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Börsenspekulationen der Landeskirche Aargau

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Die Landeskirche Aargau verfügt über Millionen von liquiden Mitteln, die sie nicht nutzt, um das pastorale Leben im Aargau zu beleben. Ganz im Gegenteil werden sogar die Kirchenpflegen kritisiert und juristisch verfolgt, die sich für das sakramentale Leben einsetzen. Auf der anderen Seite hat es Luc Humbel und seine Entourage geschafft, das letzte Jahr 1’100’000 Franken an der Börse zu verspekulieren. Im Vertrauen darauf, dass der Leser der Jahresrechnung diese nicht genau anschaut, versteckt man den grossen Verlust, indem man diesen in TCHF (Tausend Franken) angibt. Die Verluste wurden über Wertschwankungsreserven gedeckt. Dadurch fällt in der Jahresrechnung dieser riesige Verlust nicht so stark auf. Bereits seit Jahren spekuliert – Kirchensteuer-sei-dank – die Landeskirche an der Börse mit den Steuergeldern der Gläubigen, anstatt dieses durch eine Senkung des Zentralkassenbeitrages zurückzugeben.
Es zeugt von der absoluten Doppelmoral Luc Humbels, dass er und Bischof Felix die führenden Stimmen waren, als es darum ging, die Konzernverantwortungsinitiative zu propagieren (dies auch aus eigenen finanziellen Interessen, um mit allfälligen Klagen gegen Konzerne Geld zu generieren), jedoch die Landeskirche mit Millionen an der Börse spekuliert. Ganz lächerlich macht sich der Landeskirchenpräsident und seine Clique mit ihrer Erklärung für die Verluste. Man macht den Ukrainekrieg und die Inflation dafür verantwortlich. Jeder Hobby-Ökonom weiss, dass Aktienwerte mit der Inflation ansteigen. Zudem war die Inflation in der Schweiz eher moderat. Auch den Krieg in der Ukraine verantwortlich zu machen, ist unsinnig. Wenn man riskante Börsengeschäfte tätigt, ist die Gefahr immer da, Geld zu verlieren.

Die Frage ist, ob der Steuerzahler es wirklich tolerieren wird, dass die Landeskirche auf seine Kosten an der Börse spekuliert. Dass Luc Humbel zurücktreten muss, ist ohnehin bereits seit Langem fällig. Aber es braucht auch eine juristische Aufarbeitung dieses Falls. Die Menschen, welche die Kirche von innen zerstören und dabei ständig von Glaubwürdigkeit reden, sollen nun für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Kirche ist nicht notwendig, um Gutes zu tun.

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Beim Christentum geht es nicht um naives „Wohlwollen“ und nicht um soziales Engagement. Dazu braucht es kein Kirchensteuer. Es wird von der Landeskirche wohl falsch verstanden, wenn nun die Kirchensteuer-Verteidigungskampanie in den Medien startet zum Leitwort: soziale Kirche ist Hauptsache.
In der Kirche geht es um Gott.
„Den Auftrag der Kirche auf Nächstenliebe, den Aufbau von Frieden, die Unterstützung der Armen und Migranten, die Sorge um die Ökologie zu reduzieren – ohne die rettende Einzigartigkeit Christi zu verkünden und ohne den Auftrag, Menschen mit Gott in der Kirche zu vereinen, ist ein Verrat an Christus.“ Die Kirche ist nicht notwendig, um Gutes zu tun. Für die Erlösung ist die Kirche notwendig“.
Gott ist unendlich gut, Er ist nur gut. Daher führt ein Leben nach dem Maß des Guten den Menschen irgendwie zu Gott. Wenn wir diesem Gedankengang folgen, können wir sagen: Wo Güte und Liebe sind, da ist Gott. Manche sagen, wenn jemand in Güte und Liebe lebt, lebt er oder sie in Gott; Wenn jemand gut ist, hat er Gott in seinem Herzen. Wieder andere behaupten, dass ein Mensch, der in Güte und Liebe lebt, Gott näher sein kann als viele gläubige Katholiken; Selbst wenn jemand keinen Glauben hat, beweist das Gute selbst, dass er Gott nahe ist und die Erlösung verdient. Und wieder andere stellen die Frage: Wenn ich ein guter Mensch bin, muss ich dann glauben? Warum zur Kirche gehören, wenn ich besser bin als viele Katholiken und sogar Priester?

Ich selbst habe mehrmals den Versuch gehört, die letzte hier gestellte Frage zu beantworten, die nicht nur nicht die katholische Wahrheit über die Kirche, das Heil und Gott zum Ausdruck brachte, sondern sogar im Widerspruch zur Lehre der Kirche zu diesen Themen stand. Und diese Antworten kamen aus dem Mund von Geistlichen. Es ist kein Wunder, dass Laien das spirituelle Leben häufiger mit dem moralischen Leben gleichsetzen. Dies führt natürlich zu noch ernsteren Fragen und Dilemmata. Wenn man in verschiedenen Religionen Gutes tun und in Liebe leben kann, sind dann nicht auch andere Religionen alternative Wege zu Gott? Brauchen wir die Institution Kirche, wenn wir selbst in der Liebe leben können?

Leider enthalten alle diese Aussagen eine Reihe von Fehlern, die wir unterschiedlich interpretieren können. Wir können an ihnen erkennen, dass sie vergessen oder missverstehen, was Übernatürlichkeit ist – das Christentum wird auf eine moralische Doktrin reduziert. Es gibt auch eine fatale Gleichsetzung von Gott mit Güte oder Liebe, die ebenfalls falsch ist. Letztlich zeigen die obigen Thesen ein Missverständnis der Natur des Menschen in seiner Beziehung zu Gott.

Nun, während die Aussage „Gott ist das höchste Gut“ oder „Gott ist Liebe“ wahr ist, ist die Aussage, dass das Gute Gott oder die Liebe Gott ist, falsch . Güte und Liebe, die Merkmale der geschaffenen Welt und Bereiche des menschlichen Lebens sind, sind keine Elemente der Göttlichkeit in der Welt. Das Gute ist nicht die Substanz Gottes, daher ist es nicht so, dass wir es dort, wo es Gutes gibt, mit einer quasi-sakramentalen oder realen Gegenwart Gottes zu tun haben. Mit der Liebe ist es genauso. Gott und Güte oder Liebe sind getrennte Dinge. Und wenn wir sagen, dass Gott Liebe oder Gut ist, dann meinen wir eine Analogie. Das Gute und die Liebe in Gott sind etwas anderes als das Gute und die Liebe des Menschen. Ja, letztere (d. h. Güte und menschliche Liebe) sind erschaffen und haben eine gewisse Ähnlichkeit mit Gott, sie sind wie sein Spiegelbild. Die menschliche Liebe birgt also ein gewisses Potenzial für Ähnlichkeit, um uns zu zeigen, wer Gott ist. Aber umgekehrt funktioniert es nicht. Gott ist nicht wie irgendetwas Menschliches oder Geschaffenes. Und wenn wir über Ihn in menschlichen und geschaffenen Kategorien urteilen, tun wir dies anhand von Analogien.

Es mag schockierend klingen, aber es ist potenziell möglich, dass jemand in Güte und Liebe lebt, hat aber nichts mit Gott zu tun. Es kann sein, dass jemand ein gutes und gerechtes Leben führt und dennoch nicht gerettet wird. Güte oder ein Leben mit Liebe retten nicht. Darauf deutet beispielsweise das Konzil von Trient mit den Worten des ersten Kanons über die Rechtfertigung hin: „Wenn jemand sagen würde, dass ein Mensch vor Gott durch seine eigenen Taten gerechtfertigt werden kann, sei es durch die Kräfte der menschlichen Natur oder mit …“ die Hilfe der Lehre des Gesetzes. Aber ohne die Gnade Gottes durch Jesus Christus sei er ein Anathema.“

Na und? Hat das Gute keine Bedeutung? Nun ja, nein. Ein rechtschaffenes Leben, gute Taten und ein Leben mit authentischer Liebe zu den Ungläubigen haben einen pädagogischen und vorbereitenden Charakter. Ein gerechtes Leben prägt die menschliche Natur, die durch die Sünde verletzt wurde. Es bedarf einer gewissen Ausbildung, um bereit zu sein, den Glauben anzunehmen. Im Gegenteil, die durch Sünde oder falsche Ideologien deformierte Natur wird immer weniger fähig, das Licht des Evangeliums zu empfangen. Wahrheit und Güte ebnen die Wege des menschlichen Intellekts. Sünde verdunkelt den Geist. Wir sehen es sehr deutlich: Wo Sünde zur Norm und antichristliche Ideologien zum kulturellen Prinzip werden, wird es immer schwieriger, den Glauben zu akzeptieren. Leider ist es möglich, die Vernunft und den Willen des Menschen so zu deformieren, dass die Wahrheit Gottes nicht nur nicht als etwas Schönes und Wahres erkannt wird, sondern sogar Abneigung und Feindseligkeit hervorruft.

Güte oder ein Leben in Liebe können daher höchstens ein Vorspiel zur Erlösung, also zur Rückkehr zu Gott, sein, aber es ist noch kein Akt, der Gott in unseren Herzen wohnen lässt. Dies geschieht durch Gnade.

Glaube und Taufe sind das Tor zur Erlösung.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass jemand, der bereits das Glück hatte, die Gnade des Glaubens anzunehmen und in der Heiligen Kirche bleibt, sich nicht darauf konzentrieren muss, Gutes zu tun und in Liebe zu leben. Glaube ist eine göttliche Tugend. Es ist eine Teilhabe am Leben Gottes. Es ist nicht nur eine Ansicht oder ein Glaube des Geistes, sondern ein neues, übernatürliches Prinzip des Lebens im Menschen. Ähnlich verhält es sich mit den theologischen Tugenden Hoffnung und Liebe. Das Leben nach diesem übernatürlichen Prinzip – das Leben Gottes und nicht nur des menschlichen Lebens – hat auch Auswirkungen auf die natürliche Sphäre des menschlichen Lebens. Das Leben Gottes zu leben macht unser Leben zu einem Spiegelbild des Lebens Gottes im Bereich menschlichen Handelns. Daher lebt ein mit Gott vereinter Mensch so, dass seine Taten, seine Güte und seine Liebe mit dem Leben Gottes in Einklang stehen und ein klares Spiegelbild der übernatürlichen Liebe Gottes werden. Und wenn jemand glaubt, aber nicht gerecht lebt, dann ist sein Glaube tot. Darüber hinaus sollte betont werden, dass jede gute Tat eines Gläubigen verdienstvoll ist, weil es sich um eine Tat handelt, bei der ein mit Gott verbundener Mensch ohne eigene Verdienste, tatsächlich durch seinen Willen, sein Leben in den Dienst Gottes stellt und sein Leben in das Gottes eingliedert Leben, oder aus einer anderen Perspektive betrachtend, macht das Leben Gottes in seinem Leben gegenwärtig.

Daher ist die Liebe des Menschen nicht identisch mit der Liebe Gottes, sondern sie sind eng miteinander verbunden. Die menschliche Liebe rettet nicht, sondern bereitet auf das Heil vor und wird in Verbindung mit der heiligenden Gnade zu einem Ort der Vergegenwärtigung der Liebe Gottes.

Der Mensch ist in der Tat eine einzigartige Schöpfung Gottes. Er wurde gut geschaffen. Die menschliche Natur ist nach Gottes Willen gut. Daher sehnt sich der Mensch spontan nach Güte und Liebe und sieht darin sein Glück und seine Erfüllung. Aufgrund der Sünde sind dieses „Gefühl“ und dieser Wunsch nach Güte und Liebe leicht deformiert worden, so dass wir sie möglicherweise falsch wahrnehmen und verwirrt darüber sind, was Güte und Liebe sind – und letztendlich kann dies sogar zur Ablehnung Gottes führen. Menschliche Güte und Liebe können uns jedoch nicht die ultimative Erfüllung verschaffen. Der Mensch wurde so geschaffen, dass sein Ziel und seine Erfüllung nicht nur das sind, was in seiner eigenen Natur liegt, sondern dass die Erfüllung und das Ziel des Menschen Gott ist – der absolut jenseits der Natur liegt.

Während wir also „spüren“, dass Güte und Liebe etwas Eigenes für uns sind und wir sie wollen, wollen wir auch „etwas mehr“.

Letztlich ist die Erfüllung und das Ziel der menschlichen Natur Gott, der anders und anders ist als die menschliche Liebe und Güte. Und nur die Rückkehr zu Ihm und die Vereinigung mit Ihm nennen wir ewige Erlösung.

Reicht es also, ein guter Mensch zu sein, um gerettet zu werden? Leider nicht. Das Bedürfnis nach Gott. Es erfordert Glauben und übernatürliche Liebe. Das Bedürfnis nach Vereinigung mit Ihm. Güte rettet also nicht. Andere Religionen retten nicht, weil sie sich nicht mit Gott vereinen – sie sind kein Weg zur Vereinigung mit Ihm und sie sind nicht die von Gott offenbarte Wahrheit über sich selbst.

Güte und Liebe, die von Anhängern anderer Religionen und sogar von Atheisten praktiziert werden können, retten auch nicht, sondern können die menschliche Natur nur darauf vorbereiten, die rettende Wahrheit des Evangeliums anzunehmen – was im Fall derjenigen der Fall ist, die unverschuldet sind Sie haben diese Wahrheit nicht kennengelernt und können daher eine gewisse Hoffnung auf ihre Erlösung haben (dies ist keine Gewissheit, sondern eine Hoffnung, eine Annahme, da ihre Natur auf die Erlösung in Christus ausgerichtet ist). Diese Hoffnung wäre natürlich noch größer, wenn wir ihnen helfen könnten, das Evangelium kennenzulernen und anzunehmen und in die Kirche einzutreten.

Im Leben und insbesondere im Christentum geht es also nicht um naive „Freundlichkeit gegenüber der Menschheit“. Es geht um Gott. Für die Rückkehr zu Ihm und die Vereinigung mit Ihm. Es geht um übernatürliche Liebe zu Gott, nicht nur um die menschliche Liebe zu den Menschen. Daher kann die Kirche in ihrem Verhältnis zur Welt nicht beim Bereich des Allgemeinwohls stehen bleiben. Auf diese Weise würde er seine übernatürliche Mission verraten. Und die Kirche soll vor allem die Menschen zu Gott führen. Wenn er anderen Gutes tut, dann aus dem Wunsch heraus, sie zur Begegnung mit dem wahren Gott in der Kirche zu führen.

Den Auftrag der Kirche auf die Nächstenliebe, den Aufbau des Friedens, die Unterstützung der Armen und Migranten, die Sorge um die Ökologie zu reduzieren – ohne die rettende Einzigartigkeit Christi zu verkünden und ohne den Auftrag, Menschen mit Gott in der Kirche zu vereinen, ist leider ein Verrat an Christus. Die Kirche ist nicht notwendig, um Gutes zu tun. Gott zu finden, Sünden vergeben zu bekommen, in der Taufe in das Leben Christi eingebunden zu werden, in der Messe in sein Opfer einbezogen zu werden und im Sakrament seines Leibes und Blutes mit ihm vereint zu sein, kurz – zur Erlösung – die Kirche ist notwendig.

Jetzt müsse man…

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„Jetzt müsse man dringend die richtigen Schritte unternehmen“, sagt Bischof Felix Gmür auf katholisch-de. Es ist nicht klar, wer dieser „man“ sein soll. Doch zunächst muss man die Verursacher der Missstände loswerden, denn ohne „Aufräumen“ kann es keinen Neuanfang geben. Denn „niemand legt ein Stück neuen Stoff auf ein altes Kleidungsstück; denn der neue Stoff reisst wieder ab und es entsteht ein noch grösserer Riss“ (Matthäus 9,16). Bischof Gmür möchte wohl nicht wahrhaben, dass er ein altes Gewand – seine Diözese mit aktiven Priestern – misshandelt, um einen „Flickstoff“ – die Laien – zu Gemeindevorsteher zu ernennen, die laut Kirchengesetznur in Ausnahmefällen die Zuständigkeit für die Leitung der Seelsorge in Anspruch nehmen dürfen. Auch wird das Frauenpriestertum angesichts dieser biblischen Aussage ad absurdum geführt.
„Das Wichtigste ist, so fuhr Gmür fort, dass alles, was wir tun, gut für die Betroffenen des Missbrauchs sein muss“ für den ein Scheitern in dieser Hinsicht zu einem medialen Untergang geworden ist.

Das Entsetzen der Gläubigen mache deutlich, dass ein Punkt erreicht sei, „an dem das Fass überläuft“. Ein Schritt zur Verbesserung der Situation könnte die Professionalisierung des Personalwesens sein, sagte Gmür. Doch wer ist der Personalleiter im Bistum? Der Bischof selbst, der nun angeblich einen Katalog seiner eigenen Sünden im Personalbereich verkündet. „Wir müssen genauer prüfen, ob Menschen, die im kirchlichen Dienst arbeiten wollen, dafür wirklich geeignet sind.“ Wer wir? Meint er sich selbst? Der Fisch stinkt am Kopf, nicht wahr?

„In einer späteren Zeit werden einige vom Glauben abfallen; sie werden sich zu betrügerischen Geistern und den Lehren der Dämonen bekehren“ (2. Tim. 3,1) „Wisse vor allem, dass in den letzten Tagen Spötter kommen werden, die verächtlich sind und ihren eigenen Begierden folgen.“2 Petrus (3,3)

Zu Protestaktionen von Gemeinden, die den Diözesen im Rahmen des dualen Systems in der Schweiz vorübergehend Kirchensteuern einbehalten wollen, sagte Gmür, er könne die Wut verstehen, halte die Aktion aber für nicht wirksam. Möchte er diese seine eigenen Mitarbeiter in der Seelsorge, welche protestieren, besser belehren, wie es eine wirksame Aktion gestartet werden müsse?
„Alle in der Kirche müssen jetzt zusammenarbeiten, um einen schnellen Wandel zu gewährleisten.“ Rasche Veränderungen sind in der Kirche aber ungewöhnlich, in Sekten jedoch möglich.

Warum geht Staat und Kirchen das Geld aus

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Nicht plötzlich fehlen dem Bund 60 Milliarden. Er hätte diese sowieso durch Schulden finanzieren müssen. Die Kirchen sind solider, weil sie ihre Mehrausgaben nicht als Sondervermögen tarnen. Trotzdem müssen sie ihre Ausgaben zurückfahren. Beide wollen mit Geld die Leute zu etwas bringen. Motivation mit Geld wird immer teurer.

Das in einem Land mit hohem Exportüberschuss und einer Kirchensteuer, die anderswo nicht sprudelt. Beide, Staat und Kirchen, können viel Personal einstellen und dieses noch gut bezahlen. Der Staat kann dann noch durch Subventionen den Umstieg auf Wind- und Solarenergie beschleunigen. Dieses Geld, was Staat und Kirchen für Personal und Aktivitäten bereitstellen, kommt über Steuern von denselben Leuten, zu denen es zurückfließt, allerdings vermindert durch den Verwaltungsaufwand. Das ginge kostengünstiger und ehrlicher für den Verbraucher, transparenter und würde die Korruption stark einschränken.

Subventionen sind nicht notwendig

Sinnvoll wäre es, wenn die Bürger weniger Verwaltungsvorgänge finanzieren müssten. Es genügte, wenn sie nur das Finanzamt finanzierten und nicht noch die Stellen, die Subventionsanträge bearbeiten. Wie wird aber Ökostrom dann trotzdem günstiger, so dass sich die Investitionen für Wärmepumpe und Solardach schneller amortisieren: Indem die Kosten für die Folgen der CO2-Emissionen in den Preis für Gas und in die aus Kohle oder Gas gewonnene Elektrizität eingerechnet werden. Denn die Folgekosten, u.a. die Überschwemmung im Ahrtal, die geringeren Erträge in der Landwirtschaft, das Baumsterben, die Krankheitskosten infolge der Hitzeperioden werden nicht von den Verursachern beglichen, sondern aus verschieden anderen Kassen finanziert. Würden diese Kosten den CO2-Energieträgern zugeschrieben, würden sich die 12.000 CHF für eine Wärmepumpe schneller amortisieren. Die Bürger müssten dem Staat dann nicht 60 Milliarden zur Verfügung stellen und könnten sich mit dem Geld dann noch eine Solaranlage leisten. Das zu den Privathaushalten. Wie kommen Zement- und Stahlindustrie zu CO2-freien Verfahren:

Auch die Industrie braucht die Subventionen nicht mehr

Die Kosten für Strom gelten in Deutschland als zu hoch. Der Hauptgrund: Die Kohle und das Gas für die Stromerzeugung wurden von Russland so preisgünstig geliefert, dass die Industrieunternehmen nicht wie früher selbst ihren Strom produziert haben. Die Farbwerke Höchst in Frankfurt am Main hätten sogar Strom verkaufen können, wenn sie auf die Dächer sowie auf den Aussenwänden Solaranlagen montiert hätten. Das haben Berechnungen eines Ingenieurbüros bereits im Jahr 1982 ergeben. Mit diesem selbsterzeugten Strom könnten neben den Stahl- und Zementwerken auch Hersteller anderer Produkte kostengünstig in Deutschland produzieren, so die Reifenindustrie.
Es ist im direkten finanziellen Interesse der Bürger, wenn der Staat besser steuert und so nicht wie die Ampel gezwungen ist, mehr Subventionen bereitzustellen, die am Ende Steuererhöhungen notwendig machen. Da die Bürger zu viel Steuern zahlen müssen, erscheint die Wärmepumpe zu teuer und Wohneigentum ist nicht mehr finanzierbar.

Es bleiben die Zukunftsinvestitionen als Ausgabenposten

Hier muss der Staat investieren, hat aber nicht mehr das Geld für die Infrastruktur und kürzt die Gelder für den Bildungsbereich, die Forschung und mindert die Investitionskraft der Unternehmen. Wie diese Zukunftsinvestitionen finanziert werden können, ist Thema eines nächsten Beitrags. Im Folgenden werden die einfachen Prinzipien, die den Staat mit weniger Steuereinnahmen viel effektiver machen würden, auf die Kirchen übertragen.

Die Kirchen haben genug Geld

Warum sie trotzdem von Geldmangel reden, liegt ebenfalls an einer Fehlsteuerung. Zudem wurden zur Verwaltung des Geldes große Zentralen aufgebaut. Diese betreiben eine Art Planwirtschaft. Dafür sind sie viel zu weit von den Menschen weg, so dass sie deren Glaubenssituation nur oberflächlich kennen. Warum diese Struktur zu erheblichen Problemen führt, lässt sich durch einen Vergleich mit Vereinen und Stiftungen zu einem guten Teil erklären. Anders als die Vereine lenken die Kirchen die Geldströme zentral. Das Geld fließt nicht dorthin, wo gute Projekte entstehen und laufen, sondern es soll diese erst in Gang setzen. Es ist ähnlich wie in der Planwirtschaft, die Zentrale weiß besser als diejenigen, die bei den Leuten sind, wo sich Investitionen lohnen. Dadurch fließt viel Geld in Vorhaben, die von den Gläubigen nicht als sinnvoll gesehen und daher nicht genutzt werden. Bevor die Kirchensteuer ab 1827 eingeführt wurde, waren es vor allem Stiftungen und Grundbesitz, mit denen die Christen ihre Seelsorge, die Kirche mit den Gottesdiensten und ihr caritatives Engagement finanzierten.

Das Geld wird zum Steuerungsinstrument

Mit der Kirchensteuer handeln die Diözesen und Landeskirchen vergleichbar dem Staat. Sie sind zu Institutionen geworden, die über größere Geldsummen verfügen können. Dadurch entsteht der gleiche Effekt wie bei den Steuern. Wenn z.B. eine Autobahnbrücke gebaut wird, verbinden das die wenigsten Autofahrer mit der Steuer, die die ihr Arbeitgeber für sie abführt. So die Gläubigen, wenn sie die Dienste ihrer Gemeinde nutzen, das kaum mit ihrer Kirchensteuer verbinden, die der Arbeitgeber ebenso für sie abführt. Dadurch wird die Kirche zu einer Institution, die reich ist und den Gemeinden nicht das Geld gibt, das sie brauchen. Die Kirchen, die im Bauboom der Nachkriegsjahre gebaut wurden, können jetzt abgerissen oder umgewidmet werden, ohne dass großer Protest entsteht. Anders die mittelalterlichen Kirchen. Sie sind deshalb so prächtig ausgestattet, weil die Bürger einer Stadt sie so wollten und nicht ein Diözesanbaumeister mit dem Geld der Zentrale ein Gebäude hingestellt hat. Anders als im Mittelalter fühlen sich die Gemeindemitglieder nicht als die Eigentümer ihrer Kirche. Das hat auch Auswirkungen auf das Selbstverständnis der Hauptamtlichen. Weil ihre Planstellen von der Verwaltung finanziert werden, fühlen sie sich nicht im Auftrag der Gläubigen tätig, sondern „der Institution“. Die Gläubigen hatten noch bis in die achtziger Jahre die Bereitschaft, Kirche zu finanzieren. Da das hier die Zentralen übernommen haben, engagierten sich viele Christen für Gemeinden in Lateinamerika, Afrika und Asien. Es floss nicht nur Geld dahin, es kam auch zu vielen Partnerschaften. Das, was auf der ganzen Welt selbstverständlich ist, dass die Gläubigen sich lokal für den Unterhalt ihrer Kirche und deren Angebote zuständig fühlen, warten sie in Deutschland, dass die Zentrale Personal und Geld zur Verfügung stellt. Würden sich kirchliche Gruppen oder Gemeinden als Verein verstehen, kämen die Vorhaben von den Mitgliedern. Diese müssten auch nicht mit so hohem Aufwand für die Teilnahme gewonnen werden, weil es ihre Aktivität ist, die sie auch aus ihren Mitgliedsbeiträgen finanzieren. Ein großer Teil dieser Aktivitäten würde bei einer Vereinsstruktur keine Personalkosten verursachen. Es ist auch deshalb weniger Geld notwendig, weil es direkter in die erfolgreichen Projekte fließt. Die durch eine Verwaltung finanzierten Personalkosten haben nämlich zur Folge, dass die Ideen und Wertvorstellungen, die Kirchengemeinden und Verbände umsetzen, immer mehr zu einer Sache des von der Verwaltung finanzierten Personals und von den Referaten der Zentrale gesteuert werden.

Die Abschaffung der Kirchensteuer wird wohl als einzige Massnahme übrigbleiben, um die Gläubigen vom Austritt aus der steuerfinanzierten Institution zurückzuhalten.

Kirchensteuer: noch zeitgemäss?

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Freidenker stören die Pauschalmillionen an Landeskirchen. Jungliberale machen Druck. In den Kantonen Basel-Stadt und Neuenburg sind die Religionslosen längst in der Mehrheit, in anderen Kantonen wächst die Gruppe stetig. Grund genug, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, findet der Präsident der Freidenker-Vereinigung der Schweiz, Andreas Kyriacou.
Eine Umweltorganisation oder der TCS erhalten auch nicht einfach Geld für ihr blosses Dasein, sondern es ist an einen Leistungsauftrag gekoppelt.
Am meisten stört ihn, dass nach wie vor viele Kantone den Landeskirchen Pauschalbeiträge in Millionenhöhe ausschütten – und zwar ohne Auflagen: Eine Umweltorganisation oder der TCS erhielten auch nicht einfach Geld, sondern nur aufgrund eines klaren Leistungsauftrags. Das sei bei den Kirchen eben nicht der Fall.

Jungfreisinnige möchten juristische Personen befreien
Im Kanton Zürich würden jährlich 50 Millionen Franken, im Kanton Bern gar über 70 Millionen an die Landeskirchen verteilt. Besser wäre es deshalb laut Freidenker Kyriacou, wenn die Kantone etwa Seelsorge-Angebote ausschreiben würden, Kirchen und Institutionen könnten sich dann bewerben.

Auch für die Jungfreisinnigen macht diese Privilegierung der Landeskirchen keinen Sinn, wie Vorstandsmitglied Tobias Frehner sagt: «Wir können nicht verstehen, warum ein freiheitlicher Staat für die Finanzierung der Kirchen zuständig sein soll. Die obligatorische Kirchensteuer für juristische Personen muss abgeschafft werden.» Denn sie könnten nicht wie Einzelpersonen einfach austreten, um der Steuer zu entgehen.
Bisher sind die Vorstösse der Jungfreisinnigen immer gescheitert. EVP-Nationalrat Marc Jost schlägt als Kompromiss vor, dass Unternehmen zwar weiterhin Kirchensteuer zahlen müssen, dafür aber mitreden dürften. Indem sie die zu berücksichtigende Glaubensgemeinschaft wählen könnten. Damit werde auch die Glaubensfreiheit für Unternehmerinnen und Unternehmer gestärkt.
Dass Unternehmen Kirchensteuern entrichten müssen, sei von Politik und Volk abgesegnet, entgegnet Dominic Wägli, Kommunikationsleiter der Evangelisch-reformierten Kirche. Er betont den entscheidenden Beitrag der Kirchen an eine stabile Gesellschaft, von der auch die Unternehmen profitierten.

Brauchen die Landeskirchen einen klaren Leistungsauftrag oder sollen die Beträge der Kantone weiter pauschal fliessen?
Für Frehner ist klar, dass der Druck auf die Landeskirchen weiter zunehmen wird. Denn die jüngere Generation sei kritischer eingestellt. Die Freidenker-Vereinigung geht davon aus, dass es bereits 2032 mehr Religionslose als Reformierte und Katholiken zusammen geben wird.

Die Gesellschaft ist in allen Themen viel weiter als die Kirchen und urteilt aus einer weltlich-ethischen Perspektive.
In der Schweiz bezeichnet sich rund jeder und jede Dritte als religionslos. Ein weiteres Drittel gehört auf dem Papier zwar einer Religion an, hält sich aber weder für religiös noch spirituell.

Bereits heute sei die Gesellschaft in allen Themen viel weiter als die Kirchen, sagt Kyriacou: Bei der Sterbehilfe, bei der Ehe für alle, bei Präimplantationsdiagnostik – die Bevölkerung sei längst säkular. Sie urteile aus einer weltlich-ethischen Perspektive und wissenschaftlich, aber nicht mehr religiös.

Religiöse Feiertage ebenfalls im Visier
In der Schweiz müsse deshalb die Trennung von Kirche und Staat auf allen Ebenen durchgesetzt werden. So fordert die Freidenker-Vereinigung auch die Abschaffung sämtlicher religiöser Feiertage. Ob es dazu im säkularisierten Volk auch eine Mehrheit geben würde, bleibt offen. Denn bei Weihnachten, Ostern und selbst Pfingsten steht zwar bei den meisten längst nicht mehr der christliche Glaube im Vordergrund, wohl aber Tradition und Kultur.

Viele Initiativen zum Gedenken an die „Samariter aus Markowa“ – sel. Familie Ulma.

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Die Familie Ulma wird wieder laut sein, nach der Seligsprechung wird es in Markowa/PL einen verstärkten Pilger – und Touristenverkehr geben – sagt der Vizepräsident des Instituts für Nationales Gedenken gegenüber Radio Vatikan.
Am 24. März jährt sich das Verbrechen deutscher Gendarmen an der Familie Ulma und acht von ihnen versteckten Juden zum 80. Mal. Herr M. Szpytma, der auch ein Verwandter von der Seligen Wiktoria Ulma ist betont, dass sich viele Initiativen zum Gedenken an die „Samariter aus Markowa“ an junge Menschen richten.

Anlässlich des bevorstehenden Jahrestages des Martyriums der Familie Ulma beabsichtigt das Institut für Nationale Erinnerung, seine bestehenden Ausstellungen und Publikationen zu nutzen und neue Initiativen vorzustellen. Dazu gehört ein kurzer Animationsfilm im Märchenstil, der den seligen Józef, Wiktoria und ihren sieben Kindern gewidmet ist. „Wir haben viele Signale von Schulen, dass sie etwas über diese Geschichte lernen wollen, weil Kinder darin eine wichtige Rolle spielen“, sagt Dr. Mateusz Szpytma.

Das Institut für Nationale Erinnerung möchte auch die laufende Wallfahrt zu den Reliquien des seligen Ulmas nutzen. Eine kleine Ausstellung in Form eines Seligsprechungsbildes ist in Vorbereitung, das problemlos in Kirchen aufgestellt werden kann, in denen die Reliquien aufbewahrt werden. Die Ausstellung und der Film werden von Bildungspaketen begleitet. Eine weitere Initiative des Instituts für nationale Erinnerung, die in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium durchgeführt wurde, sind die Ergebnisse des Wettbewerbs um den besten Unterrichtsplan zur Geschichte der Familie Ulma.

Dr. Mateusz Szpytma erinnert uns auch an die Ausstellung „Selig sind die Gerechten, denn…“, die seit September im Ulma-Museum in Markowa zu sehen ist. „Sie erfreut sich so großem Interesse und erhält so gute Kritiken, dass der Direktor darum gebeten hat.“ „Es ist uns eine Möglichkeit, den Betrieb nicht nur bis März, sondern bis September, bis zum Jahrestag der Seligsprechung, zu verlängern“, bemerkt der Vizepräsident des Instituts für Nationale Erinnerung. Wie er hinzufügt, will das Institut der VR-Etüde auch ein „Zertifikat“ ausstellen der Hilfe“ steht dem Museum der Polen, die Juden in Markowa retten, zur Verfügung. Die Zweigstelle Rzeszów des Instituts für Nationales Gedenken zeigte es anlässlich der Seligsprechung im September online.

Der Vizepräsident des Instituts für Nationales Gedenken betont, dass Markowa seither einen erhöhten Touristen- und Pilgerverkehr beobachte. Und nicht nur das Ulma-Museum weckt Interesse , organisierte Gruppen müssen sich viele Wochen im Voraus anmelden. „ Alle gehen auch in die Kirche, wo die Ulma-Reliquien sind .“ Sie gehen zum Friedhof und zum örtlichen Freilichtmuseum, wo sich das Häuschen der Familie Szylar befindet, in dem eine andere jüdische Familie erfolgreich beschützt wurde und das Ende des Zweiten Weltkriegs erlebte“, berichtet ein Historiker aus Markowa.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten am 24. März erinnert Dr. Matuesz Szpytma daran, dass daran auch die Gemeinde- und Woiwodschaftsregierungen sowie die Kanzlei des Präsidenten beteiligt sind. Der 80. Jahrestag des Verbrechens an den Ulmas und den von ihnen versteckten Juden soll der Höhepunkt der Aktivitäten des Komitees für Feierlichkeiten zur Seligsprechung der Ulma-Familie sein. „Eine solche Zusammenfassung ist auch nötig, um zu sehen, was erreicht wurde, wie viele Initiativen sich positiv ausgewirkt haben“, sagt der Gesprächspartner von Radio Vatikan und zeigt der argentinischen Zeitung „La Capital“, die 2017 einen ausführlichen Artikel über die Familie Ulma veröffentlichte im Zusammenhang mit der Eröffnung einer Ausstellung, die den neuen Seligen gewidmet ist.

Dr. Mateusz Szpytma weist darauf hin, dass das Institut für Nationales Gedenken die Seligsprechung geschickt genutzt hat, um die Geschichte der Familie Ulma bekannt zu machen. „Durch die Erforschung dieser Geschichte und die Veröffentlichung von Büchern sind wir seit vielen Jahren darauf vorbereitet. Doch die Bekanntgabe der Seligsprechung eröffnete neue Kommunikationskanäle und in der Folge wuchs das Interesse. Wir hatten dieses – um es hässlicher auszudrücken – Produkt, wir hatten etwas zu zeigen. Nicht nur das Ulma-Museum in Markowa, das unter maßgeblicher Beteiligung des Instituts für Nationale Erinnerung gegründet wurde, sondern alle diese verschiedenen Initiativen erfreuten sich großem Interesse . Ohne das Institut für nationale Erinnerung wäre es schwierig, dieses Wissen zu verbreiten, aber gleichzeitig wäre es für uns ohne Seligsprechung sehr schwierig, diese Informationen in der Welt zu verbreiten“, argumentiert der Vizepräsident des Instituts für nationale Erinnerung Nationale Erinnerung.

Dr. Mateusz Szpytma, dessen Großmutter die Schwester des Seligen war Auch Wiktoria Ulma macht auf die Entwicklung des Samariterkults aus Markowa aufmerksam. „Menschen schicken Zeugnisse aus ihrem Leben. „In all diesen Beziehungen ist auch die Bedeutung des Erlebens der Seligsprechung selbst sehr präsent“, betont er.

Józef und Wiktoria Ulma und ihre sieben Kinder – Stasia, Basia, Władzio, Franio, Antoś und Marysia sowie ein namentlich nicht genanntes Kind, das zur Zeit des Märtyrertods ihrer Mutter geboren wurde – wurden am 24. März 1944 von den Deutschen wegen ihrer Hilfe ermordet Juden. An diesem Tag töteten die Besatzer auch acht Menschen aus den Familien Goldman, Grünfeld und Didner, die sich im Ulma-Haus versteckt hielten.

Am 10. September 2023 fand in Markowa im Karpatenvorland die Seligsprechungsmesse der Familie Ulma statt. Die Zeremonie wurde vom päpstlichen Legaten, Kardinal Marcello Semeraro, Präfekt des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, geleitet.

Fälschlicher Kirchensteuer

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Die Technik ist offenbar schuld: Im Kanton Obwalden hat sich die Steuersoftware verkalkuliert und der reformierten Kirche zulasten der katholischen Kirche zu hohe Steuereinnahmen zugewiesen – sieben Jahre lang. Es tönt wie ein Witz, denn Update solcher Software mussen automatisch mindestens ein Mal pro Jahr gemacht werden.435’000 Franken sind so während sieben Jahren fälschlicherweise bei den Reformierten gelandet. Eine Frage beunruhigt trotzdem: wo noch ist diese Fälschungstechnik eingesetzt? Die weiteren Recherchen bringen weitere Entdeckungen…

Kirchensteuern für Vetternwirtschaft(symonie) in der Kirche

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Kirchensteuern für Vetternwirtschaft oder Familienbetrieb – das muss enden. Das sagte der Präsident der Kirchenpflege in Gebenstorf-Turgi zu Beginn seiner Amtszeit. Gesagt-getan. Kaum sind die Misstände bekämpft worden, kommen dieselben Missbräuche zurück. Zuerst Gemeindeleiter in Gebenstorf und in Turgi, heute das „Sakristanenpaar“. Einer als „Kirchenpfleger“ will seine eigene Frau bezahlen. Die Vetternwirtschaft ist also zurück. Vor zehn Jahren gab es in der Gemeinde viele Schulden, wer hat das verursacht? 300’000 Franken fehlten damals. Diese wurden unter der Leitung von Daniel Ric ausbezahlt.
Daniel Ric wirft seinen Vorgängern zu Recht Vetternwirtschaft vor: 2011 verdienten zwei Familien, die Familie des Diakons und die Familie des Gemeindeleiters über 300’000 Franken – das ohne notwendige Berufsqualifikationen. Die beiden Ehefrauen arbeiteten auch – und auch zu einem hohen Lohn.
Als es damals Schulden gab, wurde wohl die Jahresrechnung abgenommen. Heute, wo es keine Schulden gibt, wird die Jahresrechnung abgelehnt. Ist das nicht ideologisch?
Daniel Ric setzte sich dafür ein, dass mehr Geld in sakramentale Dienste fliessen und das private Familienbetrieb aufhören soll. Jetzt ist es soweit, aber wie lange noch? Erste Geschäfte sind schon wieder Familiengeschäfte (Webseite -10 000, Schlossanlage – 40 000, dabei die massive Reduktion der Eucharistiefeiern von 10 auf 4 wöchentlich)
Die Landeskirche hat wohl kein Interesse daran, Vetternwirtschaft zu bekämpfen. Ein Blick in die umliegenden Gemeinden lässt daran keinen Zweifel.
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Fortsetzung folgt.
Wir Decken weitere Misstände auf.

Kirchensteuer-Abstimmung

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Keine Kirchensteuer für juristische Personen existiert in den Kantonen Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Basel-Stadt, Genf, Schaffhausen und Waadt. Im Kanton Neuenburg gibt es einen freiwilligen Kirchenbeitrag für Mitglieder anerkannter Kirchen und juristische Personen. Im Kanton Tessin besteht die Möglichkeit der Steuerbefreiung. Am kommenden Sonntag stimmt die Glarner Landsgemeinde über einen Antrag der Jungfreisinnigen vom März 2019 ab. Diese wollen, dass Firmen von den Kirchensteuern befreit werden. Unabhängig davon bleibt die Kirche weiterhin Steuersklavin. Wie lange noch?

Landeskirche droht mit sozialen Kürzungen. Strategiewechsel oder Manipulation?

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Soziale Kürzungen wegen fehlender Kirchensteuern? „Im Moment noch nicht, und ich hoffe, das bleibt so“- kann man im Netz lesen. Die katholische Kirche ist sozialpolitisch ein ganz grosser Player. Ihr droht in Zukunft allerdings, das Geld auszugehen. Es wäre auch gut so. Denn doppelt so viel Geld verspeisst die Landeskirche selbst. Der Steuerzahler könnte mehr soziales Denken und Beteiligung aufbringen und soziale Einrichtungen ohne zweifelhafte Vermittler seitens Landeskirchen, direkt unterstützen.
„Die Kirchenaustritte nehmen zu. Noch sind die Kirchensteuereinnahmen stabil. Doch das könnte sich ändern. Unter einem finanziellen Aderlass würden auch soziale Einrichtungen leiden, die von der Kirche unterstützt werden“ – schreibt Landeskirche selbst. Die Tatsache ist aber, dass die Landeskirche mit solcher Auslegung der Situation, nur eigenes Geld sichern will. Sonst wird sie bedeutungslos werden. Denn kein Geld heisst keine Macht haben.
Man braucht keine Zweifel zu haben. Es stellt einen durchdachten Strategiewechsel dar. Einmal hat diese Strategie schon funktioniert. Als vor paar Jahren das Thema von „Kirchensteuer für juristische Personen“ unter Abstimmung kam, hat die Landeskirche den „sozialen Aspekt“ des Glaubens vermarktet und die Abstimmung gewonnen, d.h. Milionengeld abgesichert. Das Problem aber ist, dass die Aufgabe der Kirche nicht in der Förderung der sozialen Werke in erster Linie haben darf, sondern in der Verkundigung des Glaubens verankern werden muss. Dies wird aber systemisch von der Landeskirche bekämft, Priester werden diffamiert, Glaubenslehre verwässert, Katechese infantilisieet, usw. Soziales Wirken muss zwingend eine Frucht des Glaubens sein, damit sie als kirchlich gelten kann. Solange also die Neuevangelisierung von den Landeskirchen abgeleht und umstritten bleibt, sollten sie kein Geld bekommen und sogar schnell verschwinden mit ihrer beispiellosen sozialen Manipulation und Instrumentalisierung der Kirche.