Der im Bistum Basel inkardinierte Priester Andreas Gschwind hat ein Buch „Als-Giesskannenpfarrer-unterwegs“ geschrieben, in dem er eine vernichtende Kritik an den Pastoralräumen ausübt. Ebenfalls erwähnt er, dass der damalige Bischof und jetzige Kardinal Kurt Koch offen gegenüber seinen Vorschlägen gewesen wäre, währenddem Generalvikar Thürig auf keine Vorschläge eingeht.
Die Einführung der Pastoralräume war ursprünglich eine Idee, um eine Neuevangeliserung zu wagen. Heutzutage stellt man fest, dass es dabei nur um die Festigung der Bürokratie geht. Es ist gut, dass Priester wie Andreas Gschwind nicht mehr schweigen, sondern offen darlegen, wie schlecht die Pastoralräume umgesetzt wurden und dass Priester darin keine Heimat finden. Und dies nicht nur Priester aus fremden Ländern, sondern auch einheimische Priester. Oft – leider auch in unserer Kirchgemeinde – wird das rassistische Argument vorgebracht, dass Priester und Laien aus anderen Ländern eine andere Kultur hätten und deshalb Mühe mit den Gepflogenheiten im Bistum. Das Beispiel von H.H. Andreas Gschwind zeigt, dass nicht die Herkunft, sondern die Glaubenseinstellung das Problem darstellt. Wer redlich nach dem Evangelium und der Lehre der Kirche handeln möchte, hat es im Bistum Basel zurzeit sehr schwer.
Vernichtende Kritik an Pastoralräumen
14.09.- Fest Kreuzerhöhung
Die Kirche feiert heute das Fest Kreuzerhöhung. Das Fest soll uns darauf aufmerksam machen, dass das Leben des Christen vom Kreuz nicht verschont bleibt. Durch den Kreuzestod Jesu wurden wir gerettet und Gott kann uns nicht ersparen, dass auch wir in unserem Leben unser Kreuz tragen müssen. Durch das geduldige Tragen unseres eigenen Kreuzes wächst unsere Liebe zu Gott und zu den Mitmenschen. Auch wenn der Mensch Leid natürlich aus dem Wege gehen möchte, wird er notwendigerweise immer wieder mit solchem konfrontiert. In unserer begrenzten Welt wird es immer wieder leidvolle Situationen geben. Der Glaube an Jesus Christus nimmt nicht alles Leid der Welt weg, sondern hilft, das Leid besser zu ertragen und darin einen Weg zu erblicken, Gott näherzukommen. Die Tatsache, dass heutzutage in unserer Überflussgesellschaft so viele Menschen an psychischen Problemen leiden, zeigt uns, dass die moderne Welt nicht mehr mit den negativen Seiten des Lebens zurechtkommt. Unabhängig davon, wie bequem und schön wir unser Leben durch materielle Dinge gestalten, wird es immer auch die andere Seite geben. Dass viele Menschen an dieser dunklen Seite des Lebens zerbrechen, zeigt auf, wie unfähig die heutige Spassgesellschaft ist, eine wirklich lebensbejahende Philosophie hervorzubringen. Der Christ hingegen soll nicht am Leid zerbrechen, sondern daran innerlich wachsen. Wir vertrauen darauf, dass Gott uns nie ein Kreuz gibt, welches für unsere Schultern zu schwer ist.
Kleriker (Priester) als Sündenböcke
Kleriker als Sündenböcke, Laien-Täter werden geschont und geschützt.
In den Medien wird diese objektive Täterverteilung völlig verzerrt dargestellt. Es werden hauptsächlich kirchliche Täter in den medialen Skandalfokus gerückt und von denen wiederum ausschliesslich Kleriker. Übergriffige „Laien und Laiinnen“ im Kirchendienst werden von den Medien geschont und geschützt. Das nennt man gewöhnlich Vertuschung.
Die Medien machen Kirche und Klerus zum Sündenbock, dem man alle Schuld der gesellschaftlichen „Kinderschutzkatastrophe“ auflädt.
Der Synodale Weg in Deutschlad sowie der Synodale Prozess in der Schweiz liessen sich von Anfang an von dieser Welle der medialen Verzerrung und Vertuschung treiben. Insbesondere pflegt man das Sündenbocksyndrom gegen den Klerus. Die führenden BK-Bischöfe und die mehrheitliche Laiensynode bzw. Landeskirchen sind in stillschweigender Vereinbarung darin übereingekommen, die Hunderttausenden übergriffigen Laien in und ausserhalb des Kirchendienstes von jeglicher Anklage auszusparen. In den Texten und den Redebeiträgen der „Synodalen“ soll alle Missbrauchsschuld allein den Klerikern aufgebürdet werden. Wegen vier Prozent übergriffiger Geistlicher wird der gesamte Klerus in Haftung genommen. Unter dem Generalverdacht des Klerikalismus verfolgt man die Agenda, das kirchlich-hierarchische Leitungsgefüge abzubauen. Im Besonderen soll die von der bischöflichen Lehr- und Leitungsvollmacht abgeleitete Amtsautorität der Priester aufgehoben werden zugunsten der laikalen Partizipation an kirchlicher Macht. Dadurch soll das Amtspriestertum entmachtet werden, um Einfluss und Macht der vermeintlich ‚unbelasteten‘ Laien zu erhöhen. Der Angriff auf das sakramentale Priestertum zugunsten der Laisierung der katholischen Kirche ist das Programm des Synodalen Irrwegs.
Tausende gegen die Europride – noch gesunde Gesellschaft
Tausende von „gesunden“ Menschen marschierten am Sonntag durch die Stadt Belgrad in Serbien, um gegen die Veranstaltung der LGBTQ-Bewegung zu demonstrieren. Sie demonstrierten erneut gegen die geplante Europride in der serbischen Hauptstadt.
Die Gruppe setzte sich unter anderem aus den Menschen des gesunden Verstandes, welche keine Angst haben, ihre freie Meinung zu äussern. Sie brandmarkten die Pride-Paraden in Belgrad als «Schande».
In diesem Jahr soll die Europride laut ursprünglicher Planung vom 12. bis zum 18. September in der serbischen Hauptstadt stattfinden. Dabei handelt es sich um die paneuropäische Grossveranstaltung der LGTBQ-Bewegung, die jedes Jahr in einem anderen europäischen Land organisiert wird, um die Minderheitsmeinung zu verbreiten und die Mehrheitsmeinung zu manipullieren.
Die Gegner der Europride setzten sich unter anderem aus gesund denkenden Menschen. Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer.
Neues „Fressen“ von kath.ch
Nachdem sich der Chefredakteur von kath.ch dafür entschuldigen musste, dass er den Fall Monika Schmid als liturgischen Missbrauch aufgedeckt und damit den Vatikan gezwungen hatte, in der Schweiz einzugreifen, findet das kirchenfeindliche kath.ch neue/alte Nahrung weiterhin die kirchliche Autorität zu schwächen und kirchliche Lehren in Frage zu stellen. Zu den Ersatzthemen, die am eigentlichen Problem der Schweizer Kirche die Augen verschliessen, gehört die Lobeshymne des deutschen Synodalen Weges, obwohl die Weltkirche, ebenso wie die Mehrheit der deutschen Katholiken tut, ihn konsequent ablehnt. Das Thema Missbrauch ist obsolet geworden, seit kath.ch eine neue Kritikkampagne in der Rubrik „Verliebte Priester“ eröffnet hat. „Schlage den Hirten und die Herde wird zerstreut“. Diese biblische Aussage wird sorgfältig umgesetzt, um das Priestertum zu kritisieren, ob berechtigt oder nicht. Um diese weltanschaulich antikirchlichen Ziele zu verwirklichen, greift kath.ch auf alte Geschichte zurück und wärmt sie auf. Was 2015 in der Diözese Sitten geschah, fand kath.ch erst sieben Jahre später als Highlight-Thema: „ein Priester der Diözese Sitten hat vor sieben Jahren geheiratet“. Ja, aber vor sieben Jahren. Gibt es heute nichts Aktuelleres? Ja, natürlich. Kath.ch darf aber liturgischen Missbrauch nicht mehr kritisieren, alte Geschichten werden nun aus liberal-ideologischem Grund neu aufgewärmt. Die Hauptsache ist, die Kirche zu schwächen. So erbärmlich.
Mea culpa-Gewand des Redaktionsleiters von kath.ch
Mit dem «mea culpa»-Gewand des eigenen journalistischen Vorgehens, müsste sich unlängst der Redaktionsleiter von kath.ch Raphael Rauch dafür entschuldigen, dass er den liturgischen Missbrauch konkret thematisiert hat. Was war denn falsch da im Bericht, ausser es von seinem Arbeitsgeber als unerwünscht gilt? Mit dem in diesem Zusammenhang wenig feinen Hinweis, dass Monika Schmid ein Medienprofi sei, kath.ch hätte bemerken und wissen müssen, dass antikirchlichen Kräfte, die Bernd Hagenkord SJ als «destruktiv» bezeichnet hätte (LINK anschauen), Monika Schmid zurecht ins Fadenkreuz genommen hatten. kath.ch hätte bemerken müssen, dass diese Kräfte Schmid noch heftiger attackieren und nicht nur Bischof Joseph Bonnemain noch konzertierter bedrängen sollten, und häufiger über liturgische Missbräuche in der Schweiz berichten sollten. A propos des letzten Wortes in „Rauchs-mea culpa“ Text, des Wortes «Fairness»: Warum wurde nicht thematisiert, dass es zum erwähnten youtube-Beitrag des liturgischen Missbrauchs von Monika Schmidt zwar mittlerweile 16 000 Klicks gibt, aber bloss etwa 30 Likes und eine sehr grosse Mehrheit heftiger, ablehnender Kommentare?
Auch ie Schweizer Katholiken akzeptieren auch den liturgischen Missbrauch nicht!!! Nur eine kleine Gruppe der „Landeskirchenfunktionäre“ bezahlt solche Missbrauchaktionnen und stellt die missbrächliche Seelsorger an.
Wenn im Evangelium vom Balken im eigenen Auge die Rede ist (Lk 6,39-42), wäre berechtigt zu fragen, weswegen die Liturgiewissenschaftlerinnen und –Kirchenexperten aus der Schweiz sich nicht auf kath.ch äussern wollten? Abgesehen von Ihren „kompetenzlosen“ „Werdegangsbiografien“ sind sie auch „bezahlte Knechte“ des gleichen Zerstörungssystems der Schweizer Kirche?
Dass nun im Bistum Basel auch plötzlich Konzelebration durch nicht Geweihte verboten sein soll, was plötzlich durch ein Verbot der Konzelebration betreff einer Seelsorgerin in Aarau erfolgte!!, deutet auf ein abgestimmtes Verhalten Bonnemains mit Bischof Gmür hin. Die Verhältnisse und Verfahren sind freilich intransparent. Die Feststellung Rauchs, es liege bei Schmid kein Missbrauch vor, ist freilich gewagt. Bonnemain behauptete schon vor Einleitung des Vorverfahrens das Gegenteil. Die Frage ist objektiv umstritten, allein beispielsweise deshalb, weil Konzelebration in beiden Bistümern bislang anstandslos toleriert wurde und gemäss Treu und Glauben für bisherige Akte zumindest niemand bestraft wurde.
Quo vadis Bistum Basel? Bistumszirkus um den Zirkuspfarrer…
Adrian Bolzern war als Pfarrer im Pastoralgebiet Aarau und als Zirkuspfarrer in der Schweiz tätig. Jetzt will er heiraten. Trotzdem will ihn das Bistum Basel entgegen kirchlicher Anordnungen weiter beschäftigen, denn es Hansruedi Huber, Sprecher des Bistums Basel,
„schmerzt, einen lieben Priester wie Adrian Bolzern zu verlieren“, „deshalb werden wir alles tun, um ihn weiterhin als Pfarrer in der Diözese Basel einzusetzen.“ – schriebt der Bistumssprecher weiter.
Allein im vergangenen Jahr 2021, hat das Bistum Basel mehr als ein Dutzend Priester mit willkürlichen Drohungen daran gehindert, ihr Priesteramt weiter auszuüben. Gegen die aktuelle Verordnung der katholischen Kirche, die es ausdrücklich verbietet, verheiratete Priester in der Seelsorge einzusetzen, setzte der Basler Bischof ein klares Zeichen, dass ihn Kirchengesetze nicht wirklich interessierten. Ist es Heuchelei oder gezielte Rebellion gegen die Kirche oder vielleicht auch selbstverschuldete Ungewissheit, fragen sich viele Gemeindeglieder der Kirche.
Sonntagspflicht abgeschafft
Unter Sonntagsgebot (auch Sonntagspflicht) versteht die römisch-katholische Kirche das Kirchengebot, am Sonntag und an den gebotenen Feiertagen der Heiligen Messe andächtig beizuwohnen (can. 1247 CIC). Es gilt für alle römisch-katholischen Christen ab dem siebten Lebensjahr und leitet sich aus dem dritten der zehn Gebote und aus dem inneren Wesen der Kirche als Communio (Gemeinschaft) ab. Nun hat das erste katholische Bistum Limburg diese Pflicht abgeschafft. Am 1. September 2022 hat das Bistum per Rundschreiben mitgeteilt, dass es nun nicht jeden Sonntag eine Messe gefeiert werden muss. Link
Rückschlag für Verantwortungsträger im Bistum Basel
Gestern wurde an der Versammlung des Synodalen Weges in Deutschland ein Text zurückgewiesen, der eine Änderung der katholischen Sexualmoral gefordert hat. Die Annahme scheiterte an der Zwei-Drittel-Mehrheit. In Deutschland gibt es immer noch genügend Bischöfe, die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, die Lehre der Katholischen Kirche, die theologisch und philosophisch tief begründet ist, zugunsten des Zeitgeistes aufzugeben. Dies ist auch ein herber Rückschlag für Verantwortungsträger im Bistum Basel, die weit radikaler einen Umbau der katholischen Kirche fordern als deutsche Bischöfe. Im Bistum Basel werden durch Luc Humbel, den Präsidenten der Landeskirche Aargau, und Bischofsvikar Koledoye Seelsorger gefödert, die gegen die kirchliche Lehre agieren, währenddem lehramtstreue Priester weggedrängt und entlassen werden. Dass die Agenda, die Bischofsvikar Koledoye und Luc Humbel verfolgen, völlig destruktiv ist, zeigt sich an den vielen Kirchenaustritten im Bistum Basel und daran, dass fast niemand mehr an der Kirche partizipiert.
Nehmen wir uns ein Beispiel an den deutschen Katholiken. Viele deutsche Katholiken haben für ihre Bischöfe gebetet, dass diese der Kirche treu bleiben. Auch wir müssen dafür beten, dass die Verantwortungsträger in unserem Bistum zur Lehre der Kirche zurückkehren.
Priesterbild nicht „verwässern“
Benedikt-Privatsekretär Erzbischof Gänswein sagt zu Pfingsten: „Gott mit Bitten um Berufungen bestürmen“. Um in Mitteleuropa wieder mehr geistliche Berufungen zu wecken, dafür wisse er kein Rezept. Das Jesuswort „Die Ernte ist gross, aber es gibt nur wenig Arbeiter“ zeige: Offensichtlich gab es schon zu Zeiten des Neuen Testaments Not mit den Berufungen. Als „wegweisend und hilfreich“ erachtet der Kurienerzbischof, wie er sagte, den biblischen Nachsatz: „Bittet den Herrn der Ernte, und er wird euch Arbeiter senden.“ Es gelte, Gott mit Bitten um Berufungen zu bestürmen. „Beten, beten und nochmals beten: Das ist die erste und wichtigste Antwort auf den Mangel an geistlichen Berufungen.“ Wie lange die gegenwärtige Durststrecke andauert, sei ungewiss, wie Gänswein meinte. „Aber Christus hat sich nicht einfach aus dem Staub gemacht, auch wenn es manchmal so aussieht.“ Der Erzbischof warnte zugleich davor, das Priesterbild zu „verwässern“. Ein junger Mann auf dem Weg zum Priestertum müsse wissen, worauf er sich einlässt. „Wir müssen den Mut aufbringen, voll und ganz zum Glauben der Kirche und zum Zölibat zu stehen“, betonte Gänswein. Dieser sei „kein lästiges Hindernis, sondern ein Geschenk Christi“.

