noch schlimmer als ein Priester oder Bischof, der in den Klerikalismus verfällt, sind die klerikalisierten Laien: Bitte, sie sind eine Plage in der Kirche. Lasst den Laien Laie sein.“

Weitere Niederlage für „Kirchenpflege“ Gebenstorf-Turgi.

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Die Staatsanwaltschaft hat das Haus- und Rayon-Verbot für ungültig erklärt und Pater Adam Schadenersatz zugesprochen.
Damit ist ein weiteres Urteil in Sachen der Rechtswidrigkeit in der Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi gefällt worden. Entgegen der Aussage der Aargauerzeitung, ist der Entscheid der Staatsanwalschaft per Ende Januar rechtskräftig. Somit ist das Haus- und Rayonverbot, welches von Bernhard Hollinger(-Dorfarzt) und Andreas Zillig (-ehemaliger Polizeibeamter und nun Staatsangestellter) – Mitglieder der „Kirchenpflege“, was AZ nicht erwähnt hat – gegenüber Pater Adam ausgesprochen wurde – ungültig. Die Staatsanwaltschaft hat dieses Verbot für ungültig erklärt und Pater Adam Schadensersatz zugesprochen. Die beiden, Hollinger und Zillig, haben ohne gültige Rechtsgrundlage einem Priester den Zutritt zur Kirche verweigert. Zudem wurde noch die Security aufgeboten, um Pater Adam am Betreten der Kirche zu hindern. Kirchgemeindesteuern werden verbraucht, um rechtswidrige Verbote durchzusetzen und damit einen Priester und die Gläubigen an der Durchführung einer Heiligen Messe zu hindern. Dadurch stellt sich die Frage, inwiefern Luc Humbel von der Landeskirche davon wusste und Herrn Hollinger und Herrn Zillig bestärkte, dieses Rayonverbot durchzusetzen. Es kann nämlich nicht ausgeschlossen werden, ob das Handeln von den beiden selbständig war oder durch die Landeskirche motiviert. Jedoch ist klar,dass der Fall für so viel Wirbel sorgte, dass es wichtig ist, der Öffentlichkeit mitzuteilen, dass das Rayonverbot rechtswidrig war.

Zum Anderen soll noch gesagt werden, dass schon vor Weihnachten ist das Urteil des Verwaltungsgerichts betreffend die Kündigung der Landeskirche gegenüber Pater Adam gefällt worden. Der Präsident der Landeskirche, Luc Humbel, hat sich damals mit einer Medienmitteilung zum Fall „unbedeutend“ geäussert. Das Urteil wurde vom Verwaltungsgericht aber veröffentlicht und ist von jedermann einsehbar. Tatsache ist, dass das Verwaltungsgericht das Handeln der Landeskirche als klar rechtswidrig bezeichnete. Der einzige Punkt, der noch offen bleibt, ist die Frage, ob die Kündigung nichtig ist. Über diesen Punkt wird nächstens das Bundesgericht entscheiden müssen. Luc Humbel hat mittels der „Medienmitteilung in eigener Sache“ angeblich die Öffentlichkeit bewusst in die Irre führen wollen, da er davon schrieb, Pater Adam sei in den finanziellen Ansprüchen mehrheitlich unterlegen. Diese Tatsache hängt jedoch mit der Frage zusammen, ob die Kündigung nur rechtswidrig oder nichtig ist. Bei einer nichtigen Kündigung sind die finanziellen Ansprüche um einiges höher. Sehr einschneinend und auch für zukünftige Fälle wichtig ist jedoch die Tatsache, dass das Handeln der Landeskirche die Autonomie der Kirchgemeinde verletzt hat und die Aufsichtspflicht der Landeskirche nicht wahrgenommen wurde. Es gab keine Gründe für eine Kündigung. In Zeiten des Priestermangels kündigt eine Landeskirche einem Priester, ohne eine Rechtsgrundlage hierfür zu haben. Grundsätzlich müsste ein Präsident der Landeskirche, der zudem noch Anwalt ist, der Öffentlichkeit die Frage beantworten, was sein Motiv war, eine solch rechtswidrige Kündigung auszusprechen.